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~ Auch eine Qual. Unzählige Manschen werden in Folge unserer modernen Schuh- und Sttefelformen mit unsäglichen Hühneraugenschmerzen geplagt ohne daß es denselben möglich gewesen wäre, trotz des Operirens und der vielerlei Mittelchen diese Quälgeister los zu werden. So unbedeutend der Gegenstand an und für sich erscheinen mag/so glauben wir doch allen denjenigen, welchen die Hühneraugen schon mehr eine Lebensplaae geworden sind, einen kleinen Liebesdienst zu erweisen, wenn wir ihnen ein , ,., '____---CaVvIa« (Ita (ÄflEtwrrtitAPnnfrrtftei* he8 .nofi

OeffentlicheAufforderung.

5176) In dem Schuldenwesen des Heinrich Kinzebach von Oppen- rod ist heute mit den nicht bevorzugten dem Gericht bekannten Gläubigern ein Arrangement abgeschloffen worden, von dem Einsicht in der Gerichts-Registratur genommen werden kann.

Etwaige unbekannte Gläubiger werden ausgefordert, Einwendungen gegen dieses Arrangement binnen 14 Tagen sogewtß geltend zu machen, als sonst dasielbe bestätigt und in Vollzug gesetzt werden

dem Konkurse über das Ver­mögen des Heinrich Wagner zu Burgsolms ist zur Verhandlung und Deschlußsasiung über einen Accord Ter­min auf den

10. September er., Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Kommisiar im Zimmer Nr. 13 anberaumt worden. Die Betheiltgten werden hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß olle festgestellteu Forderungen der Kon­kursgläubiger, soweit für dieselben weder ein Vorrecht, noch ein Hypothekenrecht, Pfandrecht oder anderes Abfonderungs- -recht in Anspruch genommen wird, zur

Jagdverpachtung.

5150) Die am 31. August d. I lethfällige Jagd der Gemeinde Rodheim a. d. B. soll

Donnerstag den 5. September,

Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause daselbst auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Rodheim, den 26. August 1878.

Der Bürgermeister: Bender.

DeutscheReichs- partri

Putsch-Confer- vative

Theilnahme an der Beschlußfaffung über den Accord berechtigen. Es wird zu­gleich bekannt gemacht, daß der provi- orische Maffe-Verwalter Herr Secretair Köder hier zum definitiven Masse- Verwalter bestellt worden ist.

Wetzlar, den 19. August 1878.

Königs. Kreisgericht I. Abth.

Der Kommissar des Konkurses: 5177) Friedrich.

Turnverein Gießen.

5164) Die activen Mitglieder wollen sich regelmäßig diese Woche in der Turnhalle einfinden behufs Einübung von Frei­übungen. Der Turnwart.

würde.

Gießen, am 27. August 1878. Großh. Landgericht Gießen.

I. B. d. L.: Trapp, Landg.-Astestor.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 28. August. Der heutige Markt war in Allem reichlich befaßen. Gemüse, Endivien, Artischocken, Weißkraut. Bohnen, Gurken, haft am Platz und dennoch für Bohnen, Gurken, Weißkraut sehr hohe Preise. Das Pfund Bohnen zumCinmachen 1215,$, Gurken das Hundert A ^0-60, Weißkraut der Centner JL 3.50. Kartoffeln per 100 Kilo ^5 50-6. Butter das Pfund wr Großen 1. Qual. JL 1.1015, 2. Qual. JL 1, im Detail 1. Qual- 1.40, 2. Qual. je. 1.2030. Eier das Hundert4.50-6. Erbsen geschälte (per: 100 Kilogr.)^L28 btS 30, ganze Erbsen JL 2224; Linsen JL 3032; weiße Bohnen 28^30- Ochsenfleiscü per Pfd. 7075 $, Rindfleisch 5664 $, Schweinefleisch 6070^, Kalbfleisch 60-70 Hammelfleisch 5868 H. Buchenscheitholz erste Sorte 10.6V bis 90 »oeite Sötte JL 9.4080, Tannenholz erste Sorte JC. 7.6080, zweite Sorte J; g.20-^0 Tannäpfel per Hect. 50 $. Der Heu- und Strohmarkt war gut be­fahren. Heu kostete per Ctr. 1 502.50, Stroh «M 1 50 2.

Limburg, 28. August. (Fruchtbericht.) RotherWeizens 17.50, Weißer Wetzen - Konr ^11, Gerste JL io.-, Hafer JL 7.50. (Durchschnitts - Preis pro Malter) _____________ ..

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OeffentlicheAufforderung. j

5166) Das Vermögen der Moses Katz Wittwe von Lang-Göns ist über­schuldet und um Zusammenberufung der ; Gläubiger zur Abwendung des Con- curses gebeten worden. Es werden da­her die Gläubiger derselben zur Anmel­dung ihrer Forderungen und zum Ver­such eines Arrangements auf

Freitag den 20. September l.

Vormittags 9 Uhr, m t dem Anfügen geladen, daß von den weder persönlich erscheinenden noch durch Bevollmächtigte gehörig vertretenen Gläubigern Beitritt zu den von der recht- lichen Mehrheit der erschienenen Gläu­biger gefaßt werdenden Beschlüsten unter­stellt werden wird.

Gültige Zahlungen können nur an den Mastecurator A. Wagner zu Lang-Göns geleistet werden.

Gießm, am 21. August 1878.

Großh. Stadtgericht Gießen. Bötticher, Gebhardt, Stadtrichter. Stadtg.-Astestor.

nn wird die >l der National« itstyke und dechG bet Wionalllber^ MS z« verf-8«"' ae^DitRede.welch- vtt'StaufseMg'sch'" er dieS

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Bekanntmachung.

5139) Die Pachtgelder von verliehenen städtischen Triebvierteln köunen innerhalb acht Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaste bezahlt werden.

Gießen, am 27. August 1878.

Der Stadtrentmeister:

Enders. ______

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liefert mit Messingtrommellager zu 115 franco jeder oberhest. Bahnstation.

51l3) Conrad Vogt III», Iich.

Pferde - Rennen

des Rheinischen Renn-Vereins in Irankfurt a. M. am 7., 8. und 9. September 1878, Nachmittags 2/2 Uhr, am Forsthaus.

17 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von 4687) ca. Mark 419,000.

Eintritts - Preise:

Marinirle Häringe "öS Willi. Weidig?41 Trauben-Brusfsyrup mit Fenehelhonig, bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals und Brustschmerzen. In Flaschen h M. 1, und M. 1,50. (97

C. F. Semmler in Giessen.

ballten sich gestern gegen Abend über den südlichen Abhangen des Hundsrücken zusammen und Blitze ohne Nabl gaben auch den ferner Wohnenden Kunde von dem schweren Wetter, das sich dort entlud Hauptsächlich waren es die Districte Opeler Hohe, Kanterich und der Ingelheimer Stadtwald, in welchem ein wolkenbruchartiger Regen niederströmte und mcht lange konnte es dauern, bis die natürlichen Wasserläufe sich tu füllen begannen und in immer drohenderem Matze ihre Flutben ui Thal sandten. In Stromberg war es etwa um 7 Uhr, als man zuerst ein merkbares Steigen der dort zusammenfließenden Bäche Dörrebach und Guldenbach bemerkst. An Gefahr konnte nock Niemand denken. Aber unaufhörlich rollte der Donner, unaufhörlich strömst der Regen und nach 8 Uhr waren die beiden Bachbetten schon in außergewöhnlicher Weise ge­schwellt. Doch so fremd wat man ja dem Gedanken an plötzliche, drohende Waffersnoth, daß auch ieht kaum die Vorsichtigsten das Bevorstehende ernsthaft in 8 Auge faßten, bis denn gegen 8Vr Uhr dil rasenden Wasserströme übertraten, in Straßer- und Häuser drangen und nun mit einem Ma e Angst und Entsetzen überall verbreiteten. An achtzehn Fuß über die Sohle des Bachbettes stieg der Dörrebach an der Stelle, wo er neben dem Schöler schen Hause durch einen jetzt nur hemmenden Gewölbbogen dem Guldenbach zugeleitet wstd, ebenso hoch der letztere oberhalb der steinernen Brücke an der katholischen Kirche. In der höchsten Gefahr schweb en jetzt die angrenzen­den Häuser, welche dem ganzen Andrange der Fluth ausgesetzt waren; schon war -in dichtem Ufer liegendes Nebengebäude des Seb. Sahler'schen Hauses spurlos verschwunden, die-Wände z. B. der Hummler'schen Seifensiederei und des Schwarz'schen HauseS begannen zu weichen, als um 9 Uhr das Wasser rasch zu fallen begann."_________

Särnmtliche Karten sind sichtbar zu tragen, sn. 63500s Das Dircctorium des Rheinischen Renn-Vereins.

r,n peiber ist in der Weichselhofstraße, woselbst zwei Schornsteine einstürzten, eine Frau, die 1 " aus dem Arme trug, von den herabfallenden Steinen emes der beiden Schornsteine so ; em Kmd aus dem «r g, nachher starb. In der Kirche St. Gereon wurden die ver- 1 schwer verletzt wor , ß l .-n(idK sanken der Pfeiler in solchen Schrecken versetzt, daß sammelten Andächtigen durch °,^^°VUche ^°nren o^ Pl^^ ^ir ferner erfahren, richteten in 1 Stadt ^herabstürzend« Schornsteine größeren oder gerinAMn ; de» ?elic$tne 7in7;lnen Däusern lösten sich die Zimmerdecken, in anderen kamen Stuckarbeiten, 6#cn Kücken herunter. Manche Hausbewohner mußten auch, nachdem die Erschütterung Ä^r w^r ^dst Beobachtung machen, daß Mauern oder Gewölbe gerisien waren oder sie fanden ! verbauten von dm Vorderhäusern abgelöst. Noch wird uns mitgetheilt, daß stauen in ttn Xn too die Wirkungen des Erdbebens stärker waren, als m den unten belegmen den ^eren prägen, . "den Fenstern hinausstürzen wollten, aber durch das Aufhorm

Ei« Dame geriet auf bet in fo arg, A. k?auna daß st nicht mehr von der Stelle konnte und in einem Wagen nach Hause gefahren werden müßte Mehrere Herren, Die wir über die Naturerscheinung sprachen, wollen gleich nach werden mutzte, ^vcey v Seiten, jedoch keinen bedeutenden Stoß wahrgenommen haben. L TÄW* WSÄ abermals ein Stoß. Derselbe kam dem ersten weder an Dauer noch an Heftigkeit gleich. Noch sei bemerkt, daß ein Fallm des Barometers in Folge ^AuS D-utz wird'g-sch-i-"bm^Gleich nach 9 Uh- war hmte Morgen bei uns auf der Düsieldorferstraßc ein mindestens 4 Sekunden anhaltendes starkes ^dbeben vemehmbar. Der Boden schwankte wellenförmig unter meinen Füßen und machte das Ganze den Eindruck, als ob m<in lick auf einem stark von den Wellen geschaukelten Schiffe befände. Lelchtere, nicht feststehende L --nstind. si"m um. die Wanduhr«, standen M. Di- H-u».inw°hn°- tiefen -rschr-L ,u- Smmen in einem der Nebenhäuser das furchtbarste Unglück ahnend.

sammen, Wolkenbruch vom 23., der sich in starkem Regen MJta btmetb

hat machte wird vom 24. aus Coblenz gemeldet:Gestern Abend gegen 7 Uhr hat in der Kea end »wischen Bacharach und Bingen ein sehr heftiger Woltenbruch stattgefunden und futc$t;

ti Kcn Besonders soll der Ort Heimbach schwer betroffen worden sem,

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Ä»' ÄÄS XÄnm6Ä8 ik'^-r G-°g^r?°d"Fahrt £f,eSgcoifSC'8m=fm8r«UbimÄ L°rch°ist"st-°-k h-img-sucht und di- gering- L^x.°r Ä D.N?°. StuSV ÄL8an"Ldi. Z^hmLKwL.«,

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Erster Platz für Herren jeder Tag 10 ...

Damen 5 Dritter Platz

Ein Herrenbillet für 3 Tage 20 Stehplatz

Equipagen per Tag cX 20, Reiter 5.

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^Aehnlich hauste das Unwetter in dem Guldenbachthale.So' berichtet . . ,, z Lebensplaae geworden sind, einen netnen Lteoesoienu zu erwenen, wcuu um,

nacher Tagebl." -Kaum drei Jahre sind verfloffen, seit ein unvergeßluh s Unglück einen^Thetl ^/sicheres Beseitigungsmittel empfehlen. Es ist das Hühneraugenpflaster des Hof- unsercr Nachbarstadt Kirn einer Trümmerstatte gleich machte, und unser Gg er Boxberger in Kissingen, welches für wenige Pfennige in jeder Apotheke zu

ein Elementarereigniß zu beklagen, das zwar mcht ine Süßliche Ausdehnung der Klrner^Waffer^ ^ytters^oxo unb ba8 Hühnerauge in aller Kürze entfernt. DaS

7L-7L"7"n°m-ntiichE^ h^^ Schwere, dun«. W-ik-n Pflaster ist fettig gestrichen, reinlich und^R°llch°n^°M°°^^ ------

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I. Rothenberger, Lindenplatz.

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