Einzelbild herunterladen

ssler,

Xn> iLL ließen

djten non Ztroh- Unfertigen Mer hlen wirb prompt t von Philipp her, riefeilw. 51, ltn Zeugnissen ver- wird gesucht, peb. d. Bltts.

ikenpflege. em Auftrage die unb bitten wir Winterszeit steht RUM»*u ,,h jed«'W1 *'

SB"». ^4» kK^

" mit «nmi-C* »« 3§?

-L'S- 113

^""«Jlt.Säu

JStf

I 8 W; ~

»eiter jtflw"

meiei. «

'inierei, an der Lahn id) zu jedem anderen r einrichten läßt, ist (Sorten unter sehr $UDermie:btn(Dcni.

bei (6052

I. Blitz. mMcm tschll, «rb-rg.

ertigung aller Arten and Kinderstrümpfe, and Baumwolle, ümpjm u. Zocken. ger

Baumwolle. lufenT haariger Hübner- n Sruno hörend, nut >er Vorderpfote und oerfchieden gesackt

-inger eine gute Ve- li wirb gewarnt. ijitjj.

Tsseüeri'chnned sucht .^Weres bei der

Rr. 233. Dienstag den 7. Oktober ISTfe.

chiehener Myeiger

Aizkize- Amtsblatt flr ben Kreis Gieße».

.' ' ' 1 ' Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerlohn.

«eda<ti0«»V«re<r«r \ 6<6uIftro6e B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch di- Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50

expedttiO«»b«reO« r J w ' p.«-n i

tn herrlicher Weise.

stische Gefühl. Im Saale der btnbe Feier der Eröffnung des des Kaisers stand der Obelisk

fallinen Leipziger Hochschüler, welcher die deutsche Einigkeit, Ausdruck findet, geboren wurde, ten an die geistigen Koryphäen, uw »»»«,» uw trv*

sie noch nicht den Weg zur Waffen- und Stammesbrüderschaft gefunden hatte.

So mögen die Wünsche des Staatssecretärs Friedberg sich denn erfüllen, daß das Reichsgericht ein Hort des deutschen Rechtes sei für und für, mögen je hohen Vorbilder, welche die feierliche Stätte vereinte, ein Glück verheißen- ces Zeichen für das Gelingen des großen Werkcs sein. Der würdige Präsi­dent Simson betonte die Wichtigkeit des gemeinsamen Rechtslebens und gelobte im Vertrauen auf die Quelle, aus welcher aller Segen strömt, im Namen des Reichsgerichts in unbeugsamer, unverdroffener Wachsamkeit die mühevll errun­gene Einheit vor der Zersplitterung zu schützen, allezeit unbeirrt durch die Wechselwirkung des Tages, das Recht unseres Volkes zu hüten, es hoch und heilig zu halten, gemeinsam mit der Reichsanwaltschaft und den Rechtsanwälten.Das Recht ist der Augapfel Gottes!" mahnte der gefeierte Volksmann und erste Präsident des Reichsgerichts.

Mit freudigen Erwartungen blickt Deutschland in die Zukunft der deut­schen Rechtspflege. Freilich wird die nächste Zeit manche Verwirrung bringen, manche Schwierigkeiten bereiten. Die erhöhten Anforderungen, die an Richter und Rechtsanwälte gestellt sind, werden Mühen und Arbeiten im Gefolge lzabcn, und auch das Publikum wird hier und da tn unerbaulicher Weise an die Neuheit der Verhältntffe gemahnt werden. Aber alle diese Bedenken wer­den reichlich ausgewogen durch den inneren Fortschritt nicht blos, welcher unsere Rechtspflege aus den Justizgefetzen erwächst, sondern mehr noch durch die hohe nationale Bedeutung derselben. Der rechtliche Parttkulartsmus ist überwun­den, ein gemeinsamer Rechtsschutz vereint fortan alle deutschen Stämme. Ein reicher Segen wird daraus für unser Vaterland erblühen und seines ersten Kaisers zuversichtliche Hoffnung, daß des Reiches Zusammengehörigkeit gestärkt und seiner politischen Einheit ein neuer fester Halt gegeben wird, erfüllen sich

Leipzig und das Reichsgericht.

Die gemeinsame Rechtsentwickelung wird tn der Nation das Bewußt- sein der Zusammengehörigkeit stärken und der politischen Einheit Deutschlands einen neuen Halt geben, wie ihn keine frühere Periode unserer Geschichte auf» weist!" So lautete ein Kaiserwort, gesprochen vor drei Jahren im deutschen Reichstage. Am 1. October ist das Werk gekrönt worden, und Leipzig, die Stabt bes beutschen Reichsgerichts, hat bte höchsten Richter und Justizbeamten res deutschen Reiches festlich begrüßt. Berlin hat nur ungern sein Obertri­bunal verloren, aber diesem Gefühl wurde nur Ausdruck gegeben tn der letzten Sitzung des preußischen Obertrtbunals, in Leipzig war Jedermann erfüllt »on dem rein beutschen Geiste, ber das wichtige Erngntß durchwehte. Diese nationale Seite ber Feier mag dem Wirken des hohen Gerichts von guter Vorbedeutung sein, tagt es doch in einer Stadt, die wiederholt den deutschen Patriotismus lebhaft bekundet hat und ihn höher stellt, als jedes partikulari- ~ ' besuchtesten deutschen Hochschule fand die erhe-

Reichsgertchts statt. In der Nähe der Büste zum Angedenken ber un Kriege 1870/71 ge- wie eine Mahnung an bte große Zeit, in die nun im gemeinsamen Recht ben schönsten Die Büsten von Göthe unb Leibnitz erinner- dte längst ber ganzen Nation gehörten, als

ihres Amtes die Grenze überschreiten: die Besucher polizeilich erlaubter Schießstande während des Schießens und bei der Hin- und Rückfahrt, insofern bte Buchsen und Gewehre auf der Reise ungeladen sind; die Districtseinnehmer für die Zeit der Er­hebung und Ablieferung der Steuern während der Ausübung ihres Dienstes, und end­lich die Büchsenmacher, welche ihres Gewerbes wegen in dem Falle sind, zum Probiren der Gewehre mit denselben außerhalb der Wohnorte an geeignete Platze gehen zu müssen. Das gestern ausgegebene Regierungsblatt enthält nunmehr einen vom 21. September d. I. datirten Nachtrag zu der obgenannten Verordnung, wonach von dem Erforderniß des Besitzes eines Jagdwasienpafses weiter ausgenommen sind:Die Krieg ervereine, wenn sie, wie bei Begräbnissen und Hochzeiten von Kameraden, in Abtheilungen geschlossen auftreten, und bte einzelnen Mitglieber derselben aus dem Hinwege und dem Rückwege von dem Orte der Versammlungen aus solchen Anlassen.

Berlin, 3. Octbr. Die Künbtgung ber beutschen Etsenbahntanfe mit dem Auslanbe, welche bekanntlich vor einigen Monaten von bem Hanbelsmtni- ster Maybach ausgesprochen worben ist, trägt bereits ihre Folgen. Wie man hört, haben bte französischen Verwaltungen bie Einsetzung neuer Tarife nach dem 1. Januar k. Js., bem Künbigungsterrnine ber bestehenben Tarife, auf ber ihnen vom Minister Maybach octroyirten Grunblage abgelehnt. Ebenso wenig entsprechen bie Verhanblungen mit ben russischen Eisenbahnen ben beseitigen Erwartungen. Die Verhanblungen ber beutschen unb öfter- reichischen Bahnen waren schon vor ber Künbigung so weit gediehen, baß eine Verftänbigung bem Abschluffe nahe war. Die Künbigung hat nur eine neue berechtigte Erregung in Oesterreich hervorgerufen, die hoffentlich durch die jüngsten Verhanblungen zwischen bem Fürsten Bismarck unb bem Grafen Anbraffy über bie wirtschaftlichen Beziehungen zwischen betben Staa­ten vermindert ober beseitigt werden wirb. Werben bie birecten Verkehre zwi­schen den deutschen unb auslänbischen Bahnen burch bie Maßregeln der Eisen­bahn-Aufsichtsbehörden weiter unterbnnben, so müssen die deutschen Bahnen nothwendtg noch weitere Einnahme-Ausfälle erbulben. Schon jetzt, also in den ersten acht Monaten des laufenben Jahres, haben die preußischen Staats­bahnen 4 Mill. Mk. Minder-Einnahme gegenüber dem gleichen Zeitraum bes vergangenen Jahres, obwohl etwa 100 Meilen mehr in Betrieb finb unb ber Etat für dieses Jabr eine Mehreinnahme von etwa 10 Mill. Mk. über bie Einnahmen des Jahres 1878 vorgesehen hat. Die Tarifmaßregeln bes Han­delsministeriums Maybach für bte auslänbischen wie für bte deutschen Verkehre müssen ben nothwenbigen Erfolg haben, bie Einnahmen der Staatsbahnen weiter herabzumindern unb ben Voranschlag für bie Staatsbahnen noch un­sicherer zu machen. als er sich bisher schon gezeigt hat.

Berlin, 4. Octbr. DieNordd. Allg. Ztg." bestätigt die Mitthet- lung desDirttto", wonach Fürst Bismarck dem Grafen Robilant eröffnen ließ, er verlaffe Wien nur mit dem Bedauern, nicht mehr Zeit gehabt zu haben, ihm einen Befuch abzustatten. Fürst Bismarck hat wegen der Kürze der für seinen Wien w Aufenthalt zugemeffeven Zeit es nur ermöglichen können, bei dem Grafen Robilant seine Karte abzugeben. Dies ist gewiß erklärlich, da ber Reichskanzler im Ganzen über 2i/2 Tage in Wien zu verfügen hatte, wovon einer ganz burch ben Hof, ber andere durch die Unterredung mit den österreichischen unb ungarischen Staatsmännern in Ansruch genommen wurde. In ber wenigen übrigen Zeit konnte ber Reichskanzler nicht mehr eine voll­ständige Tournee bei den Botschaftern machen unb mußte es bei ben noth­wenbigen Besprechungen und bem Abgeben der Karte bewenden laffen.

Der Staatsminister v. Bülow hat aus Gesundheitsrücksichten einen halbjährigen Urlaub erbeten und erhalten. Er wird denselben demnächst antreten. crn. ,

Die kronprinzlichen Kinder reisen morgen Nachmittag über München und Verona nach Peglt bet Genua ab, wo sie mit den kronprinzlichen Herr­schaften zusammentreffen. r

Karlsruhe, 3. Octbr. Ein hiesiges Haus hatte in voriger Woche eine größere Anzahl 20-Pfennigstücke, die es in Rollen erhalten, uneröffnet zur Umwechslung an die hiesige Reicksbankstelle gesandt und dieselben durchschnitten zurückbekommen. Die betr. Stücke find sämmtlich als unecht befunden wor­den. Das Falsificat trägt die Jahreszahl 1875, ist von schmutziggrauer ^arbe und fühlt sich sehr fettig an. Das Münzzeichen ist C. ES scheint sich um einen mehrfach ausgeübten Betrug zu handeln, da auch die Eisenbahnkasse be­kannt gibt, daß bet nicht weniger als 53 Stattonskaffen falsche 20-Pfenmg- stücke tn großer Anzahl etngegangen sind.

Schwei,.

Bern, 3. Octbr. Der Regierungsrath deS Cantons Thurgau hat ach derThurg. Ztg." ben sämmtUchen öffentlichen Kaffen des Cantons un. tersaat. deutsches Geld als Zahlungsmittel anzunehmen. Das Verbot stutzt stch auf die Thatsachc. daß zum Nachtbeile der schweizerischen Grenzbevölke- runa deutsches Geld in Markwährung maffenhast in den Canto» eingeführt und dadurch das schwelzeitsche Geld zum Theile verdrängt wird. Gleichzeitig hat der R-gierungsrath bcfchloff-n, den Bundesrath um umfaffendere Maßnah. men zur Abwehr der betr. Uebelstände anzugehen.

Kefterreich.

Vraa, 4. Octbr. Die Commission des Handelskammertags einigte stch über eine Compromiß-Resolutton, «owach der Handelskammeitag beit Abschluß

Deutschland.

Darmstadt, 3. Octbr. Seine Königliche Hoheit bei Großherzog haben allergnädigst geruht: nj , .

Am 19. September den Oöersorstdirector Bose zum Vorsitzenden der Prüfungscommission für das Finanz- und technische Fach zu ernennen.

Darmstadl, 3. Octbr. Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 53 enthält die Bekanntmachung Großherzoglichen Ministe­riums des Innern und der Justiz, das Armenrecht betreffend.

Darmstadt, 4. Octbr. Die Abreise der Kaiserin von Rußland von Jugenheim nach Cannes ist auf den 8. October festgesetzt. Der Herzog von Edinburgh reist am nächsten Dienstag ab.

Darmstadt, 4. Octbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht:

Am 16. September den Stempler bei der Hauptstempelverwaltung Jo­hannes Kalbfleisch mit Wirkung vom 1. October b. Js. an in ben Ruhe­stand zu versetzen.

Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 54 enthält: Nachtrag zu her Verordnung vom 27. August 1874, die Jagdwaffen- päffe 5. October. Nach der Verordnung vom 27. August 1874 über

die Jagdwaffenpässe darf im Großherzogthum Niemand außerhalb der Wohn­orte mit einem zur Jagd tauglichen Feuergewehr erscheinen, ohne mit einem Jagd- rvaffenpaß versehen zu sein und solchen bei sich zu führen. Von dieser Bestimmung sind ausgenommen: Die Prinzen des Großherzoglichen Hauses und bie Standesherrn des Großherzogthums für ihre Person; die Militäryersonen und die Gensdarmen, jedoch nur rücksichtlich ihrer eigenen ordonnanzmäßigen Dienstwaffen; die mit einem die öffentliche Sicherheit betreffenden Civilpolizeidienste, welcher das Tragen von Feuer- aewehren vorschreibt, beauftragten Personen in Verrichtung ihres Dienstes; auswärtige, on den Grenzen des Großherzogthums angestellte Forstdiener, wenn sie in Geschäften