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Kopenhagen, 5. Juni. Bei dem heutigen Festdiner zur Universitäts- Jubelseier dankte der russische Gesandte v. Mohrenheim in dänischer Sprache Namens der Gäste, insbesondere der Vertreter der finnländischen Universität HelstngsorS; er trank dabei auf das Wohl der Universität Kopenhagen, indem er heroorhob, daß das Ansehen des Landes immer dem Ansehen der Universität entspreche.
Lokales.
Gießen, 6. Juni. Ein Arbeiter, hier wohnend, wurde wegen Diebstahl von Garten' pfählen 2C. beute Morgen eingesteckt. In seiner Wohnung angcstellte Nachforschungen ergaben eine große Menge gestohlenen Holzes. Bei der Arrestatton widersetzte sich der Betreffende dem Schutzmann unv wird dieses wohl die Strafe verschärfen.
— Ein hiesiger Bürger wollte heute Morgen in der Lahn, unterhalb der Militär-Badeanstalt, seinem Leben ein Ende machen, wurde aber durch hinzueilende Soldaten wieder aus dem Wasser gezogen und durch angestellte Wiederbelebungsversuche dem Tode entrissen. Als Motiv des versuchten Selbstmordes wird Tiefsinn angegeben.________________________
Vermischtes.
Offenbach, 28. Mai. Der äußerst imposante Bau unserer Landes-Gewerbc-Aus- stellung ist im Aeußeren jetzt ziemlich vollendet, auch der Fußboden schon gelegt und das Dach mit Dachpavpe gedeckt. Das Restaurationsgebäude und der Musikpavillon stehen gleichfalls im Rohbau vollendet da. Der prächtige Springbrunnen, das Ausstellungsobject der Herren Feege und Gotthardt, schleudert bereits von Zett zu Zeit seinen Wasserstrahl in die Höhe. Da auch die gärtnerischen Anlagen vor dem Gebäude beendet sind, auch in zwei Bierschänken ein vorzügliches Glas Pfungstädter und Offenbacher Bier, und zwar J/2 Liter zu 12 H, */8 Liter zu io H verzapft wird, so ist es nicht Wunder zu nehmen, daß der Ausstellungsplatz sowohl von Offenbachern, als auch von Auswärtigen stark besucht wird. Freilich sind cs nur noch fünf Wochen bis zur Eröffnung der Ausstellung und es muß bis dahin noch sehr viel gearbeitet werden; doch wird, so hoffen wir, bis zum 1. Juli Alles fertig sein. Für die Bewohner der Umgegend dürfte, falls sie ihr Weg nach Offenbach führt, eine Besichtigung des Ausstellungsplatzes schon jetzt lohnend und daher sehr zu empfehlen sein. — Der hiesige Schützenverein wird sich an dem Verbandsschießen in Frankenthai sehr stark beteiligen. Als Delcgirte für den Schützentag wurden Valentin Huppe und Johannes Seib gewählt und dieselben beauftragt, das Schützenfest für nächstes Jahr für unsere Stadt anzunehmen. Für das Concurrenzschießen wurde Herr Valentin Huppe für den Stand und Herr Seelmann für das Feld gewählt. — Der Verein für Feld- und Gartenbau hat beschlossen, während der Landes-Gewerbe-Ausstellung, und zwar während des Monats September, eine Ausstellung und Prämiirung von Producten des Feld- und Gartenbaues zu veranstalten.
Darmstadt, 29. Mai. (Errichtung und Enthüllung des Landesdenkmals der 25. Division am 9. Jahrestage von Gravelotte-St. Privat.) Unsere Residenz und das ganze Großherzogthum Hessen wird an dem mit dem August d. I. zum 9ten Mal wiederkehrenden Jahrestage der Schlacht von Gravelotte-St. Privat eine erhebende Feier begehen. An demselben Tage soll nämlich das Landesdenkmal, welches dem Andenken an die ruhmvolle Theil- -nahme der Großh. Hess. (25.) Division an dem letzten deutsch-französischen Kriege hier errichtet wird, festlich enthüllt und eingeweiht werden. Vor einigen Tagen hat in dem hiesigen Saalbau das Centralcomitä für die Errichtung dieses Denkmals unter dem Vorsitz seines Präsidenten, des Fürsten von Isenburg-Büdingen , eine Versammlung abgehalten und die Grundzüge der Feier im Allgemeinen festgestellt. Nach den bet dieser Gelegenheit von Herrn Hofgerichts- direetor Hahn aus Gießen gemachten ausführlichen Mtttheilungen wird die nicht leichte Aufgabe, welche das Comit6 mehrere Jahre hindurch ihrer Lösung entgegenzuführen hatte, bald in sehr befriedigender Weise als erfüllt zu betrachten sein. Das Denkmal selbst, von Herzig in Dresden modellirt, gilt nach dem Urtheil von Sachverständigen — darunter besonders der .gewiegte Kenner Professor ß übte in Stuttgart — für ein vortreffliches Werk der Sculptur, dessen Guß in Nürnberg ohne Zweifel in der gelungentsten Weise geglückt ist Mit der Herrichtung des Postaments (aus schwedischem grauem und rothem Granit» ist bereits seit einigen Tagen begonnen worden, sie soll etwa in 6 Wochen beendet sein. Zu Anfang August soll das Denkmal selbst aufgestellt werben, wozu etwa 8 Tage erforderlich sein dürften, so daß bequem am
18. August die Einweihung des Kunstwerkes erfolgen kann. Letzteres findet bekanntlich seinen sehr- geeigneten Aufstellungsplatz auf dem Paradeplatz, in der Mitte vor unserem altehrwürdiaen Zeughause, das nunmehr bereits mehr als 100 Jahre besteht. Das Festprogramm der Feier wird spater erlasien werden, dasselbe soll weite Kreise berücksichtigen, und sowohl Deputationen der Division und Kriegervereine, wie auch die Universität, das Polytechnikum die Schulen städtische und Landcorporationen rc. zur Vertretung einladen. Die Kosten des' ganzen Denkmals, welche zum größten Theil durch freiwillige Beiträge zusammengebracht sind, belaufen sich auf etwa 7u,u0() Mark. Jedenfalls steht also unserer Residenz wieder einmal ein Fest bevor Welches, namentlich wenn es von einer schönen Augustsonne oegünstigt wird, gewiß einen erbe-' benben mächtigen Eindruck bei allen Theilnehmern zurücklassen wird.
Darmstadt, 4. Juni. Ueber das LandeSdenkmal erfahren wir noch, daß der Guß nach dem Ausspruch Sachverständiger in allen Theilen vorzüglich und tadellos gelungen ist. Das Postament wird nach Herzig's Entwurf von Kessel und Roehl in Berlin aus schwedischem tiefrothem Granit hergestellt; die Stufenbasis aus blaugrauem Granit Die Namen der Schlachten, an welchen die Hessische Division Antheil gehabt, werden in erhabener Inschrift auf rauhem Grunde an den Flächen des Postaments angebracht. Das eiserne Umfassungsgitter endlich wird nach dem Entwurf von Professor Raschdorf in Köln gefertigt. Das ganze Denkmal, soweit es aus Metall hergestellt, ist aus eroberten französischen Geschützen gegossen.
Mainz, 28. Mai. Interessanter Fund. Beim Fischen wurde heute früh im Rheine an der Rheinbrücke ein anscheinend aus dem 18. Jahrhundert stammender Degen aufgefunden, dessen Handkorb einen sehr interessanten Steinansstz zeigt. Derselbe liegt bei I. B. Huppert, Löhrstraße, zur Ansicht.
Irischbäcker in Gießen.
Sonntag den 8- Juni. Ludwig Schneider, Neustadt. Ludwig Kämmerer, Seltersweg. Christian Faß, Neue Bäue.
Kirchliche Anzeigen der evangeiischenGemeinde ^uGießen.
Gottesdienst:
Sonntag den 8. Juni.
Morgens: Pfarrer Dr. See l.
Konfirmation der Mädchen und Feier des heil. Abendmahles. Nachmittags: Schulinspector Vigeltus. (Collekte für die Stadtarmen).
Die Gemeinde wird gebeten, bei der Konfirmation die beiden vorderen Quadrate der Bankreihen für die Angehörigen der Konfirmandinnen frei zu lassen.
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 8. bis 14. Juni besorgt Pfarrer Schlosser.
Briefkasten.
Herrn H H. Es ist uns, bis jetzt wenigstens, keine Mtttheilung geworden, daß die Stadt Gießen eine Stiftung zum Andenken der goldenen Hochzeitsfeier Ihrer Majestäten Kaiser Wilhelm und Kaiserin Augusta errichten wird.
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