Ausgabe 
25.1.1878
 
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sand heute in n W'udentrüzer uife M So-neS tsch statt. Der ianttn vertraten )g von Mecklen-

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rch die Erscheinungsform verwehrt wäre. Denn entweder wird unsere 18 so, und Novellenliteratur in Bänden publtztrt. deren jeder in der Regel I Malter )

neuere Roman -

mindestens 45 kostet, oder dieselbe wird in Journalen veröffentlicht, deren einzelne Nummern und Hefte erfahrungsgemäß häufig verloren gehen, oder baldigem Ruin unterliegen- Um nun die durch diese Mängel gekennzeichnete Lücke in unseren Publi­kationen auszufüllen, wurde, wie wir aus dem Prospekt des Werkes ersehen, vorstehend erwähnteBibliothek der Unterhaltung und des Wissens- in's Leben gerufen. Sie bietet die neuesten belletristischen Erzeugnisse unserer hervorragendsten Schriftsteller in Verbindung mit trefflichen Beiträgen aus allen Gebieten des Wissens, und zwar in der bequemsten handlichen Buchform, welche die Einreihung in jede Privatbibltotbek gestattet, und zu einem thatsächltch fast unglaublich billigen Preise, welcher die An­schaffung den allerweitesten Kreisen des Volkes ermöglicht. Statt 45 at pro Roman- bano kostet der Band dieser Biüliothek nur 50 Pfennig, also nur den achten bis zehnten Thetl des ersteren Preises. Auch der wenigst Bemittelte ist also leicht im Stande, durch Subscription auf dieses Werk, sich im Laufe einiger Jahre in den Besitz einer großen Anzahl von Bänden zu setzen, welche einen reichen Schatz der Unterhaltung und des Wissens bieten werden. ,

Die Samenhandlung von H. Jtzenplitz in Köln ist die einzige in der Rhein- provinz domiciltrte Firma, welche die durch den landwtrthschaftlichen Centralverein in's Leben gerufene Samencontrole rückhaltslos seit 4 Jahren anerkennt, die Keimkraft und Reinheit zahlenmäßig garantirt und einen durch die Controlstation etwa constatirten Minderwerlh nicht bezahlln iäßt.

Handel und Verkehr.

Mainz, 22. Januar. Weizen per März 21.60, Roggen per März 15.40, p. Mai 15.20, Hafer per März 14 75, Rüböl per Mai 37.40.

Frankfurt, 23. Jan. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich be­fahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL 2^03.5O Stroh p. ®tr- JL 2, «utter im Großen das Pfund 1. Qualität 85-90 H, 2. Qualität 80 Ä im Detail 1. Qual. JL 1.1015, 2. Qual. «X 1 Eier, d. Hundert JL 6.508.80, Kartoffeln <^ «.5O7 per 1OO Kllo. Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 70-75^ Kuh-u.Rmbfleffch 55 bis 64^, Kalbfleisch beim Metzgerhandwerk 75 H an anderen Stellen der Stad 60-70^ Hammelfleisch 55-63 Schweinefleisch 70-80 Erbsen, geschalte (per ^OKilogr.) 2832 JL, ganze Erbsen 2428 JL, Bohnen 2528 JL, Linsen 3036 Buchen-

scheitholz per Quadrat-Meter im Holzmagazin 12 55 anderen Stellen «^ 42, Tannenholz im Magazin X 8.55, anderwärts «A 8 20. Tannapfel p. Hect. 50-60

Limburg, 23. Jan. (Fruchtbericht.) Rother Wetzen 19., Weißer Weizen 18 80, Korn 13.30, Gerste 11.25, Hafer X 7.10. (Durchschnitts-Preis pro

6 t Kassel liegt die Hälfte der Einwohner an Trichinose krank darnieder. Der Fleischs bcfchauer dort hatte die stark trichinösen Schweine für trichrnen fr ei erklärt und wird sich nun wegen Vergehens der fahrlässigen Todtung zu verantworten haben.

Frankfurt 21. Jan. Seit dem ersten Januar bis zum Samstag den 19. ds. maren ebenso viel Concurfe angemeldet, als wir Tage im Jahr zurückgelegt hatten.

Worms. Der junge Mann, welcher sich am Samstag VOrmittag in einem hiesigen Gasthause erhängt hat, ist nicht der Postassistent Kolltng aus Speyer unter welchem Namen er sich in das Fremdenbuch eingetragen hatte, sondern der Unwersitäts ttubent"Eugen Friebis aus Ed?nkoben. Geldverlegenheit ollen die Ursache des ver­zweifelten Schrittes gewesen sein. Die Lciche wurde der Anatomie der Landesuntver- fast zu Gt-b-n übersandt. fg bm Anschein, als ob di- Trichinose sich bald

Ober aanx Nte'derbesfin als eine Landplage verbreiten wollte. Nachdem diese gefährliche KrlUiftüi/ zuerst w einer Reihe von Ortschaften des Landkreises Kassel ausgetreten ist dort zahlreiche Opfer gefordert hat, wurden bald auch aus Melsungen und Hers- seld Eikranbmgsfälle gemeldet, und jetzt wird aus der Stadt Spangenberg bertch et, daß dort nicht weniger als neun Personen auf einmal von dem Nebel befallen worden sind von denen sich mehrere in augenscheinlicher Lebensgefahr befinden. Es ist dort der Ausbruch der Krankheit auf das Faktum zurückzuführen, daß eine F/au von zwei a!scklackteten Schweinen aus übertriebener Sparsamkeit ober in einer eigentümlichen Bo?auss tzung bezüglich der verwandtschaftlichen Beziehungen derselben nur das eine untersuchen ließ, während gerade das andere, wie sich spater herausstellte, durch und durch trichinös war. Dem unverzeihlichen Leichtsinne wird wohl nur durch eine Reihe von Anklagen wegen fahrlässiger Tödtung, resp. Gesundheitsbeschadigung gesteuert wer-

den komren. Vergangene Nacht ereignete sich Hierselbst an der Hochstraße

ein Brandunglück, welches leider mehrere Menschenleben zum Opfer forderte. Es brannte in dem Hintergebäude des Hauses 26 an der Hochstraße. Sofort eilte die Feuerwehr nach der bezeichneten Stelle hin und fand das Innere des zwei pa9cn Loben Hintergebäudes, auch die Treppen von unten bis oben in hellen Flammen stehend. In dem angrenzenden Nachbargarten lag das Dienstmädchen des Hauses Kammern' am Boden. Dasselbe war aus einem ter obersten Raume, der ihr zur Schlafsta'te diente, vor der von unten aussteigenden Gluth auf das Dach geflohen und hatte sich in der Verwirrung von dort in die Tiefe gestürzt. Als der Feldwebel der Feuerwehr, der zuerst in den Garten drang, die Unglückliche fand, zeigte es sich, daß sie sich schwer im Rücken verletzt hatte. Einer Frau, welche in der oberen Etage am Fenster stand, wurde eine Rettungsleine zugeworfen, allein auch sie stürzte, ehe die rettenden Mannschaften zu ihr gelangen konnten, herab und beschädigte sich durck den Fall erheblich am Kopse. In demselben Augenblicke riefen mehrere Stimmen:Noch find zwei Kmder auf der zweiten Etage." Diese wurde nun von Außen im Nu mit Rettungsleitn:n erstiegen, allein die Fenstergeschränke waren glühend und das Zimmer mit Rauch und Feuer anaefüllt letzteres drang durch den Fußboden und an den Wanden entlang nach oben. Die muthigen Mannschaften versuchten wiederholt in das Zimmer einzudringen, wurden aber, wenn sie einige Schritte in demselben vorangethan, von dem erstickenden Rauche gezwungen, wieder zurückzukehren. Endlich gelang es, die beiden Kinder zwei Knaben tm Alter von 15 und 9 Jahren, aufzufinden. Der altere lag, theilroeife an gekleidet, nor bem Bette, mit dem Gesichte am «oben; ber jüngere, ber sich im bloßen Hemde befand, war vor dem Fenster zusammengesunken. Leider waren Beide m dem Rauche erstickt. Die beiden schwerverletzten Frauen wurden nach dem Bürger-Hospitale geschafft und unterdessen das Feuer gelöscht-

- Ein Epoche machendes literarisches Unternehmen, welches gleich nach seinem ersten Erscheinen binnen wenigen Monaten den Stand von 41,500 Abonnenten erreichte und den sehr seltenen Fall bietet, daß durch dasselbe wirklich ^nem thatsachlichen und nicht nur vorgeblichen Bedürfnisse des Publikums entsprochen wird, ist d'e bei Hermann Schönletn in Stuttgart erscheinendeBibliothek der Unterh^tun^ und des Wlssens , Welche vor Kurzem ihren zweiten Jahrgang 1878 begann. Dieselbe erscheint j^rlich in 13 vierwöchentlichen Bänden, deren jeder 16 b's Bogen oder 256 bis 288 Seiten umfaßt und doch nur den für einen solch ansehnlichen Band fast u, 8laublich billigen Betrag von 50 Pfennig, sage fünfzig Pfennig kostet! Die Verlagsbuchhandlung hat mit diesem Unternehmen einen vielverheitzenden Schritt auf brnt ^ege Zur Reform ber gegenwärtigen, abnorm hohen Bücherpreise getban welches Vorgehen gewiß allgemein um so mehr mit Freude begrüßt wird, als alle Welt in Deutschland unter dem be­ritten Mißstände leidet- Fast jeder würde gern die neuesten Schöpfungen unserer bedeutendsten Schriftsteller erwerben und seiner PrivatbibUothek einreihen, wenn nicht den Meisten die Ausführung dieser Lieblingsidee tbeils^durch die enormen Anschaffungs­kosten, theils durch die Erscheinungsform verwehrt wäre. .......

Eingesandt.

Kaffee.

Durch viele deutsche Zeitungen und Zeitschriften gingen vor einiger Zeit Artikel, wonach sämmtliche im Handel vorkommende grüne Kaffee mit einer giftigen Farbe, welche alle möglichen Krankheiten nach sich ziehen könne, gefärbt seien.

Wenn es auch zugegeben werden muß, daß im Handel gefärbte Kaffee vor­kommen, so ist damit doch nicht gesagt, daß alle grüne oder grünlich aussehende Kaffee­gefärbt sind.

Es ist eine feststehende Thatsache, daß die verschiedenen Kaffeesorten von Ceylon, Vorderindien, Brasilien, Portorico, Jamaica, Marfnique, Gouadeloupe, wie auch einige Sorten von Java einen natürlichen Farbstoff (dunkelgrünsärbendes Saftgrün) enthalten und daß je tntenfioer sich die Farbe, nach Uebergießen mit Wasser und längerem Stehenlassen zeigt, damit eine um so schwerere, gehaltvollere Kaffeeforte be­dingt ist. Der Abguß bleibt durchaus grün ohne Bodensatz. Die Farbe von künstlich gedecktem, ober wie man auch zu sagen beliebt gestrichenem Kaffee lößt sich ebenfalls leicht auf, das Wasser wird aber Anfangs trüb und die Farbe setzt sich nach einiger Lett zu Boden, während die obere Flüssigkeit hell, nicht gefärbt erscheint.

Einsender dieses besitzt Ceylon-Kaffee in ber Hülse, der also einer künstlichen Färbung unzugänglich ist und womit der untrügliche Beweis des Gehaltes an natür­lichem Farbstoff geliefert werden kann; auch wird noch bemerkt, daß auf hiesigem chem. Laboratorium ein Abguß von grünem (ungefärbtem) Kaffee untersucht und frei vor. jedwedem schädlichen Bestandtheil gefunden worben ist.

Das Publikum wolle beshalb bei anzuftellenden Versuchen vornehmlich auf oben angegebene Momente achten und nur solche Kaffee als gefälscht verwerfen, bet denen die zuletzt beschriebene Erscheinung hervortritt; auch sich durch oberflächliche Beurthei- lunß eines so wichtigen Genußmittels nicht beirren zu lassen, sondern ohne alle Be­denken nach wie vor sich des Genusses von grünem Kaffee nicht zu entschlaaen, ba von entstehenden Krankheiten durchaus keine Rede sein kann.E- F-

dieser Zeit sind dieselben ungültig.

Frankf. Würstchen

(40 empfiehlt (77) Gg. Wilh. Weidig.

Warme Hader.

359) Die Abonnement Karten von 1877 können noch bis Ende dieses Monats verbraucht refp. umgetauscht werden; nach

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