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Müller.

5782)

Gießen.

giebt

5129)

!! Lacke!!

ä 50 Pfg. und höher

von beute ab : Damenstiefel in Wichsleder L 4 50 H.

bet Georg Grieb Schloßgasse.

Leidende greifen häufig zu den abenteuerlichsten Mitteln, um die verlorene Gesundheit wieder zu erlangen und schädigen dadurch nicht selten ihren Körper noch mehr. Wir erachten es daher für unsere Pflicht, die geehrten Leser, in erster Reihe aber alle Kranken auf ein medicinisches Werk aufmerksam zu machen, welches die meist vorkommenden Krankheiten in volks- thümlicher Weise bespricht und die geeignetsten Mittel zur Heilung derselben angiebt. Es ist dies das reich illustrirte, 544 Seiten starke, in 105. Auflage erschienene Buch:Dr. Airy's Naturheilmethode", Preis nur 1 Mark. Versäume kein Kranker, sich dies ausgezeichnete, in den meisten Buchhandlungen vorrätbige Buch anzuschaffen; die kleine Auslage macht sich hundert­fach bezahlt, nur sehe man beim Einkauf danach, daß auf dem Umschlag die Firma der Verlags-Buchhandlung:Richter's VerlagS-Anstalt, Leipzig" steht, da sich diese Empfehlung nicht auf die täuschend ähnlichen Nachahmungen bezieht._____________________________________________

Bekanntmachung.

5785) In unserem Ftrmen-Regtster ist heute folgender Eintrag vollzogen worden:

Georg Netdlinger, Kaufmann und Inhaber eines Handelsgeschäfts mit Nähmaschinen unter der Firma G. N e i d l t n g e r" in Hamburg, hat zu solchem am 9. d. M. ein Zweig­geschäft in Gießen gegründet.

Dießen, den 21. September 1878.

Großh. Stadtgericht Gießen. Bötticher.

Oeffentliche Aufforderung.

5791) Forderungen, sowie Ansprüche jeher Art an den Nachlaß der Philipp Damm Eheleute in Birklar sind inner­halb 4 Wochen dahier anzumelden, wenn sie Berücksichtigung finden sollen.

Lich, 18. September 1878.

Großh. Landgericht Lich.

Weyer.

Lahrer Hinkende Bote, deutscher Reichsbote, Landkalender

bei Ernst Balser.

Wiederverkäuser erhallen den höchsten

Rabatt. (5651

OeffentlicheAnfforderung.

5789) Forderungen und Ansprüche j-bet Art an den Nachlaß der Andreas Heim Eheleute von Holzheim sind, wenn sie bei desien Regulirung Berücksichtigung finden sollen, innerhalb 4 Wochen bet -uns anzumelden.

Lich, 18. September 1878.

Großh. Landgericht Lich.

Weyer.

Versteigerungen.

Freitag den 27. September,

Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung der Frau Hofgerichts- Advocat Fuhr im Hause des Schreiner Stückrath, Schwarzlach, verschiedene Möbel: ein Sopha u. 6 Stühle, 4 Tische, Kleiderschrank, Spiegel, ein Ofen mit Rohr und eine Partie Weinflaschen meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 24. Septbr. 1878.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Astrachan - Caviar

empfiehlt (5686

Emil Fischbach.

Prima Lachslorellen

empfehlen (5786

I. A. Busch Söhne.

Obst Versteigerung.

Montag den 30. September, des Vormittags um 10 Uhr anfangend, soll das hiefige Gemeindeobst, in Aepfel und Zwetschen bestehend, öffentlich ver­steigert werden.

Bemerkt wird, daß eine bedeutende Quantität Aepfel von vorzüglicher Quali­tät zur Versteigerung kommt.

Rödgen, am 23. Septbr. 1878.

Großh. Bürgermeisterei Rödgen. 5799) Jnderthal.

Merhcssischk Eisenbahnen.

5803) Mit dem 1 October tritt der Nachtrag II. zu Theil II., sowie der Nach­trag V. zum Heft 19 des Mitteldeutschen Verbandsgütertarifs vom 1. November 1877 in Kraft.

Exemplare des Nachtrags V. k 5 find t den Verbardsstationrn und unserer Drucksachenoerwaltung hier zu erhalten.

Gießen, den 23. September 1878. Großherzogliche Direktion.

I. V.: Altvater.

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Warme gute Hausschuhe mit Ledersohlen h 2 «X

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Ferner für Herren gute Filzpantoffel mit Ledersohlen von 2 Jt. an, Neiterstiefel von 18 jt. an.

Giessen, am Kreuz 203.

5802) (lieben Herrn PH. Schlatt er.)

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Nicht zu übersehen! Der Frankfurter Schuh- u. 81iesel-Ausverkaus (am Kreuz 203)

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Erklärungen bi iifcommanbo^ wa htunz nach fnete Banden n.

beginnt. Dabei gehen aber die Leute öfters in einer Weise mit den Bäumen um, daß der fernere Ertrag derselben für Jahre in Frage gestellt wird. Da liegen die Blätter, da liegen die Aestchen, an denen Früchte gewachsen sind. Mit Stangen haben sie, um nur schnell mit der reichen Erndte fertig zu werden, in die Kronen hinein und mit den Früchten auch die Aestchen herunter ge­schlagen. Ist das der Dank für den Baum, der zur Bildung dieser Aestchen 46 und mehr Jahre seinen Saft angewendet hat? All' die Aestchen sind Tragholz, an denen sich für die folgenden Jahre die Fruchtaugen ansetzen! So viel Aestchen unter dem Baume liegen, um zwei-, dreimal so viel Früchte hast du dich für die nächste Zeit gebracht. Und wenn du dich darüber beklagst, daß die Bäume wenig Tragknospen haben und wenig Frucht bringen, so trägst du selbst zum Theil die Schuld. Hat der liebe Gott den ganzen Sommer gebraucht, um die Früchte reifen zu lasten, so kannst du dir auch mehr Zeit nehmen, die reife Frucht zu sammeln. Also Schutz und Schonung deinem eigenen Baume; Schutz und Schonung aber auch dem, der nicht dein eigen ist. Gemeinden und Besitzer größerer Anpflanzungen, welche den Ertrag des Obstes verpachten, sollten mehr darauf sehen und kontraktlich feststellen, daß die Bäume nur geschüttelt und die dann noch daran hängenden Früchte sorgfältig abgepflückt würden, wie dies auch bei Kirschen geschieht. Verstand und Gewinn gingen mit einander Hand in Hand.

Selbstaufopferung eines Gatten. Ein betagter Deutscher Namens Karl Lehmann, aus Lahr in Baden gebürtig und zuletzt in Nr. 50 Allen-Str., Newyork, wohnhaft, der eines lahmen Beines wegen keine beständige Arbeit mehr finden und seine greise Gattin nicht ernähren konnte, hat sich in der vorigen Woche selbst den Tod gegeben. Er hoffte, auf diese Weise seiner Lebensgefährtin Aufnahme in ein Asyl für Greisinnen zu sichern und sie gegen fernere Noth zu schützen. Wie er in einem hinterlassenen Briefe mtttheilt, hatte er sich vorher bet der Stifterin jener Anstalt wegen der Aufnahme seiner Frau in das Asyl erkundigt und den Bescheid erhalten, daß nur Wittwen ausgenommen werden könnten. Um dies Hinderniß zu be­seitigen, machte er seinem Leben ein Ende.

Ein neuer Name. Ein neuer Lehrer kam in die Schule. ,,Du, Kleiner, wie heißt Du?" fragte er einen Jungen auf der unteren Bank.Hannes!"Du heißt nicht Hannes, sondern Johannes!" sagte der Lehrer.Unv Du, Kleiner, wie heißt Du?"Ich heiße . . . Jo-Fritz!" antwortete dieser mit funkelnden Augen.

Im Anschlüsse an die Ernennung zu Hoflieferanten Sr. Majestät deS Königs von Holland ist dem Hause Gebrüder Stollwerck neuerdings die gleiche hohe Auszeichnung und Anerkennung der Vorzüglichkeit seiner Cacao-Präparate von Sr. Majestät dem Könige von Belgien zu Theil geworden.

Die Kaiser!. Deutsche Marine hat das Stollwerck'sche Cacao-Fabrikat nach eingehender Prüfung zu Lazarethzwecken eingeführt. ____________________

sei, da machte sie etiicn wahren Höllenlärm.Aber die Minna ist ja noch vier Monate jünger wie ich daS gibt ja einen Scandal in der Stadt ab- wetterte das Mäd­chen, daß dem Vater förmlich Hören und Sehen verging. Das alte Herz hatte aber einmal Feuer gefangen, und alles Scandaliren half dem Mädchen nichts. ,©o heirathe jch Mtnna's Vater, der auch Wittwer ist; dann bin ich Deine Schwiegermutter und werde Dir, wie es einer Schwiegermutter zukommt, Dein Leben so sauer machen, daß Du keine frohe Stunde mehr haben sollst!" Mit diesem letzten Trumpf, den sie aus- fpielte, hatte sie ihr Spiel vollständig gewonnen. Der geplagte Mann wurde bet dieser Drohung förmlich bleich, dieses heftige Töchterchen sich als seine Schwiegermutter zu denken, verursachte ihm eine wahre Gänsehaut. Er machte noch einige schüchterne Ver­suche, das Mädchen günstiger zu stimmen, doch als sie ganz entschieden bet ihrer Drohung blieb, gab er mit einer wahrhaft komischen Resignation jeden HetrathS- aebanken auf.

Wir finden in derOdess. Ztg." nachstehenden traurigen Fall berichtet. Der Knabe B- brachte seinen Angehörigen einen Kranz von Immortellen; da der Vater B. wußte, daß solche Kränze meistens bet Tobten gebraucht werden, so frug er seinen Sohn, woher er den Kranz habe, und es zeigte sich, daß den Kranz ihm ein anderer Knabe gegeben, der ihn auf dem Friedhöfe von einem Grabe genommen hatte. Binnen drei Tagen erkrankte der kleine B- ohne sichtbare Ursache plötzlich an der Dtphtherttts und starb- Die Aerzte erkannten, daß die Ansteckung von dem Kranze herrührte.

(Regeln bei Annahme von Dienstboten.) 1) Miethet nie ein Mäd­chen, welches sich über seine letzten Arbeitgeber tadelnd ausspricht. Eine solche Person hat eine böse Zunge, wird auch in eurer Familie zu tadeln finden, stets Unannehmlich­keiten veranlassen, und auch über euch bei anderen Leuten sprechen. 2) Miethet nie etne. welche Alles zu verstehen vorgibt. Sie wird wenig, wenn überhaupt Etwas, verstehen. 3) Miethet nie eine solche, welche fragt, was sie zu thun und nicht zu thun habe. Alles, was ihr darüber sagt oder anhört, wird euch spater Verdruß bereiten. 4) Miethet nie solche, welche viel davon sprechen, wie ihre vorige Herrin Dies oder Jenes that. Sagt fest, jedoch ruhig: Jede Hausfrau hat ihre eigene Art und Weise, die Dinge zu tbun, und diese hält sie als die beste für sich; sie erwarte Befolgung in ihrer Art und Weise dies zu thun.

Die Folgen einesr". Man schreibt aus Stuttgart unterm 16. d.: Hier sollten die Jünglinge, welche zur Hochschule abzugehen gedenken, daß Zeugniß ihrer Reife ablegen. Qum Thema des deutschen Aufsatzes wurde die Aufgabe gestellt:Die Natur, eine Erzieherin der Jugend." Just um die Tage der Prüfung war es in dem Thalkessel der Neckarstadt wie anderwärts sehr schwül und dem einen Caudidaten^seßen die Torturen der Prüfung mehr zu als dem anderen man kann sich verhören, und kurz und gut, der von einem Examinanden säuber­lich ausgearbeitete deutsche Aufsatz trägt die Ueberschrift:Die Natur einer Erzieherin der Jugend." Das Komma, das schon oft in der Welt eine tückische Rolle gespielt, fehlte; dafür war ein unscheinbaresr" zu viel. Und wie ging der feurige Jüngling, angespornt von dem Aauber dieser Aufgabe, in's Zeug; wie floffen da die Sätze, wie bauten sich kühn die Perioden, wie strömten die Gedanken! Nimmer hätte der pädagogische Zweck, den die Herren Professoren der Natur zugeschrieben wtffen wollten, das Jüngltngsherz so begeistern, zu solch blühendem Styl anfeuern können. Leider soll die Prüfungs-Commission für die Auffaffung des Jünglings und seine edle Begeisterung nur ein geringes Verständniß entwickelt haben, denn sein Name prangte obenan auf der Liste der Durchgefallenen.,

Eine Bitte für die Obstbäume. Unsere Obstbaume, namentlich Aepfel und Zwetschen, haben in diesem Jahre reichlich Frucht getragen und die Ernte des schönen Obstes

bstehrndkn wdlniD roßherzozlhui in Friedberg *

ich eine gepflM tg von der end nach der End der porta deoumani ei-e ans beweibe , Tage.

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Restauration zum Stern.

5806) Heute Abend:

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