Vorbehalten.
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Todes-Anzeige.
7150) Freunden und Bekannten die txcurtge Nachricht, datz mein innigstgeltebter Gatte . .
Johannes Roftmann, Wachtmeister, nach schwerem ßdbcn sanft entschlafen ist.
Die trauernde Gattin: Elisabeth« Rossman».
Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause (Nahrungsberg) statt.
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gebeffett. P ivatdepesche aus Lima meldet: Pardo, Präsident des Senats uan Peru^und ehemaliger Präsident der Republik Peru, ist ermordet wordem
Staates und für den Bau einiger besonders dringlicher Eisenbahnlinien eingeleiteten Borgten bei weiten »um Abschluß gelangen, wird Ihnen eine desfallfige Vorlage zugehen.
Für die im Verkehrs Interesse erwünschte nachdrückliche Verbesserung der öffentlichen , Wassersttaßen ist die Verwendung weiterer außerordentlicher Mittel m Aussicht glommen Die in der vorigen Session nicht erledigte Gesetzesvorlage über den Schutz der Walder und Forsten wird Ihnen mit einigen, zumeist dem Ergebnisse Ihrer Berathunzen entsprechen- ÖCn der durch die Verhältnisse gebotenen Einschränkung auf
die dringlichsten Aufgaben ist Ihnen wiederum em Feld mannigfacher ^ätigteit für eme ersprießliche Entwickelung des inneren Staatslebens eröffnet. Mögen Ihre Beratungen unter dem Walten des patriotischen Geistes, der sich m dieser schweren Zeit so lebhaft bethätigt hat, dem Vaterland zum Segen gereichen!
Berlin, 19. November. Abgeordnetenhaus. Präsident v. Bennigsen eröffnete die Sitzung mit folgender Ansprache: In dem Augenblicke, wo der Landtag sich versammelt, erreicht uns die Nachricht von einem zum Gluck ohne tröstlichen Erfolg gebli.benen mörderischen Angriff auf d-n Herr ch-r eines be- freundeten Landes. Dies Verbrechen ruft mit erneuter Lebhaftigkeit die Er- ianerung und den Gedanken wach an die Schreckenstage dieses Frühlings, an die Gefahren, in welchen das Leben unseres Kaisers und Königs zweimal geschwebt an die Gefühle der Dankbarkeit für die Erhaltung des Lebens Sr. M-s-stät, aber zugleich die schmerzliche Trauer darüber daß bis heute die Folgen des zweiten Attentats den König verhindert haben, die Regierung selbst zu fuhren. Die ernsten und gesahrdrohenden Zustände der heutigen Zett drängen mit ver. doppelrer Kraft die Vertreter des preußischen Volkes, sich In Treue zu schaaren um die Monarchie als die feste Grundlage unserer^gesammten staats- und Rechtsordnung, um den König und die Dynastie. stimmen Sie deßhalb bei dem Beginne unserer Geschäfte lebhaft mit em in den Ru : „Se. Map er Kaiser und König Wilhelm lebe hoch!" Das Haus stimmt- dreimal be-
St-ß-n, 20. November. (Musikalisches, Fortsetzung ou8 Nr. 268.) Die Sängerin, Fräulein Baverle aus Crcfeld, welche hier in Gießen zum Erstenmal bebuttr^ ist dm ©Mn non $rof. S d) n d b e r in Köln. In frühester Tugend '-igt- sich bet Ihr musikalisches Talent und als 12jährigeS Mädchen trat st- in da, Crinn
ein um fick als Claviersvtelerin auszubtlden. Da sich spater ihre Stimme günstig entwickelte Entschloß st- sich, Sängerin zu werden und seit einigen Jahren vom tfnnfernatortum entlassen, hat die junge Dame bereits am Niederrhein und in Holland mnnrhen Trtumüb gefeiert. Bei der Aufführung von Schumanns „Paradies und Pnt^im Frühjahr^1877 war Fräulein Bayerle zuerst für bk P wtte der Peri vom Vorstand des Concertvereins dahier in Aussicht genommen, doch eollidirte der hier zur Aufführung festgesetzte Tag mit anderweiten bereits etnqegangenen Verpflichtungen. FrU Bayerle hat als Arie die der Agathe aus dem 3.Akte de« Freischützes „Und ob bte Molkc^ aewäblt' seit 5—6 Jahren ist dieselbe in einem Concert bet uns nicht zum Vorwage gelegt und glaubten wir, diese Wahl, als dem Geschmack des größten Thetl, “• »ÄVIÄÄ'X" Sw .««■ .. *« »'
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 18. November. (Fruchtbericht.) Unser Markt ist aus seiner Ruhe nicht zu wecken, da Consumenten zurückhaltend sind und für Export nichts genommen wurde. Zu Notiz konnte man sich bequem versorgen- _ ~ 5
mrifM sn«. i u 39.—. Nr. 2 vÄ 35.—, Nr 3 «/#£ 31.—, Vtr- 4 vH* • Jer. d JUV- Ro^gmmchl «/, (Berliner Marke, X 22—, do. II. (Berliner Marke, ^1».-, Weiten effect biestaer ab Bahnhof hier Jt* 19.50—20, ab unserer Umgegend vM 18.50—19, ^ ff^dn e nach Qual" 19-20.50, Roggen je nach Qualität^ *3.50-16.50, ®«rteT13-?9 - Ä X 12.50-14.-, Kohl,amen X 27-28, Erbsen X 19-23, 1 Wen 15—16 Linsen JH. 17—23, Rüböl, detail, vH* 68. Stimmung ruhig. (Die Preise verstehen fick sämmtltch per 200 Pfund Zollgewicht — 100 jftlo.)
Frankfurt, 18. November. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 380 Ochsen, 160 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 700 Hämmel. Die Preise stellten stch: Ochsen 1. Qual. vH* 70—73, 2. Qual. JL 66—68, Kühe und Rinder 1. Qual. vH* 66—67, 2. Qual. vH* 55—60, Kälber 1. Qual. 62—64, 2. Qual. JL 58—60, Hammel und Schafe 1. Qual. vH* 60—62, 2. QuflE^_40—50._________
' Mitwirkung vorN-n ' oer (jinanjoenjiltq ■ aus der Zhm M^ !ehen werden, malige Erhöhung ständig in Anspruü >c ächsten Jahres zur Ä- ltrikularbeitraze für lä t Schuld und für firiji l nur in geringem Ue= und die BerkiiMMD
Etat eingestellt Qüte e nicht vorhMdkn. 2ie? leider noch fortbaumM tigkeit lastet, ein iigÄ i
ordentlichen Asgckm
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infüdrn ergänzendes te
, dm AeisoriverMiD : Zeit hemgetreten M.. )urch hemrgmsW ckr- • , daß gl^geW: , haben dchngrM M Veränderungen die W ingt ist, mrd M -n inneren Aerwaltung^ stichkeit, welch- die en haben,
Session wertere W I rmvecksfürMtl^I welche die Slaatsreg^i l I deabgaben, welcher «^ | Mer Berülki'ch^^. Men Gesichts -I wiederum unters .
iltungsdrenst,
^er "e©k wir autz den uns vorliegenden Recensionen ersehen, ist «erade dieses Lied bäusta vonFrl. Bayerle da capo verlangt worden und freuen sollte eS unS für die iunae Künstlerin, wenn das Gießener Publikum zu gleichem Ruf veranlaßt würde. 1 6 (5ln für un§ Ikber öltetkanntet, Herr Mustkbirector Enzian ausCreuznach,
bringt uns in Nr. 3 des Programms die bedeutenste Claviercomposttion Sch übertS, die Phantasie in C-dur op. 15. Was Melodie, Harmonie und L^dulation betrifft, ge bnri diese Phantasie zu den glücklichsten Eingebungen des Schubert schen AntuS, besten himmliche Längen" wie man sie häufig nennt in dieser Phantasie gewiß nicht ermüden. Auf die herrlichen Variationen, welche diese Composttion über das Thema
Meffer. «ord B-aconsst-ld hat das Schreiben des vor-
S£Ora.„^rnf'(SDutitincui8 von Indien, Lawrenee, wegen Empfangs einer maligen Gen«ral-G ... Angelegenheit ablehnend beantwortet, weil er
Lokal-Srotiz.
«ieüen. 20 November. Heute Nachte wurde wiederum in einem Laden in der MarktftraßeeMg7br°chen un" diverse Kleinigkeiten, sowie- c°. 10 an Geld mitge- nommen — Der Polizei gelang es heute früh den Schrecken der Ladenbesttzer dingfest iu macken indem sie ein knapp 15 Jahre altes Bürschchen aus Beuern verhaftete, welches die oerschiebenen Einbrüche verübte. Außer den bekannten dret Einbrüchen stattete der Scklingel in der Nacht von Montag auf Dienstag dem Frankfurter Hof auch einm Bestich ^ab, st-ckte stch in der Kegelbahn eine Flamme an und verzehrte mit ller Ruhe einen Topf Rothkraut und anneftirte dann noch Zucker, ^6vrre", l Spiel Karten, Messer u. dgl- - Ein wahres Sammelsurium wurde heute früh bei dem Dieb ooraefunden: Maoßstäbe, Klicker, 1 Hämmerchen, Scheere, Wachslichtchen, ^drschlüffel^ Karten u. s. w. Alles Dinge, welche fast keinen Werth für den Dieb habm, aber dock geeignet sind ihm im Gefängniß den Unterschied von Mein und Dein beizubringen.
__Wegen groben Widerstands gegen die Polizei wurde gestern Abend ein Mann aus Rödgen verhaftet. , „ . . o .
--In Klein-Linden brannte gestern Nachmittag ein Stall nieder. Zwei Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren sollen das Feuer angesteckt haben.
__In der Woche vom 10 bis 16. November ereigneten sich in hiestser Stadt im Garren 11 Sterbfälle, worunter 3 in dem academischen Hospital. Der Tod er fnlate 2mal durck Lungenschwindsucht, 2mal durch Lungenentzündung (darunter ein Kind im ersten Lebensjahre), 2mal durch Brightische Nierenkranrheit, lmal durch Lungen- emvkvstm lmal durch Melancholie, imal durch Darmblutung. Ein Kind ootr Jahren starb an häutiger Bräune und ein Kind von 8«/r Jahren an Unterleibstyphus.
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® "'erde, die bai2 unerläßlichem^,' taatserhaltenden U Ech innerlich iuü7 ?use verbindet, lerl- und königl.
allen Seiten entg;-^ !t schweren Ausg^ ,
Bekanntmachung.
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wird Mannt gemacht, daß Fristg->uch° -uf C^mmunalrückständ. B-trag° von m-hr als 50 X, w-nn für di- b-ireffend- schuld ww iH ,, Pacht Grasg-ld-r u. s. w. Bürgschaft geleistet, worden ist, st-s sch rlftUch «Au°rmgm sind und mit der Einwilligung des Burgen in die begehrten Friftgeftarrungen mittelst ordnungsmäßig beglaubigter Unterschrift versehen sein müffen, widrigen^ falls sie vollständig unberücksichtigt bleiben.
Gießen, am 18. November 1878.
7149) p A. Bramm, Bürgermeister.
vorveymren. Moraen findet ein Cabinetsrath über die ermüden. Auf die herrlichen Variationen, welche diese Composttion I
s &. SixkK«.Ä«L!'L"LH:
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<nr 4. ÄtifAp Snndaebuna für den König stattfand, platzte mitten unter werhc ^reuen rotr un8 daher des nächsten Sonntag bevorstehenden Genußes und de^Volksmnige ein^Ochn.-Bombe, wodurch zwei Personen »« und meh. wünsch-n »ü®I%ae®0Sn“n«rtDÄK(eirÄ^
:&n=e richten J Glückwunsch- und Erg-benh-its.Adreff- an ben w
^ Stuttgart, 19. November. Beide Kammern haben sich heute nach
rinet Unterbrechung von 11 Monaten wieder versammelt. D^selben traten so- 300 und mehr gemacht n erben) so braucht der Eintrittspreis für jene auch gar aleich in dk Tagesordnung ein. Der Präsident der Abg-°rdn°t°n-K°mmer, ^E^werden. _ Nur frisch an die That._________________J
b. Hölder, bezeichnet als Hauptaufgaben den Etat und di- Ausführung der Reichs- ----------- _ .....‘ .
Präsident »heilte darauf die bereits eingegangenen 11 Vorlagen mit und berief zu provisorischen Schriftführern di- Abgg. Grüter ng Hauck-, Lutte- rotb und Sachse. Hierauf erfolgte die Verloosung der Mitglieder in die 216- th-ilungen. Das Resultat wird In der nächsten Sitzung verkündet werden. Letztere ist auf Mittwoch Vormittag 11 Uhr angesetzt. Tagesordnung. Prasi- denten^hll November. Auch Contre-Admtral Bätsch, Capitän Blanc und Corvetten-Eapitün Zembsch sind zu ihrer Vernehmung durch die Untersuchungs-
November. Der Ausschuß der ungarischen Delegation für di- auswärtigen Angeleg-nb-tt-n hat das Budget des Ministeriums des Auswärtigen angenommen; nur der Dispositions-Fonds blieb weiterer Berathung
. gehlffsberleh*. Mitgetheilt von dem Agenten de, Norddeutschen Lloyd
Neapel, 19. November. Der König »nd die Königin erscht-n-n gkstein $. ^»ietz in ^i-^-w transatlantischenTelegrapbö Da»Postdampfschiff Abend im San Carlo-Theater, wo begeisterte Ovationen stattfanden. Catroli Qb gaptPe. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremm, welche» am 4. N°v-mb«r lm verlaufe der Nacht ein leichtes Fieber. Heute ist sein Bestnden be- oon gzr-men und am 6. November von Southampton abgegangen war, ist heute riedigend ®ie dem König zugegangenen T-l-gramme belauf-n sich auf meh- 12 uj,^«t.«« XanfläT.S^tT«nt«4«« Telegraph.) Da» Post,
leie Tausende. Die Demonstrationen anläßlich der Errettung des Königs R. Ringk, vom Nordd-uisch-n Lioyd in «r-m-n, weich.s
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Jfla Ä »urtc ermittelt. Derselbe besaß noch ein zweites ähnliches ----
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