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*6g„ d-r Schwel, ist das neue Gesetz über die MililLipflicht-Ersatzst-uer in Kraft getreten. Die B-völkerunq des Cantons Gens hat die vom Großen Rath vorpeschlagene VersassungsLnderung zum Zweck der Erweiterung der Regierunasbefugnifle in kirchlichen Angelegenheiten abgelehnt, doch ist diese Kundgebung keineswegs als ein Schritt zum Aufgeben des Kampfes gegen den Ultramontanismus zu betrachten. . , .. _
Die ungarische Ministerkrisis ist durch die Entscheioung des Kaisers,
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Bielefelder Hemden-Einsähe, von 75 an, empfiehlt in reicher Auswahl (5490) II. Riibsamen.
befindet sich die österreichische noch im Fluß, da es immer zweifelloser wird, daß die cisleitbanischen Minister nicht mehr vor den Reichsralh treten wollen. Mittlerweile hat der croatische Landtag die bosniiche Frage durch An- nähme einer Adresse, welche die Annexion der occupirten Nachbaiprooinzen verlangt, noch brennender gemacht, als sie bisher war.
In den großen Städten Rußlands tritt die revolutionäre Partei immer kühner hervor, indem sie nunmehr sogar die Beseitigung der herrschenden Dynastie fordert. Während Kaiser Alexander selbst sich noch in der Krim aushält, soll der Großfürst Thronfolger als Präsident einer Commission an dem Entwurf einer Verfassung auf liberaler Grundlage arbeiten. Der Finanzminister Greigh ist nach Paris gereist, um dort den Abschluß einer Metallanleide vorzubereiten, mit deren Hülfe das für Kriegszwecke ausgegebene Papiergeld (480 Mill. Rub). angekauft und die Valuta wiederhergestellt werden soll.
Jenseits der Vogesen theilten sich merkwürdiger Weise zwei Männer in das Interesse des Tages, die sonst wenig mit einander gemein habe,, Gambetta und Fürst Bismarck: Ersterer durch seine in Grenoble g-hal- tene Rede, in welcher dieser Commis voyageur der Republik, wie er sich selbst nannte, zur Wahl gut republikani'cher Delegirten für die bevorstehenden Senatorenwahlen aufforderte und zur Beruhigung gewtffer Leute versicherte, er sei kein Feind der Religion, sondern wolle nur seinen Landsleuten das Joch der Priesterherrschaft abschütteln helfen; Bismarck dadurch, daß er im Deutschen i Reichstage die starke Ausbreitung der Soctaldemokratie in Deutschland aus die Pariser Commune zurückgeführt und Sonnemann der Veibindung mit der französischen Regierung beschuldigt hatte. Ein recht bedenkliches Symptom für die Gefahren, von denen die Entwicklung der Republik bedroht ist, zeigte sich in dem neuerlich starken Hervortreten der radicalen Elemente, sowohl bei Ge« legenheit einer Gemeinderathswahl in Paris, wie bei einer Depulirten-Stichwahl in Moulins. Für die klerikale Partei ist der plötzliche Tod des Erzbischofs Dupanloup von Orleans, einer ihrer tüchtigsten Kämpfer, ein sch verer Schlag.
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Unser Kaiser, der bis jetzt noch in Baden-Baden weilt, hat aus den Rath der Aerzte nach Beendigung der dortigen Kur noch einen lageren Aufenthalt in Wiesbaden in Aussicht genommen. Prinz Heinrich, der zweite Sohn des Kronprinzen, hat die beabsichtigte Reffe um bie Welt am 14. d.
D-r Reichstag befchLftigle sich, nachdem er bisheriges Präsidium I für die Dauer der Session mit Acciamation wiedergewählt, ausschließlich mi der zweiten Lesung des Socialistengefetzes. Den b-d-u^amst-n Punkt d-r langen Verhandlungen bildete di- am ersten Tage geha tene Rede des Für- 9en Bismarck, welcher die Fraktionen der National-Liberalen und Conser- vativen eindringlich aufforderte, sich mit der Regierung vertrauensvoll zu einer festen Phalanx zusammenzuschließen, um allen Sturmen, denen das Reich aus- gesetzt sei, kräftigen Widerstand zu leisten. Bennigsens Rede am folgenden Tage bewies, daß dieser Appell nicht vergebens ergangen war. Obgleich die Verhandlungen weiterhin aus mehr Schwierigkeiten gestoßen sind, als man er- wartet, so bleibt doch die allgemeine Ueberzeugung von einer bevorstehenden Elnigung zwischen Regierung und Volksvertretung bestehen. Legte doch Niemand die Nothwendigkeit eines Ausnahmeges-tzes zum L-chutz der bedrohten staatlichen Ordnung deutlicher dar, als die socialdemokratischen Abgeordneten selbst mit ihren zum Aufruhr provocirenden Reden! In den 200 Stimmen, welche dav di- Sicherung aller Wahlversammlungen bezweckende Amendement Bruels zu & 5 gegen 167 Stimmen ablehnten, steht man mit Recht die zukünftige Mai°^ rität für das ganze Gesetz. Dasielbe beginnt übrigens schon jetzt seine Wirkun zu üben, indem z. B. d-r katholische Volksverein zu München aus Furcht, sich von dem Gesetz mitbetroffen zu sehen, auf den Antrag seines Vorstandes, des bekannten Dr. Sigl, seine Auflösung beschloffen hat.
Zwischen demVatican und der preußischen Regierung schweben, wie es scheint, noch immer vertrauliche Verhandlungen, sie bieten aber nach wie vor wenig Aussicht auf Erfolg. D-r wirkliche Stand der Ding- wird durch die alles Maß überschreitende seindselige Haltung der C-ntrumspartei in e n -tg-nthümliches Licht gestellt. Was kann Fürst Bismarck durch alles noch so freundliche Entgegenkommen zu erreichen hoffen, wenn die Führer jener Partet sich nicht scheuen, im offenen Reichstag d-r Regierung gewerbsmäßige Brandstiftung vorzuwerfen und das Regiment Kaiser Wilhelms gar mit der napoleonischen Fremdherrschaft auf eine Stufe zu stellen l Oder wenn die ultramontanen Preßorgane unermüdlich versichern, daß das Centrum als Oppositionspartei heute nothwendiger sei als je, auch wenn Friede zwischen Staat und Kirche geschloffen werde! Das Schlimmste ist, daß man bei der bekannten Doppel- zünaiakeit der römischen Curie befürchten muß, die feindselige H-ltung der Cdntrumspartei hänge trotz der scheinbaren persönlichen Friedfertigkeit Leo s XIII. mit geheimen Weisungen aus Rom zusammen, der Papst werde wenigstens nicht stark genug sein, um die ihn umgarnende unversöhnliche Jesuttenpartel unter seinen Willen zu beugen. Die Reise des soeben in Rom eingetroffenen M'ld gesinnten Erzbischofs von Bamberg, welcher ohne Zweifel Vermittlungszwecke verfolgt, ist daher wenig geeignet, die Hoffnungen auf das Zustaiidekommen eines Ausgleichs zu befestigen. Wie es in Bayern selbst mit dem Verhältniß zwischen Staat und Kirche aussieht, ergiebt sich aus der im Auftrage des Königs Seitens der Regierung erfolgten schroffen Zurückweisung der Petition des Würzburger Klerus um baldige Wtederbesetzung des seit 3 Jahren vacanten
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Gießen, 19. October. (Sitzung der Stadtverordneten am 17. October.) Dir c>dee, unsere Realschule zu einer solchen 1 Ordnung zu erbeben, war eine glückliche und in jeder Beziehung zufriedenstellende. Ei Mich wird die Prima von mehr SElN altz angenommen war, besucht (22) und erzielt dadurch zweitens die Verwaltung einen Utb. schuh von 552 JL Da nun die Vorschule zur Realschule und Jpectefl die zveice Klasse derselben überfüllt ist, eine segensreiche Wirkung der Lehrer bet dieser L>chüler- »ahl nicht möglich ist, so beantrag e der Herr Realschutdirector auS dem obigen Ueber- schuß 350 JL für Ueberstunden an dieser Klasse für zw-i L-Hrer verwenden zu dürfen Die Versammlung genehmigte diese Anträge. — Die Realschule wird,derzeit von 617 Schülern besucht, davon entfallen 297 allein auf die Vorschule. — Jacob Steinbach von Burg-Solms will an der projectirten Querstraße zwischm der Grün- berger und L cher Straße ein Wohnhaus errichten und wird ihm da« noihige statische Gelände zu dem üblichen Preise oerwilltgt, wenn er den Wasserabfluß nach Angabe des Stadtbaumeisters anlegt und auf Anlegung der Straß- uni Beleuchtung feiten? Dcr Stadt verzichtet. — An Stelle einer alten Scheune will Herr G g. Unverzagt in der ÄapIanSaaffc ein Lagerhaus mit Wohnung errichten und wird ihm dies.6 m:t ner Bestimmung erlaubt, daß er eine Brandmauer durchaus ziehen läßt. — Die Erbauung einer Waschküche In den Hofraithen der Herren Architect Stein, Jul. Hoch und LüdekenS wird gutgeheißen; desgleichen die Erbauung einer Scheune mit Kniestock Durch Herrn Balth. Strauch. — Die Summe von 1437 jt sür Wrldwegbauarbeiten wird zu Lasten des Rechnungsjahres 1878 anstatt 1877 geschrieben. - Zw.'i Gesuche um Erbauung von Schlächtereien durch die Herren Mchzer Meister am seltersweg und Ruppel am Ludwigsplatz werden provisorisch bis zur Errich ung des^stadtischev Schlachthauses unter der Bedingung genehmigt, daß die dabei anzulegenden Senkzrubev und Canäle gehörig cemmtirt und von Zeit zu Zeit be6tnftcirt werden. U-bligens wird der Kreisausschuß sich noch hiermit befassen und dürfte die Errichtung der^rchlächtcrei auf dem Seltersmeg fraglich sein, indem durch die Ausdünstungen im öommer bie Nachbarschaft sehr in Mitleidenschaft gezogen würde. — Die Reparatur des Dach.4 auf dem Vix'schm Thorhause wird beschlossen und der Credit von 69 Jü genehmijjt. — Betr. Ausbau der Ludwiasstraße beschloß die heutige V rsammlung nach dem Aatcau der Baudeputation, daß vom Viadukt der Oberhcsstschm Bahn bis zur Urnoersimlsstrasr beiderseitig Trottoirs angelegt werden sollen und wird der dafür erforderlich: Cred.l von 1520 JL gutgeheißen. — Die Theilung der 4 Classe der L>tadtkaabenfchu'.e a..-
-..v-". --- -------------. - . ■ a käce’ ' langend, wirb dem betr. Schulverwalter die üblich: Vergütung von 1,50 jl pro stunlt
daß der Ministerpräsident Tisza bis auf Weiteres bie Leitung des Finanz- ^rwill.gt. — Die Pflasterung der Trottoirs in der Bismarckitratze wird nach der wesens übernehmen und die Politik der Regierung zunächst noch vor dem ^rag des Stadtbaumeisters dem eben dort beschäftigten Pflffterer Karl Port Üde.-' Reichstag vertheidigen soll, zu einem vorläufigen Abschluß gekommen; dagegen tragen. Hiermit Schluß der öffentlichen Sitzung^______________________________2-
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