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von Janina, Lre- M!sm inhastirten Ber- SNchlschen Provinzen
^rtsehasien der von Selten derReale- ullche Uebenebun^ auf ^btn,?tnn MchS ^rern d-r Jufnrgenten
heute den Gesetz ker Lesung unveränder che Petition der Deut, affung über den Gesetz-
Deitens der Regierung hält; Abzweigung der NnanzmHeri'm und hschast. ferner Bildung i EisenbatzumiHeriums, 6,000 Mk. des prenßi-
us Anlrß von Minißer- Rücktritt in Aussicht ge-
rourüe vorgestern unb
Handel unk^Derkehr.
Gießen, 20. März. Auf dem peftern und heute abaehaltenen Viehmarkt waren eufgetrieben: 1672 Stück Rindvieh und 721 Schweine; Nächster Markt den 2. und 3. April, am letzteren Tage auch Krä^ermg'kl. __
Theater.
Ehrliche Arbeit fand durch die trefflichen Leistungen der Fr. Kurde, Frl. L. Weber, Herren Rothe, Lindner, Teile und Bömly allseitiae Anerkennung, aber
holt, eS waren 6 Thlr. und 15 Sgr., auf den T-sch gezahlt in schone Reihen ge eg und die Zigeunerin machte ihr Hokuspokus. Nun yieß eS, jetzt geht hin und zieht Euer „AbendmahlSwerk" an, der Mann ging hin und khats; w.e er nun geputzt w eder ?am, sagte ihm die Zigeunerin, nun geht in den Stall, nehmt einen Eimer, riegelt die Thüre fest zu, setzt Euch unter die Kuh und melke, und wenn es dann an die Stall- thüre k öpft, springt auf und öffnet sie rasch, dann babt ihr die Hexe, die den Zauber sofort losen wird. Der Bauer tönt, wie ihm geheißen, kaum fitzt er unter der Kuh o klopft eS, er auf und an die Tbüre, wie ist er aber erstaunt, als er dieselbe öffnet und seine Frau vor ihm steht. J.tzt geht der Spektakel los, du Hex', jetzt mach' daß die Kuh wieder Milch gibt und wie es all' von seiner Seite hieß; doch auch die Frau war im höchsten Grade überrascht, nicht allein deS Empfanges wegen, sondern ihren Mann im besten Sonntagsstaat zu sehen. Endlich kam eS heraus, wie es gekommen wir und als nun Mann und Frau in die Stube gingen, um nach der Zigeunerin zu leben war diese verschwunden, mit ihr aber auch die 6 Thlr. 15 Sgr.; nun sollte der Mann ihr Nachläufern doch im „Sonntagsstaat' ginge nicht und bis er das „Alltags- we?k" wieder anae g , hatte nicht allein die Eine Zigeunerin das Weite gesucht, son fern die ganze Bande batte sich aus dem Staube gemacht. So geschehen im Jahre 1878. B — ®in menschenfreundlicher Charakter. Am letzten Sonnabend — erzählt der
Soort" — verlor auf einer Soir6e bei einem reichen Amerikaner ein Landsmann desselben einen Hemdknopf, welcher aus einem 12,000 Francs bewertheten Soli- tür bestand. Nachdem sich die eingeladenen Gäste zurückgezogen hatten, wurde das aanze Haus durchsucht, jedoch vergeblich. Der Verlustträger, welcher sich natürlich zuletzt entfernte, ging fort, ohne feine üble Laune zu verbergen. Am nächsten Morgen sand ein Stallknecht beim Reinigen des Hofes und der Einfahrt in letzteren den kost baren Stein, welcher wahrscheinlich iu die Kleid Garnitur einer Dame gefallen war und von derselben beim Einsteigen in den Wagen ebenfalls verloren wurde. Der Hausherr war von dem Funde hocherfreut und schickte augenblicklich den Finder zu dem untröstlichen Eigenthümer des Juwels. Dieser empfing den Diamant mit sichtlicher Freude, legte ihn sorgfältig in eine Lade seines Schreibpultes und griff dann in seine Tasche, rus welcher er zwei Cigarren zog und sie dem ehrl'chen Finder anbot. Derselbe zog slch zurück, indem er sich für den Amerikaner schämte, und erzählte zu Hause sein Er- iebniß, das auch bald seinem Herrn zu Gehör kam, welcher den Diener sogleich rufen ließ. „Hast Du die Cigarren schon geraucht?" sagte er zu demselben. - ,,Nein, mein ßerr." — „Ich gebe Dir 500 Francs dafür " — „Wahrhaftig?" — „Hier ist die Summe. Du bist ein ehrlicher Bursche und ich muß wohl eine Prämie dafür zahlen, Dich im Dienste zu haben. Nun aber kehre zu Herrn X. zurück und sage ihm: Mein Herr, ich habe meinem Herrn von der Güte erzählt, welche Sie mir gegenüber hatten; ober er fürchtet, daß Sie heute vielleicht sich zu rauchen versagen müssen, um jene Cigarren einzubringen. Er hat mir daher befohlen, Ihnen dieselben zurückzustellen." — »Soll ich auch von den 500 Francs erzählen?" — „Kein Wort'. Geh!" — Der Diener ging, entledigte sich seines Auftrages und kehrte mit folgendem Billet des Amerikaners zurück: „Geehrter Herr! Ich bin sehr glücklich, wieder im Besitz meines Diamanten zu sein. Ich habe deren sechs, welche eine so schöne Garnitur bilden; deshalb war ich über den Verlust völlig trostlos. Was die Cigarren anbelangt, konnte 1* dieselben wohl Ihrem Diener geben, da ich von dieser Sorte 5000 ntück in meinem Schranke habe. Empfangen Sie rc." — Der Schreiber diefis Briefes besitzt, wie &itv zugefügt werden uuß mehr als 200,000 Livres R ntt und ist unverbettatb«tt. ...
leider, wie wir daS schon oft sahen, ein sehr schwach besetztes Haus *). Worin der schlechte Theaterbesuch in diesem Jahre seinen Grund hat, können wir nicht ergründen, denn Herr Kurde gibt sich die größte Mühe, ein gediegenes Repertoire in möglichst gelungener Aufführung zu bringen. Sind auch die Zettverbältnisse nicht so günstig wie früher, eine solche Wirkung dürften sie keinesfalls auf den Theaterbesuch äußern. Jnner- balb 8 Togen bot Herr Kurde 3 berühmte Novitäten, gewiß ein großer Beweis feiner Rastlosigkeit und Energie, und heute gehen die berühmten Rosa Dominos in Scene. Dieselben sind eiy so vorzügliches, gelungenes und erhei'errdes Stück mit solch' trefflicher Characterzeichnung, daß es unter Laub48 bekanntlich vorzüglicher Leitung im Wiener Stadttheater mehr als ein Jahr lang das Repertoire der e rschte, und ebenso im Dresdener Hoftheater durch lange Zeit selbst die Oper in Schatten stellte. Hoffent- lich gelingt es auch hier ein volles Haus zu erzielen, was wir dem trefflichen Stücke und den Anstrengungen des Herrn Kurde von Herzen wünschen. —?—
*) Es war doch vorauszusehen, daß am Mittwoch Abend, wo die Wohlthätig- keitS Vorstellung des Bürgerclub in Wenzel's Saalbau stattend, der Besuch im Theater des CafäLeib unbedingt schwach ausfallen mußte. Dem Benefizianten ist gewiß durch d-e Wahl dieses Abends nicht gedient gewesen. D- Red.
Eingesandt.*)
Die Aussichten auf Einführung oes Tabaksmonopols mehren sich tagtäglich. Die Gegner desselben finden wieder ihre Gegner. Diese suchen erstere nach allen Seiten hin möglichst zu widerlegen und wird schließlich von den Befürwortern des Monopols dieses noch als einen Cultursortschritt hirzustellrN gesucht- Dieses wird nun noch durch das ganz offene Eintreten des Reichskanzlers für das Monopol thatkräftig unterstützt- Daß die Einführung des Monopols mit sehr großen Nachtheilen für die sich soweit entwickelte Industrie unserer Stadt, aber noch mehr für die ist, welche sich in derselben beschäftigen, braucht wob! nicht erwähnt zu werden- Es liegt auf flacher Hand, daß viele, welche sich gegenwärtig in der Tabaksindustrie ernähren, durch die Einführung des Monopols brodlos werden, und auf welchen Zweig sich bann schwingen, wenn man feit Jahren in der Tabaksinduftrie thätig gewesen ist? Und werden schließlich dadurch nicht auch andere Industriezweige geschädigt? Sich über die Folgen des Monopols klar zu werden, ist eine Lebensaufgabe für unsere Stadt- Einsender hält es für zweckmäßig, wenn einer der hiesigen Interessenten, sei es wer es wolle, der mit der Sache vertraut ist, dieselbe in die Hand nehme, um unter der hiesigen Bevölkerung Klarheit über die Nachtheile des Monopols zu schaffen (Einsender glaubt sicher, daß sehr Vielen die Nachtheile des Monopols nicht bekannt sind) und bann gleichzeitig mit Petitionen gegen Einführung bes Monopols an den Reichstag vorzugehen. An einer allseitigen Unterstützung wird es gewiß nicht fehlen. Da die Sache eine brennende ist, wäre nur zu wünschen, daß dieselbe sofort in btc Hand genommen würde und da die Sache nicht allein Fabrikanten und Arbeitern, sondern auch Händlern, Grossisten, ja selbst der ganzen hiesigen Einwohnschaft sehr nahe liegt, dürfte wohl eine rege Agitation gegen das Monopol zu erwarten sein. Die Sache ist eine allgemeine, deßhalb trete jeder für sie ein und unterstütze den, der dieselbe in die Hand nimmt. Stillschweigen wäre von sehr großem Nachtheile und gälte als Einverständniß und wenn auch bis jetzt geschwiegen wurde, mit der Aussicht auf den Ruin einer schon entwickelten Industrie an hiesigem Platze sowie Verarmung hiesiger Gegend dürfen wir doch gewiß nicht einverstanden fein.
*) Indem wir auch diesem „Eingesandt" Raum gewähren, mochten wir bitten, grabe im Interesse unserer Stabt, daß nicht so viel in Theorie gemacht unb oft Gelesenes wiederholt wirb. Mit praktischem Eingreifen seitens Fachmänner wäre viel mehr und rascher gethan. Die Bürgerschaft wird ganz gewiß die maßaebenben Persönlichkeiten unterstützen unb so vielleicht dazu beitragen, daß ein Schaden von unserer Stabt abgewendet wird. *D- Red.
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Q Das „Tageblatt und Anzeiger für die Provinz Hessen^ tritt mit »M dem 1. April 1878 in das 2. Quartal seines
25. Jahrgangs.
Q Dasselbe ist stets bestrebt, das Wichtigste auf politischem Gebiete schnell zu AL berichten und namentlich die Interessen der Provinz nach jeder Richtung hin zu ver- U treten. Das Tageblatt, welches täglich in der Stärke von mindestens 1 Bogen erscheint und Morgens für die Provinz mit den ersten Posten versandt wird, ist in Anbetracht seiner Reichhaltigkeit das billigste täglich erscheinende Kaffeler 2 Blatt.
Telegraphische Depeschen, Leitartikel, eine gut zusammengestellte Tages- M Geschichte, Correfpondenzen, Landtags- und Reichstags-Berichte, lokale Nachrichten, Provinzielles, Gerichtshalle, Sprechsaal, Haus- und laudwirthschaftliche Notizen, 56 Literarisches, Kunst-, Theater- und Musik-Referate, Zwangslose Briefe aus der £3 Reichshauptstadt von Leopold Guttzeit, ein hoch interessantes Feuilleton, ent- 3C haltend spannende Romane von den besten Schriftstellern, sowie die mit großer Sen- O sation aufgenommenen, Sonntags erscheinenden
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3K Kastel, im März 1878.
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