des Vaters des Fürsten, wurde mit feierlichem Gottesdienste mit Tedeum in der Kirche, sowie Abends mit einem größeren Diner im Palais des Fürsten begangen, woran sämmtliche hier anwesende Vertreter der fremden Mächte theilnahmen. Fürst Alexander brachte einen Toast auf den Kaiser und die Kai- serin von Rußland aus.
Telegraphische Depeschen.
Waguer's telegr. T»rrespoudeuz-vure«».
Darwstadt, 5. August. Die Ankunft der Kaiserin von Rußland ist auf den 12. August festgesetzt. Als Dauer des Aufenthaltes sind sechs Wochen vorgesehen.
Gastein, 5. August. Der Kaiser von Oesterreich trifft bereits am Sonnabend zum Besuche des Kaisers Wilhelm hier ein.
London, 5. August, früh. Unterhaus- Schatzkanzler Northcote beantragt ein Dankootum an den Vicekönig von Indien, Lytton, sowie an die Officiere und Soldaten der Armee gegen Afghanistan. Hartington bedauert, daß Lytton's Name m das Dankootum ausgenommen sei. Groman beantragt die Weglaffung deffelben, was jedoch mit 146 gegen 33 Stimmen abgelehnt wird. Lawson beantragt den Üebergang zur Vorfrage. Nachdem letzterer Antrag mit 140 gegen 28 Stimmen verworfen ist, wird Northcote's Antrag einstimmig angenommen. Der Seitens der Regierung nachgesuchte Credit von 3 Mill. Pfund für den Zulukrieg wird einstimmig genehmigt.
Oberhaus. Das vom Staatssecretär für Indien, Cranbrook, beantragte Dankvotum für Officiere und Soldaten der Armee gegen Afghanistan wird nach kurzer Debatte ohne Abstimmung angenommen.
Wien, 5. August. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Bukarest, daß am 3. August, Mittags, das letzte russische Regiment sich in Rustschuk einge- schtfft habe. 50 in Schumla gebliebene russische Geschütze werden dieser Tage nachgesendet.
San Sebastian, 5. August. Die Infantin Maria del Pilar, Schwester des Königs Alfons, starb heute Morgen in Folge eines Schlag' anfalles.
Konstantinopel, 5. August. Der Minister des Auswärtigen, Savfet Pascha, ist gestern eingetroffen und vom Sultan bereits empfangen worden.
London, 5. August. Unterhaus. Der Marine-Minister Smith antwortete Jenkins, er wiffe nicht, daß die englische Flotte nach der Bestka- Bay gesegelt sei. Vielleicht sei sie nur nach jener Richtung abgegangen. Der Admiral habe keine specielle Ordre, sondern habe einfach die übliche Sommerübungsfahrt unternommen. Derselbe berichtet von Zeit zu Zett, welche Plätze er angelaufen. Unter diesen Umständen könne von Communi- kattonen mit der französischen Regierung bezüglich der maritimen Operationen keine Rede sein.
Konstantinopel, 5. August. Der Investitur-Ferman für den Fürsten von Bulgarien, vom Sultan ratificirt, wird durch Partew Effendi, Director des Preß-Bureaus und ehemaliger kaiserlicher Commiffar in Bulgarien nach Sophia überbracht werden. — Nachdem der Minister der öffentlichen Arbeiten, Savas Pascha, zum Unterstaatssecretär im Mintstertm des Aeußern ernannt wurde, ist davan die Rede, ans Sparsamkeits-Rücksichten und weil die gegenwärtigen Umstände eine besondere Thätigkeit des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten nicht erwarten laffen, Letzteres mit dem Handelsministerium wieder zu vereinigen.
Lokales.
Gießen, 6. August. Se. Königliche Hoheit der Großherzog traf gestern Nachmittag hier ein, besichtigte die Klinik sowie die neue Aula und reiste Abends 7 35 mit der Oberhess. Bahn nach Romrod weiter, woselbst Hochderselbe auf längere Zeit der Jagd obzuliegen gedenkt.
— Der Schwurgerichtshof verurtheilte in seiner gestrigen Vormittags-Sitzung die Elisabetha Gimbel von Wehrda, seither Dienstmagd zu Bad Nauheim, wegen Kindesmords in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, abzüglich 4 Monate erlittener Untersuchungshaft-
In der Nachmittags - Sitzung wurde Heinrich Karl Nicolaus von Rödgen bei Bad Nauheim, angeklagt der Körperverletzung, in Folge des auf „Nichtschuldig" lautenden Wahrspruchs der Geschwornen, freigesprochen.
— Bezüglich unserer früheren Mittheilung, daß im Stadtwalde die Knochen der Hand eines Kindes und mehrere andere Theile eines Skeletts durch Knaben aufgefunden worden seien, können wir nun unseren Lesern die Nachricht geben, daß es sich hier keineswegs um ein Verbrechen handelt. Von dem Gerichte wurden die sämmtlichcn Knochen an den Kreisarzt zur Untersuchung abgegeben, welcher sie ganz bestimmt als die eines Thieres und zwar höchst wahrscheinlich eines großen Hundes, erkannte. Nicht weit von der Stelle wo die Knochen gefunden wurden, ist der Abdeckerplatz und es ist leicht möglich, daß durch Füchse die Knochen dort ausgescharrt und weitergeschleppt wurden.
— Im Monat Juli waren in Gießen im Ganzen 25 Todesfälle zu verzeichnen, nämlich 4 bei Kindern im ersten Lebensjahre (an Bronchiencntzündung 2, an Lungen entzündung und s. g. hitzigem Wasserköpfe je eins), 5 bei Kindern die im 2. bis 15. Lebensjahre standen (3 auswärtige an Diphteritis, eins an Bronchienentzündung, eins an einem organischen Herzleiden) und 16 bei Erwachsenen. Bei diesen letzteren erfolgte der Tod 4mal durch Lungenschwindsucht, 2mal durch Schlagfluß, durch Bronchicn- erweiterung, Lungenentzündung, organisches Herzleiden, Bauchfellentzündung, Brightische Krankheit und Altersschwäche je einmal. 3 Personen entleibten sich selbst, 2 Männer durch Erhängen (von denen der eine im Walde aufgefunden wurde) und ein Mädchen durch Vergiftung.
Im Juli des vorigen Jahres starben in Gießen 31 Personen. Darunter 11 Kinder im ersten Lebensjahre und 6 Kinder vom 2. bis 15. Lebensjahre. G.
— Gestern Nachmittag hing ein Professions - Dieb vor einem Laden auf der Mäusburg ein Paar Schuhe (Special-Bedarfsartikel des Betreffenden) ab, wichste dieselbe unterwegs hübsch blank und zog sie an, seine etwas defekten Schuhe wegwerfend. Auf dem Bahnhof wurde der Annectant erwischt, seiner Beute entledigt, und er selbst barfuß nach Nr. Sicher spedirt.
Gießen, 6. August. Aus Berlin wird uns vom 2. August berichtet: „Die königlichen Militärärztlichen Bildungsanstalten begingen beute Mittags 12 Ubr im großen Hörsaale des medicinisch-ckirurgischen Friedrick-Wilhelm-Jnstituts ibre Stiftungsfeier, der die Vertreter der vorgesetzten Behörden, die Docenten und zahlreiche frühere Eleven beiwohnten. Nachdem die Studirendcn das salvum fac regem gesungen, erstattete der Subdirektor, General-Arzt Dr. Schubert den Jahresbericht, welcher die gegenwärtigen Verbältniffe der Anstalt beleuchtete. Alsdann erfolgte ein Vortrag „über die Pest und ibr Auftreten in Europa im 19. Jahrhundert", welcher von dem Studirendcn Herrn cand. med. Carl Zimmermann aus Darmstadt gehalten wurde. Die Festrede hielt der Profestor Dr. Gusserow über das Tbcina: „Zur Geschichte und Methode des klinischen Unterrichts. Den Schluß der Feier bildete die übliche Prämienvertheilung. Nachdem der Generalarzt Dr. Schubert darauf bingewiesen, daß bereits im Laufe des verflosienen Studienjahres bei festlicher Gelegenheit Prämien vertheilt seien an die Herren Dr. Siegfried und die Doktoranden Janssen, Westphal, Görne und Pfeiffer, vertheiltc er diesmal mit einigen anerkennenden und ermunternden Worten an die Herren Doktoranden Böckler und Grochowski und cand. med. Goldscheider je ein Ctui mit Instrumenten zu Operationen in Nothfällen, während die Herren Candidaten Carl
Zimmermann aus Darmstadt, ein geborener Gießener und Herr Nietn er aus Potsdam je ein Mikroskop erhielten. Um 2 Uhr erreichte d»e Feier ihr Ende.
Vermischtes.
Offenbach, 4. August. Der gestrige Tag des Mlttelrhcinischen Turnfestes wurde Früh durch Neveille und Böllerschüße eingeleitet und die cintreffenden Vereine wurden Durch Deputationen feicrlichst empfangen. Um 2 Uhr nahm bei der drückendsten Hitze die Aufstellung des Festzugcs in der Frankfurter Straps und dem Lagerhausplatze seinen Anfang, die gegen 3 Uhr beendet war. Eröffnet wurde derselbe durch Festreiter, der Capelle des 81. Infanterie- Regimentes und den Festjungfrauen, deren cs einige 50 gewesen sein mochten. Als erster Gau marschirte der „Gau Frankfurt" mit seinem Musikcorps an der Spitze. Diesem folgten in alphabetischer Ordnung die anderen Gaue des Mittclrhcinkreises, in diesen die bett. Vereine, ebenfalls in derselben Ordnung und durch vorangetragene Blechschilder dem Publikum kenntlich gemacht. Großartig war dieser Festzug, in dem noch mehrere andere Musikchöre und sämmtliche Trommler und Pfeiffer des Offenbacher Jnfantericbataillons mitwirklen. Wir zählten einige 80 Fahnen und dürften wohl über WO Turnvereine im Zuge marschirt sein, der noch durch die Mitbetheiligung der Feuerwehr, der Ruder- und anderer Vereine ein großartige Ausdehnung erhielt. Unter fortwährendem Jubel und Tüchcrschwenkcn der Einwohner bewegte sich derselbe durch die Kaiserstraße (Gegenzug), Dom, Herren , Frankfurter-Straße, Markt und Waldstraße nach dem Festplatz an der Bebraer Bahn, den er gegen 4 Uhr erreichte, wo, nachdem die sämmtlichcn Fahnen auf eine eigens hierfür errichtete Tribüne gebracht, Herr Kappes, Präsident des Offenbacher Turnvereins, die Turner zunächst willkommen hieß und in seiner Ansprache unter Rückblick auf das vor 19 Jahren auf demselben Platze und in so großer Herrlichkeit statt- Zehahte erste mittelrhcinische Turnfest die Hoffnung aussprach, daß das heutige 11. mittelrhei- -wjche Turnfest diesem sich würdig anreihcn möge und daß es an den Turnern ist, das freudige und opferwillige Entgegenkommen Der Stadt Offenbach durch Ordnung, Ausdauer und treffliche Leistungen zu erwiedcrn. Die sodann vorgcnomwenen Maffen-Freiübungen, acht an der Zahl, wurden schön und mit Präcision ausgeführt. Das diesen Uebungen sich anschließende Riegen- und Kürturnen war durch die übermäßige Hitze fast unmöglich gemacht, so daß dieser Theil des Programms leider nur sehr wenige Theilnchmer fand. Auch das vorgesehene Muster-Riegenturnen kam von den meisten Vereinen, die sich hierfür angemeldet hatten, nicht zur Ausführung. Solo- und Kürübungen, denen bas Publikum stets am meisten Aufmerksamkeit zuwendet, und welche stets in jeder Hinsicht das größte Interesse erregen, kamen cinestheils in Folge der hohen Temperatur, andercnthcils in Anbetracht des morgen bevorstehenden Preisturnens, für welches die besten Turner ihre ganze Kraft aufsparen, ebenfalls nur in sehr beschränktem Maße zur Ausführung. Gegen Abend nahm der Festzug durch die Wald-, Bismarck-, Mtttelsec- uud Geleitstraße, Schillerplatz, Louisen-, Babnbof-, Kaiser«, Frankfurter-, Herren- und Kirchstraße wieder seinen Rückmarsch nach Schlossers Garten, wo bei großem Concert und Gesangsvor trägen der erste Tag des 11. mittelrheinischen Turnfestes seinen Abschluß fand.
Großen-Buseck, 5. August. Sonntag den 3. August wurde in unserer Gemeinde ein seltenes und herrliches Fest gefeiert. Es war das Fest der Einweihung unseres neuen Schulgebäudes. Schon lange hatte sich Alt und Jung, insbesondere unsere Schuljugend auf dieses Fest gefreut. Endlich war nun der Tag der feierlichen Einweihung erschienen. Schon von früh morgens bis zur Aufstellung des Festzugs strömten Fremde in unser Dorf, um sich an dieser Festlichkeit zu betheiligen. Gegen 123 Uhr wurde der Festzug vor dem alten Schulgebäude auf ein gegebenes Zeichen mit der Glocke in folgender Ordnung aufgestellt. Voran em zu diesem Zwecke von der Gemeinde bestelltes Musikchor. Dann drei festlich geschmückte Schülerinnen der I. Klaffe, welche den Schlüffel zu dem neuen Gebäude, auf einem prachtvoll verzierten Kiffen dem Herrn Bautcebniker vorantrugen. Hierauf die Großh. Kreisschulcommision, vertreten durch Herrn Kreisschulinspector Büchner in Begleitung des Herrn Bürgermeisters und Bautechnikers Herrn H a b n. An diese schloffen sich die Bauhandwerker, der Gemeinde- Vorstand, der Schul- und Kirchenvorstand, sowie der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Alsdann folgte die durch und durch festlich geschmückte Schuljugend unserer 3 Klassen mit Fahnen, sämmtliche Mädchen die Köpfe mit sinnigen Kränzen verziert. Man konnte sich aus den Gesichtern der Schuljugend überzeugen, baß etwas Großes, etwas Feierliches Vorgehen sollte. An diese schloß sich das zahlreich erschienene Publikum an.
Unter den Klängen der Musik setzte sich nun der Festzug in Bewegung nach dem neuen Schulgebäude. Vor den Thoren desselben angenommen, wurde Halt gemacht. Der Bautcchniker, Herr Bauaufseher Hahn überreichte nun in einer einfachen Ansprache die Schlüssel des BaueS dem Großh. Bürgermeister, welcher demselben durch eine einfache Rede im Namen der Gemeinde seinen herzlichsten Dank für den unter vielen Mühseligkeiten und Hinderniffen mancherlei Arc begonnenen, aber nun zur größten Zufriedenheit der Gemeinde vollendeten, herrlichen Bau aussprach und im Weiteren die Bedeutung der Schule für unsere Gemeinde hervorhob. Alsdann wurden die Thore geöffnet und der stattliche Festzug bewegte sich durch eine sinnig errichtete Ehrenpforte in den Hofraum des Gebäudes. Dieser war mit Guirlanden und Bäumchen unt-’r der Leitung des Herrn Hofgärtners B ü ch ö l e r von der Schuljugend geschmückt. Hier wurde von der Schuljugend das Lied „Lobet den Herrn :c.fl mehrstimmig vorgetragen, worauf Herr Kreisschulinspector Büchner die Tribüne bestieg, um die eigentliche Festrede zu halten Derselbe hielt eine von Herzen kommende und zu Herzen gehende, in jeder Beziehung sehr gelungene Rede, welche der Hauptsache nad) in Nachfolgendem gipfelte: Als Thema hatte sich derselbe das Schriftwort: „Wohl dem Volke, dcß der Herr Gott ist" erwählet. Er zeigte nun in beredten Worten, wie das neue Schulgebäude sein solle:
1) Eine Stätte, da Gottes Ehre wohnt.
2) Eine Stätte des Unterrichts in den nützlichsten Kenntniffcn für den irdischen Beruf.
3) Eine Stätte der Erziehung zum künftigen Bürger und Unterthanen.
4) Eine Stätte, an der stets berufstreue Männer als Lehrer und Erzieyer wirken mögen. 5) Eine Stätte, an der stets fleißige und dankbare Kinder weilen möchten.
6) Eine Stätte, die ein Ehrcndenkmal für das jetzige und zukünftige Geschlechter trägt, das Zeugniß von dem Sinn der Gemeinde giebt, wie sie für das Wohl der Schule sorgt, und weiter gesorgt werden soll.
Die Weihercde schloß mit einem Gebet um göttlichen Segen und endete mit dem Schriftwort: Herr halte den Bau, den Deine Rechte gepflanzt und den Du Dir festigljch erwählet hast! Darüber ist die ganze Gemeinde einstimmig, daß Herr Kreisschulmivector Büchner durch seine würdige Festrede und die weitere ungezwungene Belhciligung an Dem Feste sehr viel zu dem Gelingen unseres seltenen Festes beigetragen und sich dadurch ein bleibendes Denkmal in den Herzen unserer Gemeinde gesetzt bat.
Nach der Festrede sang die ganze versammelte Gemeinde mit Musikbegleitung das Dank- lieb: Nun danket Alle Gott rc., worauf jedes Schulkind mit einer Bretzel beehrt wurde. Der Festzug stellte sich alsdann in der oben erwähnten Ordnung wieder auf und zog mit Musik auf Den sogenannten Anger, welcher zum Festplatz ausersehcn war. Hier blieben Die Fcstthcil nehmer bis zur Abendstunde bei einem Glase Bier ungezwungen beisammen. Inzwischen spielte die Musik und die Schulkinder sangen verschiedene Volkslieder. Unter den vielen Toasten erwähnen wir nur den auf Se Kgl. Hoheit den Großherzog ausgebrachten, sowie den auf Herrn Kreisschulinspector Büchner, die Bürger der Gemeinde, Den Festtechniker re.
Gegen V29 Uhr Abends veranstalteten die sämmtlichcn Schulkinder bet brei Klassen einen solennen Fackelzug mit ungefähr 300 Lämpchen burch alle Ortsstraßen, worauf alsdann bie Feier mit einem Hoch auf ben deutschen Kaiser geschloffen wurde Noch lange wird uns dieser schöne Tag im Andenken bleiben. W—r.
** In der „Köln. Ztg." vom vorletzten Samstag, Zweites Blatt, befindet sich folgender Stoßseufzer eines früheren „Schwarzen" :
Nun liebes „Centrum" gute Nacht!
Du kannst Dich ruhig betten;
Du hast ein großes Werk vollbracht, Wie wir's geahnt nicht hätten.
Schmalz, Tabak nnb Petroleum Und nock viel andre Dinge, Die kreisen uns im Kopf herum Als wenn ein Mühlrad ginge Sogar das liebe, trockne Brod, Die kärgste Kost auf Erden, Soll noch vermehren unsre Noch Und uns gepfeffert werden.
Die Landbarone „von und zu"
Die mögen jetzt sich freuen, Sie mästen sich in guter Ruh', Die Armen aber schreien.
Doch wartet eine kurze Zeit, Bald nahet der Octobcr, Dann wählen klug wir und gescheit Für „schwarz" einmal Zinnober.
Einige vom „schwarzen Staar" geheilte Wähler,


