Vermischte-
-eich M sehr vidW
4247)
Salz
Kaufmann Markt in (1961 Bergamt
Großherzogliches Salinen- und Bad Nauheim.
4169) Gute Frühkartoffel verkauft Karl Euler, Neustadt.
Herren-Sonnenschirme
empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. (3091) H. Rübsamen.
3765) Zu allen in meiner Praxis vorkommenden Leistungen empfehle ick mich bestens. Wittwe Schneider, Hebamme,
wohnhaft bei Herrn Nagel in der Brandgaffe. NB. Schellenzug befindet fick am Laden.
Ctff» Hilft. llritfig
Steinkohlen
Handel und Verkehr,
Frankfurt, 17. Juli. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war aut be- fahren. Heu kostete je nach Qualität 2-2.60, Stroh per Gentner JL 1.80-2.20, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. JC. 1.10,-15 2. Qual. J4 1, im Detail 1 40' 2- Oual. JL 1.20. Eier das Hundert JL 4.50-5.60. Fleischpreise:
Ochsenfleisch per Pfd. 70-75 Kuh- u. Rindfleisch 55-64 Kalbfleisch 60-70 Hammelfleisch 55-68 Schweinefleisch 70-75 Speck JL —, Erbsen, geschälte (per 100
gilogr.) 28-33 x, ganze Erbsen 24—28 Bohnen 25-28 Linsen 28—56—22 Ortöffeln, neue 6.—. Buchenscheitholz per Quadrat-Meter erste Sorte JL 11.05, Zweite Sorte JL 9.80, Tannenscheitholz erste Sorte JL 7.90, zweite Sorte JL 6.80.
„ .^^imburg, 17. Juli. (Fruchtbericht.) Rother Weizen 19.80, Weißer Weizen Malters ÄOrn 12'75' Gerste " 60, Hafer JL. 7.95. (Durchschnitts - Preis pro
in bester Qualität zu den billigsten Preisen bei
Carl Demuth, Neuenweg B. 183
von der Großherzogl. Saline Bad Nauheim, aus gradirter Soole dargestellt, ausaezeich- net durch seine Schärfe und Letchtlöslichkeit ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn ~ ' J. O D. Bapgt auf dem Gießen.
Bauplätze §
verkauft Jng. Merz, R.-Bahnhofssttaße.
11 2nbt nickt Aut. Astern t. w au^funben.
alten werden - bas Rutschen Regierungen. Ijnoffen das ebrnsallz weren neuen Gesetze?
« Sfflott hifiiftijii sch der Hiupi-reÜ.
knteresse, ganz klar zu tteen und was wallen
sagt: Die Regierung »aUfeitige Ersrischun^ ei eigentlicher Grund i Volkes/ sondern j der Einnahmen M trecten Steuern, Staaten und in ta
r wu nützliche M - Mich drzieht sst ältnlfle, die im preutz'> Isweise die preuhischen
M die unteren ©taten rben; da soll ein im> i»r an die kammrnM kleineren Hmdeltceibra-
ro§e Summen für bti fen für Preußen! Landtagsabgeordneten geht, noch viel mehr!
'mrttfinbW* ). gon da W® ° betasteten MM»ch i :ante« unb ehe« « bl , wijnt der W«y ordneleniiuPreuMii
I-«Ito eltbf‘1«
’ r l. .a«»fflnrrtnhen leid'
Leichte Zommerunterhosen u. Unterjacken in Wolle und Baumwolle, in allen Größen und Weiten empfiehlt zu sehr billigen Preisen. (3092
______-HL Rübsamen. J______i
^5 nng bet ti?18 bie **?«£?** i« <411?^ ’bw
^e Aendnung KichderGemrbe- ihligulig bet beroot; leiste fortgesührt ilten werden.« y
D°S tft keine leere ^K^^-chStag eine Gewerbeordnung be- Brer Handw ttker und
.. _. Berlin, 13. Juli. Die russischen Krankheiten haben richtig ihren Weg über die Grenze gefunden; in Königsberg ist der Flecktyphus in sehr heftiger Weise aufgetreten, so daß von dort aus an maßgebender Stelle der Wunsch ausgesprochen worden ist, die Eisenbahnwagen an der russischen Grenze einer genauen Controlle zu unterwerfen. Es ist bekannt geworden, daß die russischen Behörden die Eisenbahnwagen, in denen sie die Kranken vom Kriegsschauplatz nach Petersburg und weiter befördern, in denen noch die unterwegs Gestorbenen tagelang neben den Kranken liegen, ohne jede ^esinficirung dem Verkehr übergeben. Es ist also jedenfalls die größte Vorsicht geboten.
— Berlin. Die ersten Wörter, welche das lallende Kind stammelt, sind für die Eltern immer ein Anlaß größter Freude, alle Schmerzen und Sorgen werden durch die süßen Namen Mama! Papa! reichlich belohnt. Um so erstaunter war das K.'sche Ehepaar, als ihr Sprößltng Laute hervorbrachte, welche wie Umma und Ahü klangen; Gott wie deutlich sagte zwar der Vater aber im Innern konnte er sich doch nicht überreden, daß dies der Anfang zu Papa und Mama sein sollte. Nach und nach wurde dann Umpa und Allehü daraus, bis der liebe Alfred zuletzt mit erschreckender Deutlichkeit „Lumpen und alte Hüte" rief! Die Erklärung war nicht schwer: Die Kinderstube lag nach dem Hofe heraus, wo die bekannten Hausirhandler mehr als einmal täglich Lumpen Knochen und alte Hüte" zum Einkauf rufen. Jetzt wo die Fährte gefunden ist, gibt sich der Papa die größte Muhe, dem talentvollen Weltbürger auch das Wörtchen Knochen beizubrinqen damit er wenigstens die Formel vollständig und richtig ausrufen könne. Die Mutter freilich ist aam unttostlich. ' 0 0
Regierungen auch die Liberalen. Die nationalliberalen Abgeordneten haben das schon im Jahre 1868 verlangt, aber sie verlangten zugleich auch die volle Sicherheit dafür, daß nicht blos neue Lasten und mehr Steuern im Reiche geschaffen würden, sondern auch gleichzeitig Erleichterungen in den Einzelstaaten.
Bis jetzt sind aber noch keine Gesetze von den Regierungen im Reichstage vorgelegt worden, welche neben den höheren Steuern auch die gewünschten Steuererleichterungen sicher stellten.
Im Jahre 1869 brachten die Bundesregierungen ein ganzes Bouquet von acht neuen Steuern, nur um das angebliche Deficit in Preußen zu decken. Die liberale Majorität lehnte die Steuern ab und es zeigte sich nachher, daß das Deficit auch ohne die neuen Steuern zu decken war.
Im Jahre 1875 brachten die Bundesregierungen wieder zwei Steuerprojekte: die Erhöhung der Biersteuer und die Steuer auf Schlußscheinr rc. Von Steuererleichterungen war auch dabei keine Rede; die neuen Steuern sollen nur dazu bienen, daß die Matrikular- bettrage, welche die Einzelstaaten an das Reich zahlen, nicht erhöbt würden. Die Liberalen im Reichstage wiesen nach, daß die neuen Steuern nicht nöthtg wären und daß man die Matrlkularbeiträge auch nicht zu erhöhen nöthig hätte. Die neuen Steuerprojekte wurden nicht anaenommen.
In der letzten Session des Reichstags kamen wiederum zwei große Steuerprojecte: die Erhöhung der Tabaksteuer unb eine neue Stempelsteuer auf Schlußscheine. Aber auch sie brachten nur eine Steuererhöhung und eine neue Steuer, ofyi; die in Aussicht gestellte Reform mit den dazu gehörigen Steuererleichterungen. Selbst die Conser- vativen sahen ein, daß man für diese Steuerprojecte nicht stimmen könne.
Die Liberalen wollen eine Steuerreform, sie sind auch nicht gegen die Erhöhung ßeeigneter inbirecter Steuern, aber sie verlangen, daß gleichzeitig der Erlaß an btrecten Steuern in ben Einzelstaaten gesetzlich sichergestellt werbe.
Die Liberalen hängen auch nicht an den Matrikularbeiträgen; aber sie wollen in die Beseitigung derselben nur bann einwilligen, wenn bem Reichstage bas jährliche Einnahmebewilltgungsrecht, welches berfelbe jetzt verfassungsmäßig hat, verbleibt.
Die Conseroativen sagen, das Einnahmebewillungsrecht des Reichstags sei überflüssig. Auch der Fürst Bismarck hat einmal erklärt, der Reichstag könne sich ja schlimmsten Falls mit dem Ausgabebewilligungsrecht begnügen. Die Liberalen find
*) In Oesterreich waren 1872 beim Tabaksmonopol 26,000, in Frankreich 16,000 Arbeiter besckasttgt.
nicht dieser Ansicht. Sie halten sich in ihrem Gewissen für verpflichtet, ein so wichtiges Recht, welches die deutsche Verfaffung der Volksvertretung gewährt hat, nicht preiszugeben.
Einnahmebewilligungsrecht ein sehr wirksames Mittel in der Hand be§ Reichstages ist, beweisen die letzten 4 Jahre. Rur dadurch ist es dem Reichstag möglich gewesen, es zu bewirken, daß in den letzten vier Jahren 79 Millionen Mark weniger an Matrikularbeiträgen von den Einzelstaaten erhoben wurden, als die deutschen Regierungen es wollten.
Gleichwohl wird man bem Reichstage nicht den Vorwurf machen können, daß ™ ^^gierungen nicht Alles bewilligt habe, was zur Sicherheit und Erhaltung der Machtstellung Deutschlands nothwendig war. Sind doch die Ausgaben für das Militär 13*Millionen^Mar?erhöht? ^^en Mark und die Ausgaben für die Marine um k^D^Meralen im Deutschen Reichstag haben freudig die großen, immer unvergeßlichen Veroienste des Fürsten Bismarck anerkannt, sie haben ihn gern und willig in seiner nationalen Politik unterstützt, sie haben bewilligt, was zur Erhaltung und Entwickelung der deutschen Institutionen nothwendig war. Als die Vertreter des freisinnigen Deutschen Bürgerthums sind sie aber auch eingetreten für die Rechte des Deutschen m “”bsfetn/.r2lbfleorbneten, sie sind eingetreten für eine sparsame, den Verhältnissen des Reiches entsprechende Finanzverwaltung.
Der Reichskanzler und die Bundesregierungen werden bei der Durchführung der großen Reformen, welche wir Alle erstreben, der Mitwirkung des freisinnigen Deutschen Bürgerthums und seiner Vertreter nicht entbehren können; sie werden dieselbe erhalten, wenn sie die berechtigten und verfassungsmäßigen Forderungen derselben berücksichtigen.
Die Deutschen Wähler aber mögen am 30. Juli durch ihre Stimmen bekunden, dast sie vertreten sein wollen nach wie vor durch Männer, welche !^^ehEN zu Kaiser und Reech, welche gern und willig die nationale Politik des Fürsten Bismarck unterstützen, welche gleichzeitig aber auch besonnen und sest eintreten für die Rechte und Freiheiten des Deutschen Volkes! \
QOöOOÖöOÖOO.OQDaDQOaaD Frische
gAnanas |
□ sind eingetroffen bei (4400 5 3 Carl Sciiwaab; g Ö Delicatessenhandlung. O oaoaöocaoQDODDoaöoööS
ZS-
® form tiW r.1 ««*'(»;
■a^f . ki#
AeNgeöotenes.
Zum Einmachen u. Ansetzen
empfiehlt in vorzüglicher Qualität die
Delicatessenhandlung
Carl Schtvaab,
440D Giessen.:
Essig-Essenz per Flasche für 7—14
Flaschen feinsten Essig «M. 1, Essig-Essenz mit Estragon Jl. 1,20, la- la. Weinessig per Ltr. 24 Burgunder-Essig, roth und weiss, Sämmtliche Gewürze, ganz (gemahlen unter absoluter Garantie der Reinheit).
Nordhäuser Kornbranntwein, ächt, ganz alt in Flaschen, Nordhäuser Kornbranntwein per Ltr.
80
la. la. Spiritus per Ltr. «A 1,20 u. «X1, ebenso.
Arrac, Rum, Kirschwasser, Cognac, Genever etc, in bekannter Güte.
Frühkartoffel
zu verkaufen bet (4287
____Oeconorn Schleuning.
Ein Haus, in welchem seither eine Wtrthschaft und ein Specerei-Geschäft be trieben wurde und welches sich außerdem noch zu jedem anderen Geschäft eignet, ist billig zu verkaufen. Näheres bei ____________________I. Blitz.
Sommerrocke empfiehlt zu sehr billigen Preisen 2389)________H. Rübfamen,
la. Schweizerkäse per Psd. 1, la. Apfelkraut per Pfd. 26 X empfiehlt (4402
W. Heuser, vorm. F. Bieler.
werthen Mehreinnahmen einbringen." Aber wie will man vom Tabak diese Mehreinnahmen erhalten und wie viel werden sie betragen?
Der Fürst Bismarck sagte im Reichstag, „sein Ideal sei das Tabaksmonopol". Die liberalen Abgeordneten im Reichstag waren gegen das Tabaksmonopol.
Kein Land der Welt hat eine so blühende Tabaksindustrie wie Deutschland. Sie beschäftigt, abgesehen von den Nebengewerben, die damit im Zusammenhänge stehen, 110 bis 120,000 Arbeiter — also etwa die Hälfte der Arbeiter, die von der Großeisenindustrie leben, welche für sich jetzt so dringend verlangt, daß der Staat sie durch einen Zoll schützen soll.
Bet Einführung des Tabaksmonopols würde ein blühender, weitverzweigter Handel, eine blühende Industrie vernichtet, die Hälfte oder zwei Drittel der darin beschäftigten Arbeiter brodlos werden*), der Tabaksbau, von dem viele kleine Landwirthe in Deutschland leben, auf ganz unsichere Füße gestellt und der Regierung auf Gnade und Ungnade überliefert werden. Wie ein Sachverständiger ausgerechnet hat, sind bei der Tabakstnduftrie 800,000 bis 1 Million Menschen in Deutschland dtrect oder tndirect bethetligt. Sie würden durch die Einführung des Monopols schwer betroffen werden; denn ihnen allen eine Entschädigung zu gewähren, ist ganz unmöglich. Und trotz dieses gewaltsamen Eingriffs in unsere wirthfchastltchen Verhältnisse würden die Einnahmen aus dem Monopol namentlich in den ersten 10 Jahren sehr unsichere und keineswegs so hoch sein, wie sich die Freunde des Tabaksmonopols etnbtlden. In den ersten Jahren nach Einführung des Monopols gäbe es wegen der Entschädigungen nur sehr wenige Ueberschüsse. Oesterreich hatte aus dem Monopol im Jahre 1852 eine Einnahme von 25 Millionen und erst nach 20 Jahren eine Einnahme von 74 Millionen, die seit dem nicht gesteigert ist.
Und glaubt man denn: Der Steuerzahler würde die Einführung des Monopols nicht merken? In Frankreich kostet das Pfund ordinärer Rauchtabak 4 bis 5 Mark, bei uns in Deutschland 40 bis 60 Pfennige! Das ist denn doch ein Unterschied, der wahrhaftig zu merken ist.
Also man sage uns doch erst klar und deutlich, durch welche neuen Steuern man die Hunderte von Millionen im Reich aufbringen will.
4. „Erhöhung der eigenen Einnahmen des Reiches". Das wollen mit den
Restauration Busch (Stein).
Heute, Freitag den 19. Juli (im G-arten):
Gastspiel
der auf der Durchreise begriffenen Sängergesellschaft Christ aus Dresden
Auftreten des Charakter-Darstellers und Mimikers I. Christ der Costum-Soubrette Frau Christ aus Dresden, sowie des Organisten' und Pianisten Herrn Felder aus Karlsruhe.
________________ Anfang 8 Uhr. Entree 25 Pf. (4406
4130) Alle Sorten natürliche, sowie künstliche
Mineral Wasser empfiehlt in stets frischer Füllung
Zwiebelkuchen frisch, jeden Montag, Mittwoch und Freitag Morgens zwischen 9 und 10 Uhr, empfiehlt (4404
August IT Oll im Stern.
4260) Ein zweisitziger noch fast neuer Comtoirpult nebst Stuhl zu verkaufen. Näh. bei I. Rothenberger, Lindenplatz.
4331) Stets frische
Butter und Gier empfiehlt zum Wochenmarktspretse, bet größeren Quantitäten billiger,
W. Heuser, vorm. Ir. Bieler.
Hückstädt'sches
Zahnmundwasser vertreibt sofort jeden Zahnschmerz, ä Flacon 30 Pfg., 4086) bei «Julius Wallach.
Hemden nach Maaß unter Garantie des guten Paffens liefert in kurzer Frist (2388
___H. Rübfamen.
4268) Meinen seit Jahren bewährten
Weiness iff
zum Einmachen
halte ich bestens empfohlen. (4268
Emil Fischbach.


