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Beschluß.

Abgeordnetenhauses z Staates an der einigen Wnöahn rde hinsichtlich der olischen Religivns- i9 aus Uedergang ,en 104 Stimmen chner des W nultanjiiule *lbt «gang znr Öd* ntnen- ganger zurThki- 3 an >r Debatti Sinne M W* > Wtz°ld »« ,l( choists bekämpsten ST«** dein yW" eia? JOÜ StlttV Lesranc i2yö -A . ers-litt» p 7 ZS gita816 L- w»rd-«

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Northcote erklärt: Die heutige Ankündigung sei nicht unvereinbar mit seinem Versprechen. Als er letzteres abgab, hoffte er, in ein bis zwei Tagen die Be­dingungen des Friedens zu kennen. Seitdem sei eine Woche vergangen und die Negierung kenne nicht nur nicht diese Bedingungen, sondern bedeutende russische Streitkräfte setzten ihren Vormarsch fort. Die Regierung glaube daher, sie dürfe die Vorschläge nicht länger verzögern. Sie werde weitere Erklär­ungen am Montag machen und sie hoffe, daß der Voranschlag des Supplemen rar-Credits morgen bereit sein werde. In den Vorsälen des Parlaments herrschte große Ausregung. Die Conservativen applaudirten Northcote, die Liberalen Hartington. Im Oberhause waren Derby und Carnarvon nicht anwesend. Es ging das bisher nicht bestätigte Gerücht, Carnarvon habe seine Demission gegeben._____________________________________________________'

Vermischtes.

Oberaula, 20. Jan. Das Kretsblatt für den Kreis Ziegenhain berichtet, daß .am 15. d M. bet 50 Grad Wärme Regenwetter dort gewesen ist und blühende Nelken n der Festung zu sehen sind. Ziegenhain muß in die heiße Zone verlegt worden sein: Die wird bei einer solchen Hitze das Korn dort wachsen und die Reisenden sich unter oie Schatten der kühlen Bäume flüchten, die noch kein Laub haben.

(Redactionssreuden.) DasBerliner Fremdenblatt" schreibt: Es kann nicht chaden, wenn das Publikum mitunter erfährt, was einer Zeitung alles für Zumuthungen gestellt werden, zumal einer Zeitung, rote die unsrige, dle nach unzählrgeu Setten hin Allen gerecht zu werden bemüht ist. Da schickt ein Buchhändler ein Buch, eins mehr LU den Hunderten, die alle durchgesehen, beurtheilt, gewürdigt und besprochen sein wollen und fordert eine warme Empfehlung desselben, also keine Kritik und verspricht, sobald wir ihm über die Empfehlung den Beleg eingeschickt, den Betrag des Buches, für den wir belastet feien, zu stretchen. Ein rote guter Mann! Etn anderer Buch- bändler schickt uns etn Feuilleton von ca. 200 Zeilen über etn Buch tm Werthe von 30 X ein und verspricht, wenn wir die Reclame abgedruckt haben, uns das Buch für ein Drittel des Preises, also zum Selbstkostenpreise, zu überlassen. Das Feuilleton, das ca. 150 x kostet, rechnet er nicht, eine Kritik gestattet er nicht. Auch etn netter Mann! Wegen des Trousseaus oer Prinzessinnen läuft etn Reporter schon Tage lang von Laden zu Laden, wir bringen täglich lange Artikel auf unsere Kosten, die Firmen haben die Empfehlungen umsonst. Da kommt der Reporter wieder in einen Laden, um wetteren Bericht etnzuholen.Sie haben ja nicht Alles eingesetzt, was ich Ihnen gesagt habe", spricht die Dame.Verzeihen Sie, über die Aufnahme des Ge­schriebenen entscheidet die Redaction."Dann sage ich Ihnen nie wieder etwas, die eingewebten Namen waren die Hauptsache. Marte, bestellen Sie mal gleich das Fremdenblatt ab." Das haben wir davon. Wetter.Da war ein Mensch bei mir," tritt eine Dame in die Redaktion,bitte, ein Herr," wird sie corrigirt, und dann fährt sie fort,der hat sich unterstanden, zu behaupten, die feine i Artikel hätte X. geliefert, das ist nicht wahr, ich habe die feinen Sorten geliefert u. s. w." Langer Disput über die Feinheit der Waare und über die Verpflichtung oder Nichlverpfltchtung einer Zei­tung, für etn Geschäft Reclame zu machen. Kennzeichnen aber diese wenigen Thatfachen nicht den niederen Begriff eines gewissen Publikums von der Presse? Das sollte in London, Paris ober Wien passiren.

Sehlfhberieht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd (§. W. Dietz in G i e tz e n.

New York, 22. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampf- schiff Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 8. Januar von Bremen und am 10. Januar von Southampton abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.

Southampton, 22. Jan. Das Postdampfschiff Neckar, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 12. Januar von Newyork abgegangen war, ist heute nach einer außerordentlich schnellen Reise 9 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und t'abuna 11 Uhr Vormittags die Reise noch Bremen fortgesetzt. Der Neckar überbringt 111 Passagiere und volle Ladung.

Handel und Verkehr.

Mainz, 24. Januar. Weizen per März 21.60, Roggen per März 15.40, p. Mai 15.30, Hafer per März 14 75, Rüböl per Mat 37.40

Frankfurt, 24. Jan. Unser Montags Markt brachte ein wenig mehr Regsam­keit inü Geschäft und schienen die gewöhnlichen Grenzen des Loco-Umsatzes sich einiger­maßen erweitern zu wollen, indem zu behaupteten Preisen etwas zuversichtlicher zuge- gciffen wurde; freilich blieb der Anstoß ohne Nachhaltigkeit, denn in weiterem Verlauf kehrte die vorige Ruhe wieder ein. Hiesiger Weizen ab unserer Umgegend X 22.2550 frei Bahn b. u. B., prima fremder unter X 24 nicht zu beschaffen, Roggen geschäfts- los, da trotz der matteren Stimmung für den Artikel tm Allgemeinen Verkäufer sich der lebucliten Vorrathe wegen nicht hervorwagen, und zu gleicher Zett bie billigen Roggenmehle von der Berliner Börse unsere Fabrikanten von größerem Ankauf roiebeium abschreckten Prima Roggen X 17.5075, hiesiger X 16.5070, russischer mit Geruch 1. X 15 ab Köln bez. In Gerste wurde am offenen Markt sehr wenig oethon, prima Waare X 2223, sonstige Qualitäten von X 1921. Hafer prima X 1515.50, ge ringer abwärts bis X 13. Die Frage unserer Consumenten ist unbedeutend, und da das hiesige Proviant-Amt seine Käufe vorerst sistirte, so hat die Stimmung an Gunst verloren. Hülsenfrüchte wenig Handel, nur weiße Bohnen sehr flau, X 22 übrig. Mehl batte schleppenden Handel, Preise zu Gunsten der Käufer. Futterstoffe anhaltend flau, Weizenschoalen X 4.50, Rogglnkleie X 5.5075. Wir notiren:

Mehl Nr. 1 X 41, Nr. 2 x 37, Nr. 3 x 33, Nr. 4 x 29, Nr. 5 X 23, Roggen­mehl o/t (Perl. Marke) X 23.5024, do. II. (Berl. Marke) X 19, Weizen, effect- hies. X 22.25-50, ab Bahnhof hier X 23.25, ab unserer Umgegend X 22 2550, fremder je nach Qualität X 2224, Roggen je nach Qualität X 16 17.50, Gerste X 1923, Hafer X 1316.50, Kohlsamen X, Erbsen X 1924, Wicken X 17., Ltnsin X 1924, Rüböl, betatl, X 80. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war nichts; dringend offerirt: sämmtliche Getreidesorten, Mehl als auch Futterstoffe. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo.)

Irischbäcker in Gießen.

Sonntag, den 27. Januar. Georg Spies in der Neustadt. Martin Lenz am Marktplatz. Friedrich Hennings am Seltersroeg.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst.

Sonntag, den 2 7. Januar: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Schlosser.

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 27. Januar bis 2. Februar besorgt Pfarrvicar Schöner.

'Allen Kranken Krafr ms» oyne tiVieOk««

und ohne Kosten butcb die Hettnahrung:

llevalesdere

Seit 80 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit«- speise wsverstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Nedicin und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lunten-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, husten, Unverdaultchkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämor- Horden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkett unk Erbrechen se bst während der Schwange-schatt, Diabetes, Melancholie, Abmagerun , Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon^ er Geburt an selbst der Ammenmilch oorzuziehen. Ein Auszug aus 80 000 C-.rn ricaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certiftcate vo-- Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Anqelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbcb Professor Dr. DödL, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brshcm, und vielem lnderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.

Abgekürzter Au-zug auS 80,000 Eertificate«.

Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen fei Dank. Die Revaiescifer* hat meine 18 jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt.

I. Comparet, Pfarrer, Samte Romaine des Dee.

Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalesciöre lind leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die miL während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, er­freue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. n

Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergeftellt. _ e

62845. Pfarrer Boilet von Ecrainoille. Do« Asthma mit häufige« Erstickungen oöaiß |^6efteU^rau gWa-or Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden hergesielll.

Nr. 64210. Marquise von BrShan von 7 jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Gittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie.

Nr. 75877. Florian Köller, K. Militärverwalter, Großwardein, von Lun-en- und Luttröbren-Katarrh., Kop)schwinde! und Brustbeklemmung.

Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handc' "- Lehranstalt in Wien, in einem oerzweiselten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttui. ,

Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schl-aflosigkeit und Abmageruna.

Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen

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