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t. October in Mk und Antrags für Häufigen Linderungen, : am l. Januar 1880 •nngen.
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he der Beschlüsse dn Innern und der Justiz pichen Directionen zi «Verwaltungen beschickt in sieht jedoch davon lusiks d. d. Frankfurt n Conferenzen an die ; cigangen, aber von gliche Ministenum der um Hessen beabsichtige, en, sowie des Reichs- sel am 26. Juni d. I suläsfizkeit einer liebet' Stelle Verhandlungen wohingegen Dem Än- ltriebsregleoients durch mva/tung gestempelten ■ anerkannt Waben.
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gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner 3t 2-2.50, altes Heu 3.40, Stroh 3t 2—2.60. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. 3t L—, 2. Qual 90 A, im Detail 1. Qual. 3t 120, 2. Qual. 3t 1.10 Eier das Hundert deutsche 3t 5, italienische 3t 6 —. Ochsenflency per Pfund 65—70 Rindfleisch 50-54 Kuhfleisch 58—60 H, Kalbfleisch 45—55 Stier- und Farrenfleisch — H, Hammelfleisch 50 bis 65 Schweinefleisch 5 .—70 ein Huhn, lebenv, ^/L 1—1.20, geschlachtet 3t 1.50—2, ein Habn, lebend, 70-90 H, geschlachtet 3t 1.20—1.60, Ente, lebend, 3t 1.20—50, geschlachtet 3t 1.70—2.30, Gans, lebend, 3t. 3—3.80, geschlachtet 3t. 4—6, Taube, lebend, 20—30 H. Kartoffeln 100 Kilo 3t 5.5«» 6. Blumenkohl 1 Stück 30—80 H, Wirsing 8—15 H, Rothkraut 15—30 Weißkraut, erste Sorte, 100 Stück 12—15 3t, zweite Sorte 9—12 3t, Kohlrabi 4—6 H, Rothkraut 15 —30H, Gurken 100 Stück 3t 2.3«»—3.10, Artischoken 50 Ganze Erbsen 100 Kilo 3t 18.50—26, geschälte Erbsen 25—31 3t, Bohnen 20—24 H, Linsen 26—40 H — Holz je nachdem geschnitten 3t 1.45—60 der Ctr. Tannäpfel per Hect. 85
Limburg, 3. Septbr. (Frachtmarkt.) Rother Weizen 3t 18.75, Weißer Wetzen 3t -, Korn 3t 10.65, Gerste 3t 9.15, Hafer, alter 3t 8.40, neuer 3t 8, Erbsen 3t—, Kartoffeln 3t —. (Durchschnittspreis pro Malter.)
Berlin, 1. September. Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht einige vom General- Postmeister verfügte Abänderungen der Postordnung vom 8. März 1879. Wir entnehmen daraus das Folgende: Wünscht der Absender eines Briefes über die erfolgte Bestellung eine postamtliche Bescheinigung zu erhalten, so muß dem Briefe eine gehörig ausgestellte Zustellungsurkunde nebst Abschrift äußerlich beigefügt werden; zugleich muß in der Aufschrift vermerkt sein: „Hierbei ein Formular zur Zustellungsurkunde nebst Abschrift " Auf die Außenseite der zusammengefalteten Zustellungsurkunde ist vom Absender des Briefes die für die Rücksendung erforderliche Aufschrift zu setzen. Außer dem gewöhnlichen Porto sind zu zahlen 20 H Zustellungsgebühr und 10 H für die Rücksendung der Zustellungsurkunde. In Betreff der Bestellung von Schreiben mit Zustellungsurkunde, welche von deutschen Gerichten, Gerichtsvollziehern, Gerichtssckreibern, Reichs- oder Staatsbehörden ausgehen, bewendet es bei den hierüber bestehenden besonderen Bestimmungen.
Bei dieser Arbeit muß er sich verletzt haben, denn vor dem Schreibpult waren Blutsvuren bemerkbar. — Das ist seit P/z Jahr das viertemal in dieser Gegend. In der Nacht vom Gründonnerstag auf kharfreüag 1878 würbe nämlich ebenfalls in das Comptoir des Bergwerks eingebrochen und circa 1300 3t entwendet. Das zweitemal geschah dies im verfloffenen Frühjahr bei der Wittwe Damer und bald darauf bei ic. Aff in Münster, welchem aus einer Schublade 90 3t entführt wurden. — Die Art der Ausführung dieser Verbrechen weist darauf hin^ daß sämmtliche Einbrüche von einem einzigen und «zwar sehr localkundigen Individuum <rus'geführt worben sind, welches deßhalb nicht weit zu suchen sein dürfte. — Für diesmal Lat sich der Strolch die Mühe umsonst gemacht, da man sich den ersten Fall zur Warnung Hatte dienen lassen und das Geld an einen sicheren Ort gebracht hatte. Der vermuthliche Einbrecher ist verhaftet.
Grün berg, 29. August. Dem Vernehmen nach hat der hiesige Gemeinderath beschlossen, vom nächsten Jahre ab 5 3t Hundesteuer zu Gunsten der Stadtkaffe erheben
zu lasten.
Mainz, 1. September Eine in's Brod gebackene Maus kommt nicht alle Tage vor. Wohl aber heute einer Frau im Gartenfelde, die nicht wentg erstaunt, noch weniger aber erbaut war, ihr tägliches Brod zum Mäuse-Mausoleum avancirt zu sehen
Würzburg, 28. August. In der letzten Sitzung des hiesigen Militärbezirksgerichts wurde über 2 Fälle von Rekrutenmißhandlungen verhandelt. Der Tambourgefreite Adolf Poch des 5. Jnfanterie-Regimcnts mißhandelte einen ihm zur Abrichtung zugethrilten Soldaten -und erhielt hrerfür 28 Tage Mittelarrest. Der Sergeant Leopold Bebus vom 1 Cheveauxlegers^ regiment schlug einen ihm untergebenen Soldaten und wurde hierfür zu 43 Tagen Gefängniß verurtheilt.
Berlin. Viele Geschäftsleute mit offenen Läden haben die Gewohnheit, ganz unbekannten Leuten zu gestatten, daß sie Packete im Vorübergehen in dem Laden ablegen und auf dem Rückwege wieder abholen. Einem hiesigen Geschäftsmanns ist diese Gefälligkeit, die er unvorsichtiger Weise ohne Vorbehalt übernahm, sehr übel bekommen. Eine Frau war in seinen Laden gekommen und hatte ein Packet schweres Seidenzeug abgelegt. Wahrscheinlich hat ein un der offenstehenden Thür vorübergehender Gauner die Unterhaltung gehört, denn gleich daraus erschien ein Mann und nahm mit den Worten: „Ach, meine Frau hat hier ein Packet abgelegt, — ich danke bestens" dastelbe mit. Bald darauf erschien auch die Frau und es stellte sich nun der Gaunerstreich heraus. In dem nun entstehenden Processe ist der Geschäftsmann verurtheilt worden, den Werth des Packets mit 480 3t zu ersetzen. Wir theilen den Fall zur Warnung für gefällige Geschäftsleute mit.
— (Leurnundszeugniß.) Eine Behörde stellte einem Angeklagten folgendes Zeugniß aus: „Der Angeklagte ist Schubmacher; er hat 7 Kinder und kein Vermögen. Sonst hat er sich noch kein Vergehen zu Schulden kommen lasten."
Deutscher Verein für öffentliche Gesundheitspflege. Die diesjährige Versammlung des Vereins, die in den Tagen d-s 15., 16. und 17. September in Stuttgart stattfinden wird, verspricht eine besonders interestante zu werden, da ein Thema zur Verhandlung kommt, das mehr wie alle sonstigen hygienischen Fragen im letzten Jabre die Gemüther bewegt hat, die Schutzmaßregeln gegen die vom Auslande drohenden Volksseuchen, Pest und -Cholera, und da das Hauptreferat hierfür der Mann übernommen hat, der wohl die erste setzt lebende Autorität auf diesem Gebiete ist und auch selbst die mit so großem Erfolg zur Einschränkung der Pest an der unteren Wolga getroffenen Maßregeln an Ort und Stelle kennen gelernt hat, Herr Geh. Med.-Ratb Prof. Dr. August Hirsch in Berlin. — Kaum minder interessant dürfte übrigens auch der zweite Tag werden, indem hier eine für Deutschland z. Z. noch brennendere Frage zur Verhandlung kommt, über die Anforderungen der Hygiene an Kost' und Logirhäuser. Die unglaublichen Mißstände auf dieiem Gebiete, wie sie vielfach -neuerdings aufgedeckt worden sind, erheischen gebieterisch Abhülfe und werden die Berathungen und Beschlußfassungen des Vereins sicher mit dazu verhelfen, eine weit strengere Beaufsichtigung dieser Wohnstätten des ärmsten Theiles der Bevölkerung zu erzielen, wie solche in Frankreich und England besteht und dort so bedeutend zur Hebung der Gesundheit dieser Bevölkerungs- claste beigetragen haben.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 3. Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war
Cassa-Abschluß der Gewerbebank zu Gießen, eingetr. Genossenschaft, pro Monat August 1879.
3t
1. Vorschuß-Conto .... 110,011 —
2. Wechsel-Conto .... 25,126 97
3. Darlehn-Conto .... 20,220 95
4. Sparcasse Conto . . . 201 90
5. Conto der Zinsen u. Provision ....... 270 60
6. Conto (Sorrent A. mit (Srebit 2,425 —
7. Conto-CorrentL.ohneCredit 7,900 —
8. Giro-Conto..... 5,235 83
9. Stammantheil-Conto . . 104 69
10. Conto der unerhobenen Darlehnzinsen .... 20 54
11. Gerichtskosten-Conto . . 4 50
12. Effecten-Conto .... 1,948 86
13. Zinsen-Conto eignerEffecten der Bank...... 2 70
14. Verwaltungskosten-Conto 158 50
15. Jmmobilien-Conto . . • 15 98
Summa der Ausgabe 173,(>48 02 Gießen, 2. September 1879.
3t
1. Cassenbestand am 1. Aug. c. 23,710 28
2. Vorschuß-Conto .... 108,847 31
3. Wechsel-Conto .... 19,919 77
4. Darlehn-Conto .... 26,588 —
5. Sparcasse-Conto.... 614 19
6. Conto der Zinsen u. Pro
vision ....... 4,450 57
7. Conto-CorrentA. mit Credit 11,480 —
8. Conto-Corrent L. ohneCredit 8,600 —
9. Giro-Conto ..... 2,995 62
10. Gerichtskosten-Conto . . — 50
11. Zinsen-Conto eigner Effecten
der Bank ...... 3 10
12. Gewinn- u. Verlust-Conto 30 -
Summe der Einnahme 207,239 31
Cassenbestand am 1. Sept- c. 33,591 3^
Allgemeiner Anzeiger.
Gruuimetgens- Versteigerung.
Das Grummetgras der cameral-fis- ralischen Wiesen in den Gemarkungen Alten'Bus.ck, Wieseck und Gießen soll versteigert werden:
1) in der Gemarkung Alten-Buseck
von 7 Hektaren
Mittwoch der* 10. Septbr.,
des Morgens um 9 Uhr, -ei Wirtb Krämer daselbst.
2) in der Gemarkung Wieseck von 41 Hektaren
Donnerstag den 11. Septbr.,
des Morgens um 10 Uhr, bti Wirtb Lenz das'lbst, und
3) in der Gemarkung Gießen von 36 Hektaren
an demselben Tage,
des Nachmittags um 2 Ubr, bei Wirth Leib am Philosophenwald.
DerGroßh. Wiesenwärter Müller zu Alten-Buseck ist bereit aus Ver- langen die Wtesenloose vor der Versteigerung vorzvzetgen oder nähere Aus- tunst darüber zu geben.
Gießen, den 4. September 1879. Großherzogl. Obersörsteret Gießen.
5737) Lang.____________
Grummetgrasversteigerung
DaS diesjährige Grummetgras der Freiherrlich von Rabrnautschen Wiesen und Gärten soll
Mittwoch den 10. Septbr., in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden:
Vormittags IO1/* Uhr, von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck,
Mittag- 12 Uhr, von 2Va Morgen in der Gemarkung Trohe.
Rabenau, am 4. September 1879. Der Rentmeister:
5738) Schmitt.
Grummetgras - Versteigerung.
Mittwoch den 10. d. M.,
Vornut ags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Gemeinde-Grummetgras an Ort und Stelle versteigert werden.
Inheiden, den 3. September 1879. Greßfierzogl. Bürgermeisterei Inheiden. 5727)________Reih._____________
Grummetgras - Versteigerung.
Montag den 8. d. Mts, von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zu- steh?nde Grummetgras von etwa 110 Morgen an Ort und Stelle versteigert werden-
Der Anfnig ist wie gewöhnlich bei der Fußnmhle.
GroßeN'Buseck, am 2. Sept. 1879. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. 5708) Wagner.
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