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und so darniederliegenven Industrie nützen, wenn höchstens 6 Hohöfen mehr in Betrieb kommen.
Dann aber belehrt uns das Flugblatt, daß nahezu 5 Millionen Ctr. Eisenfabrikate und Maschinen vom Auslande in Deutschland eingeführt wurden, — vollständig richtig, sogar 5,648,941 Ctr. Aber dem Schreiber blieb wieder die Exportziffer des Jahres 1877 in der Feder stecken, welche nicht weniger Denn 11,299,227 an Eisen- und Stahlwaaren, sowie Maschinen beträgt. Also in diesen Artikeln wurden 6, 250,286 Ctr. mehr von uns an's Ausland abgegeben als von jenem importirt. Gerade unsere collosal entwickelte Eisen- und Stahlindustrie und die erfreuliche Exportzunahme bei stetiger Abnahme der Einfuhr machen es Jedem, der es mit der heimischen Jnvustrie wohlmeint und Deren Bedürfnisse wirklich kennt, zur Pflicht, nicht für Schutzzölle einzutreten, da wir unS ja auf diese Weise das Ausland, welches sich jedenfalls gegen unsere viel gefährlichere Einfuhr zu schützen suchen wird, verschließen, unser einheimischer Verbrauch allein aber nicht hinreichend sein wird, die vielen bestehenden Werke zu
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der Grenzrecttfication nicht verlangen könne. — Der Botschafter Layard hat seit einigen Tagen häufige Audienzen beim Sultan angeblich wegen der engil- schen Proiecte im Euphratthalgebtet in einer dem speciell englischen Jntereffe conformen Weise zu organistren. - Serajewo. Die Stimmung unter den mohamedanischen VolMlaffen hat sich vollständig zu Gunsten der österreichischen Occupatio« umgewandelt. Dasielbe gilt von den besseren Schichten der Bevölkerung ohne Unterschied der Confession, die eine Deputation zur Begrüßung der österreichischen Truppen nach Wien entsenden wollen, um dem Kaiser die Huldigung der bosnischen Völker darzubringen und dem Grafen Andrafiy für seine Politik zu danken, die die Herbeiführung geordneter Zustände in Bos- nten bezwecke. ___________
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Bonn, im Juli. An den Professor der evangelischen Theologie Dr. W Bender Hierselbst war ein höchst ehrenvoller Ruf an die Universität seines engeren Vaterlandes nämlich nach Gietz en, ergangen. Es ist j edoch gelungen, diese ausgezeichnete Kraft ihrer hiesigen Wirksamkeit zu erhalten.
werden»
Wien, 25. Juli. Meldungen der „Polit. Corresp." : Konstantinopel. Die griechische Regierung ließ, ungeachtet der türkischerseits dagegen erhobenen Vorstellungen (wie bereits aus Paris gemeldet), der Pforte eine Note überreichen, in welcher die Ernennung von Commisiaren der Pforte behufs Rectifi- cation der Grenze erbeten wird. Obwohl bte Pforte noch nicht geantwortet, so verlautet doch, daß dieselbe über ihre Maximalconcessionen bereits schlüssig sei, welche darauf hinausliefen, den in der Linie Zagarawabis Margarita tte- genden Grenzstrich, Volo und Phasata einbegriffen, dagegen Trikala und Janina ausgeschloffen, an Griechenland abzutreten. — Vor Batum finden Unterhandlungen wegen der Uebergabe des Platzes statt. Die Lazen in der Umgegend bereiten stch zum Widerstand vor. — Der Verkehr auf der Eisenbahnlinie Rust- schuk-Varna ist wieder ausgenommen. — Bukarest. Die Regierung wird den Zeitpunkt der Wiedereinberusung der Kammern zur Prüfung des Berliner Ver- träges erst nach empfangener Mittheilung deffelben festsetzen.
Valenciennes, 25. Juli. Die allgemeine Lage bezüglich der Arbetts- einstellung zu Anztn hat stch gebeffert; allenthalben scheint die Wiederaufnahme der Arbeit eingeleitet zu werden. Dem Vernehmen nach sind die hauptsächlichsten Organisatoren des Strikes in Haft genommen.
Bukarest, 23. Juli. Die Regierung Hot vertraulich bei den Cabineten angefragt, ob die Anerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens möglich sei ohne formelle Retrocession Beffarabiens. Man hofft dies selbst für den Fall, daß Rumänien seine Rechte aus Beffarabten reservirt.
Wien, 26. Juli. Die „Presse" meldet aus Triest: Die Seebehörde macht bekannt, daß der Hasen von Kleck und der Canal von Stagno piccolo durch Seemtnen geschloffen sind.
London, 25. Juli. Im Unterhause überreichte Cowen die Petition einer Vereinigung von Personen aus den nördlichen Städten und London, worin dieselben beantragen, Lord Beaconsfield in Anklagezustand zu versetzen. Auf Anfrage Gladstone's antwortete Unterstaatssecretär Bourke: die Vorlegung des englisch-russischen Memorandums ohne andere Dokumente sei unthunlich. Es sei die Einwilligung der andern Mächte zur Publicirung nachgesucht; eine derselben habe geantwortet und ihre Einwilligung verweigert.
Schatzkanzler Northcote antwortete Göschen, alle die englisch-türkische Con- vention betreffenden Schriftstücke würden veröffentlicht werden, ebenso die seitdem über die Details ausgetauschten Telegramme. Northcote antwortet Kenealy, den jetzigen Ministern sei von einem Dreikaiser-Abkommen, wovon Lord Derby am letzten Donnerstag gesprochen, nichts bekannt; er werde im auswärtigen Amte nachsehen, ob etwas davon bekannt sei.
— Unter Siegel. Herr W. G-, erster Sekretär einer der rentabelsten hiesigen Aktien-Gesellschaften, ein junger Mann in günstigster Lebenslage und außerdem glücklicher Bräutigam der hübschen Tochter eines angesehenen Geldaristokraten, begab stch vor etwa 14 Tagen in Geschäftsangelegenhetten nach Stuttgart. Hier fand er ein Schreiben vor, besten Inhalt ihn recht unangenehm berührte. Sein Schwiegerpapa in spe schrieb darin etwa Folgendes: „Sie haben uns in Betreff ihrer Vermögenslage arg htnterS Licht zu führen gesucht: — für einen Schwiegersohn, an dessen WohnungS- thüre da8 brandmarkende Siegel des Exekutors haftet — danke ich bestens. Suchen Sie sich eine Braut — in Schwaben." Achtungsvoll und ergebenst...... Herr G.
traute seinen eigenen Augen nicht. Wie viel er auch hin und her sann, er erinnerte sich nicht, Jemandem etwas schuldig geblieben zu fein, — doch halt! Den neuen Anzug hatte er ja noch nicht bezablt; hätte der Schneider etwa Besorgnisse gehegt? Herr G. sendet mit telegraphischer Postanweisung den Betrag ab. Der Schneider bedank! sich ebenfalls auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Drahtwege mit der Bemerkung: Die Sache hätte aber doch keine Eile gehabt! Herr G. telegraphirt nun an feine Braut „ES muß ein entsetzliches Mißverständniß obwalten; kehre übermorgen zurück — Alles muß stch aufklären." — In Berlin angelangt, stürmt G. nach seiner Wohnung in der Wilhelmstraße und konftatirt die unglaubliche Thatsache — daß an der Thür das Siegel des gefürchteten Beamten des Stadtgerichts prangt. — Herr G. lagt wuty- schnaubend mit einer Droschke nach der ExekutionS-Abtheilung in der Jüdenstraße. Dort weiß man von einer gegen Ihn gerichteten Exekutlonsoollstreckang nicht das Mindeste. Noch drei Tage respektirt G. das verhängnißvolle Siegel, dann endlich rafft er allen Muth zusammen und das Furchtbare geschieht: der schuldenfreie Mann, im Vollbewußtsein seiner Zahlungsfähigkeit, er reißt das unantastbare Siegel der heiligen Justiz herab, komme, was da wolle. Die Familie seiner Braut läßt sich verleugnen — seine geliebte Braut selbst — schreibt auf thränengetränktem Papier: „Ach Wilhelm, warum warst Du nicht aufrichtig — wehe! wehe! daß ein Exekutor unser Glück zerstören muß." — Herr G. flucht seinem Schicksal!--Sonntag Nachmittag fährt
eine Equipage vor — es ist Herr S , der Vater seiner ihm verloren gegangenen Braut: „Lieber G-, sagt er, Sie müssen heute mit uns nach Treptow fahren — die Anderen sitzen unten im Wagen, mit Ausnahme meines Sohnes Karl — der muß als Strafe zu Hause bleiben — der Junge hat Ihnen und uns den bösen Streich gespielt — er hat irgendwo einen ExekutionSstempel gefunden und bei einem Besuch, im Unmuth darüber, Sie nicht zu Hause zu finden, an Ihre Thür geklebt. Erst heute legte er reuevoll das Geständniß seiner unüberlegten Missethat ab. Nicht war, zwischen uns bleibt doch Alles beim alten?* —
— Ein berliner Bürger, besten hoffnungsvoller Sohn die Universität besucht, hatte stch vergangene Woche nach Erledigung eines Geschäfts nach einem Local in der K.-Strotze begeben. In dem Gastzimmer befanden stch mehrere Studenten, welche nach kurzer Zeit dasselbe verließen und in einen Nebensaal eintraten. Etwa zehn Minuten später vernahm der Gast plötzlich die Worte: „Bindet die Klingen! Sind gebunden! Los!" und gleich darauf das klirrende Geräusch von Säbelklingen. Der alte Herr, neugierig geworden - hatte er doch selbst einen akademischen Bürger zum Sohn —, begab stch in den nebenliegenden, seltsamer Weise nicht verschlossenen Saal. Ein Blick genügt, um ibn die Lage erkennen zu lassen. ES fand eine Studentenmensur statt, und der eine Paukant war sein eigener Sohn, der bereits zwei „Blutige" aufzuweisen hatte. Dies war dem Alten zu viel. Er eilte auf seinen Sohn zu, packte ihn am Arme und rief ihm zu: „Wat, solche Streiche machst Du mir? Denn hätte ick Dir lieber Schuster oder Schneider werden lasten. Gleich kommst Du mit, ober ich lasse , Alles arrettren!" Was blieb übrig? Der Sohn gehorchte und die Mensur war vor-
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läufig aufgesteckt. (Alma Mater.)
— ES wird in Köln folgender Scherz erzählt, der einem Kölner beim Besucht der Pariser Ausstellung „wirklich und wahrhaftig" passirt sein soll. Besagter Kölner kommt in Paris an und läßt sich von einem dienstbaren Geiste in ein Privathaus bringen, in welchem Zimmer für Besucher der Ausstellung eingerichtet sind. Er laßt sein Reisegepäck htneinbrlngen und sendet nach Absprache mit der liebenden Gattin eine briefliche Mittheilung davon, wo er Unterkommen gefunden hat. Kaum hat diese den Brief empfangen, da erhält sie noch au8 der französischen Hauptstadt eine Depesche mit der Bitte: „Theile mir sofort mit, wo ich hier in Paris wohne. Rue de . . . Nr. . - ■ Dein Gatte, N. N" Der Frau kam das Verlangen ihres Mannes höchst seltsam vor, doch erfüllte sie umgehend seine Bitte. Wie sie gleich darauf erfuhr, war ihr Herr Gemahl bald nachdem er ihr die briefliche Mittheilung gemacht hotte, ausgeganger und hatte unter dem Wandern und Schauen den Namen der Straße und seines Haus wirtheS so vollständig vergesten, daß er sich schließlich gezwungen sah, in der Rue de . . Nr. . . . vorläufig Absteigequartier zu nehmen. Von hier aus mußte er sich nach Köln an seine Gattin wenden, um von dieser zu erfahren, wo er in Paris wohnte.
— Die neuesten Versuche von Ritter und Feltz in Nancy haben dem Streite über di« physiologischen Wirkungen Der mit reinem Fuchsin gefärbten Weine in Frankreich ein Ende gemacht; ihre Untersuchungen wurden in der französischen Akademie mitgetbeilt und durch die Berichte darüber weitern Kreisen zugänglich gemacht. Auch das reine Fuchsin erzeugt die Albummana (die Bright'sche Krankheit). Das neueste und einfachste Mittel, das Fuchsin in Ro hwein zu entdecken, ist da« von Bandivimont in Bordeaux: man gießt in die flache Hand ewige Tropfen Wein; enthält derselbe Fuchsin, so wird nach wenigen Augenblicken die Haut lebhaft roth gefärbt und die Farbe läßt sich durch Waschen mit bloßem Wasier nicht entfernen; enthaft dagegen der Wein kein Fuchsin, so läßt sich der vom Farbstoffe des Weins verursachte Fleck leid)' mit Wasser entfernen. Es handelt sich hier nur um die Nachthelle des reinen, nicht arsenhaltiger Fuchsins; über dieses waren die Ansichten bisher getheilt. In Frankreich aber werden von gk-
Die Extrabeilage zu Nr. ITO des Gießener Anzeigers:
„Die voraussichtliche Wirkung der Wiedereinführung von Eisemöllen" betitelt, ist keinenfalls von einem Fachmanne geschrieben, obwohl das angeführte „Hohofenwerk in Norddeutschland" und das in seiner Nähe befindliche Puddel- und Walzwerk nicht weit von dem dereinstigen Aufenthaltsorte Meister Göthe's zu suchen sein dürfte.
Ein Fachmann wäre mindestens so gerecht gewesen, nicht allein die Ein-, sondern auch die Ausfuhrziffern mitzutheilen.
Allerdings wurden im Jahr 1877 Ctr. 10,534,166 Roheisen in das deutsche Zoll- flehtet cfnocful)Ttr
ausgeführt wurden aber im Jahr 1877 Ctr. 6,880,382 so daß etwa die Rohetseneinfubr die Ausfuhr nur um Ctt. 3,653,784 überholte.
In den 5 ersten Monaten des Jahres 1878 betrug aber die Roheiseneinfuhr nur noch 3’,167,018 Ctr. gegen 4,275,831 Ctr. im gleichen Zeittaume des Vorjahres.
Aber selbst angenommen, die Totalroheiseneinfuhr dieses Jahres überrage die Ausfuhr abermals um 3 Millionen Ctt. oder um 150 Millionen Kilogramm, so wären nach den eigenen Angaben des Flugblattschreibers 3 Hohofenwerke wie „das norddeutsche", welches im Jahre 1876 schon 55,714,875 Kg. productrte, mehr denn im Stande, die ganzen 8 Millionen Ctt. zu erblasen. Nun wird aber in derselben Extrabeilage erklärt, in Deutschland gebe es mehr denn 400 Hohöfen, von denen heute 200 kaltlägen. Was in aller Welt kann es denn einer so entwickelten
Telegraphische Pepeschen.
Wagner'- telegr. «orrespoudeur-vnrea«.
London, 25. Juli. Die Regierung wird heute im Parlamente die Erhöhung der Apanage des Herzogs von Connaught um 10000 Psd. Ster. und eventuelles Wittwengeld für die Prinzessin Louise von 6000 Pfd. Sterl. Mrltch beantragen. Die Radikalen haben beschlossen. dem Anträge zu vppo- niren — Dem „Daily Telegraph" zufolge wird das Parlament am 20. Aug. geschloffen werden. - Graf Beust hat sich nach Wim begeben. - „Times meldet, daß durch die in der asiatischen Türkei einzusührenden Reformen die Herrscherrechte des Sultans nicht beeinträchtigt werden sollen. Es handle sich um Abschaffung des Steuerverpachtungs-Systems, die Herstellung eine« geordneten Justiz- und Verwaltungs-Systems, namentlich einer tüchtigen Polizei.
SRom, 24. Juli. „Diritto" zufolge ist es unrichtig, daß die italienische Regierung wegen der Demonstration am Sonntage Oesterreich gegenüber Erklärungen abgegeben habe. Die Regierung habe blos den Grafen Robillant über den wahren Sachverhalt, welcher ihm als Richtschnur seiner Sprache dienen soll, unterrichtet. — „Diritto" dementirt außerdem die Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Grafen Corti und de Launay, dem Botschafter In Berlin.
Athen, 24. Juli. Auf das Versprechen Englands, eine Vermittlung herbeizuführen und für die neue Organisation Kretas Sorge zu tragen, haben die kretensischen Insurgenten die Feindseligkeiten eingestellt. — Die Türken fahren fort, in Theffalien Ortschaften in Brand zu stecken.
Paris, 25. Juli. Durch ein im amtlichen Blatte veröffentlichtes Decret wird die Ausstellungs - Direction ermächtigt, eine nationale Subscription zu eröffnen, um den Besuch den verschiedenen Kategorien der Arbeiter zu begünstigen und zugleich die Aussteller zu ermuthigen durch den Ankauf von Gegenständen, die sodann verloost werden sollen. Die Subscription wird durch Ausgabe mehrerer Millionen Billete, ü 1 Franc per Billet, tn's Werk gesetzt
beschäfttgen.
Weil wir mit dem Schreiber der „offenen Erwiderung" vollkommen darin einverstanven mb, daß schon die einheimische Concurrenz (welche bekanntlich dem Andern nicht das Schwarze unter dem Nagel gönnt), dafür sorgen wird, daß die Eisenpreise nur höchst unbedeutend in die Höhe gehen, also lange nicht ausreichen werden, um selbst gutfundirte Werke rentabel zu machen, während sie die in Normalzeiten nicht lebensfähigen zu neuem Concurrenzkampfe^ anfeuern, sind die vernünftigen, gemäßigten Freihändler gegen Visen-, überhaupt gegen Schutzzölle für zu entwickelte Jndustrieen.
Daß aber in dem fiaglichen Flugblatt schließlich ein Dr. Adolf Arndt als Autorität angeführt wird, bedarf noch einiger Worte. Das ganze Verdienst dieses Mannes besteht darin, daß er Kreisrichter und zur Zeit Justittar am kgl. Oberbergamt zu Halle ist und dieser Tage eine 62 Seiten umfaffende Brochüre veröffentlicht hat, betitelt: „Die industrielle Enquete und die Wiedereinführung der Eisenzölle."
Der erste Thetl seiner Schrift ist gegen den bekannten und so hochverdienten Stattstlker Dr. Ernst Engel gerichtet, weil dieser — ähnlich wie seiner Zeit Professor Dr. Reulcaux — unseren Herren Industriellen reinen Wein einzuschenken wagte, und der zweite Thell platvirte für Wiedereinführung sehr hoher Eisenzölle, ohne auch nur Einen neuen und stichhaltigen Grund ür deren Zweckmäßigkeit anzuführen.
Schreiber dieser Zeilen legte besagtes Arndt'sche Werk mit der Ueberzeugung aus der Hand, daß er um 1 M. 20 Pf. gekränkt worden Ist und daß Dr. Martin Luther, dessen Autorität von dem besagten, dem „Gießener Anzeiger" beigelegten Flugblatte angerufen wird, sicherlich abermals das Tintenfaß ergriffen haben würde, wenn Dr. Arndt und Der Verfasser jener Extrabeilage ihn mit ihren Gründen für Wiedereinführung der Ei'enzölle zu belästigen versucht hätten.
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