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Krr. 21Ä Erstes Blatt. Sonntag, den 20. Oktober 1878.
Kichener Mneiger
Anzeige- und AmtsM fir den Kreis Gießen.
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Redacttor»»bureaur l B 18 Erscheint,täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Expeditionsburean: I 1 P ' ' ——-----——————^ggegg
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Der Unterricht wird durch Besichtigung1 b-nachbarter Gur unter Leitung «»'s Lehrers M bet Schule wird strenge uber-
bon 7—9 Uhr finden Arbeitsstunden unter der Aufsicht eures Lehrers statt. D er^tte^li g,„den unentgeldlich ausgenommen.
Schüler gerne bereit find.
Alsfeld, Im September 1878.
Das Euratorrum der Ackerbauschule zu Alsfeld: Rossmann, Kreisrath. Ramspeck. Büraermeister. Bücking, Beigeordneter.
Deutschland.
Telegraphische Depeschen.
Wagner'» telegr. To rresp-udenr • ®*xc<uu
Berlin, 18. October. Die „Nordd. Allg-Ztg." schreibt: Die Zen tungsnachricht von einer Aeußerung des Ministers Gras Eulenburg über bestehende Absichten betreffs Ausdehnung der Verwaltungs'Reform ist erfunden. In den nächsten Tagen findet eine Sitzung des Staatsministeriums behufs
trau, eine gewiss- Margarethe Rendel aus Eddersheim am ^Main -und seither in Wicker dienend, von ihrer Reise nach Marpingen zuruckgekehrt war, erklär le sie die h. Jungfrau habe ihr besohlen, Wicker zu verlassen und nach Hause zu gehen; sie meldete sich auch wirklich ab und ist nach Eddersheim zurückgrkehrt. Das Conseet, welches als „himmlisches Manna' bezeichnet, unter dem Baume, auf welchem die Erscheinung stattgesunden haben sollte, gesunden wurde und durch desieu Genuß jede Krankheit geheilt weiden sollte, hatte doch sehr Vie en, die sonst Gläubige geblieben wären, die Augen geöffnet. Es bleibt abzuwarten ob demnächst von Eddersheim Erscheinungen gemeldet werden- (Fr. Journ.)
Hesterreich.
Haag, 17. October. Eine Depesche aus Atschin meldet die am 13. r erfolgte feierliche Unterweisung Habieb Abdulrahmans.
Italien.
Rom, 17. October. Das Journal „Capital-" äußert anläßlich der Gerüchte über Veränderungen im Ministerium : Noch habe kein MiMer formell seine Demission gegeben, doch halte man den Rücktritt einzelner Minister für unvermeidlich. Nach anderen Blättern wäre es der Knegsmimster Bruzzo, welcher wahrscheinlich feine Entlastung nehmen wurde. — Der Papst empfing spanische Wallfahrer.
Spanien.
Madrid, 16. October. Die spanische Regierung hat auf ihre R-cla mation wegen der Mordthaten in Tetuan noch keine Antwort von der Regierung des Sultans von Marokko erhalten. Die Nachricht, daß die Regierung c schloffen habe, drei Fregatten nach Tanger zu senden, ist uno-grun^—,
Pesth, 17. October. In der heutigen Zusammenkunft der liberalen Reichstagspartei kündigte, der „Pesther Cvrresp." zufolge, Mmister-PMdent v. Tisza an, daß di-Regierung in der ersten Parteiconferenz, welche auf Sonn, tag, den 20. d., anberaumt wurde, in Bezug auf die Lage, soweit es die B,r- hältnifle gestatteten, der Partei Mitthetlungen machen werde. - W e di- Pesther Corresp." ferner erfährt, gedenkt di- Regierung >m Reichstage bis zur tteit der Delegattons-Verhandlungen bindende Erklärungen und definitive Aus- schlüff- nicht zu ertheilen, da die unmittelbar- Vertretung der auswärtigen Politik Andraffy zuko Der Landtag nahm di- gesetzlichen Wahlen
in die Reichstags, und in die Regnicolar-Deputation vor. Sturcevic halte zuvor gegen di- Gesetzlichkeit des Wahlactes prot-stirt, woraus d-r Präsident entgegnete: gegen die Beschlüsse des Hauses seien keinerlei Proteste zulässig.
Holland.
Berlin 17. October. Die freie volkswirlhschaftliche schutzzöllnerische Vereinigung des Reichstags und eine Anzahl von ihr befreundeterReichsboten aus landwirthschafllichen Kreisen will nun doch noch eine R-solutton auf den Tisch des Reichstags niedeilegen. Es soll in derselben der Wunsch -u Revision des Zolltarifs ausgesprochen und hinzugefugt werden, man enthalte sich wegen der durcb Zeit und Inhalt beschränkien Session weiterer Erörterungen.
Berlin, 18. Oktober. Heute am 18. Oclober tritt der Kronprinz des deutschen Reiches in sein 48. Lebensjahr. Er begeht zum ersten Male diesen Tag in der Fülle des souveränen Machtbewußtseins, das ihm m Stellvertretung seines kaiserlichen Vaters zugefallen. Inmitten °U°r Politischen Lturme und Feindseligkeiten hat sich das Bild des Kronprinzen, wie das des Küsters, stets erhaben gezeigt über die Parieiströmungen des Tages, und auch seine Gestalt war uns in all' dieser so reich bewegten Zeil w,e ->nruhender Pol in der Erscheinungen Flucht. Wir begrüßen daher mit ^reude und Zuversicht den hehren Hohenzollernsproffen an seinem Ehrentag- und wünschen "" Million> > und aber Millionen treu deutsch gegnnter Herzen, daß ihm das fröhliche Fest, welches er begeht, noch oft in Fülle nnd Krasi der Gesundheit wiederkehren möge Erst in diesen letzten Tagen gab er dem deutschen Volk einen neuen Beweis von der hohen Art, in welcher er di- Pflichten auffaßt, die chn mit Reich und Volk verbinden. Die Entsendung seines zweiten geliebten Sohnes, deS 9ßrtmen Heinrich, zur mehrjährigen Uebungsfahrt auf dem öcean Jo kurze qeit nach der schrecklichen Katastrophe, welche die deutsche Kriegsmarine heimgesucht — gibt ein unverbrüchliches Zeugniß ab, für den strengen Maßsta, den der Stellvertreter des Kaisers an sich und an die Verpflichtimgen legt, d « vor d« Nation zu -rsüll-n hat. Dies hohe ^i^V^^^Sen l-ugnung, noch frisch in Aller G-dächtniß, läßt uns den Geburtstag des d-ustchen Kronprinzen zugleich menschlich als einen Freuden- und Ehrentag bezeichnen, dellen Glanz auch auf das gesammte Volk zurückfällt.
" Berlin. Di- Herren Rumänen sind klug- Leute. Die Dobrudscha, welche ihnen der Berliner Congreß zugewiesen, wollen sie wohl nehmeni -jbet di- Gleichstellung der Juden - bleibt ihnen ein ©reuet Die Bukarester Deputirtenkawmer hat in ihrer Sonntagssitzung den von der Re«ierunz beantragten Credit- -von einer Million zur Bestreitung der Kosten für die Occupatton und die Administration der Dobrudscha bewilligt. Den Tag vorher hatte der Minister des Aeußern Cogalniceam: exklärt, man wolle tue Regelung der Juden, frage vertagen, um sie einer konii ctstrenden Versammlung vorzulegen. Wann diese Versammlung einzuberufen, darüber wurde, trotz lärmendster Debatte, em festes Versprechen nicht gegeben und so schweben auch hier die Eongreßbeschlusse
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grantfutt a. M, den 15. OctoberE^ ( Infanterie-Regiments Nr. 81.^^ # ^da Kreis: Gießen. Staat:
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aA.***■ w *■*»"* mit Kovvel. ——--——————————
einfach in der Lust. a crn.
Dresden, 17. October. Graf Beust ist mit seiner Familie ans Wien hier einaetroffen und reist dem „Dresd. Journal" zufolge nach London zuruck.
Birnbaum, 18. October. Die Eriminalabtheilung des hiesigen KrerS- aerichtes vkrurtheilte den Grafen Ledochowsky wegen wiederholten Vergehens gegen die Kirchengesetze zu 15,000 Mk. Geldbuße event. 2 Jahr Gefängmß, und außerdem wegen Beleidigung der Regierung zu 2 Monat Gefangmß.
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