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Füllungen zu billigst gestellten Preisen.
■ftjr t erelts gemeldet) , jott vvn anti«
Sehlffeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten de. Norddeutschen Lloyd
5utham/on,E16. October. Das Postdompfschiff Mosel, Capt. H. A- F. Nty- naber. vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 5. d. Mis. von Newyork abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und bat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Mosel überbringt 169 Passagiere und volle Ladung.__
Straßburger Kaffee -Gffenz von Kessler & Co., das Vorzüglichste und Feinste als Zusatz zum Kaffee, ist in frischer Füllung angekommen und per Glas ü 30 H zu haben bei 1753) <*g. Willi. Weidtg.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zn Gieße». Gottesdienst.
Sonntag den 20 October: Morgens /zlv: Pfarrvtcar Schöner. (Feier des heil. Abendmahls) Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Nächsten Sonntag den 27. October wird das Erntedankfest gefeiert werden.) (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 20. bis 26 October besorgt Psarrer Dr. Seel)
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 16. October. (Fruchtbericht.) Am Getreidemarkt hat endlich auch einmal eine feste Tendenz das Feld behauptet. Die forctrten Verkäufe Seitens der Landwirthe haben nun oufgehört, und wahrend Eigener von Wiare zurückhaltend sind, zeigen Consumenten mehr Unternehmungslust. Immerhin aber sind die Umsätze noch von verbältnißmätzig kleinem Umfange. Die Geringfügigkeit der Engagements ist wohl hauptsächlich der ungünstigen politischen Lage ruzuschreiben, leider eine längere Dauer der festen Stimmung bezweifeln laßt. Umer Markt bleibt ruhig und konnte man sich bequem zur Notiz versorgen, nur prima Kartoffeln blieben gefragt und fonar bis 5 X gehandelt. Feine Futterstoffe nodj immer flau. Weizenschaalen 4 x und Roggenkl.ie X5 30 per Centner vergebens am Markt.
Mehl Nr. 1 X 39.-, Nr. 2 X 35.-, Nr. 3 X 31.-, Nr. 4 X 27 - Nr. 5 X 21.-. Roggenmehl °/i (Berliner Marke) X 21.-, do. ll. (Berliner Marke) 18.-, Weizen, effect. hiesiger ab Bahnhof hier^L 19.50, ab unserer Umgegend^ ^25- 8.50, do. fremder je nach Qualität X 19-20.50, Roggen je nach Qualstat X ^-16.-, Gerste X 13-18.50, Hafer X 12-13.50, Koalsamen X 28—29 Erbfen X 19—23 Wicken X 15-16, Linsen X 17-23, Rüböl, detail, X 70. Stimmung — Hauptsächlich gefragt war: — (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll'.'.ewickt — 100 Kilo? -
Ln K(rb am 20. d. in Kobat erwartet. Wenn diese Antwort ungünstig lautet, der Krieg unvermeidlich. ( .
„Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel, daß der englische Nilitär-Attachd dort wieder eingetroffen sei. Derselbe habe festgestellt, daß ie russischen Truppen in die Umgebung von Tjchorlu zurückgekehrt seien.
Berlin, 17. October. Heute Nachmittag 2^Uhr fand eine Plenar- tanfl des Bundesraths zur Besprechung über das Socialistengesetz statt. — ver Reichs-Anz." schreibt: Die Auffaffung einer früher vom „Reichs Anz." «der die Eisen-Enquete-Tommission gebrachte Mittheilung, als ob die MitgUe- lit dieser Commission nicht in der Lage wären, ihr eigenes Urtheil über die der Eisen-Industrie und über die sich daraus für die Zollgesetzgebung er- kbendeu Foigerungeu zum Ausdruck zu bringen, sei unrichtig. Der Bundesrath Ue zwar nach dem Wortlaute seines Beschiuffes ein Gutachten von der Com- miision nicht verlangt. Allein es verstehe sich von selbst, daß damit weder der sommisston noch deren Mitgliedern das Recht zur Meinungsäußerung abze- Mitten werden sollte. Der Bundesrath hätte sicherlich nicht hervorragende Lachverständige in die Commission berufen, wenn er nicht gewünscht hätte, daß d,ren Erfahrung und Sachkenntniß in vollem Maße nach jeder Richtung zur Geltung gelange.
Wien, 17. October. Das hiesige „Telegr.-Corresp.-Bureau" meldet aus Rom: Die Unterhandlungen zwischen dem päpstlichen Stuhl und Deutsch- sllnd werden erst nach Etnsührung des Socialistengesetzes aus von den bisher tiScutirten vollständig abweichenden Grundlagen fortgesührt werden.
London, 18. October. Reuter's Bureau meldet aus Konstantinopel wn 17. ds.: Der Sultan ließ gestern dem englischen Botschafter Layrrd Mheilen, daß er ein Schreiben an den Emir von Afghanistan abgesandt habe, worin das Ersuchen ausgedrückt sei, daß der Emir die Differenzen mit England freundschaftlich ausgleichen möge. M _
Wien, 18. October. Die „Presse" meldet aus Konstantinopel: Der Lrltan bat die vom Ministerrathe beschloffenen Bedingungen für den Abschluß des definitiven Frtedensvertrags mit Rußland sanctionirt. — Hiesige Blätter berichten aus Pesth: Der gemeinsame Ministerrath beschäftigte sich gestern mit H Feststellung des ordentlichen gemeinsamen Budgets. — Die „Preffe" will fahren haben, der österr. Botschafter Zichy in Konstantinopel habe nebst der von der „Wstner Abendpost" publicirten Depesche dem Großveztr noch eine mette Depesche Andraffy's vorgelesen, welche die Erwiderung aus die Note Laratheodorys, betr. den Abbruch der Verhandlungen über die Convention enthielt.
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n'r Die As, -7^gsre^ Ä'ba6 en*n Bevoll- 9” Netuih *bie M uberaleA^ der Don ble verstz- und bevollmächtigten n und Griechen- unseres ' Religions- unb n Bosniens unb ienischen Bevoll- timmigen Votum Forderung - Occupation b 11 ohne sich btit rnehmungen A sernerhin bleiben wird an seiner sesthalten." Der aterland und aus seinen glorreiihen
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Sonntag den 20. October. Loui« Seil, Neu-nbäuen. Emil Sauer, SelicrSweg. Wilh. Lana, Neustadt. —
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Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen «esun^eits- fpeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ^ne Medici, and ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Dnrien-, Schleimh« Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, ^windsucht, Asthma, UnvevdavUchkstt Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwache, Hamorrhowen, Wasiersuckt, Lieber, Schwindel, Blutaufstclgen Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst wahrend ^Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrunz für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammennulch vorzuziehen. — Ein Auszux aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medlcin widerstanden, worunter Eerttficate von Profeflor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angclstein, Dr. Shoreland, Dr Campbell, Pro fesior Dr. DvdS, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brähan, und vielen anderen hoch gestellten Personen, wird franco auf Verlangen ringesandt.
Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certificaten.
Certtfieat des Medictnalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. Juli 1852. Revalcbcibre Dt Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit vem größten Nutzen angewandt be allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urtnwege, Rlerenkrankhelten bet Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bet krankhaftem Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden rc. Mit
ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht bM bei Hals- und Brustkrankheiter;, sondern auch bei der Lungen- und Luftrobreu^^ndsucht.
L. 8. Rud. Wurzar, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften.
Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revaleacibre hat mcti 18iähriaes Leiden im Magen und in de» Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwach« uni nächtigem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer Sainte Romaine de8 Des
Nr. 89211. Orvaur, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstlich« Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die muh wahrentz langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit.
Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jährtger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zittern an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. o .
Nr. 75877. Florian Köller, K K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- un» Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
^Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handeltzlehranstatt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.
Nr. 65715. Fräulein de MontloutS, von Unverdaultchkett, Schlaflosigkeit und Atz»
magerung^ ?5938 ÖQTOn Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Men re.
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das schöne Lied:
O, Röslein roth, o, Röslein schon,
O, hätt' ich nimmer dich geseh'n" rc.
— Wahrscheinlicher Grund. Näherin. Da sehen Sie nun selbst, daß die Ma- fiine nicht zu g-br°uch°n ist! N°stm°sch,n-n-Ag-nt: D°S ist aber s°ndnb°r! (unt-rsucht di- M-schin- nach allen Richtungen). Ja, liebe Frau, da müssen S>° was dran gemacht haben! Kretin: Zwei Hemden! Agent: Ja, dann ist's kein Wunder!
Lokal-Notiz.
Gießen, 18. October. Vielfachen an die Direction des hiestaen Grotzherzogliche- «yrnnafiurns ergangenen Nachfragen zu begegnen, wirb uns die Mittbeilung, daß erst von künftigen Ostern an eine unterste Classe einer Vorschule am Gymnasium (für -naben im Alter von 6 Jahren) errichtet werden soll. Die Errichtung einer Vorschule bedarf $erbäd>tigten bemerk,n wir hier, daß die -
verheirothete Frau, welche wir in Nr. 240 unseres Blattes erwähnten, auch nicht von ,
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— In Sachsenhausen bei Treysa fand eines Tages der vorigen Woche eine vom ftelbe heimkehrende Mutter ihr in ber Stube zurückgelassenes Kinb mit oufge Stttnem Leibe in seinem Blute schwimmenb. Ein siebenjähriges Kinb aus der Nachbarschaft, bas man in ber Stube antraf, gestanb nach einigem Leugnen, es habe auch wie dcr alte N. N. schlachten wollen, erst habe es sein Thierchen geschabt unb bnouf sei es zu der angegebenen Operation übergegangen. Der herbeigenifene Arzt
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geregt hat, d. h. die electrische Maschine des Letzteren so zu vereinfachen und»zu^vervollkommnen, baß electrische Beleuchtung ein Allgemeingut wirb. Er hat eine Maschine b-roestellt, welche nicht blos electrisches Licht für 10 Flammen in der Starke von 1000 Wachskerzen giebt — wie die von Wallace, die stärkste, die man bis jetzt hatte , onbern eine unendliche Menge Lichter giebt, wel^e_^ae @Q§&cIeu^^tun0
.Mit 15 oder 20 dieser Maschinen könne er die Hal te New-Yarks beleuchten , sagt Edison „unb zwar mit Hülfe von einer Dampfmaschine von 500 Pferbekraft. ^Dies M er mit Drähten ausführen, die in bie Erbe geleat werben, ebenso wie Gasrohren, rnb in jebem Haus will er einen „Lichtmesser" aufstellen, der, ^enso w.e jcht der Gas: mter, dieVerth ei lung der Beleuchtungskraft im Haus angiebt. Die jetzigen Kronleuchter (Chandkliers) unb Gasbrenner sollen verwenbet werbe.', inbem er dieselben mit kleinen Vorrichtungen von Metall bebeckt; sobalb Licht verlangt wirb braucht nur eine Heine Feder berührt zu werden. Streichyolzer werden übrrflü'stg. Und noch mehr. Derselbe Draht, welcher das electrische Licht bringt, bringt auch Bewegungskraft und H tze , damit kann eine Maschine in Bewegung gesetzt unb flefodjt werben, unb sind zu letzterem bie gebräuchlichen Offen verwendbar. Wenn Ebison bas, was er sagt, burchsetzt, so wirrer bie^grofete Revolution in unferm täglichen Leben hervorbringen, weich- nur ?edacht werben kann. Man glaubte w-it genug zu sein, als man Gaslicht und Dampfe tröst erfunben hatte, aber bie Verwenbung ber Electric tät an betber Stelle iftein ÜBunber welches selbst jene Wunber in ben Schatten stellt. Edison wirb bemnachst •-«'S sä'». :■>'"&«w.» »<■
mi.r< „om 11 b. lautet: .Der V-su« bat heute den höchsten Grad der ThatiMt webren” ber ganzen bisherigen höchst bescheidenen Eruptlonsp-rtade erreicht. Aas °em «Kiel des neuen Kegels brechen zahlreichere Projectiie und diese mit größerer Hcft.g- Irtt hervor und Lavabäche machen sich Im alten Krater breit. Man beachte den Zusammen- M mit dem^llmonde.^^^ fo „}^It cin bem kleinen Orte vor
4m« Reit zstm Besuch gewesener Schauspieler - feierte der junge Ortsprediger seine Sech,ein Man b-,ckl°b. ihm zur Verherrlichung des Festes e n Ständchen zu bringen, was um
leichter gelcheben tonnte, als ein Gesangverein im Orte eslfhrtL Aus den besten Si.mmen du,de ein Quartett zusammengestellt und nun ein Lied ausgewahlt, das am exactesten ging. Die Dämmerstunde ist gekommen und vor dem Fenster des überraschten jungen Ehepaar« ertönte


