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schen Verfassung auf Die neuerworbenen Gebietstheile.

Wien, 29. December. DieMontagsrevue'

oder

öffentlichen Dienstzweigen.

Nifch, 29. December. Die Skupschtina hat mit 130 gegen 28 Stim­men die Verlängerung der Geltung des Preßgesetzes nebst Aufrechterhaltung der polizeilichen Censur für Drucksorten und ausländische Journale bis zum 1. Januar 1880 angenommen. Die Versammlung bewilligte ferner 120,000 Fccs. für vier neue Gesandtschastsposten und genehmigte die Ausdehnung der serbi.

wwn, -v. DieMontagsrevue" bestätigt, daß der Ab­

schluß des Handelsvertrags mit Frankreich auf Basis der Meistbegünstigung

Lettyraphische Depeschen.

Wagner's telegr. Eorrespondenz- Bureau.

Madrid, 29. December. Der Senat hat folgende Gesetze endgültig angenommen: betr. die kubamsche Anleihe, die Aufnahme einer Anleihe gegen Schatzscheine und den obligatorischen Gebrauch von spanischen Kohlen in den

Lokal-Srottz.

Gießen, 30. December. Mit dem 1. Januar 1879 tritt da» Reich«qesetz vom 17. Juli 1878 betr. die Abänderung der Gewerbeordnung bezüss. der Verhältnisse der gewerblichen Arbeiter (Odetten, Gehülfen, Ledrlmge und Fadr'karbelter) in Kraft, wird dabei insbesondere die Frage der Einführung von Arbettsbuchern und Arbeitskarten praktisch werden, und glauben wir uns, bei der noch vtelsältig Uber diese neuen Bestimmungen herrschenden Unsicherheit, den Dank unserer Leserzu erwerben, wenn wir in Nachstehendem die einschlägigen Bestimmungen möglichst pracis und über-

Amerika.

New-Aork, 28. December. Eme in Tepic (M-xikv) auSg-brochene Rebellion rou.oe nach kurzer Dauer unterdiückl. Es wurden 80 Insurgenten hingerichtet. ,

Stic de Jaineiro, 8. December. Von der Pockenseuche in Ceara werden nach derPost" täglich 600 Personen ergriffen, der Nothstand im Innern der Provinz fei gräßlich; es heiße, daß die Bevölkerung ihren Hunger an Aas und Le chen stille. .

nahe bevorstehend ist. , , f f.

Paris, 29. December. DieAgence Havas" bringt folgende Meldun­gen: Konstantinopel, 29. d.: Im Palast widerstrebt man dem Plane Khe. reddin Paschas, die Kammer einzuberufen. In Stambul herrscht dumpfe Gäh. rung. Es heißt, das Volk, mit dec gegenwärtigen Lage unzufrieden, wolle den Sultan zwingen, eine zum Theil französisch-englische Staatsverwaltung anzu­nehmen; die Pforte inspirirte Artikel türkischer Zeitungen, in denen fremder Einfluß bekämpft werde. Aus Athen. Die Nachricht, daß Griechenland darein willige, auf Janina zu verzichten, um gute Beziehungen mit der Türkei zu erhalten, ist unbegründet. Griechenland ist fest entschloffen, die buchstäbliche Ausführung der auf die griechischen Grenzen bezüglichen Bestimmung des Der- liner Vertrank zu verlangen.

Schweiz.

Äjjrich, 28. December. Der französische Anarchist Brouffe, Verfaffer der bannten Artikel in derAvantgarde", wurde in Vevey verhaftet.

AkanLreich.

Paris, 28. December. Einem Telegramm derAgence Havas" aus Madrid zufolge ist die Nachricht des JournalsJmparcial" von der Vermäh­lung der^Jnfantm Maria del Pilar mit dem Sohne des Prinzen von Jom- ville unb^rmidet. & ^^ember. DieAgence Havas" meldet: Privatnach- richten von der katalonischen Grenze zufolge soll ein Trupp von 400 Bewaff­neten bet Labala m der Provinz Barcelona erschienen sein.

England.

Italien.

Rom, 28. Decbr. Die Differenzen zwischen dem italienischen Consul in Cypern und dem britischen Gouverneur, General Wolseley, wegen des Exe­quaturs des Ersteren und der Anerkennung der Kapitulationen sind in Folge einer gestern stattgefundenen Conferenz zwischen de Pretis und dem englischen Botschafter nahezu vollständig behoben worden.

Nußland.

Petersburg, 28. December. Staatsrath Schmitt ist zum Canzlet- d rector der dritten Abtheilung der Geheimen Canzlei des Kaisers ernannt ^^^EP^rSburg, 24. December. In Folge des letzten Studenten-Tumul- tes mußte poluischen Blättern zufolge der Universitäts-Rector und der Director des technischen Institutes auf ihre Stellen resigniren; auch Entlastungen von Prosefforen sind bevorstehend.

Türkei.

Konstantinopel, 28. December. Es wird eine Jrade des Sultans erwartet, wodurch auf Ansuchen Karatheodori Paschas die Beiordnung eines zweiten Unterhändlers für den definitiven Friedensvertrag mit Rußland verfugt wird; die Verhandlungen sollen unverzüglich beginnen. Griechenland hat den Großmächten Genugthuung über die Initiative der Pforte bezüglich der Er­nennung von Commtffaren für die Grenzregulirung ausgesprochen. Das neue organische Reglement für die europäischen Provinzen enthält folgende Bestimm­ungen: Der Sultan ernennt die Valis aller Vilajets auf 5 Jahre. Die Pforte wählt unter drei vom Dali vorgeschlagenen Candidaten die Muteffarifs. Die Beamten in den Provinzen sollen so wett wie möglich aus der Zahl der Einwohner der betreffenden Provinz genommen werden. Ein Generalralh, zu welchem jede Kaza zwei Delegirte sendet, soll in jedem Dilajet eingesetzt werden. Außer den Einnahmen aus den Zöllen sollen der Ertrag der Grundsteuer und anderer Einnahmen zur Bestreitung der Ausgaben der Provinzen wie auch für öffentliche Arbeiten und die Gensdarmerie verwendet werden. Die Urtheils- sprüchc der Gerichtshöfe werden in öffentlichen Sitzungen gefällt we'den. Bet dem Empfang am türkischen Neujahrsfeste zur Entgegenahme der Glück­wünsche der höheren Staatsbeamten äußerte der Sultan in seiner Erwiderung aus die Ansprache des Großvezirs: er rechne auf die Unterstützung Aller be- bufs treuer Ausführung der Reformen.

veröffentlicht ein Circular deS österreichisch-n Handelsministers an di- Handels­kammern, woraus hervorgeht, daß der neue Handelsvertrag mit Italien am 27 December abgeschlossen wurde, daß derselbe erst am 1. Februar 1879 in »rast tritt, daß §aber die Herstellung eines provisorischen Uebergangszustandes für den Monat Januar bis jetzt nicht möglich gewesen ist, demnach, wenn nicht ein solches U-b-r-inkommen bis zur Jahreswende erziel werben sollt-, der neu- allgemeine Zolltarif in Oesterreich-Ungarn wie in Italien in Kraft tuten December. Di- aus Gödöllö in P-sth verbreiteten angeb­

lichen Attentatsgerüchte werden von demT-legr.-Co-resp.-Bureau als Erfin­dungen bezeichnet. Dieselben sind auf vor drei Wochen c.rcul.rende schon damals unbeglaubigte unrichtige Gerüchte zurückzusuhren.

Wien. 28^ December. In der heutigen Sitzung des G-neralrathes der österretchtsch-ungarischen Bank wurden Mittheilungen über das ErtrLgmß des abgelaufenen Semesters gemacht, nach welchen die V-rtheilung einer Dwi dende von 23 fl. in Aussicht steht. Der G-winn-ntheil der beiden Regierungen dürfte sich auf 230,000 fl. beziffern. Der Generalrath legte den neuen T-xt der Actien, sowie den zukünftigen Text der Banknoten vor.

London, 28. December. Das Comitö der Kohlengruben-Besitzer in, Rorkshtre und Lancaster trat gestern in Sheffield zusammen, um die D-legirten der Grubenarbeiter zu hören. Diese verlangten die Zurücknahme der Bekannt­machung der Arbeitgeber, betr. die Herabsetzung der Lohne um 12'/, pCt. Die Ar^iigeber ihrerseits lehnten diese Forderung ab. D-r Ausschuß der Gruben­arbeiter wird sich am 6. Januar versammeln, um über den Beschluß der Arbeitgeber zu berathen und die Entschließung bet der nächsten am 9. Januar stattfindenden Vereinigung der Arbeitgeber bekannt geben. Sollte der Strtke zum Ausdruck kommen, so würde derselbe 60,000 Arbeiter umfassen.

Aus Capetown vom 10. d. wird gemeldet, daß dem Eintreffen von Abgesandten des Zulu-Königs C-tewayo an der Grenze zur Entgegennahme einer Botschaft des Gouverneurs der Capcolonie entgegengesehen wurde; wt- verlautet, soll di- Botschaft folgende Forderungen stellen i Entwaffnung und Entlaffung der Zulu-Truppen, Abtretung der Bat Santa Lucia uüv Nreder- lasiung eines britischen Residenten im Zulu-Gebiet. Obgleich die letzte Kund­gebung Cetewaho's versöhnlich gehalten war, so wird doch vielfach der Krieg als nahe bevorstehend angesehen. ~ .

London, 28. December.Times" betrachten dl- Ankunst Jakub Khan's in Jellalabad als Zeichen der Neigung eines großen> Thelles der B. völkerung, mit England zu unterhandeln. Der künftige Herrscher Afghanistans müsie versprechen, daß et unter keinen Umständen ermangeln werde, ein Freund der Freunde und ein Feind d-r Feinde der britischen Regierung zu sein. Eng­land müsie auch hinreichend- Bürgschaften für d - Ersullung eines solcheri Ver­sprechens^erlangen. Diese Nothw-ndigk-it erheische -m Vorschüben d-r indischen Grenze, aber die Regierung würde weise und gerecht handeln, wenn sie mäßige Bedingungen stellte.

sichtlich ansühren untcr einundzwanzig Jahren dürfen, soweit reichsgesetzlich

nickt ein Anderes zugelassen ist, als Arbeiter nur beschäftigt w:rden, wenn sie mit einem Arbeitsbuch versehen sind. Bei der Annahme solcher Arbeiter hat ber das Arbeitsbuch einzufordern. Er ist verpflichtet, dasselbe zu ^wahren, auf amtliches Verlangen vorzulegen und nach rechtmäßiger Losung des ArbeitSoerhaltnisseS dem Ar­beiter ^eb^ba^e8ru^bauc aus der Volksschule entlass en sn gewerblich en ^beiter und Arbeiterinnen unter 21 Jahren gehalten ein vorschriftsmäßiges Arbeit»' buch 1U führen, und macht es daoet keinen Untersch-e'', ob die Aroeiter al» G-sell n, Gei.Ülsen, Lehrlinge oder Fabrikarbeiter angenommen sind, ob sie *n deren Behausung, in Werkstuben, Werkstäiten, Fabriken, im Freien, insbesondere auch auf Bauplätzen

bei Bauten, oder in Bahnhöfen rc. in Arbeit stehen-

Eines Arbeitsbuches bedürfen nicht : ...... m

1) Kinder unter 14 Jahren, welche in Fabriken rc. beschäftigt werben, 2) Gehülfen und Lehrlinge in Apotheken und Handelsgeschäften,

3) Kinder, welche bei ihren Eltern und für diese mit gewerblichen Arbe.ten be­

schäftigt sind.

4) Dienstboten beiderlei Geschlechts,

5) die mit gewöhnlichen auch außerhalb deS Gewerbes vorkommenden Arbeiten beschäfticten Taglöhner und Handarbeiter,

6) Personen, welche in der St-llung von Angestelltm (Geschäftsführer, Buch- führer, Werkmeister rc.) in gewerblichen Betrieben beschäftigt werden.

' 9 108 bestimmt: Das Arbeitsbuch wird dem Arbeiter durch die Polizeibehörde

desieniaen Orteü, an welchem er zui,tz» seinen dauernden AuseMhalr gehabt hat, kosten- und stempelfrei ausaeueUl. Die Ausstellung erfolgt auf Antrag oder mit Zu. ftimmung des VaterS oder Vormunde«; ist die Erklärung des VaterS nicht zu bVfcrcff-n fo rann ote lS-mclnd-b--d- me Zustimmung b.ffdbtn -rganj-n. Bor ber Ausst-lluno ist nr-djjumeiien. baß ter ihbe.ter »uw Besuche d" V° k-,chu - n cht mehr ve, pflichtet ist, und glaubhaft zu machen, daß bisher ein Arbeitsbuch für ihn r.och lll5Qt^°u65;afleunbDOlt der Geburt deS Arbeiters, für welchen ein Arbeitsbuch beantragt wird, sind in der Regel durch Beibringung einer Geburtsurkunde (Se)urtS. ober Taufscheinsnackzuwessen^ch bcn g^amen des Arbeiter», Ort rc. feiner

@ebUr$ i°Hte B e" d em"Emti M**des Arbeiters in daS ArbeitSverbältniß bat der Arbeit­geber an t-er dafür bestimmten Stelle des Arbeitsbuches die Zett de» Eintritt» und die Art der B-schäfiigung, am Ende des ArbeitSoerhSlinisseS d»e Zeit des Austrittes, und, wenn die Art der Beschäftigung Aenderungen erfahren hat, die Art der letzten Beschäftigung des Arbeiters einzutraeen.

Die Eintragungen sind mit Tinte zu bewirken und von dem ^beitgeber z« unterreichnen. Sie dürfen nicht mit einem Merkmal versehm sein, welche» den In. baber des Arbeitsbuches' st'g ober nachtb'ilig zu kennzeichnen bezweckt-

6 Die Eintragung etneö Urtheils über Führung ober Leistungen de» Arbeiter» und sonstige durch dieses Gesitz ntebt vorgesehene Eintragungen oder Vormeike in oder an 6im ?rof. H. S-uki-rt wirb l-id-r d-m an ihn -r-

^ongenm Rufe nach Breslau folgen. Unsere Universität verliert damit eine hervor- ragknb-^Lch>krast ^b-rh. Nochr.- Hot H-rr B-rgw-rttbir-ctor Bansa, W.lch-r zur Zeit ein Bergwerk im Harz leitet, einen Ruf nach Japan erhalten und denselbe rngenommen.^^^ rourbcn brd Personen, darunter ein Italiener, wegen Ruhe- ftorungjibgef^t @Qmfla(| wurb- bei einer Walchsrau HauSIuchung 6<battm

unb babei eine cröpere-rbl WSich-gegcnstrnb-, " aeüb-n"eniierri"ab^r °n ftammenb, oorfefunben. Theilw-ise waren au« ber WS che bi- Zeichen eniserr.i, aber an ber betr. Stelle tonnte man bie Nabelfticke noch ganz aut "kennen. <5-»arIoL beradjbaitm Annerod ist eine größere Zahl Kinder an Scharlach ertrantl unb wird b.ßiwlb auf «norbnung bes KreiS-SefunbheilSamt« bie Schule vor- erst geschlossen bt-iben. in un!er,m letzten Blatte enoShnten Selbstmordversuch erfahren

wir au« »uverliistaer Quelle noch Folgende«: Der junge Mensch dersuchte um . Morgen« auf dcm Grabe seiner Mutter ftcb zu erschießen, indem er den Revolver geqen die rechte Schlasen-- aeaend rickttte Nach 8 Uhr fand ein zufällig den Friedhof passirender Mann den Unglücklichen der vor Sckmerz wimmerte Der rasch zu Hilfe gerufene Kreisarzt G- den noch im Schn« Liegenden, der indessen bei vollem Bewußtsein war, in bie Wohnung des Frudhofsaufiehers

7961) Landesgewerb' daß das Co' zur Abgat erstreckt h^t.

Wir bl dustriellen.

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Gegen den ist der sörml worden. Es Ansprüche ai hiermit ans Termin:

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Vor bei Meidun> folgenden Al dahier anjur zugsrechte b auf dieselben Auch soll versucht und und Gläubig t>ercn Befug Die nich werden als' der erschiene Den Be gestattet.

Gießen, q Großherzog

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