Ausgabe.
Weniger.
Mehr.
anschlag.
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10690
Mntnn gegen den Voranschlag
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614972)67
101 101a
102
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108
Wiederholung.
Ordentliche Ausgabe.......
Außerordentliche Ausgabe
Hauptsumme aller Ausgaben . -
ist nur schlecht armlrt.
Konstantinopel, 22. Januar. Man befürchtet, daß die Truppen unfähig seien, die Hauptstadt zu verteidigen; die Bestürzung ist ungeheuer.
— Suleiman Pascha telegraphirt, daß er gestern bei dem Hasen von Kawala eingetroffen sei. wo er seine Truppen auf den erwarteten Transport- 125 schiffen einschiffen werde. m ,
Athen, 22. Januar. Der türkische Gesandte interpellirte die Regierung über ihr Verhalten gegenüber dem überhandnehmenden Aufstande in der benachbarten Provinz. — Der König hat die Demission des Cabinets an-
Lokal-Notiz.
Gießen, 23. Jan. Rechenschaftsbericht des Herrn Bürgermeisters «ramm ür 1876. (Fortsetzung aus No. 15.)
Summarische ^lebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen für 1876 nebst Nachweisung über die Abweichung gegen die Voranschläge bei den bedeutenderen Posten. ______
Wien, 22. Januar. Das „Neue Wiener Tagblatt" meldet aus Belgrad : Die Serben besetzten Novavarosch; dieselben machten bei der Wieder- Einnahme von Kurschumlje 450 Gefangene. Assim Pascha zog sich auf Novtbaiar zurück. , „ .
Konstantinopel, 21. Januar. Die „Agence Havas" meldet: Jzze, Bey, welcher den türkischen Unterhändlern Instructionen überbringt, wonach denselben Vollmachten bezüglich der Friedensbedingungen ertheilt werden, sollte heute im russischen Hauptquartier erntreffen. Suleiman Pascha soll sich mit seiner Armee aus die Äbdänge des Rhodvpe-Gebrrgcs zwischen Philippopel und Drama zurückgezogen haben. Die Verwaltung des Vilayets Adriaüopel ist nach Tschorlu übergesiedelt.
Versailles, 22. Januar, Abends. Die Deputtrtenkammer hat be- schloffen, die Budget-Berathung am nächsten Montag zu beginnen.
Karlsruhe, 22. Januar. Ueber die von klericaler Seite eingebrachten Anträge auf directe Wahlen für Landtag, Kreisvertretung und Bezirksrüthe, sowie Aufhebung der Bestimmung, wonach die Annahme von Lehrmittel-Unterstützung den Verlust des Wahlrechtes zur Folge hat, ist die zweite Kammer heute zur Tagesordnung übergegangen, nachdem sich die Regierung energisch, gegen die Anträge erklärt hatte.
45
30
71
(Fortsetzung
Telegraphische Depeschen.
Wagnec'S telegr. Eorrespondenz Bureau.
Konstantinopel, 22. Januar. Em osficielles Kommunique der Jour- nale besagt: Behufs Wiederherstellung des Friedens sind Verhandlungen in Kasanlyk angeknüpst. Wenn dieselben scheitern, sind Maßregeln zur Vertheidi- qung bis aufs Aeußerste ergriffen. Die Bevölkerung wird zur Ruhe aufgefordert und soll sich nicht von falschen Nachrichten beeinfluffen lasten. Die Verbreiter falscher Nachrichten werden nach dem Kriegsrechte behandelt. — Die hiesige „Agence Havas ' meldet: Mukhtar Pascha ist gestern nach Tschataldje abgercist, um den Oberbefehl daselbst zu übernehmen. — Die Verhandlungen in Kasanlyk haben erst Montag Mittag begonnen. In Adrianopel sind am Sonntag 12 Bataillone Ruffen eingerückt. Vorn 22. d., Mittags, meldet die Agence Havas" : Die Pforte erhielt gestern Abend ein directes Telegramm Suleiman Pascha's, welches meldet, daß seine Armee sich vollständig durchge-
Außlaud.
Petersburg, 21. Januar, Abends. Die „Agence Ruffe" erörtert nochmals den Widerspruch, welcher darin läge, wenn die englische Regierung einerseits Rußland das Recht abspräche, direct mit der Pforte über die Be^ bingunaen der Friedenspräliminarien zu verhandeln, während sie andererseits auf diese Bedingungen warte, um von denselben ihre Stellung gegenüber dem Parlamente abhängig zu machen. Solche Vorbehalte von Setten Englands würden von vornherein die Feststellung einer Friedensbasis unmöglich machen, ohne Friedensbasis sei der Waffenstillstand unmöglich und käme ein solcher nicht zu Stande, so würde natürlich der Friedensschluß in die Ferne geruckt. Falls der Versuch, den Frieden herzustellen, scheitern sollte, so würde die Kerantrcorb lichkeit dafür auf England zurückfallen.
Chefoo sei suspendirt, bis die Entscheidung der indischen Regierung über ge- w/ffe Handelsfragen eingetroffen sei. Eine Anfrage Cartwrlght's beantwortete Bourke dahin, daß es angesichts der kritischen Lage beabsichtigt fei Schriftstücke betreffend Griechenland vorzulegen. Unterstaatssecretär Lowther bestätigte, dap in Folge von neuen Schwierigkeiten weitere Truppensendungen nach der Eap- Colonic beschlossen worden seien. - Der eingebracht- Adr-ß-ntwurf wurde nach kurzer Debatte angenommen. Im Verlauf der letzteren,sprach Forster fein Bedauern über die Nichtvorlegung der auf Griechenlarch bezüglichen Actenstucke aus und erklärte, Griechenland sei nur in Folge des Einflusses Englands vom Kriege serngehalten. Dillwyn stellte die Anfrage, ob die Königin den Kaiser von Rußland brieflich zur Einstellung der Feindseligketten aufgesordert habe.
Schabkanzler Northcote erklärte es für unmöglich, die letzte Frage zu de- antworten, da sie nicht vorher angemeldet sei. Di- russischen Bedingungen seien der Regierung noch nicht bekannt, doch h'be sie Grund zu glaubem daß die von den Morgenblättern veröffentlichten bezüglichen Angaben unrichtig seien. Die Regierung werde unzweifelhaft bald genauere Kenntniß erhalten. Hypoihe. tisch- Debatten seien nicht rathsam. Die Regierung wünsche nicht zweideutig zu erscheinen, doch eine gewisse Reserve sei nothwendig.
schlagen habe. , ..
Belgrad, 22. Januar. Das amtliche Blatt veröffentlicht em proviso- risches Decret über Einführung serbischer Verwaltung und Gesetze in den befreiten, zur Zeit von serbischen Truppen occupirten türkischen Gebietstheilen.
Athen, 22. Januar. Das Ministerium hat nach einer längeren Eon- seils-Sitzung seine Demission gegeben. Der König berief hierauf den Kammer- Präsidenten Augerinos. Man nimmt an, daß Kommunduros den Auftrag erhalten werde, ein dem Kriege zuneigendes Ministerium zu bilden.
Konstantinopel, 22. Januar. Ein Telegramm aus Gallipoli meldet, daß ein russisches Corps auf Gallipoli vorrückt. — Hier curstren verschiedene Gerüchte in Betreff der Friedensbedingungen Rußlands. Dieselben sollen jenen ziemlich ensprechen, welche Ende December telegraphirt wurden. Offi- cielle Angaben liegen darüber aber nicht vor.
Konstantinopel, 22. Januar. Nach Berichten aus Adrianopel wären die Russen erst am 21. Abends mit 12 Bataillonen Infanterie und 2 Regi- 114 meutern Cavallerie daselbst eingerückt.
London, 22. Januar. Die „Nadel der Kleopatra" ist gestern Abend
Ordentliche.
Grundrenten u. andere ständige Gefälle Landes- und Provinzialsteuern . . . Communalsteuern........
Brandoersicherungsbeiträge ....
Kapitalzinsen.........1
Unterhaltung und Kosten der gemein-
heitlichen Gebäude ......
Unterhaltung und Kosten der Güter . .
„ „ „ „ Waldungen
Gemeindenutzung der Ortsbürger . .
Kosten der Kirche, der Pfarrhäuser und des Gottesdienstes ......
Kosten der Schulbäuser und Schulen Unterhaltung und Kosten des Friedhofs
„ der Straßen, Brücken u.
Wege...........
Reinigung der Straßen und Plätze .
Unterhaltung der Baumpflanzungen an
Straßen und Wegen......
Für Straßenbeleuchtung.....
Wasserleitungen und Brunnen . . . Bäche und Entwässerungsanstalten . . Unterhaltung der Gemarkungs-, Flur- und Gewann-Grenzen ....
Feuerlöschanstalten.......
Für Faßetch, Meß- u. Waaganstalten „ Octrot-Verwaltung und Rückvergütung ...........
Anschaffung und Unterhaltung des
Faseloiehes.........
Kosten der Desinfection.....
Für den Markt........
„ „ Wasen........
„ die Rettunqsanstalt.....
Beitrag zum Einkommen des Reichsbank Agenten .........
Unterstützung Hülfsbedürftiger . . .
Für das Ortsholzmagaztn
Einquartierungsgelder......
Beiträge zur Kreiskasse......
Wachekosten..........
Werth- und Schadenersatzgelder von
Feldstrafen.........
Für Feierlichkeiten.......
Für den eo. Centralkirchenfonds -
Besoldungen..........
Pensionen..........
Diäten und Gebühren......
Büreaukosten.........
Gerichtskosten.........
Botenlohn und Verkündigungskosten .
Zeitungen, Formularten und Buch binderkosten.........
Uneinbringliche Posten und Nachlässe
Betriebskapital, und zwar baar. - • und indisponibler Ueberschuß vorhergehender Jahre.......
Reservefond ........ ;
Summe der ordentlichen Ausgabe. .
Wien, 22. Januar. Die Lage wird für äußerst ernst erachtet. Allseitig bezweifelt man, daß England ruhig bleiben werde. Die Pforte hat im Ruffen-Lager, wahrscheinlich auf englische Veranlassung, telegraphisch ungefragt, weshalb die Mtttheilung der Bedingungen verzögert wird. Am Montag erschienen russische Truppen zehn Wegstunden nördlich von Gallipoli. Letzteres
Abschluß.
Die Einnahme beträgt
Die Ausgabe.........
Verbleibt Ueberschuß'
Dieser Ueberschuß besteht:
») in baar, einschließlich deS Betriebskapitals b) in Vorlagen........
c). in Ausständen.......
Betrag nach vem Vor ter Rech
Außerordentliche.
Zurückzuzahlende Kapitalien . . . .
Ankauf von Grundstücken ...... Erbauung gemeinbettlicher Gebäude
„ von Schulhäufern....
„ von Straßen, Brücken und
Wegen.........
Beitrag zu den Kosten des UniversttatS- gebäudes .........
Kosten für Baumbeschädigung an der Staatsstraße ........
Kosten der Parzellenvermessung . - • Vergütung für Heu und Grummetgraserlös von dem Theil der Wiese, welcher als Bauplatz für's Justiz gebäude abgetreten worden. __-
Summe der außerordentlichen Ausgabe .
754 85
1
725 70
29. 1
5
2300 -
2300 13
— 13
- -
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2944 88
55
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429 21
— —
70
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56964 67
57390 20
425 53
—
3065 65
6659 61
3593 96
3857 65
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10
25481 58
60489 6‘.
35008 01
—
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62 4
— —
22
44
7839 81
4210 11
3629
63
16608 75
17497 0
5 888 2t
—-
1908 56
2796 7
rt 888 2'
—
—
10630 9;
10979 1
0 348 1
—
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2541 7
5 - -
27
25
1800 -
1779 0
3 — -
20
97
10600 -
10215 3
7 — -
384
63
5899 -
- 15862 5
9 9963 5
9 —
—
3498 5
7 3257 8
9 — -
240
68
150 -
— __
— — —
150
—.
7155 -
- 1965 3
5 — -
5189
65
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225 2
3 55 2
3 —
—
8461 4
3 9366 7
8 9051 3
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—
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6 342
6 -
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27
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— 15955
35 5555
35 —
—
4190
- 4335
17 145
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- 179
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19| 6899
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—
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63 16994
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