Ausgabe 
27.3.1878
 
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1878

Mittwoch den 27. März

No. 53

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS

kei.

fintntgen,

V- gv Berlin, 23. Marz. (Stn r trag wirst für dos Reichefinanz Amt g Leipzig (erste Rate) 35,000 Mk.

Wie man versichert, ist das Cabinet, nachdem Corr-

Deutschland.

Darmstadt, 24. März. Das Verordnungsblatt für di- -v-ng des Großherzogthums Hesten, Nr. 1, enthält:

RedactionSbureaur Gartenstraße B. 165.

«rpeditionsbureaur Schulstraße B. 1«.

2. Ordensverleihungen. , ~ c s

3. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens.

ist zweifellos.

Hesterreich.

Wien. 23. März. Das Wiener Cabinet beantragt eventuell die Ab- haltungdes Congrestes ohne England; der Erfolg des Antrages ist zweifelhaft. Dw Presse" erklärt, durch die geplante Vergrößerung Montenegros fei «.L..LLä-3.2«w.- »«-««.*;:

Torvedo-Fabrik in Fiume die Lieferung für Rußland. «DaUY ^etegrapv bestätic/die Existenz ein Geheimpacts, worin Rußland den türkischen Besitz garanürt und gegen einen etwaigen englifchen Angriff auf den Wafferstratzen die Stellung russischer Hülfstruppen zusage.

Frankreich.

Versailles, 23. März. Der Senat votirte heute das Budget des Cultusmsiustnänms mit einem" Amendement Belcastel s (Rech e) w-llches d von der Kammer gestrichene Do.irung der Seminar en wieder herstellt. Der Senat nahm ferner das Budget des Ackerbaumtntsterinms an.

, Italien.

5. Ruhestandsveftetzung. S°. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht i am 28 Octbr. den Kanzleiinspector bei dem Ob-rc°nßsto- rmm, Christian Heim, auf fein Rcchsuchen, unter Anerkennung seiner langjahri- gen treuen Dienste, in den Ruhestand zu versetzen.

6. Sterbefälle.

Berlin, 23. März. Ein dem Dundrsralh zugegangener Etats-Nacy- ~ t 38,010 Mk. aus und als Abfindung an Yuiuia imu üiuic. _____ Außerdem ist eingegangen ein Entwurf

wegen Uebernahme der bisher aus preußischen und sächsischen Landes-Fonds ge- Aten Pensionen auf's Reich. - Hobrccht's Ernennung zum Fmanzminister

1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober-Consistvriums, die Aufnahme der Candidaten der Theologie in das Großh. evang. Pr-b,g-r-D-mma,/ bett. Dieselbe lautet iMehrfach-Erfahrungen haben dargethan daß es m t grotz-n Mißständen sowohl für den kirchlichen Dienst, als auch für die Betreffende elbst verbunden ist, wenn Pfarramts-Candidatcn nod) llirer 6ntlfful.B de/ evang. Prediger-Seminar und sogar nach geschehenem Eintritt in das geistliche Amt ihrer Militärpflicht noch nicht G-nuge geleistet haben und zum Militärdienst herangezogen werden. Wir finden uns hierdurch veranlaßt, Bestimmung zu treffen, daß die Candidaten der Theologie in der Regel nu dann in das Prediger-Seminar ausgenommen-werden sollen, wenn ihre Mi war- Verhältnisse insoweit geordnet sind, daß, im Fall sie in ^enKirchendlensteh tre­ten, ihie Abberufung zum Militär durch eine von uns ausgehende Unabkömm­lichkeits-Erklärung verhindert werden kann, daß also insbesondere miliwrtang- ltch- Candidaten ^ihrer Militärpflicht vor dem Eintritt in s Seminar nachzu om- men haben. Den Gesuchen der Candidaten um Aufnahme m bad aunlnat finb Ausweise über die geschehene Ordnung ihrer Mil.tärverhaltniss- be zulegen. Dispensationen von der Erfüllung gegenwärtiger Bestimmungen behalten wir uns in einzelnen, ganz besonders hierzu geeigneten Fallen vor.

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8/2 Uhr, JSW

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)swahl.

1 wird gebeten. (l78i üben aller Art,

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Anstigk- ixb AlfitÄM fir bei Kreis Gieße«.

---Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlrchr.

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Parlamentarische Wochenschau.

Berlin, 22. März. 'Die parlamentarischen Aussichten sind m dieser

L Zustandekommen des Gesetzes nicht zu gefährden denStari unk s ^erreeibauses einnehmen und dadurch eine wichtige Frucht dieser Session retten wttd Dadas Lerrenhaus in der Forstdiebstahlgesetz-Frage und der ~ hni urbnunfl für Schleswig Holstein und Nasiau das gleiche mit dem

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sich°-uf^-"-m" äderen "Orgämswionkgebiett^bem ' B-°rwal,^

JU widmen, auf welchem e d gr°tzt° ^-i,^W I keine

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teil gestimmt sein. \rait eien um in den letzten Tagen der Session,

sam erwogen und zur Reife gebr ch , Mpii4»«taas befriedigend zum Aus- -drängt durch das gleichzeitig- Tagen Reich«. g . gg-J fln ble -rag gebracht werden können. Es knüpfen sich « organisatorischer

Frag- Eiftnbahnmintst-riums, s », l jS 6 ctfd)tint, ohne ge-

und gesetzgeberischer Natur, daß es aller « . ?^r besten Consequenzen

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oder bei den Expropriationen em remes Etsenbahnmmtner' 1

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Petersburg, 24. März. Di-Ag-nc- Russe" sagt i Dte Nachricht, Petersourg, habe, sein- Flotte aus bem Marmara-Meere

tic ges-tzlich-» Fort.--»»,,-» an Studlr-»d- dem Wi»t».S-m-st-r ,877/78 b-tr.

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iUfleWkfen®i e^7n^den"23.°März 1878. Großherzog,ich^Univusitäls-Gericht.

'== warum ^der b'ritsiche Botschafter Layard gegen die Einschiffung russischer Trup- pen p7°t°stir h bl ba baburch di- Ausführung des Fri-d-nsvertrages nur »tv oirfte hindert und di- Occupation des türkischen Gebietes nur verlängert wurde. Di- Einschiffung der russischen Garden sei in der That contremandirt.