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Magen- u. Darmleiden | oder chronische Verschleimung der I VerdauungSoraane und deren so 8 zahlreichen Neben u. Folgeleiden S weiden mit bestem El folge gründlich | geheilt. Kranke dieser Art wollen nur N so viel Vertrauen fassen und alles I Nähere, sowie die vielen Atteste — & auch aus Hessen, deren Aussteller nicht
öffentlich genannt sein wollen, gratis | und franco in Empfang nehmen.
1 Heide, (Schleswig-Holstein).
I 814) I. I. F Popp.
Herrn II. F. Popp, Heide (Holstein).
Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen den tiefgefühltesten Dank obzustatten, denn Ihre Heilmethode bat mich von einem lanawieriaen brÜde^en
Magenkatarrh, den ich für unheilbar hielt, befreit Ich wünsche, daß Alle wttck- an ähn- ltchcm Leiden kränkeln, Ihre Heilmethode gebrauchen und gleich günfti e Resultate dadurch ei zielen möchten. Ich weide Ihre Methode empfehlen. Mit freundlichem Gruße zeichnet sich hochachtungsvoll
Euer Wohlgeboren ergebenster
I. Jacob Schmidt, Pfarrer. Hegnenback, Post Melden (Bayern), 6. October 1875.
Vermischtes.
Berlin. Einer Bekanntmachung des Reichsbank-Direktoriums zufolge gelten die Banknoten der Preußischen Bank zu Einhundert Mark nur noch big zum 31. März d. I. als Zahlungsmittel und werden nach dem 1. April d. I. nur noch in Berlin bei der Reichtzbank Hauptkasse eingelöst. Es liegt also im Interesse der Besitzer von Banknoten der Preußischen Bank zu Einhundert Mark, diese Noten in den ersten Tagen bei der Reichsbank-Hauptkasse oder bet einer der Zweiganstalten der Reichsbank in Zahlung zu geben oder gegen Baargeld oder Rctchsbanknoten umzutauschen. ,
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Theater.
Der nächste Benefiziant ist Herr Hamm, dem wie von Herzen eine günstigere und regere Betheiligung von Seiten des Publikums wünschen, als sie seinen beiden Vorgängern zu Theil wurde. Hat Herr Hamm durch seine allgemeine Beliebtheit wobl ein Recht auf ein volles Haus, so wird auch die Wahl der Stücke gewiß zu fle tzigem Besuche animiren. Flotte Bursche, die liebliche Operette Suppä's, ist hier allgemein gern gehört und dürfte bei der hiesigen Besetzung gewiß gefallen. Das meiste Interesse wird sich aber wohl auf die Posse Alles besetzt concentriren, weil in ihr ein Werk eines auch hier in allen Kreisen wohlbekannten und geachteten Mannes entgegentrttt, welches gewiß zahlreiche Freunde findet. Wünschen wir zu dieser glücklichen Wahl dem wackeren Benefizianten ein volles Haus- — f—
1056) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeig , bafe mit dem ersten April im Hause des Herrn Stadtverordneten Chr. Schopbach, Neuen-Bäuen B. Nr. 80 im zweien Stock, unter der Leitung meiner Schwester, Frau Johannette Köhler, ein Putzgeschäft eröffne und" bitte das derselben früher geschenkte Vertrauen auf mich überzutragen.
Gleichzeitig verbinde ich -inen Verkauf über die Straße in allen zum Putzgeschäft gehörenden Artikeln.
Strohhüte zum Waschen und Färben werden von ber.tc nng.non men.
Xiouise Roth.
London, 24. März. „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel via Syra vom 22., die von Reouf Pascha in Petersburg nachgesuchten Con- cessionen seien nicht absolut abgelehnt und sei eine russisch-türkische Allianz in Erwägung gezogen worden. In Kostantinopel würde eine solche Allianz ebenfalls erwogen. Eine starke türkische Partei widerstrebe derselben und sei im Falle eines englisch russischen Krieges zu einer Allianz mit England geneigt. Man glaube vielfach, Rußland werde im Falle eines solchen Krieges von der Türkei die Allianz oder Entwaffnung verlangen. Reouf und Osman Pascha sollen einer russisch-türkischen Allianz geneigt sein.
Wien, 24. März. Die „Montags-Revue" schreibt: Die Controverse zwischen England und Rußland hat sich zu einer ernsteren Differenz zugespitzt, als nach dem wesentlich formalen Charakter des Streitpunktes zu erwarten war. Wenn der Congreß scheitert, so ist nicht abzusehen, welche Vortheile England aus dieser Situation zu ziehen vermöchte, da hierdurch die individuelle Discussion der Friedensartikel durch jede einzelne Macht eintreten würde, was England doch vermeiden möchte und Rußland erwünscht wäre.
Berichtigung.
In dem Referate über die Stadtverordneten-Sitzung vom 21. dss. in voriger Nummer ist durch Versehen tn Zeile 23 von oben hinter dem Worte Handelskammer in Sachen der Tabakindustrie" ausgelassen worden, was wir zu berichtig«n bitten. D- Red.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 23. März. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner 2-^3, Stroh per Eentt. JL 2-2.50. Öutter im Großen das Pfund 1. Qual- 1.05—10 2. Qual. 90—95^, im Detail 1. Qual. JL 1.15—20 2. Qual. JL 1 io, Eier das Hundert Jl. 5—6, Kartoffeln 7 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 65-75^, Kuh-u-Rindfleisch 54 bis 62 H, Kalbfleisch 60—70 Jj», Hammelfleisch 50—63 Schwetnefleisch 70- 75 Erbsen, geschälte (p.: 100 Kilogr.) 28—32 JL, ganze Erbsen 24—28 Jt, Bohnen 24-27 Linst 28-36 __
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Galatz, 24. März Die Donauschifffahrt ist eröffnet. Heute sind schon 3 Schiffe anqekommen. Morgen weiden 4 Schiffe erwartet. Die Waffer- bibt im Sulina Arm beträgt 15 Schuh.
Paris, 23. März. Die „Agence Havas" meldet aus Athen: ®tne Deputation, bestehend aus den Bürgermeistern von Athen und von Piräus und dem Rector der Universität überreichte dem englischen LegationSsecretär Wyndham eine Adieffe, welche dem Gefühle der Dankbaikett gegenüber England Ausdruck aibt welches vorgeschlagen, Griechenland zu dem Congreffe zuzulaffen.
Konstantinopel, 23. März. Die Ruffen haben alle Einschiffungs- Vorbereitungen in San Stefan- eingestellt. — In Adrianopel wüthet unter den Ruffen der Typhus. — Hobart Pascha soll nach Prevesa gehen und in den dortigen Gewäffern kreuzen.
Berlin, 23. März. Der „Reichs-Anz." publicirt die Entlaffung des Mnanzministers Camphausen unter Belastung des Dtels und Ranges eines Staatsministers. - Der „Nat.-Ztg." zufolge hätte der Oberbürgermeister Hobrecht den Posten des Finanzministers acceptirt. — Die Abendblätter halten die Uebernahme der Viceprästdentschast des preußischen Staatsministeriums und der Stellvertretung des Reichskanzlers durch den Grafen Stolberg für wahrscheinlich.
Rom, 23. März. Der König beglückwünschte gestern den Kaiser Wilhelm telegraphisch. Die gestrige Festlichkeit in der deutschen Botschaft, an welcher etwa 500 Personen theilnahmen, verlief sehr glänzend. Botschafter v. Keudell toastirte auf Kaiser Wilhelm. Er gedachte der friedlichen Missionen, welche der Kaiser nach den ruhmreichen Tagen von 1870 zu seiner Aufgabe gemacht. Nach einem dreimaligen begeisterten Hoch auf den Kaiser sangen die Anwesenden die preußische Nationalhymne und die Wacht am Rhein. Die Prinzessin Friedrich Karl wohnte dem Feste bei.
London, 23. März. Gladstone hielt bei Empfang einer Deputation aus Greenwich eine Rede, worin er sein Bedauern aussprach, daß das Parlament den Sechs-Millionen-Credit bewilligt habe. Er erklärte, er verabscheue den Krieg, constatire indeß, daß dieser Krieg größere Resultate zur Folge gehabt habe, als irgend ein Krieg der letzten Zeit. Er verstehe nicht, weshalb die britische Flotte sich in den türkischen Gewässern aufhalte und begreife nicht das Verlangen der englischen Regierung, daß Rußland, nachdem es den Friedens- Vertrag allen Mächten mitgetheilt, ihn noch auf der Conferenz vorlegen solle. Dagegen billige er die Politik der Regierung in Betreff der Dardanellen und in Betreff Griechenlands.
London, 24. März. Der „Observer" meldet: Die Regierung hat bis zum 23. d., Abends, keine weitere Mittheilung der russischen Regierung bezüglich der Forderungen Englands in der Conferenzfrage erhalten. — Der Khedive willigte auf die Vorstellungen Englands und Frankreichs hin ein, eine Untersuchung der Finanzlage Egyptens anzustellen und dieselbe nicht allein auf die Hülfsquelleu des Landes, sondern auch auf den Charakter der Verpflichtungen Egyptens und auf die Gründe des Unterschiedes zwischen den veranschlagten und wirklichen Einnahmen zu erstrecken. Leffeps wird Präsident, Rivers Wilson Vicepräsident der Untersuchunzs - Commission, deren übrige Mitglieder Beamte der Staatssckuldenverwaltung sind.
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