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der c>ac.d folgende Bitte: Uebereinstimmende Berichte aus Den einander am entferntesten liegenden Gegenden unseres großen deutschen Vaterlandes besagen, daß in diesem Jahre die Anrabl der Hasen und Rebbühner überall eine außerordentlich geringe sei. Es ist ja erklärlich, daü aerade diese beiden Wildarten in Folge der ungünstigen Witterung viel mehr gelitten haben 1,» iemals vorher. In Anbetracht desien, daß der Hase sowohl als auch das Rebhuhn gegen­wärtig gewisiermaßen nur noch Hauöthiere sind - deren Dasein unter den obwaltenden Cultur- verhältnisien ohne den Schutz und die Hegung des Menschen kaum mehr möglich Ware - bitte ich alle Jäger, Jagdfreunde und Jagdberechtigte dringend darum, daß sie in diesem Jahre ein-

mal hochherziger Weise ein Opfer bringen mögen; ich bitte, baß in sämmtlichen deutschen Jagd­bezirken in der Jagdzeit 187980 Hasen und Rebhühner wenn möglich gar nicht geschosien werden. Wenn diese Bitte allentbalben ohne Erfüllung bliebe, so würden, davon bin ich fest überzeugt, an vielen Orten beide Wilvarten völlig ausgerottet und es dauert bekanntlich stets eine gar lange Zeit, bis solche Thiere sich wieder anfinden und vermehren. Sollte daher eine Enthaltsamkeit für diesen außergewöhnlichen Zweck nicht viel zweckmäßiger sein, als wenn man in unbedachtsamer und verständnißloser Weise jede derartige Rücksicht außer Augen setzen wollte? Die Jagd ist heutzutage nicht mehr ein bloßes leeres Vergnügen, sondern sie hat eine volks- wirthschaftliche, ja, selbst eine eulturliche Bedeutung und dieser eingedenk mögen doch alle Jäger handeln. Auch in England, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Oesterreich-Ungarn, Oe'sterretchtsch- und Russisch Polen u. s. w. sind die Wahrnehmungen, daß das Wild sehr Der* rtngert sei, übereinstimmend.

Allgemeiner Anzeiger.

Markt-Anzeige.

6412) Der im Landkalender auf den 15. 1. Mks. anqezetgte Herbst- markt zu Nidda ist mit regierungsseitltcher Genebwiaung auf

Montag den 6. October lfd. Jahres verlegt worden.

Dieser Viehmarkt wird in diesem Jahre sowohl für das Viehhande! als auch für das qeschäftstreibende Publikum ein besonderes Interesse bieten, da mit dem Vieh-Markt auch zugleich die Abhaltung eines Zuchtbullen- Marktes in Verbindung gebracht worden ist, die Prämiirung von Zucht­bullen, Vorführung einer Anzahl in der Schweiz aufgetaufter Bullen und Versteigerung derselben vorgenommen wird.

Auch die Berloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Geräthen findet zugleich Statt und wird das zur Berloofung kommende Vieh nur von dem zu Markt gebrachten Vieh entnommen werden.

Nidda, den 29. September 1879.

Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda.

Nullmann.

6369) Die leihfülligen 116 Trieb- viertel der Stadt Gießen sollen Freitag den 3. Oktober d. I., Nachmittags 2 Uhr, anderweit auf sechs Jahre verpachtet werden.

Zusammenkunft am Schützenhof. Gießen, den 29. September 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

A. Dram m.__ ___

Donnerstag den 16. Oktbr., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht bje Im­mobilien des Johannes SchneiderII, als:

Flur. Mtr.

39/77z4 393 Hofraithe am Wreseckerweg

3»/77,g 1076 Grabgarten daselbst meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 2. September 1879. Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

5711) Müller.

Obstverlteigerung.

Freitag den 3. Oetbr. d. I, von Vormittags 10 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst meisten- theils Zwischen und einige Bäume voll Birnen, meistbietend versteigert werden.

Grüningen, den 27. Sepibr. 1879. Großh. Bürgermeisterei Grüningen.

6343) Leidig.

Jettgeöolerres.

6409) Eine Parthie feinster Hühner unb Racetauben billig abzugeben. Näheres in der Exped. d. Bltts.___________________

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Bekanntmachung.

Montag, den 6. October l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend,

werden im Saale der ehemals Bramm'schen Wirthschaft in der Neu­stadt die verfallenen Pfänder der Pfand- und Leih-Anstalt des Unterzeichneten öffentlich an den Meistbietenden versteigert. (6302

Außer diesen Pfändern kommen noch verschiedene Kleidungsstücke, Weiß­zeug, 2 Nähmaschinen u. s. w. zur Versteigerung.

Die Pfänder können bis längstens Freitag, den 3. k. M. eingelöst oder prolongirt werden.

Gießen, den 26. September 1879.A Henrich.

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B. 31 Marktplatz B. 31 erlaubt sich, sein für die Saison gut assortirtes Biinfactnrwaaren-lager in empfehlende Erinnerung zu bringen. (6285

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Gg. Wilh. Weidig.

Zur gefällige» Bcachiuug.

Nachdem meine nach besonderer Methode gebrannten Caffee's sowohl hier wie auch außerhalb den größten Bei­fall gefunden, sah ich mich veranlaßt, im Garten des Herrn Heinrich Keck einen großen, nach neuester und bester Construction gefertigten Castee-Brenner mit Dampf­betrieb aufzustellen. .

Durch diese nun vervollkommnete Einrichtung brn rch heute in der Lage, täglich 10 bis 15 Centner Caffee zu brennen, und dadurch im Stande, allen Anforderungen zu entsprechen.

Ich versäume es daher nicht, meine gebrannten Caffee s nochmals zu empfehlen, sowie ein geehrtes Publikum auf eine neue Sorte feinsten gebrannten I*erl - Calfee a Mk. L 80 aufmerksam zu machen. (5733

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