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dem Voran daß "un der Vorstand aus folgenden 20 Mitgliedern besteht: Fr. Prof. Milbrand' der Mangel- Fr. von Tttzenhofer, Fr. Kauf, Frl. Simon, Frl. Henry, Fr. Bürgermeister hin soll von >drsmm,^.Fr- Ad«ocat Thorwart, Fr. Rendant Schwarz, Fr. Bürgermeister

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R°'b°r Fr. Pfarrer Köster Fr. Naü/ Fr. R u dal pH, Frl.' Kl °« Frl Win- decker, Fr. Han st ein, Fr. Landrichter Erdmann, Fr. Professor Stahl, Fr. ntu dngctrckn1^1 amm 1 cr' Frl Sophie Walther, von welchen die vier letzteren

richtete. Dieser Antrag wurde mit 320 gegen 30 Stimmen verworfen, der Regierungsantrag dagegen in erster Lesung angenommen.

Santiago, 25. Juli. Die Regierung von Chile hat die Einführung des Zwangscourles für Banknoten verordnet.

Berlin, 26. Juli. Auf Veranlassung des Untersuchungsrichters ist über die Vernehmungs-Fähigkeit Nobiling's ein ärztliches Gutachten erfolgt, wonach Nobiling, um den Heilungsproceß nicht zu stören, vor Aufregung zu bewahren und seine weitere Vernehmung thunlichst bis zu seiner Wiederherstellung zu verschieben sei. Die Stirnwunde ist noch offen und eitert. Ob mit der kör­perlichen Heilung auch der geistige Zustand Nobiling's gesunden werde, läßt das Gutachten dahingestellt. Der Untersuchungsrichter hat demzufolge be- schloffen, zunächst von weiteren Vernehmungen des Verbrechers Abstand zu nehmen.

Marie,^Tb^ben 18$^/Krug, eine Tochter, Louise Katharine geb de^Ä^J^nt Schlosser Karl Mattheiß, eine Tochter, Elisabeth Emilie Justine, tine Men 28. Hannes Röhustg, eine Tächter, Johanna Ka,ha.

geb. de?Ä.^Maj Äaufmann ^rdtnand Hoffmann, ein Sohn, Heinrich Karl, Karolim,^geb.^de^3.'J?li^ <Sc^nctbcr W"helm Wtedmeyer, eine Tochter, Minna Hanna Elisabtth^"' Buchhändler Wilhelm Ferber, eine Tochter, Karoline Jo- sHnrrsn?,,11 2? Dem Expedttionsgehilfen an der Köln-Mindener Bahn, Wilhelm Vorländer, eine Tochter Louise Christine, geb. den 5. November 1877,

Getaufte.

ßeB ben*? ehlc uneheliche Tochter von Auswärts, HenUette Marie Elisabeth,

Theodo^geb.^dm ^^Qwnmad)tt Max Sepp, ein Sohn, Maximilian Karl K°,h°r^"NargarZe"g?b"'den'Ä"Lni°'' elnc$^ter- «"na Elisabeth

ge6 Dem Wirth Souls Schmidt, eine Tochter, Lina Mart- Katharine,

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ÄU0JU0 a. d. Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Vom 20. bis 26. Juli 1878.

Aufgebote.

» ?4, Kaufmann Heinrich Carl Hornmann von Darmstadt mit Julie Johanna

t?r4neÄur&u<$ ^on Gießen, Tochter des vorstorbenen Kaufmanns Wilhelm ^urbuch

26. Juli Pfarrverwalter Friedrich Gustav Ferdinand Bruno Clemm zu Herbstein mit ^-Caroline Lorste Mathilde Pfannmüller von Gießen, Tochter des Großherzogl. Hofgerichts-Raths Wilhelm Pfannmüller. 1 8

Auszug aus den Kirchenbüchern der SIM Ließen.

Evangelische Gemeinde.

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Handel und Verkehr.

M 1 Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd.

f ' -bis 80^, Hühnereier, per L>tück 5-6Enteneier, per Stück6 Käse, per Stück k KäsemÄtte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22

Rauben, das Paar 60 Hühner, per Stück x.75 Hahnen, per St. X.70*

®nte% p£r V?' Kartoffeln, alte, 100 Kilo X 5., neue X 7.. Ochsenfleisch 5660 58-60 * S4tt,tlnef[CifC6 6 * K°'bst-isch

Der nächste Markt ist am Montag den 19. August l. I.

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vielleicht ein Zeugn^ des VerttauenS, das man in feine bisherige Thätigkett setzt, er- J.1??' ffrftw (ra4cfin)lP1 dnc rahlreichere Betheiltgung erwünscht ge-

wesen. Erster Gegenstand der Tagesordnung war der Rechenschaftsbericht, welcher Dort Herrn Pfarrer Schlosser erstattet wurde. Da derselbe veröffentlicht werdin wird, s! entnehmen wir ihm nur einige kurze Angaben. Nachdem dem Bedauern über den ak Oberen Beistandes des Vereins, des unvergeßlichen Pfarrers Land mann

Ausdruck gegeben worden wird die gesummte Thätigkeit des Vereins eingehend g"' schildert. Urterftützt wurden im Jahre 1875 98, im Jahre 1876 88, im Jahre 1877 mit Geld, thetlsmit Lebensmitteln, theils mit Arbeit, theilweiü

IJÜcaä3?1 ^"burch. Besondere Aufmerksamkeit wird den Alten, den Kranken, bei ve^chamten Armen, den in Gefahr der Verarmung Befindlichen zugewandt. Der Schwerpunkt der ganzen Thätigkeit liegt in den Hausbesuchen bei den Nothleidrnden.

W« herein eine Darmstädter Diacontsstn, Schwester rftJflnbhT'ai Gemeindepflegerin angestellt. Grundsätzlich sind ihre Dienste in finn L oewtdmet, nur soweit ihr dabei Zeit und Krast übrig bleibt, ?uch In Prtvatpflege aushelfen. Wie sie selbst keine Bezahlung empfängt, so werden auch alle ihre Dienste unentgeldlich geleistet. Etwaige Gaben der Dankbarkeit kommen den Armen zu Gute. Sie hat bis jetzt 58 theils längere, thetls kürzere Pflegen bei Armen und 16 Prioatpflegen gehabt, dabet im Ganzen zwischen 60 und 70 Nacht- ?Ä7^^ktstet. Die Einnahmen des Vereins betrugen 1875 1505,10 x, 1876 1650 60 x, 1877 3355,47 x, darunter 751,80 x als Ertrag eines von hiesigen Freunden unseres ber ©nri^tunfl der Wohnung unserer Gemeindepflegerin oeran- 1291 50 ^187fi i576tfM00^ 1077 User Spar- und Leihkaffe, die Ausgaben 1875 r187v 157$'66 i877 2587,67 x Im Uebrigen wird auf den Bericht

selbst verwiesen, der viele interessante Einzelheiten und beherzigenswerthe Winke enthält. fAtun*Lbe! dertchteS wurde zur Ergänzungswahl des Vorstandes ge- schritten, bei welcher die 8 ausgelosten Mitglieder wieder und 4 neu gewählt wurde, so hon film hfl* 97nrfinnh nui on am11 -nv c. _n _r.± . o- m , - . *

Eheschließungen.

O K l4' Tapezier Johann Julius Karl Georg Vogel von Gießen mit Katharine Louise Jacobine Johannette Lang von Gießen, Tochter deS verstorbenen Actuariatsgehtlsen 2»k Taglöhner Johannes Münker von ReichloS mit Wilhelmine Elisabethe Burkhardt von Hermannstein.

Geborene.

15. Juli. Eine Tochter (noch ohne Vornamen) des Glasers Wilhelm Heinrich v'^ulLZoI1^ !°^r des Großherzogltchen Professors Dr. Moritz SrJA Marte, Tochter deS Kunst- und Handelsgä.tners Georg Rill. 15. Just.

Elisabethe Susanne, Tochter des Gardisten im l. Großherzigltch H-sstsch-aJifanterie- (eetbflarbe) Regiment Nr. 115 Georg Fay II. zu Darmstadt. 21. Juli Georg, Sohl °»neJ i ^inridji ®ifenbranbt. 18.Juli. Ein Sohn (noch ohne Vornamen) deS Zugführers bei der Coln-Mindener Bahn Jicob Vomfell. 19. Juli. Marte Louise ein außereheliches Kind von auswärts. 19. Juli. Bernhard Ignatz Victor, Sohn deS mtamslta9 Ä"vich Ignatz KrauS. 21. Juli. Karoline, ein außereheliches Kind von auswärts. 24 Juli. Rosa Katharine, Tochter des Handelsmanns Michael Philipp Weingartner^ 23. Juni. Joseph, Sohn des Weinwtrths Valentin Klein. 22. Juli.

h^°^mbieL^infl8Cr^ ÄarI äxDt^ Juli. Anna Marie Jacobine, Lochter des Schmieds Peter Hardt.

G e ft o r b e n e.

r. ^0. Juli. Georg Jacob, 1 Jahr 23 Tage alt, Sohn des Stations-Assistenten Johann Peter Margolf. 21. Juni. Wernhard Emil Johann, 1 Jahr 5 Monate 20 Tage alt, Sohn deS Schneidermeisters Wernhard Brück. 20. Juli Marte, 2 Monate 7 Tag» TA*/ nsasUlC;rrCe!dt?H von hier. 22. Jult. Katharine, 3 Monate 17 Tage alt, ?vchter des Hilfsarbeiters bet der Main-Weser-Bahn Johannes Heinrich Lemp. 23. Juli. Ludwig, 1 Jahr 11 Tage alt, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Euler. 24. Juli. Mrr- ^nVnHn^m?fhbre' t ^91Tochter des Fuhrmanns Jacob Reitz. 24. Jult. Karoline Wilhelmine, 21 Tage alt, Tochter des Schneiders Wilhelm Wtedmeyer.

Lokal-Notiz.

Gießen, 27. Juli. (Sitzung der Stadtverordneten am 25. Juli.) Zu dem Local-Reglement für die Straßenreintgung hatte Großh. Ministerium verschiedene Aenderungen vorgeschlagen. Mit Ausnahme des $ 2 wurden von der Versammlung in Übereinstimmung mit Großh. Polizeicommtffär und der Bau-Deputation sämmiltche beanstandete 88- betbehalten. Der Burg-Graben bildet dermalen wohl den schmutzig­sten Theil der ganzen Stadt und ist es zu verwundern, daß das Gesundheitsamt sich nicht schon mit demselben beschäftigt hat. Vor einigen Jahren wurde von den Stadt­verordneten beschlossen den Burggraben pflastern zu lassen und die Anwohner zu den Kosten der Pflasterung ratenweise heranzuziehen. Einige derselben haben ihr Theil bezahlt, andere verweigern die Zahlung weil die Pflasterung nicht nach dem Voran schlag erfolgt und mangelhaft sei. Die Bau-Deputatton überzeugte sich von U. 4,U111)U. Hastigkeit und solle demnächst Abhülfe der Uebelstände etntreten. Bis dahin soll von einem Vorgehen gegen die säumigen Zahler abgesehen werden. In die Straße zwischen dem Gartfeld und Asterweg fällt ein Stückchen Erde, den Hartm. Eulers Erben gehörend. Dieselben forderten hierfür 600 x, während die Stadt 400 x bot Man einigte sich um den Preis von 500 x £u der Erbauung eines Schlachthauses auf der Spitze der Insel an der Vereinigung der Lahn und Wieseck findet Großh. Ministerium keine Beanstandung, zumal auch die Main-Weser-Bahn, beim Umbau des hiesigen Bahnhofes durch das Schlachthaus nicht behindert ist. Es soll nun mit Herrn Ferd. Burk in Verhandlung getreten werden zwecks Tauschoertrag über eine demselben gehörende Wiese, welche zwischen den städt. Wiesen gelegen ist. Durch die Erhöhung der hiesigen Realschule zu einer solchen I. Ordnung genießt der Director der Anstalt nach einem Rescript Großh. Ministeriums eine Wohnungs-Vergütung von 600 x Die Stadtverordneten treten diesem Rescript bet Betreffend die Betriebsregulirung der Stadtwaldungen wird den Vorschlägen der Oberförsterei Gießen, -die Tagegelder der Hilfsarbeiter angehend, zugeftimmt. Herrn Wilh. Schmall wird gestattet daß er s. Z. sein Erbbegräbniß, das nach Ansicht des Friedhofs-Aufsehers Raum für 4 Personen hat, benutzen darf. Wie den Lesern vielleicht noch erinnerlich, forderten die Herren Will & Kretzmüller für die HiKlftr. Acker hinter dem Friedhöfe, 4 x Dieselben haben den Acker schon fast ganz abgefahren. Die Stadt, welche den Acker zum Friedhöfe bedarf, bietet 1,50 x Neuerdings wollen die Besitzer nur 3 x 50 für die LHKlftr. haben; es wird jedoch beschlossen das Expropriationsoerfahren einzn - Den Anwohnern der Grünberger Straße, rechts, wird auf ihre desfallsige Eingabe die Pflasterung des Trottoirs und Auffüllung des ChausseegrabenS zugesprochen wenn sie einen bestimmten diesbezüglichen Revers unterschreiben. Herrn Schreiner welcher in dem Ptpp'schen Garten ein Wohnhaus mit Hinterbau errichten will, wird hierzu Genehmigung ertheilt- Herrn Wilh. Wagner II., welcher vn der Franks. Straße ein Wohnhaus errichten will, wird die Genehmigung, nach dem Antrag der Bau-Deputationwegen Unschönheit der Fa?ade", versagt. Die Bau- öesuche der Herren D an. W ell er von Heuchelheim, Wilh. Löb er VI., C. W. Nowack und C. Münch werden genehmigt Das Gesuch des Herrn H. Adami, welcher an se nem Hause in der Neuen Anlage eine proo. Einfriedigung anlegen will, soll dann werden, wenn Petent mit der Stadt einen Kaufvertrag über abzutreten- 3drarnbe in ^-?lEtraße eingeht. - Das Baugesuch des Braumeisters Herrn c ri Jer' Elches heute wiederum vorgelegen, muß der Consequenz wegen abermals abgelehnt werden, zumal die bei Großh. Kreisamt geltend gemachten Gründe lediglich Privatinteresse berühren. Das Baugesuch des Glasers Herrn Scherf wird nur unter der früher eröffneten Bedingung genehmigt, wenn der projcktirte Hinterbau 25 Cm vom Fluthgraben entfernt bleibt. Bet dem Punkt 19 der Tag.-Ocd. beschließt man na$ Debatte, doß es eben beim Alten bleiben soll, d. h. daß die SSo\x-

unb @ra3ftei00elber nach 6 Monaten zahlbar sind und bei einem späteren Fristsesuche AEnsen bezahlt werden müssen. Dem Comite des Kriegerfestes wird bewilligt, daß daffelbe eine Ehrenpforte vor dem Wenze loschen Garten errichtet und auch die Turn- halle zu Quartieren hergegeben. Die Renovirung des alten RathhauseS wird ebenfalls genehmigt Zwecks Füllung der Gießfässer an einem Krahven der Main-Weser Bahn wird ein Abkommen mit der Direction gebilligt, wonach die Stadt für 1 Kubikmeter Wasser 20 H zahlt. Zur Vernichtung der Zins-Coupons zu städtischen Schuldoer-. fcyreibungen werden die Herren A. Heß und Ph. Lüdeking bestimmt. Mit der von der Commission bestimmten Expropriationssumme von 11300^ will Herr Baltb Lenz sich nicht zufrieden geben. Zur Aufrechthaltung des Rechts wird jedoch die obige Summe angewiesen und Herrn Lenz zur Verfügung gestellt resp. deponirt (Schließlich 3Ur Richtigstellung des Berichts von letzter Sitzung bemerken, daß Herr I. Blitz nur an einer Ecke 2 Gentimeter herausgerückt sein soll und reclificiren wir auf Verlangen hiermit dieses ausdrücklich ) _a

Gießen, 27 Juli. Am 10., 11. und 12. August wird zu Gießen der fünfte all- 0emetne deutsche Kriegertag abgehalten werden und erläßt das geschäftsführende Präsidium der Allgemeinen deutschen Kriegerkameradschaft zur Betheiligung an den Berathungen der beiden Haupttage, 11. und 12. August, Einladungen an alle deutschen Krieger- Landwehr-, Veteranen u. s. w. Vereine und an alle deutschen Militärvereinsbände, sowie b/utschen Kameraden, welcher an der Weiterentwicklung des Kriegervereinswesens Antheil nimmt Neben geschäftlichen Angelegenheiten wird als Hauptpunkt der Taaes- ordnung hervorgehoben 8) Allgemeine Besprechung über die gegenwärtige Lage des öH^^CrC;n!toC Schritte sind bisher zur Vereinigung aller deutschen

«^^Ü^rbande bereits gethan worden und was soll in nächster Zukunft zu de" lelb'eu noch weiter gethan werden? Das einleitende Referat für diesen wichtigen Punkt Pwoinzial-Sächstschen Krieger-Kameradschaft und Redactenr der G?5rteninn Dinckelberg in Magdeburg, übernommen. Zur

Beschlußfassung wird ferner die Frage gestellt werden, welche iSlufßabe haben die Kriegeroereine reichsfeindlichen Bestreb- ^nnntnÄCrnmbin ®fc Eröffnung des allgemeinen Kriegertages erfolgt

Stunde^ hm k-i*1 .®.enaeW ©tabliffement, Fortsetzung am Montag zu gleicher

. Mit dem Kriegertage verbindet der Kriegerverein Gießen das Festseiner onkam9ei^e nc§ Kriegerfest der hessischen Vereine. Mit den Eisen- ^ub Verlängerungen der Retourbillets vereinbart worden, für Frei-

_ Getraute.

m .. Ten 24 Juli. Johann Julius Karl Georg Vogel, Tapezierer dahier, des Polizeidieners Karl Vogel dahier, ehel. Sohn, und Katharine Louise Jakobine Johan­nette Lang, des verst. Prioatscribenten Karl Lang, ehel. Tochter. 9

wenn auch nicht sehr großen, aber dafür verständnißvollen §6rm?rr t 0 Ber^ula der Universität gestern Abend Frl. Natalie Köbler die Vorlesung von Sophokles TragödieOedipus auf Kolonos". Wenn Sovbokles Nla ?enb;Cr4bc? Züschen Tragödie genannt wird, so möchten wir Frl. Köblcr

«?h Ä^^obepriefterin derselben bezeichnen. Sie ist tief in die Intentionen des Dichters »ms ? Zeichnung der von ihm geschaffenen idealen Charaktere eingedrungen fesselnd unb überwältigend war namentlich die Wiedergabe des Helden der attisch n Tronns;» des Oedipus selbst, sowohl in Sprache wie Geste. Dabeibesitzt Frl Köhler sonores, klangvolles, jedem Charakter sich anschmiegendes Oraan und eine fn hputri* Aussprache daß uns selbst die melodramatischen Stellen^in^ dem entlegenst n TbeÄ »L" aUlk°' ,tt Klarheit zu Gehör kamen. Die B-al°Ituna^ aubem VÄoIIen

wie gewöhnlich sehr gering besucht. D-rs der Vorstand des Ve?°ins darin auch

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:ai Wege »ergeben n tafhge ein.

Bedingt em oben ! Dienslplm |[en vor tgrer Offei

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Höhe vc Nv 10000

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