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General Browne meldet: Alles ruhig tu

Ausschuss- zugewiesen wird. Nach längerer Debatte wird der Gesetzentwurf über Forterhebung der Steuern und Bestreitung des Staatsaufwandes im ersten Quartal 1879 gemäß den Beschlüssen des Budget-Ausschusses in zweitel

SMeyraptnlche 6cpe(djtn.

Wagner'- telegr. Eorrespondenz - Bureau.

Washington, 18. December. Die Eorrespondenz zwischen der Unions-

Schwei).

Bern, 17. December. Dreizehn Mitglieder der Bundesversammlung tnterpelltren den Bundesrath über die gegen dieAvantgarde" erlassenen Ver­fügungen und gerichtlichen Maßregeln gegen die Schuldigen. Fünfzehn Mit­glieder interpelliren den Bundesrath über die Reorganisation der Behörden der Gotthardtbahn. Der Ständerath erklärte die Motion F^euler's auf Aufhebung der Bundesversassungs'Artikel, welches die Todes- und Körperstrafen abgeschafft baben, mit 30 gegen 12 Stimmen für erheblich.

Außland.

Petersburg, 17. December. Es wird constatirt, daß es sich niemals um eine Abmachung in Betreff der Besetzung von Merw durch die Russen ge- bandelt hat. Alle darauf bezüglichen Comb'nationen auswärtiger Blätter sind unrichtig. Ebenso unbegründet ist die Behauptung von Unterhandlungen der Mächte über eine gemischte Occupation Rumeltens nach dem Abzüge der russischen Truppen. Bis jetzt ist kein derartiger Vorschlag formulirt worden.

zu stnden. gellt nach den Ferien einen umfangreichen Bericht ver UnterrichtS-Commission

tn Aussickt und ersucht das Haus, für jetzt von einer weiteren Besprechung des Gegenstandes abzustehen Richter (Hagen) und Windthorst (Meppen) erklären sich seitens der Fortschrittspartei !nd resp ves Lentrums damit einverstanden. - Der Entwurf über Erweiterung der Z'nsgarantw für das Anlage-Capital der Eisenbahn Finnentrop-Olpe toirb in ö^^er Lesung genehmigt. Bei dn fortgesetzten Berathung des Etats des Ministers des Innern rügt Schmidt (Stetnn) die Ausübung der Lheatercensur in Stettin durch das Verbot derFourchambaults. Der Mtnistn des Innern erklärt, es den Betheiltgten überlasten zu müssen, gegenüber solchen Verboten bet der zuständigen Beschwerde-Instanz Recht zu suchen. Bevor dies nicht geschehen - und -z fei nicht geschehen - liege für ihn kein Grund zum Einschreiten vor. Horwitz halt das Verbot für unberechtigt und unzütreffend. Windthorst (Meppen) dagegen erklärt sich mit den Erklar-

Minikers einverstanden. Das Haus erledigte hierauf bet im Ganzen wenig erheb- d-s SDZiniflniumS d-s Innen... «uf eine Anfrage Berg« « welche Entschlüste die Regierung bezüglich der Concurrenz der Gefangntßarbeit mit der freien Arbeit gefaßt habe, erwiderte der Regierungs-Commtstar, dle Regierung habe die bezüglichen Beschlüste des d Handelstages thunlichst berücksichtigt, indeß hätten sich dabei manche praktische Schwierigkeiten geltend gemacht.

Leivria, 17. Dec. Die Polizei-Behörde hat eine Belohnung von 200 M. ou^eiefct auf die Entdeckung des Schreibers einer Postkarte, die Bebel zuge aanaen tst und ihn mit einem Angriff auf sein Leben bedroht. Nach denLeipz. Nachr." tst die Karte unterzeichnet:Ein Socialdemokrat. Als Grund der Bedrohung wird angegeben, daß Bebelsich gegen früher nicht mehr als L-octal- temokrat offen bekenne," sodann, daß erHausbesitzer sei" undwährend er andere zum Theilen auffordere, dies selbst nicht thue."

Kesterreich.

Pesth, 17. December. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetem Hauses wurde nach längerer Debatte und den Erwiderungen Tisza's, der sich gegen die Vorwürfe verwahrte, er habe unnöthigerweise die Vertrauensfrage aufgeworfen und erklärte, daß dies nur in Folge des Antrages Helsy s erfolgt sei, die Indemnität für das erste Quartal von 1879 mit 199 gegen 125 Stimmen bewilligt.

und dritter Lesung angenommen.

Lahore, 18. December. Der Vicekönig hielt gestern eine Revue über das Truppenkontingent der Lehensfürsten, 3000 Mann mit 10 Kanonen, ob. Er dankte in seiner Ansprache für die Schnelligkeit, womit die Fürsten ihre Dienste zur Verfügung gestellt und fügte hinzu, England sei niemals ein um großmütiger Feind gewesen; aber Gerechtigkeit müffe der Großmuth voraus- .ehen. England wäre der Loyalität seiner Verbündeten unwürdig, wenn eS eine ihm ohne Prooocation zugefügte Insulte nicht bestrafen könnte, oder wollte. Er hoffe, daß der Emir durch das bisher erlittene Mißgeschick belehrt werde, den Krieg nicht fortzuführen. Das Contingent geht am Samstag von Peshawer ab, um den Khyber-Paß und den Kabul-Fluß zu besetzen, damit die regulären Truppen vorrücken können. Englische Officiere commandtren das Contingent.

Nom, 18. December. Neben der gemeldeten Version über die bevor- stehenden Minister-Ernennungen circultrt noch folgende Mimsterliste, die eben­falls einer weiteren Bestätigung bedarf: De PrettS Ministerpräsident, Innere! und interimistisch Auswärtiges, Magltant Finanzen, Mezzanotti Arbeiten, Cop- pino Unterr-cht, Majorana Ackerbau, Maze de la Roche Krieg, Ferraciu Marine, Tajant Justiz. r x

Versailles, 18. December, Abends. Der Senat genehmigte einstm- mtg das Äusgaben-Budget. c

Rom, 18. December. Die Journale bestätigen die vorstehende Mimster- ltfte. Gras Torniellt wird zum Generalsecretär im Ministerium des Aeußern, Morana zum Secretär im Ministerium des Innern ernannt werden.

L o k a l-Sr o t t z.

Gießen, 19. December. Auf hiesiger Hochschule sind in diesem Semester i- Ganzen 357 Studirende immatrikultrt. Im Sommerfemester waren eS 331, fo bnf -in Zuwachs von 26 Personen zu constattren tst. Unter den 357 Studtreud« fin 278 Hessen und 79 N chlhtssen. Es widmen sich der Theologie 18, RechtSwisienschost SS, Medtctn 71 (excL 5 nicht immotrikultrte Hörer), Thierhetlkund, 11, Cameralwifiea- schäft 5, Forstw ffevfchaft 16, Mathematik 29, class. Philologie 29, neuere Philologie iS. Ph'losop'ne rc. 30, Pharmacte 23, Chemie 15. - Außer diesen Studtrenden besuch« noch 10 Personen reiferen alter« die Vorlesungen.

__Uafete Notiz im gestrigen Blatte, betr. Theilnahme des OfficiercorpS bd hiesigen Regiment« am Leichenbegängnisse Ihrer König!. Hoheit^der Großherzogin, en . änzen wir noch dahin, daß die in der Garnison gebliebenen 3 Officiere, 1 Hauptmam und 2 Lieutenant«, in dienstlicher Beziehung hier bleiben mußten.

__Die Adresse, welche der Magistrat und die Stadtverordneten an Se. Ä5ntgl Hoheit unseren Großherzog ergehen ließen, trägt selbstverständlich die Namen fLmwt l ich er Stadtverordneten. Durch ein Versehen unterblieb die Fortführung de« alphabL NamenS^ Verz^chn^ssrS^ Sonntag, MorgenS9Uhr, findet». A. auch inider S,nlagos« ein feierlicher TrauergotteSdtenft zum Andenken an die Hochseltge Großherzoga

Wegen Obdachlosigkeit fanden gestern Abend 2 Persoven Fret-QUartier Ein Mann, welcher NachtS um 3 Ubr um Quartter bat, konnte solche« nicht gewähr werden. Ferner wurden mehrere Bettler gestern Nachmittag ctnflebetmft.

_ __ Ein junger Mann hat sich heute Nacht erhängt. Gekrankter Ehrgeiz sol das Motiv der traurigen Tbot gewesen sein. ,

--Der Alicen Verein für Frauenbildung und Erwerb beschloß in sck^ .estern Nachm'ttag ao^chtttenen VorstandSsitzung anläßlich de« Hinscheiden« setnc Hohen Prottkto in an 5e «5ntol. Hoheit ben Großherzog eine BeileidS-Adreffe zu rtcht^

Gießen 19. December. In der gestrigen MonatSversammlung de« Ariegerveretn« u. A beschlosien. eine Beileidsadreffe an Seine Königliche Hoheit ben Großherzog abjufenba Don Setten des Vorstanbes war das Erforderliche bereits vorbereitet und erh ble W schlaqene Fällung der Adrcffe die einstimmige Genehnügung des Verein«. Dieselbe ist bettid mit dem Nachtzug 2» nach Darmstadt abgegangen. Wortlaut .st folgenber:

Gießen, den 18. December 1878.

Allerdurchlauchtigster Großherzog I Allergnädigster Fürst und Herr!

Mit tiefer Trauer nahen in diesen Tagen sich alle Kreise, alle Klasien de« heMa Volkes Ew. Kgl. Hobe.t, um Zeugniß zu geben, wie schmerzlich der Verlust, den «w. Hoheit und Allerhöchstderen Familie erlitten haben, von dem ganzen Lande mitempfunden W

bereite erreicht. Im Ganze« haben ble Verhandlungen von »ilftngen an - KritchtvÜMd.

wenig Sympathien Bei dem Volke, dian will hier emen Frie en c> ne >e Athen, 17. December. Die Kammer Oer Abgeordneten genehmigte in Maigesetze; lieber will man von"öeste^ d^r Schwester ^ünferer erster L d'.n Gesetzentwurf, betr. d.e Aufnahme einer Anleihe von 60 Mill.

7 Ea/ E f>oi? d^twfst?Trauer°her^ö?aerufen. Natürlich erfährt Drachmen, welche au-schließlich dazu dienen soll, den Zwangscours aus,«heben JSVE L mit Prinzeß L und d,e Kasse für Brücken, und Straßenbau zu dotiren.

Maraarethe, welche im engsten Familienkreise begangen werden wird, einen

beträchtlichen Aufschub; man spricht davon, ie Hochzeit erst na em Lahore, 15. December. General Roberts hat feine RecognoScirung Osterfeste stattfinden soll. bnü das vom Lebensretter nach Schaturgirdan am 9. d. beendet. Die Truppen leiden unter der strengen

- In Jt°U-n ^Ub-n wir das Schauspiel, daß das ^m^e^Eetter %et%ormat)d) soweit nöthig, vollende,. D.e Jagls und di. des Kömgs Humbn^«.^tat Dasiamante's ^cht zum Ausgangspunkte einer Ghilzais find den Engländern freundlich. Der Weg zur Spitze des Khotul ist erhielt, weil er das Attentat Paffamante s n gummUTte- @encral Roberts ist am 10. d. nach Ali Khel

Reacttonspolittk habe-machen ^llen. D st s , mrückgekehrt, ohne einen Schuß zu thun. Die Stellung von Paiwar wurde

Cairoli's zur Folge haben dürfte,ber ^eaieruual n VeNhetd gungszustand gesetzt - General Browne meldet: Alles ruhig t.i VVÄ LS"« f: ^dulpV dm Khojeck Paß besetzt. Kein Paß ist °om

d« Volksvertretung sich zu einem Votum vereinigte, in welchem eine entgegen» F-inde besetzt.

gefe^e Auffasiung vorwaltete. Es ist dies eine unerwartete internationale Türkei.

Rechtfertigung des deutschen Reichspolizeigesetzes. Konstantinopel, 16. Decbr. Abdul Kerlm Pascha, Redls P-sch-

- Die Andeutungen betreffs gemeinschaf ltcher Maßnahmen der Kongreß. anOfre fluf 8<mno8 ,rt)ielten bie Erlaubniß, sich in Rhodu« au,zu. Mächte, um späteren Ruhestörungen in Rumelien und Bulgarien halten. Wie verlautet, hat der Ministerrath am Sonntag besckloffen, die grie»

Abmarsch der Ruffen sofort entgegentreten zu können, finden Besta ig g. _ und die Angelegenheit des Friedensvertrages mit Rußland baldigst Wenn aüch noch kein definitives Resultat erzielt worden ist, besteht doch Mn ww ö Zweifel daß die Mächte über die Nothwendigkeit bewaffneter Vorkehrungen -----

öuia sind. Sollten sich begründete Bedenken gegen die Entsendung eines aus allen Mächten zusammengesetzten (Kontingents ergeben, so werden wahrscheinlich (

vi»Ker Linie betbeiliaten Staaten ersucht werden, die nöthige ExecuNv» ;------- - c w .f,_.

, .]* b Stärke von 10 bis 15,000 Mann zu stellen. Im Allgemeinen Regierung nnd Deutschland wegen der Ausweisung Baumer ist veröffentlicht. N mau »u diese» Saupibetheiligten Rußland, England und Oesterreich, doch Danach oertheidigt Deutschland seinen in dieser Frage eingenommenen Stand- ^?I dn rechnet sich zu denselben. Dem Obercommandeur dieses gemischten punkt, wahrt sich da« Recht der Ausweisung und lehnt es ab, irgendwelche Krecutlons-Corps würde ein beneldenswerther Posten zu Thell werden! Man Entschädigung zu g-währen. ,. . . ..

tnrlAt bavon daß er keiner der genannten vier Nationalitäten angehören durste! London, 18. December. Der Herzog von Connaught ist heute früh P tI(n' ,7 Dkiembn 3bgeetbnetenbau8. Stuf der Tagesordnung steht die Inter- hier eingetroffen. Die Königin und Familie wohnte in der Dchloßkapelle von betreffenb bie Regelung bet Pensionirungsverhältnisse bet Elementarlehrer unb Windsor dem Gottesdienst UM 3 Uhr Nachmittags anläßlich des Begräbniffes Aufbesierung ber Lage ber ElementarlehrerMittwen unb Waisen. Der Cultusmtnister erklärt G^ßherzogin Alice von Heffen bei, während hier und in vielen Städten S.t1üoViCf ®leT6u a3n" Vli Sanbe« Trauerglocken läuteten. Die Königin geht am Freitag nach

de8^Jn^pe^llanVen,^daß"^däs Unternchtsgese^"r?Ede^nächste^S^ssion^ntcht^vorgetegt werden Wie«, 18. December. Abgeordnetenhaus. Der HandelsminPer legte »öcbte sei nicht recht zutreffenb. Die Regierung lege nach wie vor ben größten Werth barauf, Handelsvertrag mit Deutschland vor, welcher dem volkswirthschaftlichm ^t-^Geiek so balb wie möglich vorzulegen. Die Frage stehe in Wechselbeziehung mit ver Finanz-1 mirk WnA TAnnpror TipBfltf* wird der (Nefetientwurf

« orm Von dieser bliebe^'bi?Beschaffung ber erforderlichen Mittel abhängig Bevor man bt-se^ nicht kenne, sei bas Unterrichtsgesetz nicht vorzulegen. Bevor aber bie Vorlegung bcfftiben sich nicht thua laffe, seien bie Penstonsverhältmffe ber Elementarpehrerntc^ zu regeln.Wlrsinb Alle bamtt etnverstanben, baß Nothstänbe vorliegen, welche bringenber Abhulfe bebürfen. Es ist beßhalb ber Emeritenfonbs bereits verstärkt worben. Eine Süßere Verstärkung war beabsichtigt, scheiterte aber." Eine gerechte Regelung werbe sich nur auf bem Wege ber Gesetzgebung herbel- fübren laffen Allein bie Frage, wer hat bie Emeriten-Gehalte zu zahlen, hange mit der wetteren Nage zu ammen, wem bk Kosten ber Volksschule zufalle. Die Frage nach e.ner zweckmäßigeren Lanbhabunq bes Gesetzes vom 22. December 1869 solle auf's Neue geprüft u^b erwogen werben, Obschon ihm (bem Minister) neue Gesichtspunkte für bie Anwenbung be« GescheS ebensowenig betaebrackt worben seien, als Klagen über bie bisherige Anwenbung bes Gesetzes. ,,Jch will solche neue Momente gerne berücksichtigen; bas kann ich aber sagen, ich bin überzeugt, bet trgenb welcher Möglichkeit seitens bes Ftnanzmintsters jebe Unterstützung für .ben Gegenstanb m Rebe

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