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Lokal-Notiz.
Gießen, 29. Juli. Zur „WilhelmSspende" sind in unserer Stadt 474 JA 97 H von 1162 Personen gezeichnet worden.
Gießen, 29. Juni. Das diesjährige Kirchenconcert unseres Concertvereins, in Verbindung mit dem akademischen Gesangverein wird uns am 2. August statt des sonst üblichen Oratoriums, außer den Solovortcägen des Hrn. CapellmetsterS Friedrich Lux aus Mainz auf der Orgel, zwei größere Werke für Chor und Orchester bringen, die zu den hervorragendsten in unserer Musikliteratur gehören, nämlich das Requiem in C-moii von Cherubint und den 114. Psalm „Da Israel aus Egypten zog" von Mendelssohn.
Das letztgenannte Werk gelangt hier zur erstmaligen Aufführung, was eigentlich auffallend erscheinen muß, da es zu den reifsten und schönsten Schöpfungen des Meisters gehört. Wenn man aber bedenkt, daß es fast durchweg a ch t st t m m i g gehalten ist und somll einen großen Chor verlangt, während der Männerchor unseres akademischen Gesangvereins meistens wenig zahlreich ist, so ist es recht erfreulich, daß die Aufführung des Werkes btesesma! ermöglicht werden kann.
Cherubint ist in dem Sinne etwa, wie wirShakeSpeare uns ernDichtern beizählen, zu unseren großen Musikern zu rechnen. Wie sein „Wasserträger" noch heute wie vor bald hundert Jahren neben den unsterblichen Mozart'schen Opern ein ständiges Repertoirestück aller besseren Theater ist, so betrachten alle gediegenen Concert- institute sein „Requicm", neben den Mozart'schen, als eine Zierde ihrer Programme.
Eingelettet wird daS diesjährige Kirchenconcert durch eine jener unvergänglichen Orgelcompostttonen unseres Altmeisters Sebastian Bach; während das zweite Werk für die Orgel in der Phantasie über den Choral „Ein' feste Burg ist unser Gott", uns Gelegenheit geben wird, Herrn Friedrich Lux auch als Komponisten kennen zu lernen.
Manchen Musikfreunden dürfte wohl bekannt sein, daß Herr Lux bei Einweihung der großen Orgel der Alberthalle in London neben den berühmten Organisten Herzog aus Erlangen und Ritter aus Magdeburg mitwirkte. Damals wurde von der englischen Regierung an alle deutschen Regierungen das Ersuchen gestellt, die hervorrag-end- sten Organisten ihrer Länder zu dieser Einweihung nach London zu senden, und von der heffen-darmstädtischen Regierung wurde Herr Lux hierzu erwählt. Jedem Orga- nistm war die Orgel der Alberthalle zwei Tage zur Verfügung gestellt, und Herr Lux hatte die Genugthuung, von der Verwaltung der Alberthalle eingeladen zu werden, das folgende Jahr wieder nach London zu kommen.
Wir haben deßhalb einen nicht gewöhnlichen Kunstgenuß zu erwarten und freuen uns einen so bewährten Meister auf dem vollkommensten Instrumente, der Orgel, zu hören.
Vermischte-.
Die „Deutsche Musiker-Zeitung", Berlin vom 20. Juli 1878, enthält folgenden Artikel:
Gießen. Am 30. Juni und 1. Juli hielt der Lahnthal - Sängerbund sein 12. Musikfest in der alten Universitätsstadt Gießen ab. Sieben auswärtige und fünf einheimische Gesangvereine repräsentirten ungefähr 400 Sänger, deren Gesammtchöre unter der bewährten Leitung des akademischen Musikoirectors Hrn. Felchner zu Gießen auSgesührt wurden. Es waren deren drei: „Ehre sei Gott" von Hauptmann, „Macte Imperator“ von F. Lachner und „Das deutsche Schwert" von E. Schuppert. Sämmtliche Gesammtchöre wurden von der Musikkapelle begleitet und vorzüglich ausgeführt. Am meisten sprachen Nr. 1 und 3 an. Einzelne Etnzelchöre wurden ebenfalls recht brav vorgetragen. Den instrumentalen Theil des Mustkfestes hatte die Kapelle des 2. Hess. Infanterie Regiments Nr. 116 zu Gießen übernommen. Dieselbe steht unter Leitung des Kapellmeisters Hrn. C. Krauß e und zählt zu den besten, welche Referent je gehört bat. Hr. Krauße ist ein äußerst gewandter und gewiffenhafter Dirigent. Um Trompetenschall und Paukenschlag allein ist es ihm nicht zu thun. Er übt alles fein ein; die reizendsten Ptanisstmos welchseln ab mit dem stärksten Forte, alles wird fein schattirt vorgetragen und legt Zeugniß ab von dem tiefen musikalischen Verständniß und Zartgefühl deS Dirigenten. Aus dem reichen Programm der Jnstrumentaloorträge beider Festtage hebe ich Weber'S Jubel-Ouvertüre, R. Wagner's Rienzi-Ouvertüre und
Liszt's ungarische Rhapsodie Nr. 1 hervor. Letztere bildete den Glanzpunkt des Festes. Hr. Kapellmeister Krautze hat sie für Mtlitärmusik arrangirt und damit gezeigt, daß er auch hierin Meister ist. Das gegen 8000 Köpfe zählende Publikum belohnte aber auch diese Nummer ganz besonders mit nicht endenwollendem Beifall. Wenn Ihr Korrespondent recht berichtet worden ist, so extstirt diese Rhapsodie für Mtlitärmusik noch nicht im Musikalienhandel. Vielleicht ist die Notiz, daß Hr. Krautze das Arranaement gern gegen ein mäßiges Honorar abläßt, Verlegern derartiger Werke oder Militärkapellen willkommen. Kn.
Butzbach, 25. Juli. Das achte Turnfest des Bezirkes Hessen wird am 4. und 5. August in unsrer Stadt gefeiert. Der Umstand, daß die Turtteret schon seit 30 Jahren mit unsrer Bürgerschaft verwachsen und daß der Bezirk Htffen turnerisch tüchtig ist, berechtigt m s, allen Festbesuchern von nah und fern genußreiche Tage zu verheißen. Das FestcomitS ist schon seit Wochen mit den Vorarbeiten beschäftigt. Man hat, um die Sache beffer bewältigen zu können, verschiedene Commissionen gebildet, von denen jede eine bestimmte Arbeit zu erledigen hat. Man will die Einquartierung, die Bau- angelegenheiten, befi Zug u. s. w. allen Forderungen entsprechend einrtchten, alle« soll vollendet sein! Bereitwillig unterstützen Stadtrath und Bürgerschaft das Comitä und so dürste unser Turnfest ein recht gelungenes werden. Hoffen wir, daß das nöthige gute Wetter an den Festtagen nicht fehlen wird.
Bingen. Commerzienrath Gräff von Bingen ist in Amerika, wohin er eine Besuchsreise unternommen hatte, plötzlich in Folge eines Herzschlages gestorben. Der Verlebte war ein Ehrenmann und freigebiger Förderer aller humanen und freisinnigen Bestrebung^. Wie wir hören hatte sich der Verstorbene lediglich im Interesse der Tabaksfrage und um die dortigen einschlägigen Verhältnisse kennen zu Urnen nach Amerika begeben.
Literarisches.
Wahlkarte. Wir machen schon , jetzt darauf aufmerksam, daß am 5. August er. unter dem Titel: „Deutsches Reich. Ergebnisse der Reichstagswahlen vom 30. Juli 1878. Bearbeitet durch Th. Ho hoff, Secretär im Kaiser!. Statist. Amt." (Berliner Litb. Jnstttut Berlin W. Potsdamerstraße 110. PreH 1 Mark) eine Wahlkarte erscheint, welche für Viele großes Interesse bieten wird.
Die Karte enthält außer den Grenzen der einzelnen Verwaltungsbezirke innerhalb des deutschen Reiches die Grenzen der Wahlkreise in Farbendruck mit der Nummer des betreffenden Wahlkreises.
Das Ergebniß der Wahlen wird durch 11 verschiedene Farbentöne so dargestellt, daß jede Fraction einen besonderen Farbenton erhält, mit welchem die einzelnen Wahlkreise illuminirt werden.
Außerdem ist der Karte ein Verzeichniß sämmtlicher Wahlkreise beigefügt, enthaltend: die Namen derselben, die Namen des erwählten Abgeordneten, des Haupt- Gegenkandidaten, die Parteistellung Beider und Angabe der Stimmenzahl, die sie erhalten.
Allen, welche sich für diese Karte interessiren, rathen wir, Jbre Bestellung schon etzt bei der nächsten Buchhandlung zu machen und sich so den pünktlichen Empfang zu sichern. _ .
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 27. Juli. Der heutige Gemüsemarkt war ausgezeichnet befahren, Kohl, Lattigsalat, Endivien, Gelberüben, Kohlraben, Artischocken, Bohnen, Gurken, Küchengewürze waren massenhaft zu billigen Preisen vorhanden; der Centner Bohnen zum Etnmachen kostete je nach der Qualität 6—8 JA, Gurken das Hundert JA 1—1.50. Heu und Stroh war ebenfalls reichlich vorhanden und nottren wir je nach Qualität per Centner neues Heu JA 1.60—2.40, Stroh per Centner JA 2—2.10, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 95^ bis JA 1.—, 2. Qual. 80—85 H, ttn Detail 1. Qual. JA 120, 2. Qual. 90 H bis JA 1. Eier das Hundert JA 4.60-5.60. Fleischpreise 7 Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- u. Rindfleisch 55—68 Kalbfleisch 60—70 Ä, Hammelfleisch 55—68 H, Schweinefleisch 70—75 Speck JA 1, Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 26—30 ja, ganze Erbsen 22—24 JA, Bohnen 25—28 ja, Linsen 28—35 JA Kartoffeln, neue JA5—6. — Buchenscheitholz per Quadrat-Meter erste Sorte JA 10.80 bis H, zweite Sorte JA 9.40, Tannenscheitholz erste Sorte JA 7.80, zweite Sorte JA 6.20—50.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
4599) Behufs öffentlicher Verdingung des Bedarfs an Heu, Stroh (einschließlich Lagerstroh) und Bivaksholz, sowie der Gestellung von Wagen zur Anfuhr der Bivaksbedürfnisse während der diesjährigen Herbstübungen der Großherzoglich Hessischen (25.) Division, welche in Oberhessen bei Grünberg-Londorf-Homberg-Alsfeld-Kirtorf stattfinden, haben wir einen Termin auf
Donnerstag den 8. August d. I., Bormittags 10 Uhr,
in unserem Bureau, Elisabethenstraße Nr. 52, parterre, anberaumt.
Cauttonsfähige Unternehmer, welche auf die Lieferung vorgenannter Gegen stände reflectiren, werden ersucht, ihre Offerten mit der Aufschrift:
„Offerte auf die Lieferung von Manöverbedürfuiffen"
versiegelt und portofrei bis zu dem bezeichneten Termin an uns einzusenden.
Die Lieferungsbedingungen liegen in unserem Bureau zur Einsicht aus. Darmstadt, den 26. Juli 1878.
Intendantur der Grosth. Hessischen (25.) Division.
Welter.
Versteigerungen.
Mittwoch den 31. d. Mts„
Nachmittags 2 Uhr, wird in dem Hause des Herrn Christian Helm der Nachlaß des stud. theol. Jpeüv eich Wagenbach, bestehend in Kleidungsstücken und Büchern meistbietend versteigert. Gießen, den 27. Juli 1878. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
4598)________Lüdeking._____________
Arbeitsversteigerung.
Donnerstag den 1. August,
Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Hungen die Lieferung von 112 lfd. Meter Rabe- nauer Deckplatten für die Gemeinde Hungen und 711/* lsd. Meter für die Gemeinde Langd, sowie 3 Gartenpfosten für die Gemew^e? Inheiden, öffentlich versteigert werden.
Vtüingen, am 26» Juli 1878.
H ein eck, 4600) Bezirksbauaufseher.
Eine gut erhaltene Treppe zu verkaufen. Lindenplatz Lit. A. Nr. 241.
Montag den 5. August,
Nacvmittags 2 Uyr,
soll auf bahiesigem Rathhaus auf fre^- williges Ansuchen des Georg Friedrich Pfaff dahier die demselben gehörige Hof- ratthe Flur H65Vio Grabgarten mit Gartenhaus 511 Mrter, Flur II 655/w 252 Meter Hofraithe am Wißmarer Weg mcistbtetend versteigert werden.
Gießen, ben 29. Juli 1878.
Großherzogl. Orlsgericht Gießen. 4603) Müller.
Aeilgeöotmes.
4597) Grüne Nüsse (zum Etnmachen) zu haben bei Andr. Bärrn Ww.
Stadt Cassel.
4579) Von heute an
Frankfurter Export - Bier aus der Brauerei Löschhorn in __Frankfurt a. M._________
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