Alte
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Landwirthschaftliches.
der Kartoffeln zurückzuhalten.
Wo der Kartoffelbau mehr im Kleinen betrieben wird, kann dieses erfahrungsmäßtg durch das Abwelkenlassen derselben auf trockenen und frostfreien Böden geschehen,'wo hingegen größere Flächen mit Kartoffeln zum Ausbaue kommen sollen, da-hat es sich in der neuesten Zett alS sebr gut erwiesen, die Kartoffeln, die zum Setzen bestimmt sind, schon im Anfang des MonatS Februar auszulesen und sie im vunklen Keller mit gut durchsiebter Asche von Holz, Torf oder Steinkohlen tüchtig zu vermischen. Solche Kartoffeln keimen nicht und geben daher ein vortreffliches Setzgut ab.
Schön. Die Scene beginnt, tarnen bet Richtn aHöng'
Unverwandt auf ihn gerecht
Kandel and Verkehr.
Herborn (an ber Coln'-Meßen» Etfenbahn), 28. April. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebrachte 15t Ochsen. 229 Kühe und Rinder, 898 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag den 19. Mai !. I-
Die Jury nimmt ihre Plätze ein, der, von dem das Beist, steht in seiner Coulisse. Der Richter strenge Augen sind Er macht eine kleine Bewegung. Die Richter machen dieselbe
s^nvien'wollten. Unwillig winkt drr Coultffenmann. Unwillig natürlich winken auch d.e Rickt-r Der Regiffeur winkt mit der Faust - die Geschworenen erheben auch ihre $ L leb ihr Esel" ruft der über die Treue seiner Steifleinenen entsetzte Buhnentyrann, «nh Ack ihr Esel!" dröhnt ihm der Lhorus der Schwurrichter entgegen- Penible Lage! Rasch "-"t'der Regiffeur von bannen, um irgendwie zu retten was zu retten möglich ist^ Ihn aus der Touliffe verschwinden sehen und selbst vom hehren Areopag schnurstracks entfliehen, ist für die ihrer Rolle gerechte Jury» ein». Der Vorhang fällt ...
für Grünberg in Schlesien vertheilt der Gartenbauverem seit einigen Jahren an
Confirmanden Obstbäumchen, deren Anpflanzung und Pflege durch den Verein control.rt wird <L Metern Jahre haben sich 80 Constr,narden zur Empfangnahme eines Bäumchens geme det
B wriS, baß bi. hübsche Sitte 6c«.<8 SB»tj.( tollte sW«8=n hat. W.t machten b>.|.« Lrfabr,n allen, und zwat nicht nut dn, ®attenbau»eteinen fondnn auch °»-n lanvwitth- schastlich.n SBettinen, votzugSwtij. ab« allen vastaren auf d-mLand« bringen» zut Nachahmung empfehlen Ei toütbe dutch Einsüytun, di-ski V.tsaht.n« nicht n>» In tutget gelt bie Obst. baum-Sultut einen gtoß.n Ausickwuug nehmen. In bie Hetzen bet jungen Christen wüt», auch eine -.«ist. Liebe tu ben Baumen einziehen, bte sich babutch kennzeichnen wsttbe, bah bie leibet noch ftht HSusig votkommeuben muthwilligen und böswilligen Befchibigungen von Obstbaumen aufhörten oder'doch seltener würden.
Schiffsbericht. Mitgetheilt von dein Agenten des Norddeutschen Royd C W. Dietz in Gießen.
Baltimore, 26. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postvampfer Straßburg, Eapt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. April von Bremen «bgeganaen war, ist gestern wohlbehalten hier angefomuttn.
Newyork, 28. April. (Per transatlantischen. Telegraph.) Der Postdampfer Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd'in Bremen, welcher am 13. April von Bremen und am L5 April von Southampton aogegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgen» 'wohlbehalten hier angekommen.
Sctzkartoffeln. Wie sehr der Erfolg in der Kartoffelcultur auch von der Behandel aui —7.....: ----------- v . - i lunq der Setzkartoffeln abhängig ist, darf als allgemein gewürdigt angenommen werden. Mit
!. Er nimmt eint ptije und auch die Geschworenen thun sofort Alle so, als wenn st. gm'schädlichsten ist es, wenn die rum Setzen bestimmten Kartoffeln im Frühjahre Keime treiben,
n*'u* ’* ** ** ' *" nu " denn diesetven entziehen der MutterkKartoffel nicht allein wesentlich nöthige Stoffe, sondern
brechen beim Unterbringen der Kartoffeln gewöhnlich auch ab und geben dann eine hauptsächliche Veranlaffunq rur Erzeugung stark buschiger Stöcke, die gewöhnlich viel Wurzeln erzeugen und wenig Kartoffeln tragen. Darum ist es eine Nothwendtgkeit, vas Keimen bis zum Auslegen
Bekanntmachung.
Bei mißlungenem Güteversuchr wird über den Nachlaß des dah^r verstorbenen Buchdruckereibesitzers B. (5- SiPmann der förmliche ßMcurs erkannt, und werden sämmtliche Nach- laßglaubiger vorgeladen, ihre Forderungen im Termin (2972
den 28. Mai l. I.,
Vormittags 9 Uhr C Z, dem Coniradictor gegenüber unter vem Rechtsnachtheil der Ausschließung von der Maffe anzumelden, und zu begründen.
Marburg, am 28. April 1879. Königl. Amtsgericht, AbtheilungIII. ~ Edictakladung.
Nachdem über das Vermögen des Wwths Johannes Decker zu Königsberg rechtskräftig der Goncurs erkannt worden ist, wird zur Anmeldung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf
Donnerstag den 29. Mai er.,
Vormittags 9 Uhr, an hiesige Gerichtsfteüe Zunme^-Nr. V unter dem Rechlsneckthell des ohne Bekanntmachung eines Präclusio-Bescheids von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Vermögensmasie anberaumt.
Gi chenbach, den 24. April 1879. 2961) Königl. Amtsgericht II. Holzversteigerung. Donnerstag den 8. er.,
Vormittags 8 Uhr, werden in der Freiherrlich von Rabe- nauischen Obersörsterei Rabenau, Distrikte Holzapfeltrujch und Rabenkopf:
122 Rmtr. Nadel - Scheiter und
Knüppel,
62 „ Nadel-Stöcke,
106 Festm. Fichten-Stammholz,
67 „ „ Stangenholz,
an den Meistbietenden öffentlich ver
steigert.
Sämmtliches Holz ist frisch gefällt.
Die Zusammenkunft ist im District Holzapfeltrusch, in der Nähe von Londorf.
Kesselbach, am 29. April 1879.
Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförst-r-i Rabenau.
2974) Hoppö-
Freitag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden im Pfandlokal dahier eine neue aoldne Damenuhr, eine altere goldne Damenuhr, ein goldneS Medaillon, em vollständiges Stück Zanella und eine Partie alte Regenschirme öffentlich gegen Baarzahlung versteigert-
Gießen, den 30. April 1^9- 2987) M- Pilger, Massecurator.
Streitigkeiten halber werden nächsten
Xanitrtag den L. Mat,
Vormittags 10 Uhr,
14 Säcke Wallnüsse, ca. 12 Ctr-, aus hiesi gem Rathhause öffentlich an den Meistbietenden versteigert- v^0,3
Allgemeiner Anzeiger.
Holzverfteigerung
in der «rosih. «bersorsierei Treis n. d. Kimda.
Dienstag den 6. Mai d. I., von Morgens 9 Uhr an, kommen in den Dtftricten Fortbachsecke, Alteunnec, Lweio, H^ege und Neuenwald rechts der Lumda bei Treis a. d. Lda. zur Versteigerung:
6 Stück Eichenstämme von 20-30 cm Durchm. und 5-8 m Länge mit 2,84 cbm.
85 S ück Nabelstämme von 15—21 cm Durchm. und 8—12 m Länge mit
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1 107 158
27 580
2
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Nadel-Knüppel, „ Reisig,
„ 27
. 40
7, 150 ' 4 „ „ Stöcke.
Die Versteigerung beginnt Morgens präcis 9 Uhr tm District Fortbachsecke auf dem Hauptweg von Treis a. d. Lda. nach dem Hof Fortbach, woselbst auch die im District Neuerwald bei Climbach befindlichen 13 Hausen Buchen- stammreiser, welche sich vorzüglich zu Hors» und Fachgerten eignen, zum
19,32 cbm. ,
Buchenstamm von 63 cm Durchm und 4,8 m Länge mit 1,50 cbm.
S'ück Nadel-Derbstangen mit 9,93 cbm.
Rm Buchen-, 24 Rm E chen- und 2 Rm Aspen-Scheiter,
tf •
Ausgebot kommen.
Treis a. d. Lda., den 28. April 1879.
Großherzogliche Ob^förster i Treis a. d. Lda.
2962) 2lmrnbt.
Versteigerung
von verfallenen Pfändern.
Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. Mai,
von Mittags 1 Uhr an,
läßt Unterzeichneter in dem Saal des Gastwirths Bramm eine große Anzahl verfallene Pfänder, bestehend in silbernen und goldenen Uhren, G-oldsachen, Kleidungsstücken, Weisszeug, eine große Partie Herren- und KnsLben-lMützen in Seide und Tuch, sowie 100 Stück Herren-Regenschirme u. Damen-En-tout-cas, gegen gleich baarc Zahlung öffentlich versteigern.
2975) K. Grünebaum.
2924) Zur bevorstehenden Saison bringe mein Lager in baumw. Strick- u. Häkelgarnen, Frauen- u. Kinderstrümpfen, Socken u. Beinlängen,
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Marktstraße 23.
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Donnerstag den 29. Mai,
Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Egydus Ebel dahier, als: Flur Mtr.
Vw 44 Hofraithe in der Kühgaffe, i/tM 6 Miststätte in der Judenaasse, 1/4,4 138 Hofraithe in der Kühgaffe meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 15. April 1879.
Großh. Ortsgericht Gießen.
2538). M ü ller.
Donnerstag den 29. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Seilermeisters L. Huhn dahier, als:
Flur Nttr.
i/too? 50 Hofraithe in der Wallthor- straße,
ViotsVs 1394 Grabgarten in der Zosels- gaffe,
«V66 687 Wiese vor dem Weiher meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 15. April 1879. Großh. Ortsgericht Gießen.
2531) Müller. ________
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