Ausgabe 
24.3.1878 Erstes Blatt
 
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M«S a-61

dagegen wird mit Serbien vereinigt.

Lokal-Notiz.

Auszug

Abschiedsgesuch eingereicht habe.

Wie es heißt, wurde der Urlaub des Präsidenten des evangelischen ( Oberkirchenrathes Herrmann auf 6 Wochen verlängert. i

Petersburg, 22. März. Der Reichskanzler Fürst Gortschakoff über­brachte heute Morgen dem deutschen Botschafter v. Schweinitz Glückwünsche 1 zum Geburtsfeste des deutschen Kaisers und überreichte dem Botschafter gleich­zeitig das Großkreuz des Aexander-Newsky-Ordens. ,

Berlin, 22. März. Bei dem Empfang der Generalität äußerte Se. Maj. der Kaiser: Ich danke Ihnen für den Ausdruck der Gefühle, die Sie deute zu Mir geführt haben, Ich danke Ihnen auch für diese Gefühle selbst. In Meinem hohen Alter habe Ich wohl Ursache, mit besonderem Ernst auf die Wiederkehr dieses Tages zu blicken, hoffe aber, daß Sie Mich auch in dem für Mich beginnenden Jahre mit derselben Umsicht und Thätigkeit in Allem unterstützen werden, was die Armee in den Stand gesetzt hat, zu erreichen, was jetzt erreicht worden ist.

Die Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers wurde heute Morgen durch Choralmusik von der Kuppel der Schloßcapelle eröffnet. Kurz vor 10 Uhr begann die Auffahrt der Mitglieder des königlichen Hauses vor dem königl. Palais zur Gratulation, denen sich bis gegen 1 Uhr die Auffahrten der übrigen Glückwünschenden in der programmgemäßen Ordnung anschloffen. Die FestgolteSdlenste in den Kirchen waren zahlreich besucht, auch in allen Schulen wurde der Tag festlich begangen. Die Stadt ist allenthalben beflagg! insbesondere sind die Straßen der Friedricksstadt und namentlich die Straße unter den Linden reich geschmückt. Letztere war schon vom frühen Morgen an von festlich gestimmten Volksmaffen durchwogt, die gegen Mittag so anwuchsen, daß nur mit Mühe die Passage ermöglicht werden konnte. Se. Maj. der Kaiser wurde, sobald Er der vor dem Palais versammelten Menge sich zeigte, mit jubelnden Zurufen begrüßt. Um 4 Uhr findet Diner im kronprinzlichen Palais, Abends Soiree im weißen Saale des königl. Schloffes statt. Zur Jlluminirung der Stadt werden vielfache Vorbereitungen getroffen.

London, 22. März. Die englische Regierung, von den bisherigen russischen Erklärungen über die Dtscussion der Vertragsartikel auf dem Congreffe nicht befriedigt, erwartet noch eine präcisere Antwort aus Petersburg, ehe sic

London, 22. März, Abends. Im Unterhause erklärte der General- * ~ : Aller-

Den 20. MS mmn8 in Queckbo, Ackennanntz Matth , Mte. Muhten, Mt ^chuhmchns Heil

Den 17. Mc Uabeth Emilie?

ihre Entscheidung über die Theilnahme am Congreffe trifft.

London, 22. März. Der ehemalige Militär-Attachä bei der türkischen Armee in Armenien, General Kemball, begleitet Lord LyonS auf den Congreß. DieTimes" bespricht den Gesammttext des Friedensvertrages und hebt hervor, daß derselbe Vieles enthalte, was kritisirt und bekämpft werden könne, aber absolut Nichts «ußerhalb der Sphäre der Discussion Liegendes. Einem Telegramm derTimes" aus Belgrad vom 21. d. zufolge haben die Serben am Montag Wranja geräumt.

Stuttgart, 22. März. Die Geburtstagsfeier des Kaisers wurde gestern Abend durch Galatasel bei dem Könige eingeleitet, welcher dabei den Trinkspruch auf den Kaiser ausbrachte. Der Schloßplatz war festlich be. leuchtet. Heute früh ertönte von den Höhen Kanonendonner, auch war die Stadt reich beflaggt. Abends finden Festmahle beim preußischen Gesandten

qebracht werden könnten. L..,--------o - - v .

nicht räthlich. Redner protesttrte gegen bte Behauptung,^daßmr

16. gjlirj. ®' 3SSÄ 31Ä ttS 1. ScklefMN. üblich Carl Perm 22. März- Schneide' Mistelbach- - von Bersrod.

20. März. Fr Friedrich von Weit .Hörster von Pforten

11. März- S. .nany- 14. März. .öhnuS Friedrich B -.värtä- 13- März «in autz'.rehrliches 1 ncher Eduard P Matthäus Cahn. Carl Henzerüng. 11. GrohherzvM Griesbach.

16. März. Torbenen Poftunl cußereheliches ftti 34 Jahre 10 M 18 Jahr? alt, di 17 Tgge alt, Toc Nein, geb. Balser Reallehrers vr. I

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^elmühl s&S?

Verwischtes.

Pid) 19 März. Wie wir aus einem m unserer Stadt von 18 hiesigen S'' wobnern welche verschiedenen Ständen angebören, erlassenen Aufruf ersehen, so

Unterzeichneten desselbeneinen Verein der nationalen und ItbtraUn W ^ dte StadtLtch und die benachbarten Ortschaften" ins Leben zu rufen- Wir ßW daher im JntnAse der guten Sache, den erlassenen Aufruf wortgetteu in diesem Bla!

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16« Kt bann t ifi« Htndn fll",«Uinn>Mi*'!6l bi^Ätci füra [fitrahn v m 3 Alten,

nattonalnn

Hiller IU Schön;

H. ZiM

Gießen, 23. März. (Stadtoerordneten-Sitzung am 21. März.) Vor Eingang in die Tages-Ordnung nahm der Herr Bürgermeister Veranlassung aus ein »Etngr- fanbt" imGießener Anzeiger" aufmerksam zu machen, in welchem angedeutet war, der Stadworstand resp. die Handelskammer möge die Initiative, behuss Petitionen zur Abwehr der projeklirtcn Tabakssteuer event. Monopols seitens der Bewohner der Stadl, in die Hände nehmen. Herr Hom berg er legte in längerem Vortrage die Rothwendfi- kett dar, daß überhaupt Schritte in beregter Sache geschehen müßten und habe die Handelskammer in ihrer Sitzung vom 16. dss. auch bereits über diese Angelegenh^ verhandelt und eine Eingabe an Großh. Regierung beschlossen. Herr Keller meine, nach S 36 der Städte-Ordnung, warm es heißt, daß nur Gemeinde-Angelegenheitri in den Sitzungen der Stadtoerordneten-Versammlungen verhandelt werden könnln, sei eine Verhandlung über Tabaksteuer im Stadtrathe unzulässig, wird aber von da Herren Adolf Noll, Hornberger und Diery widerlegt. Allerdings fei das eine Ä-m-inbe-Ang-I-g-vh-it, wenn über das Wohl und Weh- von Tausenden BonSabril arbeitern rc. verhandelt würde, wovon die Gemeinde Steuern und sonstigen Nutzen siebt. Herr Ad. Noll theilte ferner mit, daß demnächst eine größere Versammlung von Interessenten berufen würde und sollen die daselbst gefaßten Beschlüsse auch den Stadtverordneten unterbreitet werden. Herr Diery warnt vor Petitionen an die Ri- gierung ohne ausführlich statistische Nachweise über die zu erwartenden Ausfälle und ohn Belege über Production, Verdienst und Anzahl der Arbeiter in den einzelnen Fabriken. T»t Herren Fabrikanten, mit einzelnen Ausnahmen, seien auch nW fo ^r bereitw. Auskunft über ihre Geschäfte Verhältnisse zu geben, dres beweise der dürft ee Fahr«- bericht der hiesigen Handelskammer. Herr Hornberger versicherte, daß die üanb(U= kammer sich jedenfalls vor Absendung der vezügl. Eingabe über statistisches Materi^ gesorgt habe. Schließlich einigte siw die Versammlung über emen Antrag des Hem Sanfte in, die Angelegenheit der Tabaksteuer vis auf eine ber nächsten TageSordnungni ru vertagen. - Betreffend Punkt 1 der Tages Ordn. wird der Antrag der Schuld^ tation angenommen, welcher dahin geht, daß bei Großh. Ministerium beantragt werd« möge, daß die Vorschule zur Realschule mit dieser in organische Verbindung zu setze», also zu vereinigen sei. (Es ist dies eine consequente Folge des Beschlusses über Erriä^ tung einer Realschule I. Ordnung vom 14. dss.) - Die Aborte ln dem Schulhar in der Neustadt sind derart, daß eine Aenderung dringend geboten erscheint. Der Bon anschlag über Neuherrichtung derselben betragt 840 JL. Ehe sich jedoch darüber schlüs i gemacht wird, soll sich vorerst mit Herrn Bro el über Einführung des Tonnen yftemS do Kommen weroen. - Wie bekannt, muß die Stadt das eine ThorhauS wmin sich d Octroi-Erheberftelle am SelterSthor befindet, raumen. Ehe nun über ein definitiv» Gebäude berathen werden kann, soll nach Antrag der Baudeputation ein prov. Gebaa» aus Holzwerk errichtet und der Oktroi-Erheber dort placirt werden. Die Versamm av beschUeßt demgemäß. - Ein Vergleich zwischen der Stadt und Herrn^Andr. Euln über ein Stück Böschung am Stadtgraben wird angenommen. Die Anschaffung -u -Samen fftr die städt. Wiesen aus der Hand wird genehmigt. In einem Schrecha der Pol'zei-Verwaltung werden verschiedene Mißstände an dem Jsterling s'chen Hav am Reichensand heroorgehoben, so u. A. der Abort, welcher von der Straße zu fei sowie auch der Graden, welcher zugedeckt werden müsse rc. Außerdem befürwort die Polizei-Verwaltung den Ankauf qu- Hauses, weil kein gesetzliches Mittel vorhantz.' sei, beregten Mißständen abzuhelfen Die Versammlung beschließt auf ihrem. firüoern biefeft f»aus betr. Beschluß zu beharren. Für Herstellung von 2 Schulklassen i. städt Haust am Afterweg werden 93 JL bewilligt- Ebenso die Anschaffung dob "ötbifl: Subsellien in^erschiedenen Classcn. - Zur Anlegung einer Straße m der Schwarzstl bedarf die Stadt ca- 34 OKlftr. Gelände von Herrn Schäfer. Die BaudeputaN^ beantragt denselben 6 pro O Klftr. zu -offeriren und beschließt die VcrsammM demaemäß Die Herstellung emetz weiteren Wegs im Gartfeld wtrd Petenten z«-

Ebenso verschiedenen Bewohnern des HammwegS, welche wegen HerrichlUl desselben vorstellig geworden. - Herr Heinr. Schomber kommt um Genehmigltq zur Errichtung einer hölzernen Einfriedigung ein. Es wird demselben das bezüpli» Gesuch genehmigt, trotzdem es schon im vongep. Jahre errichtet worden. Gle he m?rb oenehmigt, die Einfriedigung am Hause des Herrn Iah. Fischer, dt «°u -such7b» H-rrn «aN H.UII, SrUbr. Blumöhr. Ab°U ffleai W. und 3. ». Singer. - D.s Baugesuch der Gewerbebank, welch - (aarfen des Herrn I Bach an der Plockstraße bauen will, wird nach dem Antr- oer Baudeputation abgelehnt, und beschlossen auf dem am 29.März 1877 gefaßten schlüffe zu verharren, wonach nicht eher Genehmigung ertheilt werden könne bis Anstände bezüglich eines Nebengebäudes des Herrn Bach mit demselben geregelt s^ Zwei Heinere Sachen wurden noch k. H. erledigt und verwandelte sich die^öffe liche Sitzung darauf m eine geheime.

«ft «-«'!»" bi ,,7. B.*n S. Ä b" Cb«W. »-« ®">.b..» »Jb

haßten Deutschen Reiche emtritt , damtt das Land m o m e wa oeoorfleyeno « - . 22. Marz, Abends. Zrn Unterhaus- rrklärt; der l»-n

Kriege Rußlands mit England ^hr intolerante Reli- mfpector im Kriegspepartement, Cecil, auf eine Anfrage von Lawson:

No^weg, ' . . irmschwuna der Verbältniffe zu be- dings seien Torpedos für die Bertheidigung noch anderer britischer Häfen^, als gionsgesetze hatte, ist em bemerkenswerther Nsiisinnssreibeit derjenigen am Clyde in Anwendung gekommen, aber aus erklärlichen Gründen

r.chl-. inbrm das Storihrng -.neu Anirug au^ «Ogern«ne Don Detail- uuchunlich. Lubbbck beantrag.« die Res°lu-

ausgenommen freilich noch für Beamte 9 9 9 tion. ^eI Stand des Völkerrechts in Bezug auf das LreekriegSrecht fei unbe-

nommen hat. ______ _____________________ friedigend und bedürfe sorgfältiger Beachtung von Seiten der Regierung. Der

wk \<Ar s Antragsteller führte aus, daß die Pariser Declaration vage, einseitig und völlig

JPcUtfuJuXttö. machtlos gegen Privatkreuzer sei. Ebenso unbefriedigend sei die Frage des

Darmstadt, 22. März. Der Finanzausschuß der ersten Kammer hat neutralen Eigenthums auf der See geordnet. Es sei im Jntereffe Englands

nod) über eine Reihe von Gegenständen Bericht erstattet, bezüglich deren meist unfo ^gleich die beste Lösung, wenn die Wegnahme der Schiffe auf dem ^Meer

keine Diffense mit der zweiten Kammer vorliegen. So beantragt der Ausschuß, ^hgeschafft werde. Die Eisenbahnen hätten den Werth der Blokade gänzlich dec Verwendung der angeforderten Summen zur Herstellung vonGüterstatio- verändert. Er hoffe, der Congreß werde Den Gegenstand behandeln. Bazley

Nl-n bei Ranstadt und Mittelgründau" und zur Herstellung einer in dem Bahn- unterstützte den Antrag.

bof zu Gießen nöthigen Wafferleitung gleich der zweiten Kammer die Zustimmung Wien, 22. März, Abends. DiePolit. Corr." meldet aus Peters-

zu ertheilen. Der Bericht ist von Freiherrn Schenck zu Schweinsberg &urg: gm Hinblick auf die von England starr feftgehaltene Forderung der

erstattet. ' Erörterung sämmtlicher Friedensstipulationen auf dem Congreß und die Haltung

J--_ . ~ Englands in Konstantinopel ist die Lage äußerst gespannt. An die russische

Telegraphische Depeschen. Garde In San-Stefano ist Ordre ergangen, die Einschiffung nach Odeffa zu

Wagner'S telegr. «orrespondenz-Bureau. sistiren. Aus Konstantinopel wird demselben Organ berichtet: Der Besuch

London, 22. März, früh. Oberhaus. (Ausführlicherer Bericht.) Sttatheden wies M Großfürsten Nikolaus beim Sultan ist für den 23. März beabsichtigt. Der auf die Vorsichtsmaßregeln hin, welche von England vor Beschickung de« Kongresses geiroffen Sultfln bcn Besuch auf der Pacht des Großfürsten erwidern. Savfei werden sollten und befürwortete die Mobilisirung. Granville bekämpftedie^^lMen des V Mascha bat froie bereits gemeldet) Die Vertretung der Pforte aus dem Con- S» ... I.»?. $««- «... M-U W». -n "W

befürworteten Maßregeln seien längst seitens der Regierung getroffen, ein Thetl der Armee fit Conserenzbeoollmächtigten defignirt sein.

für den sofortigen Dienst bereit; Malta habe wohl so viele Truppen, als bequem dort unter- s^ug ^tbeil, 22. d., meldet diePolit. Corresp." : Das englische Kabel ' - - " D,- Entsmdung d.r Fl°tte nach Svra - Baslkabai und Syra-Kandla-Alexandrien ist beendigt. In den letzten

gelten herrschten. iD»bh°äußIrt° sich"htnauf^wie bereit« gemeldet, hinsichtlich ^nech.nlands Tagen verbrannten di- Türken 17 Orlschchen des Distrikts Delvino in Epirus nnd fuhr dann fort): Ueber die Bedingungen, unter denen England den Longreß beschicken Dieselbe Correspondenz meldet aus Belgrad vom 22. d.: T>er Herjvj, wolle, habe er am 13. d. an Beust geschrieben. Ehe England zum Congreß gehe, muffe klar Don Chartres ist hier eingetroffen und begibt sich nach Bukarest. Die serbische W'b-huf« Lu"hm"°d« »-VSk s°nd.°°S.^w-L Regierung ha. beschlosien künftig diplomatische Vertreter in Berlin Paris,

der Annahme oder Beistimmung der verschiedenen Mächte bedürfen, und welche nicht; darüber Rom, Cettiuje und bet wahrscheinlichen Hauptstadt Bulgariens Lrofia zu unter- solle verhandelt werden. Rußland habe die Erklärung abgegeben, der vollständige Text des ualten. Die Stadt Novibazar verbleibt bei der Türkei, die gleichnamige Fcftuuz Vertrages würde den Mächten nach Austausch der Ratificationen mitgetheilt werden; es sei aber - -

die weitere Frage entstanden, worüber eine Verständigung noch nicht erzielt sei, nämlich ob zu- aeaeben sei, daß alle Bestimmungen des Vertrages dem Congreffe zur Discussion vorgelegt werden sollen. England habe angefragt, ob Rußland willens sei, daß die Mittheilung des Vertrages in seiner Gesammtheit an die verschiedenen Mächte als Vorlage des Vertrages für den Congreß angesehen werden solle, damit der Vertrag geprüft und erwogen werden könne. Allgemeine Regel sei, vaß ein Longreß nicht abstimme; daher gebe es keine Majorität oder Minorität, mit­hin könne Rußland nicht aufgefordcrt werden, alle Fragen der Entscheiduiig der Majorität der Mächte zu unterbreiten, was überhaupt unbillig wäre. England verlange nur, daß sammtliche Artikel dem Congreffe zur Dtscussion und nur zur-Discussion zugehen. (Die nun folgenden Schlußworte Derby's sind bereits gemeldet.)

Berlin, 22. März. DerNordd. Allg.Ztg." wird als sicher bezeichnet, daß Graf Stolberg sich bereit erklärt habe, die Stelle des Vicepräfldenten des Ministeriums zu übernehmen. Dieselbe bestätigt ferner, daß mit dem bisherigen Oberpräsidenten Grafen Eulenburg wegen Uebernahme des Ministeriums des Innern Einverständniß erzielt ist. Die neue Besetzung dieses Ministeriums habe in die gegenwärtige Reconstruction des Staatsministeriums mit eingeschloffen werden können, weil der beurlaubte seitherige Minister des Innern ein erneutes