Ausgabe 
26.11.1878
 
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empfiehlt

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am Markt.

Bieber.

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H. Kühn.

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Emil Fischbach.

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welches am 23. October von Bremen und am 28. October von Havre abgegangen war, ist gestern wohlbebalten hier angekommen.

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aus Rom von ben. Die Regie- m dos Leben des h Millionen ftj - ^affamante

Bekanntmachung.

7248) Die Lieferung des Brodes und der warmen Speisen für die hie­sige Entbindungs-Anstalt pro 1879 soll

Donnerstag den 28. d. M»,

Vormittags 10 Uhr, an den Wenigst - Nehmenden vergeben werden.

Offerten sind vor dem Termine schrift­lich bei der Direction der Entbindungs- Anstalt etnzureichen, woselbst auch die Bedingungen etngesehen werden können.

Gießen, den 25. November 1878.

Der Rechner der Entbindungs-Anstalt: iDöring.

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ien, daß bi* n Gemäßheit bn Verbindungen bu

Mörder Moich rle bringen Mel,

7090) Prima abgelagerte weifie Kern­seife, per Pfd. 40 bet 10 Pfd. ä 38 sowie alle übrigen Haushaltunosseifen

empfiehlt Peter Joh. MöbS, Kreuz Nr. 203.

Versteigerung zu Allendorf a. d. Lda., Freitag den 29. Novbr. l. I, Vormittags 11 Uhr, sollen die zum Schuldenwesen des Gast- wirths Heinrich Braun dahier ge­hörigen Immobilien nochmals öffent­lich versteigert werden.

Dieselben bestehen in:

a. 276 CjMtr. Hofratthe (Wohnhaus Scheuer und Stall nebst Nebenbau) in der Marktgaffe.

b. 656 lHMtr. Grabgarten Hinterm Thurm.

Die Hofratthe liegt unmittelbar an der Hauptstraße, ist in gutem Zustande und eignet sich zu jedem offenen Ge­schäfte.

Allendorf a./Lda., am 18. Nov. 1878. Großh. Ortsgericht Allendorf a./Lda.

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Handel und Verkehr.

Frankfurt, 23. November. (Marktbericht.) Der heutige Markt war sehr reich befahren. Wetterauec, Gerauer Weißkraut und die verschiedensten Kohlarten waren mit 60 Wagen zur Stadt gekommen. Das Hundert wurde mit 68j£ bezahlt. Kohl- kraut das Stück 610 Rothkraut das Stück 1015 Butter kostete das Pfund im Großen 1. Qual. vH 1.10, 2 Qual. 95 H bis 1 vH, im Detail 1 Qual. vH 1.30, 2. Qual. vH 1.1520. Eier das Hundert vH 68. Kartoffeln per 100 Kilo vH 68, Rosen-Kartoffeln vH 9. Heu und Stroh war gut zugefahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner vH 1.802.70, Stroh vH 22.10. Ganze Erbsen vH 2022, aeschälte Erbsen vH 2426, Bohnen vH 26-30, Linsen vH 20-26 per 100 Kilo. Ochsenfleisch per Pfd. 70-75 Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 54-60 Kalb­fleisch 5465 Ä Schweinefleisch 7075 Hammelfleisch 4068 H. Geflügel war ziemlich hoch, das Pfund Gänsefleisch wurde fast so hoch wie gutes Ochsenfleisck, im Durchschnitt wurden 7075 H bezahlt. Hahnen per Stück 80 $ bis vH 120. Hasen frische vH 3. Buchenscheitholz erste Sorte per Cbk. - M. vH. 10.8011.05, zweite Sorte vH 9.609.80. Tannenholz erste Sorte vH 7.507.90, zweite Sorte vH 6.706.80. Geschnittenes Holz je nachdem geschnitten im Großen vH 1.6070, im Detail vH 1.802 per Ctr. Tannäpfel per Hectoliter 8090 H. Lohkuchen das pausend vH 20. Ruhrkohlen per Hectoliter vH 2.

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Liter art sch e

(Eine neue deutsche Roman-Zeitung.) Im Verlage von S. Schottlaender in Breslau sind soeben die drei ersten Nummern einerneuen Roman-Zeitung" unter dem Titel: ErholungSstun-en erschienen. Dieselben haben sich zur Aufgabe gestellt, dem gebildeten Publikum Deutschlands zu dem denkbar billigsten Preise von vH 1.50 pro Quartal das Beste -u bieten, was die Belletristik ber Gegenwart aufzuwetsen hat. Daß diese neue Romanzeitung nur wahrhaft Gediegenes bringen wird, dafür bürgen die Namen von F. Dahn, Luise Ernests Franzos, Gutzkow, Höfer, Jensen, Lindau, Elise Polko, Schücking, Wachenhusen, v. Weilen und vieler anderer längst schon rühm­lichst bekannter Autoren, die dem ehrenvollen Unternehmen ihre Mitarbeiterschaft zuge­sichert haben. Die vorliegende erste Nummer debütirt mit einem äußerst spannenden Roman des Altmeisters Gutzkow:Die Paumgärtner von Hohenschwangau", mit einem Roman der beliebten Erzählerin Luise Ernestt:Die zwölfte Perle", einem Pariser Sittenbild" aus der gewandten Feder G. M. Conrads und einer äußerst fein und anziehend geschriebenen Novelle von Hedwig ProhlVon Adel".Auf literarischem Vorposten" steht ein berufener Kritiker, welcher nicht Reclame, sondern wirkliche Kritik in pikanter, ansprechender Weise üben wird, und einBuntes Allerlei" hält den Leser au courant mit den hervorragendsten Ereignissen des Tages. Auch sei schließlich noch auf die prachtvolle PrämieWallachisches Mädchen" ganz besonders hingewiesen, die nach einem Originalgemälde von Prof. P. Thumann in wohlgelungenem Oelfarbendruck ausgeführt, den Abonnenten für nur zwei Mark überlasten wird. Wir wünschen dem neuen Unternehmen, das in literarischen Kreisen allgemein mit großem Beifall aufge- nommen wurde, Glück und weiteste Verbreitung in der gesammten deutschen Lesewelt

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E. Bergmann & Gabriel.

Oessentliche Aufforderung.

6778) Der Leistenfabrikant John Anzer von Gießen, besten Vermögen überschuldet ist, hat um Zusammenbe- rusung seiner Gläubiger zum Versuch eines Arrangements gebeten. Sämmt- liche Gläubiger desselben werden daher zu diesem Zweck unter Geltendmachung ihrer Forderungen mit etwaigen Vor­zugsrechten auf

Freitag den 6. December,

Vormittags 10 Uhr, geladen und wird von den nicht er­scheinenden resp. durch Bevollmächtigte nicht gehörig vertretenen Gläubigern an­genommen, daß sie in allen im Termine i zur Sprache kommenden Punkten auch hinsichtlich eines etwaigen Arrangements - den Beschlüsten der rechtlichen Mehrheit ter erschienenen Gläubiger zusttmmten.

Gültige Zahlungen sind nur an den Mastecurator M. Pilger dahier zu leisten.

Gießen, den 1. November 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

I. V. d. D.:

O p p e r m fl»n. Gebhardt.

OeffentlicheAufforderung.

6953) Nachdem Großherzogl. Hof- tzericht der Provinz Oberhesten über

Vermögen des

Heinrich Ruhl von Steinbach len förmlichen Eoncurs erkannt hat, lverden besten Gläubiger aufgefordert, im Termin

Dienstag den 7. Januar 1879,

Nachmittags 2 Uhr, ihre Forderungen nebst Vorzugsrechte lei Meidung Ausschlustes von der Maste zeltend zu machen.

Im genannten Termin soll zugleich tin Arrangement versucht, Mastecurator sowie Gläubigerausschuß erwählt, und wegen Versilberung der Maste Beschluß gefaßt werden. Von den nicht erschei­nenden und bezw. nicht vertretenen Gläu­bigern wird angenommen, daß sie den Beschlüsten der Mehrheit der erschienenen Aäubtger bettreten.

Gießen, den 4. November 1878. Großherzogltches Landgericht Gießen.

Grdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Asteflor.

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Karl Euler, Neustadt Lit. D. 152.

Die Ausführung dieses Antrages wurde von der Kgl. Staatsregierung von der Gesetz­gebung über die Verwaltungs-Reformen abhängig gemacht. Die Ausdehnung derselben auf die westlichen Provinzen ist stets das Verlangen der liberalen Parteien gewesen und noch vorigen Herbst Seitens der Kgl. Staats-Regierung wiederholt in Aussicht gestellt worden. Diese Sachlage hat den Vorstand deS liberalen Vereins bestimmt, an daS Abgeordnetenhaus eine Petition über diesen Gegenstand zu richten. Zur Begrün­dung der Bitte sind die Wünsche unsrer ländlichen Bevölkerung bezüglich einer ver­besserten Eintheilung und Vermehrung der Standesämter ebenfalls angesühtt worden. Bekanntlich sind die Vorstellungen, welche Seitens der betheiligten Gemeinden einge­reicht wurden, bisher ohne Bescheid geblieben. Die Petition ist unferm Abgeordneten Herrn Gerichts-Director Steltzer übergeben worden. Derselbe wird sich dieser Frage, welche für den ganzen Kreis von größter, allgemein anerkannter Wichtigkeit ist, gewiß ebenso warm annehmen und für die Interessen seiner Wähler bei den Commisstons- berathungen ebenso bereit das Wort ergreifen, wie er es in der Landgerichtsfrage ge- than hat. (W. A.)

Darmstadt, 22. November. Neber das Auftreten der Diphteritis in unsrer Großherzoglichen Familie courstren viele theilweise offenbar sehr willkürliche, Combi- nationen sowohl im hiesigen Publikum als auch in auswärtigen Blättern. Die neueste Version meldet eine Correspondenz deS heutigenFrkftr. Journals- also:

Darmstadt, 21. November. Herr Felix Gruner von Frankfurt will bei einem Besuche in unserem großherzoglichen Palais die Entdeckung gemacht haben, daß die Krankheits-Erscheinungen in der großherzoylichen Familie speciell (?) auf die mangelhaften Canalisations-Eimic^ungen des Palais zurückzuführen seien. Der genannte Herr hat dies dem Hofmarschallamt zur Kenntniß gebracht.

Mainz, 20. November. Heute in der Frühe sollte ein Pärchen wegen Concubi- noteS verhaftet werden. Um der Verhaftung zu entgehen, sprang das erst 18 Jahre alte Mädchen in der Verzweiflung aus dem dritten Stockwerke auf das Straßenpflaster, von welchem dasselbe schwer verletzt aufgehoben unb in das Spital verbracht wurde. Wie derM. A." meldet befinde sich das Mädchen wider alles Erwarten sehr wohl rwd werde vorausstchtlich bald aus dem Spital entlassen werden können.

Sehlffeberleht. Mitgetheilt von dem Agenten de» Norddeutschen Lloyd T. W. Dietz in Gießen-

Southampton, 19. November. Das Postdampfschiff Main, Capt. I. Barre, 3om Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 9. November von Newyork abge­gangen war, ist heute 1 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3 Uhr Morgens bie Reise nach Bremen fortgesetzt- Der Main überbringt 70 Passagiere und volle Ladung.

N e w y o r k, 22. November. (Per ttansatlantischen Telegraph.) Das Postdampffchifi Donau, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 10. No­vember von Bremen und am 12. November von Southampton abgegangen war, ist heute 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen.

Neworleans, 22. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Post­dampfschiff Hannover, Capt. R- Hoffmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen,

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treffen morgen ein. (6945

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