Ausgabe 
29.1.1878
 
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hierbei nicht inbegriffen ist, bestand im Sommer und Herbst v. I. aus 24 Schiffen und Fahr­zeugen mit 196 Geschützen und 5969 Mann Bemannung Darunter 13 Panzerschiffe, doch hat neuerdings dessen Rückbeordernng und der Austausch mehrerer Schiffe stattgefunden, so daß dessen gegenwärtiger faktischer Bestand nicht gut angegeben werden kann. (Trib.)

Vermischtes.

Darmstadt, 26. Jan. Die Sterblichkeit in den 14 bevölkertsten Gemeinden des Großherzogtbums war im December v. I. eine ungleich höhere wie in dem Vor­monat, welcher Umstand seine Begründung darin findet, daß einzelne der Jnfekttons Krankheiten, insbesondere aber Krankheiten der Athmungsorgane, eine größere Zahl von Todesfällen zur Folge hatten. Im Allgemeinen aber entsprach die Mortalität, wenn auch mehrere Gemeinden relativ hohe Sterblichkeitsziffern bemerken lassen, normalen Verhältnissen und bot der Gesundheitszustand auffallende oder bedenkliche Erscheinungen nicht dar. Mit Ausschluß der Todtgeborenen verstorben im December 432 Personen, gegen 332 im November, also in letzterem Monat gerade 100 weniger. Die hieraus resul- tirenbc Sterblichkeitsziffcr beträgt für December 25.24 Todesfälle auf 1000 Lebende und aufs Jahr berechnet, für November dagegen nur 19.30 An der Gesammtsterblichkeit im December ist das Säuglingsalter mit 120 Todesfällen, gegen 91 im November, die Kinder vom 2. bis 15. Lebensjahre mit 89, gegen 51, die Kindersterblichkeit also im Ganzen mit 209 Todesfällen, gegen 142 im Vormonat bethetligt- Erwachsene Per­sonen verstorben im December 223, im November 190 In Procenien ausgedrückt, hat sich die Kindersterblichkeit von 42 8 auf 47.4 pCt. gehoben. Auf Kinder im 1. Lebens­wahr treffen hiervoon 27.4, resp. auf 27.8, auf Kinder im 2. bis 15. Lebensjahr 15.4 resp. 20.6 pCt., auf die höheren Altersklassen 57.2 resp. 51.6 pCt. der Gesammtsterb- lichkeit- Für die einzelnen Gemeinden ergeben sich in aufsteigender Reihenfolge pro Zabr auf 1000 Einwohner Todesfälle: Caftel 9.5, Friedberg 10.9 Alzey 11.3, Beffungen 15.0, Gießen 20.6, Darmstadt 22 5, Pfungstadt 23 5, Bingen 24.0, Benshcim 26.2, Mainz 26 7, Offenbach 30.3, Lampertbeim 31.6, Heppenheim 34.9, Worms 36.5. Werden die Todesursachen ins Auge gefaßt, so zeigen Jnfekt'onskrankheiten 52 Sterb- sälle (November 40), und zwar kommen hiervon auf Masern 3 (5), Mainz, Darmstadt und Worms je 1, auf Scharlach 6 (2), Mainz 3, Darmstadt, Lampertheim und Fried­berg je 1. auf Rose 3, (2), Mainz, Darmstadt und Binaen je 1, auf Croup und Dipb- tberitis 20 (8), Mainz 8, Darmstadt 5, Worms 4, Offenbach 3, auf Keuchhusten 14 (11), Offenbach 5, Mainz 4, Beffungen und Heppenhet n je 2 Gießen 1, auf Unterleibs typus 3 (3), Mainz 2, Offenbach 1, auf Ktndbettfteber 3 (5), Mainz 2, Darmstadt 1. Von den vorherrschenden sonstigen Krankheiten stehen Lungenschwindsucht mit 57 (41) Todesfällen und acute entzündliche Krankheiten der Athmungsoraane mit 50 (35) Todes­fällen in erster Linie. Beide Krankhettsformen abforblrten im November 22.9, im De­zember aber 24.5 pCt. der Gesammtsterblichkeit. Apoplext (Schlagfluß) veranlaßte 22 (17), Darmkatarrh und Brechdurchfall 18 (10), andere bekannte Krankheiten 195 (158) Todesfälle. In Folge von Unglücksfällen verstorben 4, durch Mord oder tödliche Kör­perverletzung 2, einen freiwilligen Tod gaben sich 4 Personen. Unbekannt blieb die Todesursache in 28 Fällen, wovon 11 in Mainz, 8 in Offenbach, 5 in Worms rc.

(Simon Lownicky), gekrönter Hofpoel Kaiser Ruvolf II., ließ sich über das Tanzen folgendermaßen vernehmen:Der Tanz ist ein üderflüssi es Abhetzen des Lber- müthigen Leibes ausgelassener Leute, die ihre Schritte oder Sprünge zu ihrer Er- lusttgung mit dem weiblichen Geschlechte seltsam formtreu, herauf und hinunter springen, sich vor einander beugen, Posse« treiben, sich gegenseitig umarmen, bei den Händen führen und allerlei Kurzweil treiben, wie sie solche der Teufel gelehrt hat, denn der Satan ist der Urheber des Tanzes. Und in Wahrheit, e:ftaunenswerth erscheint ver­nünftigen Menschen die Thorheit, also zu tändeln und zu tanzen, weil man sogar über vernunftlose Wesen zu lachen und zu staunen hätte. Denn wenn unsere Esel, Pferde, Maulesel oder Böcke vor uns auf öffentlichem Schauplätze also springen und Hopfen würden, wie e8 die Tänzer thun, sicher, wir olle würden uns vor Lachen wälzen. Der

Tanz ist eine überaus schwere und seelentödtende Sünde, eine überaus abscheuliche Tbat vor dem Herrn Gott und seinen Heiligen, schon längst von der heiligen Schrift und o elen heiligen Doctoren mit Schande belegt und verboten. Die Tanzenden überschreiten nicht nur das Zehngebot, sondern lassen sich alle sieben Todsünden zu Schülden kommen und handeln gegen die sieben Sacramente der Kirche. Und da allmaßen der Tanz Leib mld Seele gar stark befleckt und den Weg in den Himmel versperrt, deßhalb geziemt es sich, daß alle christlichen Jungflauen, Wittwen, Jünglinge, Männer und Weiber sich vor ihm hüten, vor ihm fliehen und ihn gründlich verachten."

Kürzlich fand em Gemeinderechner des Amtes Weilburg in seinem Kastenbe- Itanbe einen 50-Markschein, in dessen Mitte folgende Rundschrift stand:

50 gute wünsch' ich Dir, Aber nicht von diesen, Um trinken Wein und Bier."

Der betrogene Empfänger dieses gefälschten Scheines, welcher aus Wiesbaden stammte, hätte dem humoristischen Verfertiger gewiß auch 50 gegönnt,aber nicht von diesen", ja er würde sie ihm vielleicht eigenhändig vollwichtig aufgezählt haben, wenn er ihn gehabt hatte.

a rcJ?tutL0art' 211 Jan. Von der evangelischen Gemeinde Michelbach im Hohenlohischen theitt dasN. T." einen originellen Zug patriarchalisch-paritätischer Zustande aus dem Reformationszeitalter mit. Die Kollatur verblieb trotz des Ueber

§ ?er Gemeinde zur evangelischen Kirche im Jahre 1528 bei dem katholischen Stift Würzburg, dos aber evangelische Pfarrer zu ernennen halte. Der belehnte katholische Oblrpfarrer erschien in bet Kirche und las bei verschlossenen Thüren eine Messe, ver­pflichtete aber hierauf den neuernannten evangelischen Geistlichen auf genaue Einhaltung d/r Lehren der Augsburger Confeision. Ja, der würzbyrgische katholische Kapttelsgeist- Uche Tiltau verfaßte für die Michelbacher ein eoängelisches Gesangbuch, das dieselben 50 Jahre (m kirchlichen Gebrauch hatten.

Alsfeld, 22. Januar. Oberförster Jochem von Vadenrod wurde heute von seinem Pferde abgeworfen, und fiel so unglücklich, daß er auf der Stelle tobt blieb. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern und war erst seit IV- Jahr angestellt.

Ein Oekonom in Dahlhausen wurde am 16. Januar durch die Entdeckung sehr unangenehm überrascht, » in seinem Hause unter der Fremdenstube ein Tages­bruch von mindestens 22 m Tiefe, 3,5 m Weite entstanden war, in welchem man deut­lich das Wasser rauschen hörte. Schon vor einiger Zeit soll derselbe das Arbeiten in den unter seiner Wohnung streichenden Flötzen vernommen und die Verwaltung der Zeche General hiervon in Kenntniß gesetzt haben. Das Haus gehört zu den am längsten bestehenden Oekonomiegebäuden hierselbst und ist in Fachwerk erbaut. In nächster Nähe ist kürzlich eine neue schöne Villa, welche ungeachtet einer festen Ver­ankerung fortwährend neue bedenkliche Riffe zeigte, von dem Eigenthümer verlassen worden, weil deren Benutzung augenscheinlich mit Lebensgefahr verknüpft war.

Handel und Verkehr.

Mainz, 26. Januar. Weizen per März 21.40, p. Mai 21.25, Roggen per März 15.40, per Mai 15.20, Hafer per März 14.75, Rüböl per Mai 37.20.

Frankfurt, 26. Jan. Der heutige Heu- und Sttoh-Markt war sehr gut be­fahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL 2.503.50, Stroh p. Ctr. JL. 2 Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 85 2. Qualität 75 H, im Detail 1.

Qual. 1.10, 2. Qual. 1. Eier, das Hundert JL 78.50, Kartoffeln JC. «.507 per 100 Kilo. Fleischpreife: Ochsenfleisch per Pfd. 7075 H, Kuh-u. Rindfleisch 55 bis 64 H, Kalbfleisch 6075^, Hammelfleisch 5063-H, Schweinefleisch 7580 Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 2833 JL, ganze Erbsen 24-28 je, Bohnen 25-28 X Linsen 30-38 JL '

Allgemeiner Anzeiger.

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