Ausgabe 
25.5.1878
 
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Ärittwoch, den 22. Mai

1878

Gießen, am 18. Mai 1878.

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Nedacliorrsbirreaur Gartenstraße B. 165. r Schulstraße B. 18.

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auf eine sittlich so verkommene Presse, wie die socialdemokratische und die ultra­montane doch eine sehr bedenkliche Seite hat. Auf diesem Wege frißt sich das Gift langsam, aber sicher auch in Elemente der Bevölkerung ein, welche sonst nie auf socialdemokratische oder ultramontane Ideen gekommen wären. Wie kann man sich auch wundern, daß Leute, die nie andere Blätter zu sehen bekom­men, schließlich moralisch verwildern und mit Abscheu gegen Recht und Ordnung erfüllt werden, wenn ihnen Tag für Tag das Bestehende als himmelschreiendes Unrecht, als Vergewaltigung und Unterdrückung hingestellt wird? Natürlich

Parlamentarische Wochenschau.

17. Mai- Die ganze Woche stand vorwiegend unter dem Ein­druck des Attentates auf den Kaiser. Wir wollen hier nicht die Gerüchte registriren, welche über die Absichten der Regierung in Betreff der gegen die Soctaldemokratie resp. gegen den Mißbrauch der Preß- und Vereinsfreiheit zu ergreifenden Maßregeln umlaufen es wird ja früh genug sein, diese Maß­regeln zu besprechen, wenn sie authentisch vorliegen. Nur das wollen wir heute sckon bemerken, daß der Grundsatz des unbedingten Gewährenlassens mit Bezug

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Kießener "Anzeiger

Ameise- und Amtsblatt fit den Kreis Gieße,.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Betreffend: Die Gesmde-Ordnung. Gießen, am 18. Mai 1878.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

«Großhrrzoglichrn Bürgermeistereien, beziehungsweise die Brtspolyeibehörden des Kreises.

i*Ja-sen'ir b^[Jbiec m K Gesindeordnung vom 28. April 1877 (Regierungsblatt Seite 27) Art. 37 und folgende voraescbriebenen

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<Ts. (ts, rl^bote Hot sich bet jedem Dienstantritt bei Ihnen zu melden, worauf Sie das Nöthiae im Register und im Dtenstbuck bemerken mnllpn /denfalls den Diensteintritt und Dienstaustritt in dem Dienstbuche bemerken.^ ^Etwa frÄmigvonderHeM

St»surtbe> e^° D'enstzeugn sie sind von Ihnen beim Vorzeigen des Dienstbuchs in das Gesinderegister und umgekehrt die gegen Dienstboten ergangenen BeiVe^rräbrend^de^s^a^/s ein^»"^^^ ^^^ ^zutragen. ^'-nstbuch und Gesinderegister müssen daher stets das '@7.. ®1"ÄÜ g

®XbmS»Sn Bont^nen b°burch zu bewerkstelligen, daß Sie sich von der Herrschaft das Dienstbuch vorlegen lassen. Die

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Gebrüder lhei> Papier, chland.

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Simmet: Klung' und ^^uglilhn Aus- tokt^E.- Zeigen, ^tüchttgw Kaust M TagkS Em oder Etel- 'm1** & verzieh» ist auf 1 worben unb kann Hn ßnyjang ße: bei btt tzxprb.

betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftltchen Bodenbenußuna und des Ernte-Ertrags im Deutschen Reiche.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

L v an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien.

haben hiernach Erhebungen in zweifacher Art stattzufinden:

U $ar^cr' ^^?tel Bodenfläche mit den einzelnen Früchten rc. bestellt ist, auf Formular A;

o m c U^er,f Welf$cr Ernte-Ertrag gewonnen worden ist, auf Formular B.

und 87 K®AnLOrduüÜ7 ÄÄ Ä M unkii2°^ 7^, ^kundige Männer ernennen, oder besondere Commissionen nach Artikel 50 tzM-W M-M ntsses der neuen t < * b*e 9tn^aben ber Flächeninhalte UN Grund- oder Flurbuche benutzt werden können. (Wegen des Verhält-

; k V A Flachenmaße zu den früheren verweisen wir auf chler's Handbuch, Band II, S 338 oder Reaierunasblatt non iS9® wJ 8ST& ÄÜ&ÄÄ

vielmehr nur zur flngemdnm @ontro'le 3" b-nutz-nd-n Formular A bereits angegebenen Flächengehalte sind für Sie nicht maßgebend, bienen

find als die Ernteerträge'ÜI ^n" betreffend e"^Sv bT®'" T* ä R 6e,iüflhl*tn ä^blen der Flächengehalte einfach zu multipliciren. Die Ergebnißzahlen

r Exped. b. 91119- Anstreicher, der in Nußbaum gut if 8 auch 14 Tage lohn. 3u erfragen

iüte :?onirt btt lkorn, Kreuz. 'tnscher ichwarzec brtngtr Belohnung, isstratze E. 9% dr hiermit, mich ikenzu empfehlen. rlh^ geb. Helm, B. 124.

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M°i 1878. $t, Schwan.

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