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Ansicht der Laien nicht genug bekannt r? 3*ei Kinder sind bereits Leichen. Das ältere .Kind, cin Mädchen von sechs

die Regierungen einem solchen Beschlüsse gegenüber etnnchmen^ würden Auf desfalls ^svät^ Nack Mutter, die auf dem Kinde kniet, loszuringen, dies gelingt zwar, aber eingezogene Erkundigungen hin bat die große Mebrrobl hpr gmnrthnTiFtn in L Nach wenigen Minuten hat auch das sechsjährige Mädchen ausgehaucht. Drei Kindes-

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und jede mitfühlende Seele wird von Grauen und Mitleid erfüllt sein.

S Hen' und n der morgenlandlschen Kirche werden, bis auf den heutigen Tag, mit Ausnahme der in ein Kloster ctntretenden Personen, nur verheiratete Männer zu ftebmhtn E?' J1?1* bet rT uuter der geistlichen Jurisdiktion des römischen Pipstes Griechen sind die Priester verheiratet, auf sie findet das (Söltbak nn^^/Lne Anwendung. Nur auf occidentalischen General-Synoden "23 unb 1139 und Trient) wurde der Beschluß gefaßt, daß Ehen der Geist- ra*afY1 arUZ?n5rt8A un-ulasstg seien, und damit das Eölibat-Zwing-Gesetz ^irA»e ^r selbstverftandlich auch nur für die Geistlichen der abendländischen

k JPaS Cölibat-Zwang-Gesetz besteht daher, für die Geistlichen in der h?brrbnmHb*^ntft 5k* e' Erst seit dem ".Jahrhundert, und es kann von demselben in L n .E"^k0th°lischen Kirche nur der Papst dispensiren, was auch vielfach von den Päpsten, und zwar mitunter in einem großartigen Maßstabe, geschehen ist. Freilich Gastlichen in den Laien-Stand zurück, und müssen sich von nun an des ihnen durch die Priesterweihe verliehenen Rechtes der Verwaltung der Sakramente fallen. Das Colibat-Zwang-Gesetz für die römisch-katholischen Geistlichen ist daher, WCF a Jn bcr Eiligen Schrift noch in Tradition als eine dogmatische Lehre r?bloesDtsciplinar-Statut für die abendländische römisch-katholische Geistlichkeit. Das Colibat-Zwang-Gesetz verdankt seine wenn wir auf die Lveltgeschtchte blicken, vorzugsweise nur dem Ringen nach Priester-Herrschaft der höheren Geistlichkeit, und ist zunächst eine Folge der Streitta- r^ff^CI\&aprtcti eirnerfdtS' und der weltliche« Macht anderseits, namentlich derjenigen der deutschen Kaiser. ' '

Seit der altkatholischen Bewegung hat sich die Mehrzahl der Altkatholiken stet« §^6hrnnAaUrhn6n ,6d^llchen Behörden ausgehenden Dispensen, namentlich wegen des Mißbrauchs, daß viele derartige Dispensen nur durch Geld zu erlangen waren, aus- an ri*tCrlu<b die Bewegung gegen das Cöltbat Zwang- ^setz Mr Geistlichen, von welchem romtsch-katholtsche Geistliche, wie eben bemerkt, ratVs r$ ® ?pen? dem Papste entbunden werden konnten. Aus Opportunitäts- Gründen wurde ein Synodal-Beschluß über die Aufhebung eines Cölibat Zwang-Gesetzes ?!^»Eholischm Geistlichen bisher zurückgeschoben, weil die darüber herrschende 7imtmr her Vnipn nirhf n.nitn ___v _____ _.. .r , . . L

Der Beschluß über das Cölibatgesetz

auf der altkaiholischen Synode am 14. Zuni 1878.

genommen, worin dieselben ihrem Entsetzen über die Exceffe der Socialdemokratie, welche ihren Ausgang in wiederholten Attentaten gegen da« Leben des Kaisers gefunden, Ausdruck geben und gegen jedweden Conne; mit den Socialisten pro- testiren. Bei dem gestrigen Jahresfeste der deutschen Wohlthätigkeits, Gesell­schaft wurde der vom Grafen Münster ausgebrachte Toast auf den Kaiser mit größter Begeisterung ausgenommen.

Berlin, 19. Juni. Bulletin von 10 Uhr Vorm. In dem Befinden Sr. Maj. des Kaisers ist seit gestern keine wesentliche Veränderung einzetreten. (Unterz.) v. Lauer, v. Langenbeck. Wilms.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Nächst der bulgarischen Frage durfte die befsarabische zu eingehenden Erörterungen Anlaß geben. Die Berufung Rumäniens auf den Vertrag von 1856 werde rusfischerseits nicht anerkannt, da dieser Vertrag nicht mir Rumänien, sondern mit der Türkei abzeschlofien worden sei. Die Türkei komme somit, da Rumänien als selbständiger Staat noch nicht anerkannt sei, dabei in erster Linie in Betracht, ganz ebenso wie im vorigen Jahrhundert das deutsche Reich Gebietsabtretungen ,»gestand, unbeküm- mert um die dabei unmittelbar betroffenen Territorialherren. Rumänien werde aber auch mit sich zu Rathe gehen müffen, ob es lieber Beffarabten behalten und sich dasür den fortdauernden ReoindicationS-Ansprüchen eines mächtigen Nachbars ausgesetzt sehen wolle, dem jene« Gebiet docb nun einmal thatsächlich entrisien worden sei.

Der Redacteur derBerl. Fr. Pr.", Schapira, wurde heute früh polizeilich sistirt und dann in Haft behalten.

i DerReichsanzeiger" meldet: Die Frage, wo die Leiche Sr. Maj. des Königs Georg beigesetzt werden solle, hat nunmehr ihre Erledigung gefun- den. Seitens der preußischen Regierung war sofort die Bereitwilligkeit zur Erfüllung des ihr ausgesprochenen Wunsches, die Beisetzung ohne militärische oder amtliche Feierlichkeit in Herrenhausen stattfinden zulasten, kundgegeben worden, und es würde auch nur dieser Wunsch der Anordnung eine- feierlichen Leichenbegängnisses entgegengestanden haben. Die Hinterbliebenen haben sich jedoch für die Beisetzung in Windsor entschieden.

Stuttgart, 19. Juni. In einem von dem langjährig bestehenden Stuttgarter Arbeiterbildungsvereine erlastenen Aufrufe wird das Gefühl tiefsten Abscheues über die Attentate auf den Kaiser ausgesprochen und darauf hinge­wiesen, daß der Verein stets die Hebung des Arbeiterstandes durch Förderung der Bildung und Pflege des Pflichtgefühls erstrebt und demgemäß die 1868 auf dem Arbettertage zu Nürnberg durch Bebel und Liebknecht versuchte Herüber- ziehung der Btldungsvereine zur Socialdemokratte verhindert habe. Schließlich werden die wahren Arbeiterfreunde ausgefordert, den Verein zu unterstützen, um die sociale Bewegung auf dem Wege zu halten, der die Gesellschaft vor ernste­ren Gefahren bewahre und für den Arbeiterstand auf die Dauer allein segens­reich wirken könne.

19. Juni. DerPolit. Corresp." wird aus Konstantinopel gemeldet: Die russischen Vorposten errichteten für einzelne Vedetten Bretter- geruste. Hobart Pascha forderte dieselben unter Androhung von Gewalt zur sofortigen Entfernung dieser Gerüste auf. In Folge besten wurden die russi- f$en Truppen in der vergangenen Nacht alarmirt. Durch Erklärung des Byt- schafters Lovanoff ist dieser Zwischenfall gütlich beigelegt worden. Offenbar : steht hiermit die Meldung in Zusammenhang, daß am 18. d. eine stärkere Be- wegung derd Rusten in der Umgebung von Konstantinopel bemerkbar gewesen. m . Parts, 19. Juni. DerAzence Haoas" wird aus Ragusa gemeldet: Bei dem Confltct in der Kraina wurden 12 Türken und 3 Montenegriner ge­lobtet, mehrere verwundet. Der Senator Verbitza ist mit dem Gouverneur von Albanien beschäftigt, die Ordnung wiederherzustellen. Die Albanesen ver­langen, daß die Montenegriner mehrere strategische Stellungen räumen.

Konstantinopel, 19. Juni. Die britische Flotte ist heute bei den ! Prmzen-Jnseln angekommen. Savas Pascha ist zum Musteschar im aus­wärtigen Amte ernannt worden und wird zum Ministerconseil zugezoaen. 1 Der Commandant von Kreta ist abberufen. .

igoa snTnrfLä1*' -^"mordtten Büra-cm-ift-r Vowink-I ,u Nierstein hat ar" Belohnung für Denienlgcn ausgesetzt, welcher sichere Auskunft über den ift ble kürzlich gegebene Meldung des Rbelnh.

StirnM?rd-r e nem Verwandten Vowinkels, welcher sich In Wiesbaden erschossen habe, entdeckt worben sei, unbegrünbeL

km schreckliche Unglücksfall, welcher sich am Freitag in GrieSheim ereignet

Un'h Menschen boch keinen Etnbruck zu machen. Denn am Samstag

Al?h C ®ran~te unb machte sogleich bet bem Commanbo bk Anzeig?. ?*? mrb£n Sprengen Derselben commandtrten Mannschaften wieder an kaM'wo erbte betreffende Granate gesehen hatte war sie verschwanden

£ f ^5? Unberufener von bort vielleicht mit nach Haus- genommen,

fJen darüber zu machen, baß er dadurch ntch' nur sein unb f ßnC?' Indern auch bas Leben seiner Mitbürger in die furchtbarste bringt. Unb was zieht er schließlich für einen materiellen Werth, wenn ihm ®ranatc wirklich gelingt, aus ber barin enthaltenen Munition? sage rÄh?5?renb SC?n fr Vorschrift auf bem Schießplatz anzeigt, baß sich an biesem ober jenem Orte eine nicht crepirte Granate befinbet, er 2 Belohnung erhält.

, ?arJ5?rar/' DaS etwa zehnjährigeKinb bes in ber Aleranberstraße

Fetck wollte gestern Mittag in Abwesenheit seiner Eltern Feuer u^ünben und goß, als bas Holz nicht brennen wollte, Petroleum zu.

Z^sobirte unb stanb bas Kina sofort völlig rn Flammen Dasselbe lief gleich AM*b r e HQUt U<2? ^?!LC- Hausbewohner eilten rasch herbei unb gelang 5? das Kinb auch zu retten. Demselben sind nur bte Hänbe furchtbar verbrannt im Uebrigen ^ ^ wunberbarer Welse keine besonbers schweren Verletzungen erlitten.' , . , ~ ^,e ^^chbner- unb Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft, Deren Liberalität ber Unglücksfallen sich schon so oft bewährt hat, hat für bic Hinterbliebenen

lO OOO Wnr? n^npnh^*6) s^^n?en Kurfürst- Verunglückten bte Summe von ..'O^^^rk gespenbet. eine solche Gabe kann ber genannten Gesellschaft gewiß nur Beisp?e^mhmen^ bÖr t6n Me übrißen Versicherungs-Gesellschaften sich hieran ein , , Mainz, 16. Juni. (Eine falsche Abresse.) Dieser Tage haben sich einiae^bler Mimn»i?n?ann0DAanCr bcn <5pa^ "laubt, ben Prinzen Ernst August von Hannover a n 9 t^a2n?Der JU ernennen. Die Sache verhielt sich folgenbermaßen: Am begaben sich eine Anzahl hier wohnenber.unzufriebener-Hannooe- in Geiknü^ biner Vergnügungstour in's Rheingau unb kehrten in einem Hotel Die Herren saßen gerabe vergnügt bei einer Flasche Wein, als n^nrbhPrPfpitbC(Krtnf9urb/' ba.6 Ä?,ntr9®eor9 DOn Hannover an bemselben Tage in Paris unkr her Sldres^ Än bewarfen bieselben ein Beiletbstelesramm unb sendeten basselbe unter ber sihreff, 9fn Qr.....« von Hannover- nach Paris. Noch

als an bk Absenber von bem

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rr bslge katholische GMitche verweigerte der letzteren so lange die unb Gommun on 615 tue .christlicheZusage erbracht war, daß sämmtliche ,u katholisch erzogen würden. Dl-Eoangel. Bl.- b-m-rk-n hierzu, ba.| " Metern Falle ber evangelische Pfarrer bem Bräutigam unbebenklich ben Rath erthetlen konnte, nachzugeben. (Lbszig.)

nrr Darmstabt, 19. Juni. Wie versichert wirb, sinb im Großherzogthum Hesim allem bermalen minbestens 100 Anklagen wegen MajestätSbeleibigung anhängig.

Merseburg, 14. Juni. Ein Akt mütterlicher Verzweiflung, geeignet zu einem Schauer- vor wenigen Tagen sich hier abgespielt. Frau Auguste M., eine ichaftUche Frau von 29 Jahren, lebt mit ihrem Manne seit Jahren im glücklichsten Eheverhaltnlß. D»c wirthschaftllche Lage der Leute mit ihren drei bildhübschen Kinderchen, ist nne beichcidene, aber geordnete. Da säet ein böser Dämon seine Drachensaat zwischen das barmlose Beieinander des lunaen Paares. Die Frau, neuen Mutterfreuden cntgegcngehend, cntivendet in dreiem Zustande den Nachbarslcuten Wäsche und erhält neun Monate Gefängniß. Un er Gericht, jo human als möglich, setzt die Vollstreckung des StrafurtheilS aus, bis nach erfolgter Nieder, kunft und bis zum Zeitpunkte der Entwöhnung des zu erwartenden Kindchens. Der Mann, St.rirCSlra')eJ-.Slcr ' 9CTatt> in aufreibenden Conflikt mit der Gattenliebe und dem Ehrgefühle. Schließlich erhalt aber Letzteres die Oberhand. Er entfernt sich aus der gemeinsamen Bebäusung und beantragt die Ebe,cheidung. Er will keine Diebin zur Gattin haben, rjehn Monate später erichemt der Gerichtsbote bei der Frau, sie soll die Gefängnißhaft antteten. Bereitwillig folgte lc b'm Gesetzes, aber unter Mitnahme ihrer drei Kinder. Selbstverständlich von

b2 Gerichtsbehörde mst dieser Begleitung zurückgewiescn und aufgefordert, nächsten Tages allein sich zu stellen, kehrt die Unglückliche in ihr verwaistes Heim nach Dorf Körbisdorf in unserer Rahe zurück. Der Gedanke, daß ihre drei Kinder neun Monate lang ohne Mutter, in Roth und Elend leben konnten, umnachtet die >L»eele der Frau. Sie bekleidet die drei Klemen mit ihrem Sonntags- kr rln)01 ^i.a^trwagen, und nach längerer Fahrt stürzt das Weib trotz des mark, erschütterndsten Jammergeschreies der Kinder diese in die Geißel, ein größeres Bachgewasier. Da fahrt die Post vorbei, der brave Postillon, an der Stelle der Unthat angekommen, verläßt seinen Sitz, um zu retten. Zwei Kinder sind bereits Leichen. Das ältere Kind, ein Mädchen von sechs

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, ^.bluf einen Beschluß ber vorigjährigen Synobe hat bie Synobal-Repralentan, eine Anfrage, bk Colibat-Frage betreffenb, an bie Ministerien von Preußen Baben unb ÄcJ^en ^richtet, unb ist dabei von der Ansicht ausgeganaen daß bte üufheh im

"^'Zwang-Gesetzes eine inner-kirchliche Angelegenheit sei.' Die Großherzoglich C m Beantwortung, die etwa dahin zielen könnte, abgrkbnt. Preußische Regierung hat erklärt, daß sie der Auffassung de« G-aen- tandes als eines inner-kirchlichen nicht entgegentrete. Die Groß^erzoglich Baaiicke bes Colibat Zwang-GesetzeS für eine inner-kirchliche Angelegenheit zu erklären für aber etwa ein richterliches Urtheil in Betracht kommen nhXhr?tab'ft bCsbenJefe'^flkrungen selbstverständlich einen Aasspruch m^?CM?nLn^n m SU berücksichtigen, daß in den Ländern, wo bie AltkathoUken her hl» a? wirkliche Katholiken anerkannt gebliebe* sind,

öer ben altkatholischen Gemeinben zuständige Antheil an dem bestehenden Ki-'ckienoer-

und^ben Dotationen der Pfarreien in Betracht kommt. Wo ganze Gemeinden mit ihrem Seelsorger an ber Spitze, sich für altkatbolilcki erklärt baben namentlich im ®ro|berjogtbum Baden, in vielen Fällen ber Fall ist ist die Frage «ntbdirme^ b C ^euratboItfen ^abcn an diesem Pfarr- und Kirchen-Vermögen keinen

Was nun bie Verhandlungen über die betreffende Fraae auf ber hkaHhriA Synode anbelangi, so sind die Debatten in einer sehr ernsten und d?r Sache en^ dru würdigen Weise geführt worben, unb ber Beschluß gefaßt wenn icb ibn aurfi wSttlich. wie er formulkt worben ift, boch dem 'Anne nach wiebln kann? * bafe, ba der Priester-Colibat keinen dogmatischen sondern nur einen diS- beft S aKfer2bat/ UnVCfrJ\mtt Rücksicht darauf, daß durch das bestehende Colibat - Zwang - Gesetz ber der geistlichen Jurisdiktion des römischen Papstes unterworfenen Geistlichen vielfach im höchsten Grabe ärgerliche unb bie Sittlichkeit im Volke tief schädigenbe Zustände heroor- gerufen werben erklärt bie altkatholische Synode mit 75 gegen 22 Stimmen

hbftVa5? ^te fQr die römisch katholische GMuch-

^o"bat-Zwang-Gesetz für Geistliche, die der altkatholischen Gemeinschaft angeboren, nicht verbindlich sei.

ftimmHH^^ft^r0?6 waren 26 Geistliche und 74 Laien anwesend. Bei der Ab- a i^fnhrhApr bhRF fcb/Cn Stimmberechtigte. Die Verhandlungen werden später ausführlicher bekannt gemacht werden. Dr. Wilbrand

Vermischte-.

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