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e* zufolge würde die Konkenegrtner Seitens ontenezüner auch das räumen.

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HauS und rettet das Jüngste. An sich hat der Brave nicht gedacht; sein sauer erspartes Geld und seine Kleider wurden ein Raub der Flammen.

Ueber die Hutschnur gehen doch die eigenthümlichen Grundsätze, die Herr Pastor Dramesfeld aus Bielefeld in der jüngsten Sitzung des Vereins für innere Mission in der Grafschaft Mark entwickelt hat. Beim Kapitel der Kinderbewahranstalten kommt Redner auf ras Ammenwesen zu sprechen und führt Folgendes aus:Aus sittlichen Gründen solle Niemand ein gefallenes Mädchen als Amme annehmen, vielmehr wäre es bester, falls ein neugeborenes Kind nicht durch künstliche Nahrung oder durch die Mutter erhalten werden kann, ruhig und willig ein Abrahamsopfer zu bringen." Der fromme Mann kann doch nicht an ein Abschlachten -gedacht haben; also an's Verhungernlasten? Wie würde ihn die Frau Pastor vramesfeld bc- abrahamsopfern, wenn sie in den Fall käme! Und der Herr Medicinalrath und der Herr Staatsanwalt würden auch bedenkliche Gesichter zu dem Abrahamsopfer machen, wenn über­haupt die Geschichte kein Mißverständniß ist- (D. T. A.)

In einem Frankfurter Gasthofe kehrten zwei Reisende ein, deren Musterkoffer ganz ähnlich waren. Am Sonnabend fuhr der eine nach Darmstadt, der andere nach Hanau und her Hausknecht verwechselte die beiden Koffer, was erst nach der Abreise bemerkt wurde. Nach ein paar Lagen kehrten beide zurück und der Wirth bat sie für die unangenehme Verwechselung um Entschuldigung. Beide waren sehr erstaunt und brachen dann in ein lautes Gelächter aus; t>enn auf ihrer ganzen Reise hatte kein Kunde Muster zu sehen verlangt und waren sie mithin auch nicht in der Lage, ihre Koffer zu öffnen. So ist jetzt der Geschäftsgang.

(Wirkung des Sonnenlichtes auf Petroleum.) Professor R. C. Kedzi in Michigan weist darauf hin, daß gereinigtes Petroleum durch Einwirkung des Sonnenlichtes sehr rasch verdirbt. Es wird dadurch die Bildung einer theerarttgen Substanz vermittelt, welche im Oele gelöst bleibt und demselben eine gelbe Färbung ertheilt. Versetzt man solches Oel mit einer geringen Menge Schwefelsäure, so scheidet sich ein fätoerer, theerartiger Niederschlag aus. Alles Petroleum, welches dem Sonnenlichte längere Zeit ausgesetzt war, brennt schlecht, deßhalb sollen Petroleumlampen, während sie nicht tm Gebrauch sind, im Dunkeln stehen.

(Auch eine Blumensprache.) Aus Mailand wird betichlet. daß mit der Bahn ein großes Blumenbouquet von 90 Kg. Gewicht aus Como ankam. Die Douane war ob dieses -gewichtigen Straußes nicht wenig erstaunt, vergaß aber darüberdas elfte Gebot" nicht. Im Gegentheil, sie blieb noch so prosaisch nüchtern bet dem massenhaften Blumenduft, daß sie das

Handel und Verkehr.

__ o Gießen, 4. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter, per Pfd. 75 X Hühnereier, per Stück 7 X Enteneier, per Stück 8 X Käse, per Stück 5 bis 10 H, Kasematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 22 X Tauben, daS Paar 85^, Hühner, per Stück X 1.60, Hahnen, per Stück X 1.80, Enten, per Stück X 2 60 H, Ganse, per Pfd. Kartoffeln, per 100 Kilo X 56. Zwiebeln, per Ctr. X 8. 7072 H P" Pfd-, Kuh. und Rindfleisch 5660 X Schweinefleisch 57-60 X Kalbfleisch 50-60 H, Hammelfleisch 60 - 65 H.

Frankfurt, 3. Februar. (Fruchtbericht.) Der neue Monat, findet unfern Markt in noch immer unerquicklicher Stimmung. Ohne daß man gerade behaupten könne, die Haltung unseres Marktes sei eine matte, so liegen doch leider anderseits auch keine Anzeichen vor, die auf ein Umschlagen in eine entschieden günstige Tendenz schließen laffen. Das Geschäft ist äußerst belanglos und wir müssen uns mit den Worten trösten: Es kann ja nicht immer so bleiben. Wir notiren:

Mehl Nr. 1 X 39, Nr. 2 X 35, Nr. 3 X 31, Nr. 4 X 27, Nr. 5 X 21. Roggenmehl <>/, (Berliner Marke) X 22, do. II (Berliner Marke) X 19. Weizen, effektiv hiesiger ab Bahnhof hier X 19., ab unserer Umgegend X 18.2518.50, do. fremder je nach Qualität X 1819, Roggen, je nach Qualität X 1315, Gerste X 15 17.50, 121/«14, Kohlsamen X 2728, Erbsen X 19-23, Wicken X 1516, Linsen . ?2?ol, detail X 68. Stimmung ruhig. (Die Preise verstehen sich sämmtltch

per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo.) '

3 Februar. Der heutige Vtehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 350 Ochsen, 190 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 280 Hämmel. Die Preise Uten sich: Ochsen 1. Qual. X 70-72, 2. Qual. X 67-69, Kühe 1. Qual. X 60 big 62 2. Qual. X 52-5«, Kälber 1. Qual. X 6468, 2 Qual. 6062, Hämmel . SZhxaL 5860, 2. Qual. X 5355 per 100 Pfund Fleischgewicht. Schweine das Pfund 55 X

Douquet näher untersuchte. Ihr Eifer belohnte sich, da es sich zeigte, daß die Stützen Der Blumengebinde aus vielen Packeten schweizerischer Cigarren aus der Fabrik von Brisiaao bestanden. Dieser Tabak kam dem Adressaten theuer zu stehen und rauchte sich sehr stark.

AerheMe Eisenbahnen.

742) Mit dem heutigen Tage tritt zum 'diesseitigen Localgütertarife vom 1. Juli 1877 ein Nachtrag IV in Kraft, welcher -enthält:

I. Eine Zusatzbestimmung zu S 48 des Betriebsreglements

11. Allgemeine Tarifvorschriften nebst Güterclassification (nach den be­schlossenen Abänderungen neu redi- girt).

Die mit einem Stern bezeichneten Be­stimmungen haben erst vom 1. April cr. ab Gültigkeit.

Die in dem vorbezeichneten Nachtrage enthaltenen Vorschriften finden auch in sämmtlichen, nach dem deutschen Reform­system bestehenden directen und Verbands- verkehren, an welchen die der diesseitigen Verwaltung unterstellten Bahnen betheiligt sind, Anwendung.

Exemplare des Tarifnachtrags sind zum Preise von 40 4 pro Stück bei unserer Drucksachenverwaltung, sowie auf allen diesseitigen Stationen und Güter-Expedi- tionen käuflich zu haben.

Gießen, den 1. Februar 1879.

Großherzogliche Direction.

Mohn.

Ochnlliche Aufforderung.

589) Alle Diejenigen, welche An­sprüche irgend einer Art an die

Georg Klos Eheleute

in A l b a ch zu machen haben, werden aufgefordert, solche bei unterzeichnetem Gericht so gewiß binnen 8 Tagen mündlich oder schriftlich anzumelden, als sonst auf solche bet Aufnahme des status keine Rücksicht werde genommen werden.

Gießen, 23. Januar 1879.

Großh. Landgericht Gießen.

Erdmann, Dr. Tr app, Landrichter. Lmidg.-Afsessor.

-Sufimiffiim

auf Steinhauer arbeiten.

Die Stadt Ltch beabsichtigt die zur Einfriedigung des Hofs am Amtsge­richt erforderliche Lieferung von Thor- pfeilern aus Lungstein, veranschlagt zu Jn. 260,10 auf dem Submisfionswege zu vergeben. Lieferungsbedingungen und Voranschlag können am 5., 6., 7. und 8. lsd. Mts. auf meinem Ge­schäftszimmer etngesehen, und die Of­ferten bis zum 10. Februar, Mittags 12 Uhr, daselbst eingereicht werden.

Lich, den 3. Februar 1879.

739) K. Schön.

Feinste Zungenwurst, Trüffelwurst,

Blafenschinken und Cervelatwurst tm Anschnitt mpfehlen 702

J". A. Busch Söhne.

Nadel

Holzversteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 10. Februar 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll tm Gießener Stadtwalde in dem Dtstrict Waldshut nachverzetchnetes Holz versteigert werden:

A. Brennholz:

Scheith. Prügelh. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen.

252,5 114 8640

Aeil'geöotenes.

729) Durch einen Gelegenheitskauf bin ich in Stand gesetzt

Herren-Regenröcke ä 10

Knaben ä JC. 8

per Stück abzugeben.

Diese Waare ist neu und wasserdicht.

Ä. Grünebaum.

unter dem Reisholz befinden sich 5000 Wellen Durchforstungsretser.

B. Bau-, Werk- und Nutzholz 128 Fichtenstämme mit 52,17 Festm., 394 Fichtenstangen mit 14,97 Festm.

Die Zusammenkunft ist auf der Sicher Straße an der 2. Schneise.

Gießen, am 4. Februar 1879.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

744) A. ©ramm.

Schellfische

treffen heute ein. (743

Gg. W illi. Weidlg.

Prima Branntweinhefe, pr. Kilo X 1,25, ab Dortmund gegen Nach­nahme zu beziehen durch (16

H. Rüttler 8i (To., Dortmund.

Sauerkraut

in anerkannter Güte empfiehlt billigst

728)________J. Retter»

Chinesische Thee's, Neue Ernte, importirt, von Robert Scheibler in London, ren£\J$rcaräc' ungemischte Sorten zu X 2.20, X 2.50, X 2.70, X 3.50, X 4.50, X 5 per '/r Kilo in */lz */2 und Vs Pfd. empfiehlt zur gefl. Abnahme die Verkaufs- Niederlage von (733

_____W« Balser, Güßen.

Fächer n Fächerscbnüre empfehlen in reichhaltiger Auswahl und zu den billigsten Preisen. (734

Moritz Gregori 8t Sohu. Frische Hasen, per Stück 2 X 80, bei (736

__Wildhändler Ebel, Marktstraße.

Allgemeiner Anzeiger.

Ui. Rasser

B. 6 am Kirchenplatz B. 6

empfiehlt zu billigen Preisen:

Cylinder (gewöhnliche und in Bleiglas), Dochte, Schirme, Licht- schützer und weiße Gasglocken,

Borleg-, Gemüse-, Suppen- und Kaffeelöffel, sowie Gabeln in

B r i t a n n t a - M e t a l l,

594) Goldfische.

Geschäfts Empfehlung.

691) Zur Frühjahrssaison empfehle hiermit die neuesten Faeons in allen Sorten

Hüten.

Da ich die meisten Artikel selbst fabrictre, die übr-gen aus den besten Fabriken beziehe und mit einer sehr geringen Provifion fürlieb nehme, so glaube ich dem geehrten Publikum bet Zusicherung feinster und bester Qualität mich bestens empfehlen zu können.

Reparaturen jeder Art werden innerhalb 34 Tagen von nun an besorgt.

Seidenhüte zu jeder Tageszeit ausgebügelt. Strohhüte gewaschen. Sonstige Filzsachen auf Wunsch angefertigt.

Karl Schmidt, Hutmscher, Seltersweg 21.

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727) Es diene zur gefl. Nachricht, daß ich von Samstag den 8. Februar ab einen flro^en Ausverkauf in Manusaetur- u. Kurzwaaren im Hause der Frau Greissler Wtw Reicben- sand Babnhofsftrafie abhalten werde und bitte um geneigten Zuspruch.

M. Marjc aus Wetzlar.

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