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1878
Erstes Blatt.
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Anfeize- md AKisbM für den Kreis Gießen.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
h^erde^onU^vorgcht folgt^schon daraus, daß di-ultramontane Oppenheim wurde entgegen dem Anträge her Eommtffion vom Hause bewilligt, dagegen
wirklich etwas
Der Geburtstag unseres Kaisers ist in ganz Deutschland und außerhalb desselben, wo nur immer Deutsche zusammenwohnen, als Nationalfest mit gehobener Stimmung gefeiert worden: in der gegenwärtigen ernsten Zeit freute man sich besonders der Gewißheit, daß der Begründer der Einheit und Macht Deutschlands zugleich ein starker Hort des Weltfriedens ift. Von deutschen Fürsten hatte sich der König von Sachsen, sowie die Großherzöge »on Mecklem burg-Schw-rin, Sachsen-Weimar und Baden persönlich zur Feier eingefunden. Kaiser Wilhelm selbst beging seinen Geburtstag trotz der 81 Jahre, welche über sein Haupt dahingezogen sind, mit voller Frische und Rüstigkeit. Aus seinen Erwiderungen auf die ihm dargebrachten Glückwünsche sind nur seine Worte an die Generale bekannt gewoidcn, denen er die Hoffnung aussprach, sie würden ihn auch fernerhin mit derselben Umsicht und Thätigkeit in Allem unterstützen. was di- Armee in den Stand gesetzt habe, das zu erreichen, was jetzt erreicht fct.
Fürst Bismarck weihte am Kaisers-Geburtstage sein neues Reichs- kanzler-Palais durch ein Galadiner, das er den fremden Botschaftern und Gesandten gab, ein. Der Notenwechsel mit Nicaragua über die Beleidigung des dortigen deutschen Consuls ist beendigt und eine aus drei Kriegsschiffen bestehende Flotille auf dem Wege, um den deutschen Forderungen Nachdruck
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Wagner'S telegr. Eorrespondeaz-Bureau.
Berlin. 29 März. In der heutigen Reichstaassitzung wurde der Gesetzentwurf, betr. di- Erstreckung dee R-ichSh-mshatts-tatS pro 1877/78 °«f den Monat April in dritter Leiuna amebmiat. Bet Derathung mehrerer der Budget-Commission überwiesener Etatstitel bei Reichskanzleramtes erklärte der Präsident dieses Amtes auf eine An rage des Fürsten Hohenlohe Langenburg: bezüg ich der Gotthardbahn sei mit den bethetltgten Staaten eine Nachtrags:Convention abgeschlossen, welche demnächst dem Hause oorge- legt werde Dabet sei vereinbart worden, datz die vorhandenen Mittel zunächst zur ^rrtiastelluna desjenigen Thetles des Gottbarstunnels verwendet werden sollten, an welchem Deutschland sein hauptsächliches Interesse habe. Eine Verletzung vertragsmäßiger Verpflichtungen liege auf keiner Sette vor. — Der Commiisionsanlrag, daß statt der für die Errichtung eines allgemeinen Collegtenhauses der Universität Lrtratz- durg geforderten ersten Rate von 3/s N"Ilion nur Vio Million bewilligt werde, wurde vom Unterftaatssecretär Herzog bekämpft, aber vom Hause angenommen.
Der Etatstitel betr. die Beihilfe für Wiederherstellung der Katharinenkirche in
zwanges fast einstimmig zugestimmt.
Für die Germamsirung Nordschleswigs hat die preußische Regierung durch den Erlaß einer Instruction über Erweiterung des deutschen Unterrichts in den Volksschulen einen bedeutsamen Schritt gethan. In dem Herausgeber der „Gartenlaube", Ernst Keil, und dem Naturforscher Robert Mayer bat Deutschland zwei seiner hervorragendsten Männer verloren.
In Oesterreich-Ungarn hat die Regierung, nachdem beide Delegationen die von ihr zu Militärzwecken geforderten 60 Mill. Gulden bewilligt, zwar nunmehr die Mittel zu kriegerischen Operationen zu ihrer Verfügung, sie hat indeß noch immer keinen festen Entschluß darüber gefaßt, ob und wann sie zur Action übergehen soll.
England, welches seine Rüstungen unermüdlich fortsetzt, scheint mehr und mehr in den Krieg hineinzutreiben. Selbst der Führer der Opposition im Oberhause, Loro Granville, bezeichnete jüngsthin das englische Volk als das kampflustigste auf der ganzen Erde und erklärte, er hege keinen Zweifel, daß aus die leiseste Aufforderung der Königin sowohl das Heer und die Flotte, wie der ganze Hinterbann der Streitkräfte des Landes jene Tapferkeit entwickeln würden, die Englands Wehrmacht von jeher ausgezeichnet habe. Wenn selbst die zahmen Löwen in dieser Weise brüllen, kommt es kaum mehr in Betracht, baß ein Mann wie Gladstone trotz dem Umschwünge der Volksstimmung nach wie vor seiner Mißbilligung über die Haltung der Regierung Ausdruck gibt.
Kaum hat sich in Frankreich ein leidliches Einvernehmen zwischen den beiden Kammern gebildet, als der Senat durch gewiffe Zusätze, die er dem : Cultus- und Unterrichts-Budget in klerikalem Interesse hinzugefügt hat, einen neuen Competeuzconflict mit der Deputirtevkammer herausbeschwört. Unter : diesen Umständen haben die von liberaler Seite eingebrachten Anträge auf Einführung eines obligatorischen und consesstonslosen Unterrichts, sowie auf An- ' stellung nur solcher Lehrer, welche sich als Franzosen ausweisen können und die 1 Ermächtigung des Ministers besitzen, wenig Aussicht auf Annahme. Bemer- ! kenswerth ist es, daß alle Forderungen des Kriegsministers zur Stärkung der 1 Kriegsmacht, so hoch dieselben auch sein mögen, fast einstimmig ohne Debatte
RedaetionSVureattr Gartenstraße B. 165.
Expeditionsbrrrcanr Schulstraße B. 18.
genehmigt wurden. ,
Das neue italienische Ministerium ist nach zweiwöchentlichen Ge- burtsw-h-n endlich in's Dasein getreten. Hauptpersonen deffelben sind Cairoli, welcher Präsident ohne Portefeuille ist, Corti, bisher Botschafter in Korstan- tinopel, für die auswärtigen Angelegenheiten, Seismit-Doda für die Finanzen und DesanctiS für den Unterricht. Lange Lebensdauer traut aber Niemand dem Schmerzenskinde zu.__
Telegraphische Depeschen.
Presse seit einiger Zeit verhältnißmäßig zahm geworden ist und die „Germ." erklärt hat, sie habe zu der Weisheit des apostolischen Stuhles das Vertrauen, daß er in allen an ihn herantretenden Fragen das Wohl der Kirche zu wahren wiffen werde. Auch hat Bischof Hefele, der den neuen Papst vom Concil her genau kennt, die bisherigen Papstandachten einstellen lasten, weil er hoffe, daß „Gottes Güte die schweren Prüfungen mildern werde, welche solche außerordentliche Veranstaltungen herbeigeführt." Thatsächlich ist, daß ^eo XIII. in dem Schreiben, welches er durch Vermittelung der Wiener Nuntiatur an Kaiser Wilhelm gelangen ließ, sich zu Verhandlungen bereit erklärt hat; ebenso gewiß aber andererseits, daß der Kaiser bei aller Versöhnlichkeit seinen bisherigen stand punkt nicht aufgeben, vielmehr die Erwartung ausgesprochen hat, etwaige Vorschläge zur Wiederherstellung des Friedens müßten von Rom ausgeben. Bedeutsam ift es, daß der neuernannte Minister des Innern in einer Festrede am Kaisers Geburtstag geäußert hat, wie cs scheine, gehe ein beklagenswerther Conflict seinem Ausgleich entgegen. Daß es an der Zeit ist, der Hochfl.tth des Aberglaubens, welcher im Laufe der letzten Jahre über die katholische Bevölkerung hereingebrochen ist, möglichst bald Schranken zu setzen, leuchtet den ultramontanen Parteiführern Angesichts solcher Früchte, wie sie jüngst in Den Merzbacher Teufelserscheinungen, der Spukgeschichte von Hünfeld und dem Auftreten einer „Stigmatisirten" in Rheinbreitbach an's Licht getreten sind, nachgerade selbst ein. Die in Offenburg abgehaltene Delegirtenversammlung aller altkatholischen Gemeinden Badens hat dem Antrag auf Beseitigung des Cölibat-
Wf'd-m Gebiete desCulturkanrpf-s treten di-Nachrichten von Ver- band,ungen zwischen Rom und Berlstr mit immergrößererB-st "mth-ck
i 9 Neben der Feier des Kaifers-Geburtstages nahmen die Veränderungen 1 in der obersten Verwaltung des Reiches und Preußens das öffentliche Interesse 1 vorzugsweise in Anspruch. Nach der Veröffentlichung des Gesetzes über die. Stellvertretung des Reichskanzlers hat die Ernennung eines Vertreters m der Person des bisherigen Botschafters am Wiener Hof, Grafen Otto zu to V , berg-Wernigerode, nicht lange auf sich warten lasten: schon ist derselbe nach Wien sbgereist, um dort sein Abberusungsschreiben zu überreichen. Gleiche zeitig kam auch die Neubildung des preußischen Ministeriums in Gang. Dem Minister Eamphausen wurde die erbetene Entlastung bewilligt und an .einer Stell- Gras Stolberg zum Vicepräsidenteu des Staatsministeriums, der Oberbürgermeister von Berlin, Hob recht, aber zum Finanzminister -rnann . Ferner wurde das bisher von Dr. Friedenthal mler>m,stffch verwaltete Mm - sterium des Innern, da Gras Eulenburg auf seinem Entlaffuugsgesuch bestand, dem Vetter deffelben gleichen Namens, bisher Oberprasidenten von Hannover, übertragen. Endlich scheint auch der Handelsmintster Achenbach nicht länger aus seinem Posten bleiben zu wollen. , Dagegen ist das Gerücht, daß die Stellung des CultuSministers Falk erschüttert sei, gänzlich unbegründet, denn der Eintritt des Grasen Stolberg in das Ministerium, durch welchen Falk gefährdet sein soll, bedeutet keineswegs einen Bruch nut der Vergangenheit Die Stellung deffelben zur evangelischen Kirche insonderheit kennzeichnet sich hinreichend durch die Thatsache, daß das Zustandekommen des schwierigen Werkes ter evang. Kircheuversaffung hauptsächlich demi vermittelnden Emst ß des Grasen, der seinerzeit bekannllich Präsident der Geueralsynode >war, zu tanken ist. U-brigeus scheint die in der Leitung der evang. Kirche bestehende Krisis ihrer Lösung noch nicht so nahe zu sein, da dem brshenger^Präsidenten des Ob-ik>rch-i>raths Dr. Herrmann -m fernerer Urlaub von 6 Wochen be-
9 Unter de/ Leistungen des preußischen Landtages, dessen beide Häuser in der vorigen Woche fleißig gearbeitet haben, ist m erster Linie das Aus ührungsgesetz zum deutschen Gerichtsversassungsgesetz zu nennen. Nachdem das Herrenhaus die Paragraphen über d.e Sitz- der Amtsgerichte und das Berliner Oberlandesg-richt zum zweiten Male abgeändert, wollte das Äbg ortnetenhaus das nächtige Gesetz um dieser °-^ättnißmLß>gunwesentUchen Differenz willen nicht scheitern lassen und nahm dasselbe daher schließ ichi tnb i vom Herrcnhause beschlossenen Fassung an. Außerdem wurden ® f „ den Foipdiebstahl, die Kirchenversasiung für Schleswig-Holstern und Nass u und die Fertigstellung der Berliner Stadtbahn aus Staatsrechnung definitiv erledigt. Dagegen kam die Berathung des Nachtrags-Etats, welcher die Br - düng eines besonderen Eisenbahn-Ministeriums, die Uebertragung der Vir tung der Domäiien und Forsten vom Finanzministeriumi auf das land wirthschaftliche Ministerium, endlich die Bereitstellung des Gehal Ministerpräsidenten sür den Vicepräsidenten des Staatsministeriums bezi , nicht u Ende. Leider zeigte auch die Mehrheit des Hauses, trotzdemr daß Fk st Bismarck mit Energie sür die Vorlage eintrat und die Zw-ämäß,^ - d H den von keiner Seite ernstlich in Frage gestellt wurde wenig Neig g, d beiden ersten Vorschläge sofort zu genehmigen. Fürst B'sm°tck stellte F dessen eine Nachsession zur Durchführung der Vorlage in Aussicht. C st to weniger genügt, seine Pläne aufjUgeben, als dieselben Mit der °°u 'hm beab^ sichtigten Steuerreform im Reich, zu deren Durchführung Qusammen- rath kürzlich neue Gesetzentwürfe hat zugehen lasten, m engem Z s


