Ausgabe 
20.10.1878 Erstes Blatt
 
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Lokal-Notiz.

Sieben, 19.October. H.utkN^chl wuidc. rote schon öfters, ein den bessern. Standen ongeborenber Monn aus dem Seltei6berg. welcher laut skandalisirte und schwer beladen war, nach Hause gebracht. $e> Betreffende sollte stch schjmen in seinn Stellung eine so unwürdlae Rolle zu spielen. Hoffentlich genügt diese Miltheiinng uni denselben etw->S vorsi^ttoer zu machen.

Literarisches.

Ein Weltblatt wie Hallberger'Slieber Land und Meer", das fast dn Vierteljahrhundert in Glanz und Ehren besteht und unter den großen iUuftrirtcn Zeitungen mit den ersten Rang einntmmt, bedarf beim Eintritt in einen neuen Jahr- gang nicht des Empfehlungsbriefs der Presse: diese kann nur auf's Neue ihrer Freude, daS schöne Blatt immer frisch und lebenskräftig zu sehen, Worte leihen. Aber dal Blatt hat sich dieses Jahr sozusagen verjüngt: in neuer, eleganterer und prächtigerer Form tritt »lieber Land und Neer" mit dem eben begonnenen neuen Jahrgang vor seine Leser. Hatte die die schöne Ausstattung des Blattes ihm schon bislang den Mir eines Prachtweikcs erworben, so erscheint es nun in noch schöneren, größeren, dem Äugt wohlgefälligeren Lettern auf dem herrlichsten, kräftigsten Tonpapier, so daß der 8Iid mit wahrer Freude darauf ruht und die Blätter nicht bloß dem Augenblick dienen sondern für die Dauer erhalten bleiben. Der Inhalt entspricht dem prächtigen Aeußeren die ersten Namen haben stch wieder zusammenqefunden, dem Blatte feinen alten Glan> zu erdalten. Die besten Romanciers und Novellisten sind mit Arbeiten ihrer Fede- vertreten, Fanny Lewald, Jensen, Gottschall, Schücking, Samarow, FcanzoS, Hetzel Lindau, Ring rc., die populärsten Effayisten liefern Beiträge zu belehrender Unterhaltung zu unterhaltender Belehrung. Die uinstchtig redigtrten Notizblätter erhalten den Lrfer vollständig auf dem Laufenden. Die geistigen Spiele sorgen für Abwechslung und An regung in den Erholungsstunden. Auf gleicher Höhe stehen die trefflichen Illustrationen, die dem Blatte einen so glänzenden Ruf verschafft und in den Prachtwerken deS Hall brrger'schen Verlags ihre reichen Ausläufer gefunden; schon die ersten Nummern geben brillante Proben in den beiden großen Tableaux: der Familie des deutschen Kronprinzen, dem Audienzsaal des Kaisers von Oesterreich, den Porträts zeitgenö'sischer Celebritäten, >en zahlreichen Skizzen vom Kriegsschauplatz, den eleganten Genrebildern und dem hübschen, gemüthl'chen Humor. Kurz, das Blatt steht nicht nur auf der Höhe der Zeit es zeigt mit jedem neuen Jahre, daß es nicht bei den gewonnenen glänzender Resultaten stehen bleibt, sondern immer Neues in neuer und noch schönerer Form zu bieten sucht und zwar zu einem Preis, der jetzt noch mehr als früher fast unbegreiflich b'llia zu nennen ist.

Auszug a. 6. StandesamtsreMern des Standesamts Gießen.

Vom 12. bis 18. October 1878.

Aufgebote. t

14. October. Taglöhner Johannes Blößer von Herchenhain mit Anna Elisabeth Karoline Wilhelmine Hartmann, Tochter des zu Dillenburg verstorbenen Schuhmacher-

Dermischtes.

Paris, 14. October. Gestern, gegen drei Uhr, war der Ballon captif im Be- flriff, seinen höchsten Punkt zu ei reichen, als eine fremde junge Dame, die mit aufae- stiegen war, einen Schrei ausstieß und zusommenbrach. Man glaubte zuerst an einen Nerven- oder Schwindelanfall; aber ein Arzt, der sich glückt cher Weise auf der Gondel

Erkannte sogleich, daß die Frau im Begriff war, zu entbinden. Einer dn Lustschiffer gab sogleich das Zeichen zur Niederfahrt. Aber das Kind wollte nick warten. Ohne einen Augenblick zu verltercn, waltete der Arzt feines Amtes, bat die a 'wesenden Herren, stch etwas zurück zu ziehen und schritt zu der Entbmduna, die in der glücklichsten Welse vor stch ging. Em kräftiger Kaade war einige hundert Met« hoch in der Luft auf die Welt gekommen. Man landete. Die Musik spielte und mischte ihre Klänge in das Geschrei des Knäbleins. Sobald das Luftschiff befestigt und das Stegbrett gelegt war, nahmen die dienstthuenden Arbester die junge Frau in ihre Arme und trugen sie in den nächsten Wagen; eine Dame trug den Neugeborenen tn ihrem ^hawl nach. Der Arzt, ein Fremder aus Tarbe, hatte 20 Francs für die Luftfahrt gezahlt; er empfing beim Absteigen ein Honorar von fünfhundert Francs. Die Aerztk wissen also jetzt wo eine einträgliche Kun"schaft zu fink en ist. Der Vater ist der Sohn eines der größten Manufaktunste.. von M-nchrster. Seine Frau wollte durchaus in den Ballon steigen und in ibren Zustande sind die Gelüste bekanntlich unwiderstehlich Mutter und Kind befinden sich wohl. DaS letztere wird jedenfalls mit Recht den Titel Seine Hocbgeboren führen dürfen.

Berlin, 17. October. Am ersten Sonntag jeden MonatS ist der Eintrittspreis tn den Zoologischen Garten auf 25 Pf. ermäßigt. Er war auch gestern nicht erhöht, obgleich die Nubier noch immer dort zu sehen sind. Die Folge war eine wahre Völkerwanderung nach dem Zoologischen Garten, der gestern von 62,000 Personen besucht wurde. Ein ähnlicher Zudran­fand selbst an jenem Tage nicht statt, wo die Mitglieder des Congresies den Zoologischen Gart,?, besuchten. Jndesien ging Alles ruhig und ordentlich zu.

Rotterdam, 7. October. Vor einigen Tagen bemüßigte sich ein zehnjähriger Änabc ein Schaf, welches auf einer von der Chausiee durch einen Graben getrennten Wiese weidete' durch Steinwerfen rc. zu verjagen und zu quälen Das Schaf wurde hierdurch so in Muth gebracht, daß es über den Graben setzte und dem Knaben so energisch zu Leibe ging, daß derselbe in eine geradezu lebensgefährliche Lage kam, aus welcher er, höchst übel zugerichtet, von zufällig Vorübergehenden noch zeitig gerettet wurde; mit vieler Mühe gelang es einigen Männern, da« wüthende Thier von dem Gegenstand seiner gerechten Zornesausbrüche zurückzuhalten und wieder auf die Wiese zu bringen. Als der Junge den folgenden Tag wieder an der Wiese vorbeigi«, wurde das Thier ihn kaum gewahr, als es auch schon über den Graben setzte und mit erneuerter Wuth seinen Bedränger anfiel, denselben gegen eine Hecke andrückte und erst wieder auf Zuspringen mehrerer Personen zurückgetrieben werden konnte. Blutend und heulend suchte der aefcbunbene Thierquäler das Weite.

Aus Liverpool wird ein entsetzlicher Unglücksfall gemeldet, desien Schauplatz da« in der Paradiesstraße gelegene Colosseum-Theater war, welches hauptächlich von dem Arbeiter- stände besucht wird und zwischen vier bis fünf Tausend Menschen faßt. Freitag Abend, während eines komischen Vortrags, zankten sich einige Zuhörer im Parterre; der Streit artete in eine Schlägerei aus und kurz darauf erscholl der falsche AlarmrufFeuer". Die entsetzte Menge drängte nach den Thüren und wälzte sich in immer anschwellenden Waffen nach dem Haupr- Ausganqsthor, das unglücklicher Weise durch eine Barriere theilweise versperrt war; hier er­eignete sich eine Scene, welche aller Beschreibung spottet. Alles stürzte übereinander und über fünf bis sechs Fuß hohe Menschcnlage stürmte die Menge dahin. Alle Versuche, das Publikum zu beruhigen, blieben erfolglos und das Gedränge dauerte fort, bis der Saal gänzlich geleert. Jetzt erst konnten von der Polizei die ersten Rettungsversuche angestellt werden. Die Ver­wundeten und Todten wurden in den benachbarten Hospitälern untergebracht; in der Royal Jnfirmary liegen nicht weniger als 33 Todte; im Ganzen sollen 39 Personen todt aufgefunden worden sein.

Organisation Ostrumeliens durch die Ottomanische Bank schlüssig zu machen. Die Pforte beschloß die Entsendung einer Milttärcommission in das Rhodos qeblrqe, um die dortigen Insurgenten zur Ni-derlegung der Waffen zu bestimmet.

Aus Belgrad, 18. d. Der türkische Deleqirte für die Grenzcommlssion (ü hier eingetroffen. Auf Ersuchen Oesterreichs beeilte sich die Regierung die i Serbien weilenden bosnischen Flüchtlinge, denen straffreie Rückkebr zugesicheri wurde, in ihre Heimath zu senden.

Kopenhagen, 18. Oktober, Abends. Dem JournalDagenS Nyheder" zufolge wird der Herzog von Cumberland demnächst die königliche Familie besuchen; gutem Vernehmen nach würde alsdann die Verlobung des, selben mit der Prinzessin Thyra erfolgen.

handel und Verkehr.

Gießen, 19. Octbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd 80 bis 85 H, Hühnereier, per Stück 7 Käse, per Stück 510 H, Käsematte, pei Ltück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen. 1 Liter 21 Tauben, das Paar 60 $ Hühner, per Stück JL.75, Habnen, per L>t. JL.75 Enten, per Stück JL 1 50, Kartoffeln, 100 Kilo 5 40. Ochsenfleisch 70 72 H per Pfd. Kuh- und Rindfleisch 5262 A Schweinefleisch 6264 H Kalbfleisch 56-60 Hammelfleisch 6070 H

Berlin, 18. October. Der Reichstag berieth heute das Socialistengesctz in dritter Lesung. Als Resultat der zwischen den conservativen Parteien, der nationalliberalen Fraction und der Gruppe Löwe stattgehabten Verständigung lag ein von den Mitgliedern dieser Fractionen eingebrachter Compromiß-Antrag vor, durch welchen die in der zweiten Lesung gelaßenen Lücken ausgefüllt werden sollen. Darnach soll Paragraph 6 (Verbot von Druckschriften) gemäß den Beschlüßen der Commission aufrechterhalten werden, periodische Druckschriften also erst dann unterdrückt werden können, sobald auf Grund dieses Gesetzes das Verbot einer einzelnen Nummer erfolgt ist. Zu § 16 (sog. Ausweisungsparagraph) wird, abweichend vom dem Beschlüße der Commission, vorgeschlagen, daß die Ausweisung gewerbsmäßiger Agitatoren ganz uneingeschränkt erfolgen kann, jedoch aus dem Wohnsitze nur dann, wenn der Betreffende denselben nicht bereits seit 6 Monaten inne hat. Die damit zusammenhängenden Paragraphen sind gemäß den Com« missionsbeschlüffen wieder einzuschalten.

In der Generaldebatte erörterte Schorlemer die Stellung der Nationalliberalen zur Regierung, sowie die Stellung des Centrums zu den Conservativen und der Regierung. Redner wendete sich sodann gegen das Gesetz, polemisirte gegen verschiedene Steuerungen des Reichs­kanzlers und fegte seine Anschauungen über die Socialdemokratie dar, die er als Vollendung der modernen Entwickelung in Staat, Gesellschaft, Wirtschaftsleben und Schule bezeichnete. Schließ­lich forderte v. Schorlemer die Anwendung des gemeinen Rechte- im Gegensatz zur Ausnahme- Gesetzgebung.

v. Kardorff sprach gegen die Ausführungen des Vorredners und für das Gesetz. Der­selbe begründete die Einbringung des Compromiß-Antrages: die Nationalliberalen seien den Conservativen in mehreren Punkten entgegengekommen; bezüglich der Geltungsdauer und der Faßung des § 6 bestünden für ihn jedoch noch die alten schweren Bedenken; trotzdem würden die Conservativen, damit das Gesetz überhaupt zu Stande komme, für den Compromiß-Antrag stimmen.

Liebknecht erklärte sich gegen das Gesetz, suchte die Socialdemokratie von der ihr zuge­schobenen Verantwortlichkeit für die Attentate zu entlasten und erörterte die Gründe der Reichs­tags-Auflösung. Redner kam auch auf die angeblichen Beziehungen zwischen dem Fürsten Bismarck und der Socialdemokratie zurück, insbesondere auf die Versuche, ihn persönlich zu gewinnen.

Liebknecht erklärte im weiteren Fortgänge seiner Rede, seinen Parteigenoßen sei die strengere oder mildere Fassung des Gesetzes durchaus gleichgültig, und verwahrte die Socialdemokraren gegen den Vorwurf der Verherrlichung des politischen Mordes, v. Helldorf erklärte im Namen der Deutsch-Conservativen, dieselben verrichteten im Interesse des Zustandekommens des Gesetzes auf eigene Amendements und schlössen sich den Compromiß-Anträgen an. Schulze-Delitzsch wendete sich gegen das Gesetz: die Bekämpfung der Socialdemokratie wolle er der Privatthätigkeit überlassen wissen. Er fürchte, durch das Gesetz möchten manche gesunde sociale Bestrebungen getroffen werden. Redner erläuterte schließlich seine wirthschaftlichen Theorien. Lasker rechtfertigte den Weg der Ausnahme-Gesetzgebung und erläuterte den Wechsel in der Haltung der nattonalliberalen Partei seit der Einbringung des ersten Socialtsten-Gesetzentwurfes. Nachdem er einzelne Punkte der Commisfionsbeschlüsse, mit denen er nicht überall harmonire, kritistrt hatte, betonte Lasker schließlich die Nothwendigkeit des Zustandekommens des Gesetzes. Hierauf wurde die Generaldebatte geschlossen.

In der Specialdebatte wurde § 1 gegen den Widerspruch Magdzinsky's und Kryger's angenommen. Zu § 1 a lagen Anträge von v. Goßler, Hauck und Schulze-Delitzsch vor. Rickert trat für die Beschlüsse der zweiten Lesung ein. Minister Graf Eulenburg befürwortete den Antrag v. Goßler, indem er geltend machte, das Gesetz solle mit vollster Loyalität ausge- führt werden, wo es aber sein müsse, auch mit der nöthigen Strenge, um den beabsichtigten Zweck wirklich zu erreichen. Delbrück befürwortet wiederholt Schonung der Genossenschaften und den Antrag Schulze-Delitzsch. Der Antrag v. Goßler wurde abgelehnt und § 1 a mit dem Antrag Schulze-Delitzsch angenommen. Die §§ 1 b, 1 c und 2 wurden gleichfalls angenommen. Nächste Sitzung morgen 10 Uhr. Der Compromiß-Antrag ju § 19 setzt die freie Ernennung des Vorsitzenden der Recurs-Commission durch den Kaiser fest. Zu § 22 ist vorgeschlagen, daß das Gesetz mit dem Tage der Verkündigung in Kraft trete (anstatt sofort).

Petersburg, 18. October. Gegenüber den Meldungen auswärtiger Blätter über Fernhalten des Kaisers von den Geschäften, über die Thätigkeit des Großfürsten Thronfolgers in der Commission zur Ausarbeitung der Ver­fassung und über die ganze innere Lage Rußlands ist zu constatiren, daß der allgemeine Gang der Geschäfte um kein Iota abgeändert ist. Dreimal wöchentlich wechseln zwischen hier und Livadia die Kuriere. Der Kaiser erledigt die Geschäfte ganz wie seit Jahren; der Thronfolger bleibt, wie früher, nur indirect an den Ge­schäften betheiligt. Die der Polizei vorgeworfene Unzuverlässigkeit ist ebenfalls nur Hypothese; die Polizei ist nur in ihrer Wirksamkeit seit Jahren durch die Justizbehörden vielfach paralysirt. Die für einige Centralpunkte angeordnete Verstärkung der Polizei ist eine wenig bedeutende; auch die seitherige Organi­sation derselben ist keine sehr praktische. Bezüglich der nach den Meldungen auswärtiger Blätter in Aussicht stehendengroßen Reformen", herrscht in maß­gebenden Kreisen die mehr gegentheilige Ansicht vor, daß in der letzten Zeit nur zu viel reformirt wurde und es besser wäre, auf dem Wege der nicht mit einander tn Einklang stehenden Abänderungen und Umänderungen eine gewisse Rast eintreten zu lassen.

Konstantinopel, 18. October. Die Uebergabe von Vranja an Ser­bien und von Kossina an Montenegro ist erfolgt.

Belgrad, 18. October. Gestern trat unter dem Vorsitz des Metro­politen die Synode zusammen, gebildet aus den Bischöfen von Risch, Regotin, Schabatz, Pirot und Usice.

New-Nork, 18. October. Der DampferJohn Bramhall" mit einer Ladung Waffen und Munition, im Werthe von 1 Mill. Dollars, ist nach der Türkei gesegelt.

Bombay, 18. October.Times of Jndia" erfahren, der Emissär des Vicekönigs sei zurückgekehrt und die Antwort des Emirs von Afghanistan un­befriedigend ausgefallen. Der Stamm der Mohmunds sei hinsichtlich der Loya­lität gegen den Emir getheilt. Rourog Khan habe sich erboten, den Englän dern beizustehen. Es heißt, bei der afghanischen Armee kämen täglich Desertirungen vor, angeblich wegen Mangels an Nahrung, Kleidung und Sold.

Rom, 18. October. DieJtalie" erwähnt des Gerüchtes, wonach die Minister Corti, Broechetti und Bruzzo ihre Demission gegeben hätten. Der Opinione" zufolge haben nur die beiden Letzteren demissionirt.

Der deutsche Botschafter v. Keudell ist in Familienangelegenheiten nach Deutschland abgereist. Der Minister-Präsident Cairoli kehrt morgen nach Rom zurück. Beglaubigteren Angaben zufolge haben nur die Minister des Auswär­tigen uwb des Krieges ihre Entlassung gegeben, die jedoch vom Könige noch nicht angenommen ist.

Washington, 18. October. Finanzminister Sherman ordnete den Ankauf vvn 45,000 Dollars Silbermünzen wöchentlich an. Die Offerten sind jeden Mittwoch einzuliefern; die Lieferung des Metalls erfolgt in Philadelphia oder San Franzisco.

Haag, 18. October. Die Kammern haben ihre Zustimmung zur Wieder­vermählung des Königs ertheilt.

Wien, 18. October. Meldungen derPolit. Corresp."; Aus Athen, 17. d. Ministerpräsident Komunduros stellte in der Kammer die Vertrauens^ frage. Der Oppositionsführer Trikupis dagegen beanttagte, den seitens der : Regierung geforderten Credit von 12 Millionen zu verwerfen, die Armeereserven zu entlassen wnb alle militärischen Vorbereitungen zu sistiren. Die europäische Diplomatie macht kräftige Anstrengungen, eine Verständigung zwischen Griechen­land und der Türkei herbeizuführen. Aus Konstantinopel, 18. d. Die inter­nattonale Commission für OstTumelien beschloß, spätestens am 26. d. in Philtppopel zusammenzutreten, um sich über die Frage der Uebernahme der Finanz- ,

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