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der Ertrag der Zölle und Tabakssteuer für die Zeit vom 1. October 1879 bis 31. März 1880 die Summe von 52,651,815 Mk. übersteigt, kommt der Ueberschuß an den Matrikularbeiträgen der einzelnen Bundesstaaten nach dem Maßstabe der Bevölkerung in Abzug.
Berlin, 7. Juli. Reichstag. Der Präsident verliest ein Schreiben Ham- macher's, worin derselbe mittheilt, daß er sein Mandat als Reichstags-Abgeordneter niederlege. Hieraus wurde der Gesetzentwurf, betreffend die Statistik des auswärtigen Waarenoerkehrs, in zweiter Berathung nach unerheblicher Debatte unter Ablehnung . mehrerer Amendements in der Fassung der Commission genehmigt.
Im Fortgang der Sitzung wird zur zweiten Berathung des Zollgesetzes übergegangen. Die Debatte über $ 1 wird zunächst ausgesetzt; da hierzu ein nur handschriftlich vorliegender, technisch-schwieriger Antrag eingebracht ist und noch mehrere derartige Anträge angekündigt werden, wird der ganze Entwurf in der Berathung hinter die Tabaksteuergesetze zurückgestcllt. Es folgt nunmehr die zweite Lesung des Tabaksteuergesetzes.
Bei S 1 erklärt v. Schmid (Württemberg), er werde die in der Commission gestellten Anträge nicht wiederholen, um dem Zustandekommen des Gesetzes nicht Schwierigkeiten zu bereiten, v Marschall spricht sich Namens der Deutsch-Conservativen in demselben Sinne aus. Marcard tritt für den Entwurf ein, Richter (Hagen) bekämpft denselben. Nachdem noch Blum für die Commissions-Vorschläge und Köpfer dagegen gesprochen hat, werden die §$ 1 und 2 (die Zoll- und Steuersätze betreffend) nach den Commissions-Anträgen angenommen. Die folgenden Paragraphen bis § 18 werden ohne Debatte, bis § 29 nach unerheblicher Debatte genehmigt. Die übrigen Paragraphen führen nur zu unerheblichen Erörterungen und wird schließlich der ganze Gesetzentwurf in der von der Commission beantragten Fassung angenommen.
Bebel befürwortet die Resolution wegen Beseitigung der Tabaksfabrikation in Strafanstalten. Die Commission beantragt, einstweilen die thunlichste Einschränkungen eintreten zu lassen. Der Antrag Bebel's wird abgelehnt und der Antrag der Commission angenommen.
Es folgt die Berathung über das Zolltarifgesetz. Zu § 1, die Einführungstermine betreffend, beantragt Graf Udo Stolberg, den generellen Termin auf den 1. Januar, statt auf den 1. October anzuberaumen. Graf Stolberg begründet sein Amendement damit, daß die Vorbestimmungen für die Einführung des Tarifs nicht genügend getroffen seien. Reichensperger (Olpe- rechtfertigt das Verhalten des Centrums in der Zollfrage gegenüber den Vorwürfen der Linken und erörtert die Bedeutung der Steuerreform. Letztere bezwecke außer der Beschaffung des Mehrbedürfnisses für das Reich und die Einzelstaaten auch die Herabsetzung der directen Steuern. Der Redner bestreitet, daß die verfassungsmäßigen Rechte des Hauses durch den Antrag ö. Franckenstein's gemindert seien und erklärt sich gegen den Antrag des Grafen Stolberg. Boretius erklärt, er werde gegen den Tarif stimmen, nicht wegen der Finanzzölle und des Antrages Franckenstem, sondern wegen der Schutzzölle. Redner wendet sich diesbezüglich besonders gegen v. Varnbüler. Bamberger polemisirt gegen Reichens- perger und das Centrum und befürwortet einen Unterantrag zu dem Amendement des Grafen Stolberg. (Während dieser Rede ist Fürst Bismark eingetreten.) v. Varnbüler antwortet auf die Angriffe von Boretius und stellt hierbei seinen angezogencn Ausspruch „vae victis“ richtig.
Minister Hofmann erklärt sich mit dem Anträge Stolberg einverstanden. § 1 wird hierauf mit dem Amendement Stolberg angenommen, § 2 mit einem unerheblichen von Stolberg beantragten Zusatz, § 3 unverändert. — Nächste Sitzung heute Abend 7 Uhr.
Berlin, 7. Juli. (Nachtrag zum Reichstagsbericht.) Auf die Erwähnung Seitens des Abgeordneten Boretius, daß v. Varnbüler 1866 den altpreußischen Traditionen sein „Vae victis“ zugerufen habe, erwidert Letzterer, er habe nur gesagt, vas vae, victis würde den Besiegten nicht erspart sein, auch wenn es Preußen sein sollten, und deßhalb sei es seine Pflicht und die Pflicht Aller, für Aufrechterhaltung des Friedens zu wirken. Er habe gethan, was ein Minister eines kleinen Staates für Erhaltung des Friedens thun könne. Württemberg sei 1866 besiegt worden und das vae victis habe auf dasselbe Anwendung gefunden. Die milde Form, in der es geschah, Verdanke er dem Manne, welcher jetzt an Deutschlands Spitze stehe. Nach dem Friedensschluß seien aus seiner (Varnbüler's) Initiative die deutschen Bundesverträge hervorgegangen. Er sei der erste deutsche Minister gewesen, der den Bundesvertrag unterzeichnet und auf Erhaltung des Zollvereins hingewirkt habe 1870 sei er jedenfalls -einer der ersten gewesen, welcher den französischen Gesandten außer Zweifel gesetzt, daß Württemberg auf Seiten der deutschen Sache unwandelbar stehen würde.
Berlin, 7. Juli, Abends. Reichstag. (Abendsitzung.) Vor Eintritt in die Tagesordnung bemängelt Richter (Hagen) als geschäftsordnungswidrig, daß den Abgeordneten nicht vorher die Tagesordnung gedruckt zugestellt sei, bestreitet die Gültigkeit der Sitzung und der zu fassenden Beschlüsse und bittet, seinen Protest zu Protokoll zu nehmen. Präsident v. Seydewitz bemerkt dem gegenüber, daß er dem alten Brauch des Hauses gefolgt sei. Nach einer Discussion, an welcher sich Völk, Zinn, Richter (Hagen) und v Schorlemer betheiligen, konstatirt der Präsident, daß die Majorität dem Proteste sich nicht anschließe und proclamirt den Eintritt in die Tagesordnung.
®it Vereinbarung mit der Schweiz wegen der Grenze bei Konstanz wird in erster und nrhnnLße .s°»°hrnigt. , Der Gesetzentwurf, betr. die Abänderung der Gewerb"- ordnung, wird tn zweiter Lesung nach längerer Debatte mit einem Zu-atzantrage Kleist- Oiegoro s und mit einem Slntrage Windthorst, wonach die Entscheidung bei der Con- un® 1“r Schankwirthschaften den Gemeindebehörden übertragen ist bis
2lrt 2 erledigt. Hieran, wird die Sitzung vertagt. — Nächste Sitzung Dieustäa 11 Uhr. Tagesordnung - Tabaksnachsteuergesetz und Zollgesetz. 9 9
Nltstschuk, 7. Juli. Der Fürst von Bulgarien, Jn Begleitung des Generals Donbukoff-Korsakoff, ist hier eingetroffen unb mit enthusiastischen Kunbgebungen unb mit Geschützsalven empfangen worben. Eine russische Ehren-Compagnie unb eine bulgarische Ehrenwache geleiteten ben Fürsten tn bie Stabt.
Lokales.
Gießen , 8. Juli. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sidun» am Donnerstag den 10. Int« 1879, Nachmittags 4 Uhrr 6 3
1. Die höhere Mädchenschule betreffend.
2. Die Realschule erster Ordnung betreffend.
3. Die Verwaltung einer Lehrcrstelle an der Stadtknabenschule.
4. Desgleichen an der Stadtmädchcnschule.
5. Den Unterricht schwachsinniger Kinder betreffend.
6. Die Erbauung eines Schulhauses für die höhere Mädchenschule.
7. Gesuch wegen Vermtethung von Kellerräumen in dem neuen Schulhause für die höhere Mädchenschule.
8. Gesuch des Eduard Hanau um Erlaubniß zur Erbauung eines Gartenhäuschens
9. Gesuch des Ludwig Klinkel um Erlaubniß zur Erbauung eines Lagerhauses.
10. Gesuch des Kaufmanns A. Fangmann um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen.
11. Gesuch des Metzgermeisters Louis Vogt um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen.
12. Erbbegräbnisse betreffend.
13. Straßenanlagen zwischen Neuenwegerthor und Wallthor.
14. Straßenanlagen in den Schießgärten.
15. Die Böschungen des Stadtringgrabens.
16. Die laufende Unterhaltung der Straßen-Banquette.
17. Gesuch des Wilhelm Benner um Erlaubniß zur Anlegung einer Ueberbrückuna
18. Die Gradlegung der Wteseck.
19. Die Aufräumung der Wieseck.
20. Klage des Ortsarmenvcrbands Gießen gegen den Landarmenverband Gießen in Betreff der Unterstützung der Familie des August Roth.
21. Die Anschaffung des Bedarfs an Brennmaterial für die städtischen Gebäude im Winter 1879,80.
22. Kostendecreturen.
Handel und Verkehr.
Gießen, 8. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. A 0,75 bis A O,b2, Hühnereier per Stück 5 Gänseeier, per Stück — H, Enteneier, per Stück 5 — 6 H, Käse, per Stück 5—8 Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 k, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 70 H, Hühner, per Stück A 1.20, alte Hahnen, per Stück A 1,—, junge Hahnen, per Stück A 0,80, Enten, per Stück A 1,50, Kartoffeln, per 100 Kilo A 10.—, Zwiebeln, per Eentner A 24.—, Milch per Liter 16 u. 18 k, Ochsenfleisch, 70 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 56—60 Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 56—60 H, Kalbfleisch 46 50 Kirschen per Pfd. 20 H.
Frankfurt, 7. Juli. (Fruchtbericht.) Trotz Regenwetter beschränkten sich die Umsätze am heutigen Markt abermals auf's Allernothwendigste. Die Forderung für fremden Weizen war für hier zu koch und beträgt daher die Steigerung für hierländische Waare reichlich 25 k seit vergangener Woche. Roggen fest. Wir notiren heutige Preise:
Mehl Nr. 1 A 39, Nr. 2 A 37, Nr. 3 A 31, Nr. 4 A 27, Nr. 5 A 21. Roggenmehl o/t (Berliner Marke) A 21 50, do. I (Berliner Marke) A 19.50—20, do. II (Berliner Marke) A 14.50—15.50, Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier A 21.75, ab unserer Umgegend A 20.50—75.—, do. fremder je nach Qualität A 19.75—22 — Roggen, je nach Qualität A 13—15.50, Gerste A 16.50—17.50, Hafer A 14—15.— Kohlsamen A 26, Erbsen A 19—27, Wicken A 14—16, Linsen A 17—36, Bohnen, weiße, A 19.50, Noggenkleie A —, Weizenkleie, grobe und feine A —, Rüböl, detail' A 62. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.)
Frankfu rt, 7. Juli. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren ca. 390 Ochsen, 230 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 3HO Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. A 66—6h, 2. Qual. A 60—62, Kühe und Rinder 1. Qual. A 60—62, 2. Qual. A 52—54, Kälber 1. Qual. A 52—5 4, 2. Qual. 48—50, Hämmel 1. Qual. A 60—62. 2. Qual. A 48—50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine wurden vorige, Woche ca. 900 das Pfund zu 54 k verkauft.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
4535) Das dritte Ziel der Communalsteuer pro 1879 fann tn den nächsten acht Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.
Gießen, den S. Juli 1879.
Der Stadtrentmeister:
Enders.__________________
Möbel
Versteigerung.
Montag den 14. d. Mts.,
Von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale versteigert werden:
Die Lieferung von Cement- röhren, veranschl. zu 61,20 die Lieferung von Gement, veranschl. zu 56,— Mauerarbeit, „ „ 1727,04
Steinhauerarbeit, „ „ 1594,40
Dackdeckerarbeit, „ „ 18,—
Schlofferarbett „ „ 111,50
Pflästererarbeit, „ „ 6541,34
die Räumung .des Stadtringgrabens. veranschl. zu 240,—
Gießen, den 8. Juli 1879 Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4585) A. Bramm.
Aeikgeöotenes.
4571) Mehrere gut erhaltene Bettstellen, sowie eine größere Anzahl Topfgläser und Weinflaschen sind zu verkaufen bei
L. Feidel.
aller Art, in solider Arbeit gefertigt, sind stets bei mir zu haben; ferner empfehle ich mich in Ausführung von Neubauarbeiten, sowie in Reparaturen im Bau und an Möbeln, auch das Auspoliren von Möbeln wird prompt und Alles zu billigen Preisen ausgesührt. Achtungsvoll (4565
Karl Steller,
Bau- u. Möbelschreiner, Astermeg 126.
4567) Ein Esel nebst einem Wägelchen zu verkaufen bei Phil. Müller V., ___in Beuern.
Neue
boll. Vollliärioge
empfiehlt (4573
Emil Fischbach..
Hutter
bei Abnahme von 10 Pfv. ä 75
pr. Pfund. (4553
Julius Wallach.
Frische Butter von 10 Pfd. an S. 75 H per Pfd.
4556) H. E. Iughardt.
4522) In guter Geschäftslage ein mittelgroßes Haus mit Laden, zu verkaufen event. zu vermiethen
Näheres in der Exped. d. Bl.
la. weiße Kernseife ä 40
(bet Abnahme größerer Quantitäten entsprechend billiger)
lla. Kern-, sowie Schmier- und Putzseifen aus der Fabrik des Herrn C. Naumann in Offenbach offerirt W. Heuser, 3913) vormals F. Bieler.
4414) rTäglich frische
Obsttorten und Kuchen, sowie
Käs- und Kaffee-Kuchen empfiehlt
Conditor Kinkel, S c hu t s tr a s s e.
Crochet-Camisols, burchbrochen und elastisch gehäkelte Unterjacken, empfehlen (4348 Gebrüder Scheel. Drahtgeflecht und -Gewebe für Hühnerhäuser, Volieren, Staketenwände und Vergitterungen, blaue, grüne und schwarz lackirte Gewebe für Fliegenschränke Fenstervorsätze in verschiedenen Breiten stets vorräthig bei (3787
M. Weißbäcker.
Forbacher Formziegeln, sowie gewöhnliche Dachziegeln empfiehlt (3520 Fr. Müller II.
Sommerröcke empfiehlt zu sehr billigen Preisen 4079) H. Rübfamen.
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