*> n ;
£y*»
Äb;n®* 8 R late «t $!? Mw leuUa :".ü"b bk uttei, N'b-kcht ü1(1: 6»f«er StaatäMldk * ä«l«untton * tmc K»>ki unb bat - bl! »en W<S lluszchrcchkn.
'»•Mb zlitnttpfufig jh [, 'nbe Darlegung; f, ^mmmttinnahtyr u vtMser-E,nnahni^-> * laufenden ©tat £ den 3»itrirularbdh? ordentliche ©Innag^ ju decken öättn. i: )rblnartmn652,6tii{:1 Federung der auf' 1 h Millionen, blt Mintfter «roSjnltin 'eschlossrne RchM-^ [ hast und die Air; e um- MindereiMby--.' item unb Strgw!- . eadahnen, derSMe- tntlich durch dir ZM
M
arme und ;ur Sich । h auf 73,750.0)0. $!t
Es sei auf MW= ■ecttn Steuern Mb«
I Naotmoblinti ‘ unb AMMz n
I Znhres 1868(69 uti Stitbttnfddne gtija 'oodrn wto damit m Man W versucht, d«!k dme4 3 el miifi m$iI chaitnissra foorn unH| Rrch nun, tragen 0^.1 tjung durch eine WJrl ung steht btl Wi>N.!^
ngsblatt" vmPGt mster WN-W' ArmeeOmalM gw ruck des wohlveW« jenen Posten des w mannte der Ä# General und Wk"l eu Feldlnarlchall^l'4
ationbe»« itionen an »,® ft fflb von bet >an!t bet $««?* 4e ferner i-j«M ' ibie 6ul9«ö Htnaunfltn beb W eine große s'D !Sra
erthr^' tt.
-i bi« \%0r
Ä»*i
Ärä ?W neuen »j
Grund ansehen, ihr Jntereffe von Rumänien abzuwenden und daflelbe seinem Schicksal zu überlassen.
Berlin, 20. November. Die „Prov.-Corresp." schreibt bet Besprechung des gegen König Humbert gerichteten Attentates: Immer mehr gelangt im allgemeinen Bewußtsein die Thatsache zuc Geltung, daß ein Netz geheimer revolutionärer Verbindungen über ganz Europa ausgebreitet ist, deren unseliges Wirken die höchsten Güter und Heiligthümer aller geordneten Staaten mit den dringendsten Gefahren umgibt. Immer mehr muß unter solchen Eindrücken die Ueberzeugung erstarken, daß nur ein klar bewußtes und festes Zusammenwirken aller Kräfte, die auf dem Boden der jetzigen Gesellschaftsordnung stehen, mit starken, entschlossenen Regierungen dem weiteren Umsichgreifen des Nebels vorbeugen kann.
London, 20. November. Der Emir von Afghanistan ließ das englische Ultimatum unbeantwortet. Das Cabinet beschloß in Folge dessen nach Indien den Befehl zum Vorrücken ergehen zu taffen. Eine Depescke der „Times" glaubt, die ersten Operationen der englischen Truppen werde in der Besetzung des Khyber-Paffes bestehen und würden die Truppen von Quettah durch den Kurum(Bbolan?)-Paß vorrücken. Heute ist wiederum Cabinetsrath.
Lokal -Notiz.
Gießen, 21. November. Gewerveoerein. In der Versammlung am 16. dss. wurde den Vereinsmitgliedern zunächst über die eingelaufenen Berichte auswärtiger Vereine referirt, sowie die im Fragrkaften vorgefundene Frage betreffs erblindeter Spiegel auf Grund eingeholten fachmännischen Urtheils beantwortet. Hierauf unterhielt Herr Architkct Hug den Verein mit einem humoristischen, mit vielem Fleiße ausgearbeiteten Vortrage über Architectursormen, in welchem er die Bekleidung und Physiognomie des Menschen mit den Architectursormen in Parallele stellte und an der Hand eigenö zu diesem Zwecke angefertigter größerer Skizzen bildlich vorführte.
--Die Eltern des gestern beigesteckten jugendlichen Einbrechers wurden heute Morgen gefänglich eingebracht. Eine Schwester desselben verbüßt eben eine Strafe wegen Diebstahls.
--Eine Frau aus Wieseck annektirte auf dem gestrigen Jahrmärkte ein wollenes Tuch und wurde in Folge dessen verdöstet.
Vermischtes.
Frankfurt, 20. Novbr. (Mitteldeutscher Buchhändler-Verband.) In einer am 4. l. M. hier stattgehabten Versammlung von Buchhändlern aus der Provinz Hessen-Nassau, dem Großherzogthum Hessen und mehreren benachbarten Städten in Baden und Bayern wurde die Gründung eines „Mitteldeutschen Buchhandler- Verbandes" beschlossen. Die Präsenzliste ergab 59 Anwesende. Der Verband bezweckt im Allgemeinen Wahrung und Förderung gemeinsamer Interessen. Insbesondere strebt er an: 1) Neue, einheitliche Geschäftsnormen zwischen Verlag und Sortiment in Bezug auf das Abrechnungswesen und directe Sendungen; 2) durch gemeinschaftliche Bezüge unter Wahrnehmung der höchsten Rabattvorthetle die Spesen zu verringern; 3) Mitwirkung an der vom Vorstand des Börsenvereins als notwendig erkannten Reorganisation des Börsenvereins. 4) Strebt er an, durch Anregung zur Gründung von Localoereinen den Verkehr mit dem Publikum zu regeln- In den Vorstand des Verbandes wurden gewählt: Herr Könitzer (Jäger sche Buchh.), Frankfurt, zum 1. Präsidenten; Herr Bergsiräßer, (Diehl'8 Sort.), Darmstadt, zum Vice-Prastdenten; Herr Abeudroth (Jügel's Nachf.), Frankfurt, zum Schriftführer; Herr Oswult (Merar. Anstalt), Frankfurt, zum Casstrer, unb als fünf Beisitzer die Herren: W. Braun, Marburg; Th. Kay, Kassel; Ehr. Limbarth, Wiesbaden; A. Ricker, Gießen ; C. Winter, Heidelberg. Als Ort der 2. Generalversammlung wurde wiederum Frankfurt gewählt.
Rüsselsheim. Nach dem Bericht eines Augenzeugen soll während der Rüsselsheimer Brände am 1. und 2. November d. I. ein Durcheinander und planloses Vorgehen geherrscht haben, welches jeder Beschreibung spottet. Zum Befehlen fühlte sich Jedermann berufen, zum Gehorchen Niemand. Die Spritzen, welche verschiedene Nachbargemeinden auf die Brandstellen brachten, waren theilwetse m einem solch jämmerlichen Zustande, daß ihre Wirksamkeit gleich Null war, wozu nicht wenig das spritzen «us den mittelalterlichen Standröhren beitrug, eine Einrichtung die man, bei aufiq bemerkt, schon seit Jahrzehnten an keiner neueren Maschine mehr findet. Werden jedoch Spritzen mit Standeobr einer oroanistrten Feuerwehr übe^oeben^o^wird^dgffelbe^^
bald entfernt und durch einen Schlauch ersetzt, da jeder Feuerwehrmann weiß, daß man ein Feuer nur wirksam bekämpfen kann, wenn man dm Strahl aus unmittelbarer Nähe wirken läßt, derselbe aber vollständig wirkungslos bleibt, wenn aus weiterer Entfernung vielleicht gar im Bogenwurf daS Wasser in das Feuer geschleudert wird. Die Rüsselsheimer Brände liefern aufs Neue den Beweis, wie notbwendig der Erlaß und die stramme Durchführung einer neuen Löschordnung, vor Allem aber die Errichtung organisirter wo möglich freiwilliger Feuerwehren ist, wenn die Löscharbeiten bei Bränden, namentlich auf dem Lande, mit der nöthigen Umsicht, Ruhe und Energie vorgenommen werden sollen. An Bayern haben wir in dieser Beziehung ein nachahmungswürdiges Beispiel! Es hat dort in einem Bezirk wie der KreiS Groß-Gerau jeder Ort von einiger Bedeutung eine wohlausgerüstete freiwillige Feuerwehr, welche sich beständig irn Löschdienft übt und alljährlich in Gemeinschaft mit Nachbarfeuerwehren eine größere Hebung abhält, wobei ein großer Brand angenommen und den einzelnen Corps ganz bestimmte Aufgaben zugetheilt werden. Von Geschrei und wildem Durcheinander hort man weder bei den Hebungen noch den Bränden. Die alsbald gebildete Löschdirection, bestehend aus dem Feuerwehrcommandanten des Ortes, dem Comman- danten der zunächst eintreffenden Feuerwehr, sowie dem Bezirksamtmann, wenn derselbe anwesend ist, gibt die Befehle aus, denen sich jeder ohne Ausnahme zu fügen hat. Daß bei einer solchen Organisation Alles ineinander greift und das Möglichste geleistet wird, bedarf wohl kaum einer weiteren Versicherung. Im traurigen Gegensätze hierzu befinden sich die Löschoerhältnisse bei uns. Wir wollen einmal den Kreis Groß-Gerau herausgreifen. In diesem großen Kreise befinden sich nur zwei organisirte Feuerwehren und zwar in Gernsheim und in Rüsselsheim. Letztere besteht erst kurze Zeit und ist selbst unter Feuerwehrleuten kaum dem Namen nach bekannt, da dies CorpS bis jetzt weder dem Starkenburger noch dem Hess. Feuerwehrverbande beigetreten ist. In allen anderen Orten des Kreises, selbst in Groß-Gerau, gibt es keine Feuerwehren. Auch die sonstigen Löscheinrichtungen sind in einem bedenklichen Zustande, da sich in der Regel kein Mensch hierum kümmert, von einer Einübung der vielleicht zu einer bestimmten Dienstleistung beim Brande eingekeilten Ortsbürger ist schon gar nicht die Rede. Bricht alsdann irgendwo ein großes Feuer aus, so ist es erklärlich, daß bet dem Mangel einer wirklichen Organisation Vorkommnisse wie die oben geschilderten sich jedesmal wiederholen. Den Kreis Groß-Gerau haben wir nur des Beispiels halber ausgesührt, es würde uns jedoch ein Leichtes fein, eine ganze Anzahl anderer zu nennen, in welchen das Löschwesen in derselben Verfassung ist wie dort. Erst in der neuesten Zett haben einzelne Kreise angefangen das Hebel an der Wurzel anzupacken und zwar durch Ernennung eines Feuertnspectors der in jeder einzelnen Gemeinde Visitationen abhält, Mannschaften organifirt, einexercirt u. s. w-, so der Kreis Offenbach, wo in Folge dieser Einrichtung bereits eine bedeutende Besserung der Löschoerhältnisse zu bemerken ist. Mögen die anderen Kreise des Landes diesem Beispiel folgen, die aufgewandten Kosten werden sich reichlich bezahlen.
Handel und Verkehr.
Gießen, 21. Novber. Auf dem am 19. und 20. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrieben 730 Stück Rindvieh und 479 Schweine. Nächster Markt am 10. und 11. December; am letzteren Tage letzter Krämerrnarkt für 1878.
Frankfurt, 16. November. (Marktbericht.) Der heutige Markt war an Gemüsen reichlich befahren, namentlich gilt dies von Weißkraut aus dem Ried, Franken unb Wetterau und wurde für das Hundert je nach Qualität mit 8—10 X bezahlt. Kohlkraut das Stück 8—10 H. Rothkraut das Stück 10^. Butter kostete das Pfund im Großen 1. Qual. 1 X, 2. Qual. 90 im Detail 1. Qual. X 1.15—20, 2. Qual. X 1.05—10. Eier das Hundert X 5.50—8. Kartoffeln je nach Qualität per 100 Kilo X 5.50—9, letzterer Preis für vorzügliche aus Thüringen angekommene Rosen-Kar- toffcln. Heu und Stroh war sehr viel zu Markt, je nach Qualität wurde der Gentner mit X 1.80—2.70, Stroh X 2—2.10 bezahlt. Ganze Erbsen X 20—22, geschälte Erbsen X 24—26, Bohnen X 24-27, Linsen X 26-28 per 100 Kilo. Qchsen- fletsch per Psd. 70—75 Kuh -, Rind - und Farrenfleisch 54—60 Kalbfleisch 54—60 H, Schweinefleisch 70—75 H, Hammelfleisch 40—68 — Hasen per Stück
X 2.80—3. Gans das Pfund im Durchschnitt 70 Z) Hahnen per Stück 80 H bis X 1.20. — Buchenscheitholz erste Sorte per Cbk -M. X 10.80—11.05, zweite Sorte X 9.60—9.80. Tannenholz erste Sorte X 7.50—7.90, zweite Sorte X 6.70—6.80. Geschnittenes Holz je nachdem geschnitten im Großen X 1.60—70 per (Str., im Detail X 1.80—2. Tannäpsel per Hectoliter 90 H. Lohkuchen das Tausend X 20. Ruhrkohlen per Hectoliter X 2.
Limburg, 20. November. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 17.10, Weißer Weizen X —, Korn X 11.70, Gerste X 9.75, Hafer X 6.—, Erbsen X —, Kartoffeln X —• (Durchschnitts-Preis pro Malter.) ____________________________
Allgemeiner Anzeiger.
Aetlgeöotenes.
Rindermehl von Dr. F. Frerichs & Co. in Göttingen ; das, bis jetzt, beste Fabrikat, «mpfiehlt Per Büchse <X 1,20 (7167 __Emil Fischbach. Trauben-Brustsyrup mit Fenchelhonig;
(bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals mnd Brustschmerzen. In Flaschen h M. 1,— sind M. 1,50. (97
______C. F. Semmler in Giessen.
Wiederlage
H. Heqer'scher Sanitiits-Meine:
Pueinte Reine per Flasche 1 — Priorate secco „ „ 1 20
Priorato dulce „ „
Garnacho „ „ 1
Sherry „ „ 2 50
Malaga „ „ 2 £0
Madeira „ „ 2
Oporto » 2 oO
Vino Rancio . » , ? —
6003)_______L. Frohnhauser.
lecht chinesische Thees mit Schutzmarke C. H. L. empfiehlt (6178 Dr. Hempel, Apotheker.
7075) Geschnitzte Schweizer- Schaukelpferde, naturgetreu, desgleichen Karrouffel-Pferde in drei Grützen und schöner Stellung empfiehlt das Pserdegeschäst von
Job- Zinn in Schlitz
(Oberhefsen).
Ieinste und beste Sorten!
Ceylon-, Java-, Preanger-, Demarary- & Perl-Cafe’s von X. 1.10 bis X. 1.70 u. höher. Dieselben sorgsäliigst ohne Beimischung selbst gebrannt von X. 1.50 bis X/. 1.80. (Prima, Zacher im Brod u. ausgewogen, billigst.
Würfel - Zucker, egal,
Weiße Raffinade, gemahlen, garantirt rein. Koch- & Candis-Zucker empfehlen (6712
Je A. Basch Söhne.
Ieitgebotenes.
Fein geräucherten Westphäl. Speck, sowie Vorderschinken wieder vorräthig bei C. R. Textor, 6914)____________Bahnhofstraße.
7111) Puppenstube, Puppenküche und Gärtchen zu verkaufen bei Earl Hüttenberger, Grünbergerstr. 149. prima geräuch. Speck, garantirt trichinenfrei, per Pfund 44 Pfennig, empfiehlt (7112
Gretsch, Wetzlar, am Eisenmarkt.
7090) Prima abgelagerte weiße Kernseife, per Pfd. 40 bei 10 Pfd. ä 38 sowie alle übrigen Hausbaltunasseifen empfiehlt Peter Joh. MöbS, ____________________Kr-uz Nr. 203.
7097) 200 bis 300 Birnstämmchen zu haben im Körner'schen (Sorten.
"«) Cafe Leib.
Freitag den 22. November:
3. Aboniiemeiils-Concert
ausgeführt von der Kapelle des II. Grossll* Hess» Illf«- Reg. Wr. 116, unter Leitung ihres Kapellmeisters C. Krausse.
Anfang V28 Uhr. Entree 50 Ffg.
August Becker,
Sticksabrikant aus St. Galten,
ist noch bis zum 25. d. M. hier anwesend und je Vormittags von 10—12 Uhr in seinem Depot (Frau Lony Wwe», Kaplansgasse)
zu sprechen.
(7168
Malaga, per Flasche Mk. 2.—
Sherry, „ „ „ 2.50
Gold-Sherry, „ „ „ 3.—
Madeira, „ „ „ 3.25
Portwein, „ „ „ 4.20
Bordeaux, „ „ „ 1.40
u u u 2.50
empfiehlt unter Garantie der Aechtheit
7166) Emil Elschbach»
Hemden nach Mach unter Garantie des guten Pasiens liefert in kurzer Frist (5491
H Rübfamen.
Ein transportabler kleiner vollständiger Kochherd mit Vratofen sehr billig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Vl.
Ein leichtes einspänniges Noll- oder Oeeonomiewägel- chen wird zu kaufen gesucht.
Von wem? sagt die Erped. d. Bltts.
25 engt. Briefbogen u. Couverts mit geprägtem Monogramm in elg. Carton ä 1 Mk. 25 Pfg.
6700) Ile Kühn.


