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18.8.1878 Erstes Blatt
 
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in höherem Maaße erlangen! Erst wenn dieS geschehen .st, kann vernünftiger Welse an einen

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m der Groß ei» (irobirttr ret b-ird} sein it slels cor' Treism zu b 1. 6. D. I A-eßen.

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Wir bringen lüg- und fr empseblende Äeparature Ksois.b

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Vor in Gegenwar eubmittenien Güßen, H Eloßherzoglic

in Deutschland Frankreich der Schweiz

Mte aut und köstlich ist eS, wenn man sich so recht gesund und wohl fühlt, wenn

btt frühere Kraft und Gesundheit wieder zu geben, giebt eS ein köstlichesMittel, c4 ist dies die berühmte Schrader'sche weiße LebenS-Essenz, von ^otheker Jul. ®Amber in Beuerbach - Ttuttgart, die schon Tausenden früheres Wohlbestnden, Kraft und Gesundheit wieder gegeben hat, und die in unzähligen FanEen ein Haus­schatz geworden ist Sie fei deßhalb allen Leidenden bestens empfohlen. (3-01

immer mehr zur Geltung kommt. , .

Wenn unser Gegner sagt, nirgends, außer in Frankreich, seien 0 viele Snenwerke wie m Deutschland zu finden, welche bereits im verflossenen Jahre ohne Unterbilanz aearbeitet hatst , (C ist dies einfach eine wir wollen hoffen, unabsichtliche Täuschung des Publikums. D deutsche Eisenindustrie arbeUct tatsächlich zum größten The,le mit kolossalem Kapltalverluste . ß dies auf die Dauer nicht möglich ist, bedarf kaum der Erwähnung. Die deutsche Eisenindustrie ist icit Aufhebung der Zölle nicht wie unser Kritiker sagtfleißiger, intelligenter, con- currenzfähiger" erst geworden, denn sie hat nie auf dem Lotterbette gelegen^ sie ist °on unfern Theortttkern nur in einen Lerzwe.flungskampf getneben worden, in toel^em ße i ihres Anlagekapitals unrettbar zu Grunde gehen muß. Man hat ihr Ueberproduction vorge- toerfen und gleichzeitig den deutschen Markt der Ueberproduction der ganzen Welt geöffnet. War das rationell und war cs patriotisch gehandelt? Wir sagen aus innerster Ueberzeugung. Nein. - Wenn die deutsche Eisenindustrie auf dem Weltma^te concurrenzfahlgcr werden soll, was nach unseren obigen Andeutungen über die mlnerali>chen Schatze unseres Vaterlandes unbe dinat nöthig ist, so wird dies nicht durch Statistiken und Theorien erreich^ sondern durch Tbaten. Der Fachmann weiß, was unserer Eisenindustrie fehlt; man verschaffe ihr^einmal . . m« . n. n. .c__...«14,. unter# ßnnritrrpniL'inbPY hoben und fortwährend

$ f ^Es sei uns hier noch eine persönliche Bemerkung gestattet. Anläßlich unseres Citats aus einer von Dr. Arndt mit großem Fleiß und vielem Geist geschriebenen Brochüre überdie in­dustrielle Enquete sucht unser Kritiker Herrn Arndt welchen er vermuthlich n.cht n hn kennt, in geradezu gehässiger Welse zu verkleinern und nennt ihn schließlich gar noch einen obscurcn^ ^ros^ensc^ aIg ytnon^mug mit den Namen Anderer in dieser Weise

Main, 14. August.^Eine^drMige G^ichte erzählt der -Mainzer^Anreiger^ j mnr nQdt ereianete sich hier nachstehende, zwar unwahrscheinlich erscheinende, < UOMMWG gs»Ä S « Sl MRZMMWWW ZMUWWZLMK

ab in der Nähe ihres Geschästsetadltssements ein modlirtes Zimmer bezieh em Um ber Beamte: .Ihr Sohn Georg hat sich am 14. Mai und Ihr Sohn Michael am <3 c\unj nerbenathet " Was nachfolgte ist leichter zu denken als zu beschreiben, so nniiirfi nii« ihren wimmeln gerissen, so hintergangen von ihren Söhnen, die so wenig Ste »« w°°l feiten eine Mutter. Das Jn.-rchar-

test^e an der Sache aber ist, daß dtt Brüder, um der Mutter ntot -errathen ,u werden, sich selbir gegenseitig ihr Geheimnih nicht anvertraut haben sollen.

Illen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« und oh« Kosten durch die Heilnahrung:

REVALESCIERE von London.

r-uaSb-ch beim «ie-gewinnen «u«b<mW** » 1

teerten, we^7^na^bÄ5 'nieitung zu entsinden und demselben event. die Oberleitung über ä?ÄS Ma" ÄM »«W es bei dem seitherigen Modus --er Reinigung zu belfern__j_

jjÖe ldes: billig v ««lu Ls Sh£ w noch

billig iU Ol

Xi» mLeL'S ħ -L'L-LWMLSLLi-M was sollen wir noch warten?

Auch die deutsche Textilindustrie erscheint unserem Gegner zuhochentwickelt . !Wir

überlasten c« den Fachleuten dieser Branche, hierauf zu antworten und beschrank« uns auf die Constatirung der Thatsache, daß die Ausfuhr, an Manufacturwaaren (Baumwollen-, Leinen,, Wollen- und Seidewaaren) pro Kopf der Bevölkerung betragt.

Zur Eisenzollfrage.

Unterem Gegner in Nr. 181 desGießener Anzeigers" bleibt es ein Räthsel, wie wir die Lonsumiionskraft Deutschlands durch Schutzzölle heben wollen, wir empfehlen ihm deßhal . ctinrtfcintMrtifpl iptit nock einmal und zwar diesmal mit Aufmerksamkeit zu lesen.

6r rotoS6ann nicht nur Austtürung Darüber finDen, wie wir uns di- H-bung Der

fiÜSeßte« führten W M Hauptgrund dafür an, daß di. Lon nm-n.-n u,r. w. (sintf.faruna der ^ölle nicht geschädigt werden würden, und NUN besitzt schließlich unser Krittk.r die^Nafvttät^uns^darüber zu interpelliren, wie wir bezüglich diests Punkte« dachten W-nn derselbe ferner bemerkt, die gegenwärtig bestehenden ausländischen E senzolle schadeten uns ,,^r

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normalen Seiten stehen ; Mk. O,bO pro Lentner macht bekanntlich Mk. 16 pro Tonne und Mk. 8 pro Gentner Mk. 160 pro Tonne Wir theilten die Zollsätze selbstverständlich nichtmit, , um dem Publikum zu imponiren", sondern um den allgemeinen Redensarten unseres Gegners gegen- Üb,r "^rLSwNÄLi^^r^ -«hättnißmaßig günstig- Lage der sramästschen maln =

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Doch wi? lautete das Unheil Alexander's?Ja, Bauer das ist ganz was Anders., Frankreich ist ein ungemein reiches Land, dessen Consumtionskraft mit iebcm 2?^^ zunimm . Deutschland besitzt nicht die Fruchtbarkeit des Bodens und die klimatischen Vorzüge wie Frank­reich, aber es besitzt unermeßliche mineralische Schatze an Kohlen und Erzen und ein Klima, welches angestrengter Arbeit günstig ist. Dadurch ist uns der Weg gezeigt, auf welchem ww Frankreick wirthschaftlich ebenbürtig werden können, es handelt sich nur darum, diesen Weg a ch toiltlid?&8nicbt, consumtionskräftige Frankreich denkt nicht daran, von seinem mankann wohl sagen seit Jahrhunderten verfolgten - Schutzzollsystem abzugehen, es bungt dabei colostale Steuern" mit Leichtigkeit auf, sein Bautenmtnister de Freyc net ist m der Lage, vom Lande 4 Milliarden Franken für Eisenbahnen und Wasserstraßen verlangen L.u konnm, - aber von Freihandel will die französische Republik Nickts wiffen. Der Handelsminister i>«JKea«5 sag Wir sind Alle mit unverrückbarer Solidarität an das Interesse des 'Staates gebunden. W r müffen die Macht der Thatsachen ebenso berücksichtigen, wie die Lage der Industrie und duNatur der Production und zwar durch den Zolltarif, welcher als eine Verkörperung des trav.tionellen nationalen Gedankens erhalten werden muß."

Bei uns weiß man von Solidarität leider nicht viel, der wasch-achte Freihändler sagt^ ich Ians, da, roo >ch am billigsten lauf., unb W-NN ei mit -in-rn p-rsonüchm Obf°r p°n m gm Groschen pro Jahr eine wichtige vaterländische Industrie erhalten konnte, sem PrmzlP V es nicht zu! Zuerst das Ich und das Prinzip und dann das> Vater andJ Unter ®et' hältnissen hat man allerdings leider die Berechtigung, den franzosilchen Patriotismusdem deutsch gegenüber zu verherrlichen. Wir hoffen jevoch, daß auch in Deutschland das Natlonalbewußts , taS Bewuptjcin der Solidarität der Jntereffen aller Deutschen nicht aller Weltbürger

Unsir Kritiker hat zur Eisenzollfrage seinletzte« Wort" gesprochen; SlüLtcher Weffe

wie dies unserem Gegner beliebt.

Lift sagt: Trotz der scharfsinnigsten Erörterungen über die großen Fragen der Handels­politik ist die Kluft, welche seit QueSnav und Smith zwischen Theorie und Praxis besteht, nicht nur nicht geschloffen, sondern von Jahr zu Jahr we.ter aufgeklaff

Was aber soll uns eine Wissenschaft, bie btlcu^tet' bc"

wandeln soll? Und wäre vernünftigerweise anzunehmen, der Verstand Einen sei so unendlich Ärn6 v-6 p- ühfraü die Natur bet Dinge richtig erkennen, ber Verstaub des Anbern bagegen so unenblick kllin baß er unfähig bie von Jenem entdeckten unb an's Licht gestellten Wahrheiten zu begreifen, ganze Menschenalter hinburch offenbare Jrrtkümer als Wahrheiten betrachteri könne sollte nickt vielmehr anzunehmen sein, bie Praktiker, wenn auch in ber Regel allz s h Gneist,m an ««rtS?»* W «""t-n dach d« Th.att. f. tag. unb fo b.harri.« nicht widerflreben, wiberstrebte nicht bie Theorie ber Natur der Dinge. ~____

Seit 31 fahren hat feine «rankhrit dieser angenehmen «-sundheiw speise widerstai?vcn unb bewährt sich bieselbe bei Erwachsenen unb Kinbern o^ne: WebL i 1 ' - " ' < illen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drusen- Schleimhav

Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverbauttchd Verstopfung, Diarrl-öen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiben, Wassersucht, Fieber Schw'ni Blutau steigen, Ohrenbrausen, Uebelfeit und Erbrechen si^st wahrend der Schwangtrichat Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist fie als N h für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der «mmenmilck vorzuziehen. «In «u« aus 80,0<>0 Eerüsicaten über «enesungm, die aller Mediein widerstanden »^unt« u von Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein Dr. Shoreland vr Eampbell, P feffor Dr. D«ds, Dr. Ure, Gräsin Eastlestuart, Marquise de Brshan, und viel« anderen h gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.

Kbßffüritcr Auszug au- 80,000 Eertificaten.

Lertifieat des Medictnalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. J852^ Revalescibre

Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größtm angewandt ,llen Verstopfungen, Durckfällen und Rühren in Krankheiten der Urinwege,Mtv bet Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Regungen Hanuöhre bet^kr khas^ Zusammenziehungen in den Nierm und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden w. M Ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels 'ck bei Hals- und Brustkrankbeiten, sondern auch bet der Lungen- und ^usbrobrenschwindsuch LS. Rud. Wurzer, Medicinalrath unv Mitglied mehre«! gelehrten Gesellschaften Nr. 62476. Dem Hetzen Gott und Ihnen sei Dank. Die Uvval«o,^rs hat m 18jähriges Leiden ini Magen und in d« Nerven, verbünd« mit allgemeiner Schwache nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Lomparet, Pfarrer Saint«

Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren ^nkfre ck bie Revalescibre unb leibe seitdem nickt mehr an den Schmerzen m d« Lenden d^ «ntd) langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre st'h-nd «freue ich mich W ber vollkcmmknstcn Gesunvhett. - J1 Qittr»

yir. 64210. Marquise von Drshan von 7jähriger Leberkrankhett, Schlaflosigkeit, Z an ben Gliedern. Abmagerung und Hvpochvnbrie. h-n QnnflM., B*

Nr. 75877. Florian Roller, K K Militarverwalter, Großwardein, von Lungen' Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. ftv.»fsf,(,TOnndl

Nr. 75970 Herr Gabriel Teschner, Hörer der iffentlichen höheren Handelölehran in Wien, in einem verzweifelten Grave von drustübel und Rer^nzerruttung.

Nr. 65715. Fräulein be Montlouts, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und m,8eT1"wr. 75938. iBaion Sigmo »on lOfä^gn SihEg m»dn> und U-»

Die Revalescifcre ist viermal so nahrhaft al« Fleisch und erspart tzet Erwachs unb Kindern 50 Mal ihren Preis in ander« Mitteln »nd Speise^ 5 ^70S

Preise der Revaleecifere/j Pfd. 1 Jt 80 1 Pfd. 3 JL 50 t Psv.

5 Pfd. 14 Jt, 12 Pfd. 28 JC 50 Ä 24 Pfd. 54^. _ ,ofn

Revaleecifere ChocolaUe 12 Taffen 1 80 24 3 ** 48

5 JL 70 120 Taffen 14 JL, 288 Taffen 28 JL 50 576 Taffen 54 X

Revaleacibre Biscuitee 1 Pfd. 3 X 50 ^,2 dfd- 5 o'^ic,-nY unb bei viele» Zu beziehen durch Du Barry L Eo. in Berlin NW 25 Louisenstr und bei 1 - " - ui, Drogu«-, Specerei- und Delicateffenhandler im ganzen Lande.

In Gießen bei Philipp 8ehw»jer. \

Großbritannien

Wenn unsere Freihändler doch wirttich einmal prakttsch" werden wollten. anstatt sich bet feber Gelegenheit so zu nennen, ohne es in ber That zu fern Die praktischen Mtateber freihändlerischen Schule, zu welcher auch unser Gegner gehört, liegen vor. sie erfüllen j n Vaterlandsfreunb mit tiefer Trauer.

Der Stanbpunkt bes praktischen xnb nicht kosmopolittschen T"ihanblers liegt unteres Erachtens gar nicht sehr weit von demjenigen des praktischen nationalen Schutzzollners. Nach unjcrcr Auffaffung ist diejenige 281^^0^01(1^ t>ie ^^^6, we^e hanbelt sondern wie Edmund Burke sagt,nach ber tieferforschten Kenntniß ber Lage, ber Bedürfniffe unb ber Jsitereffen des Volkes." Ergiebt bie gewtffenhafte unb sachgemäße Prüfung ber Lage ber Industrie, daß es im nationalen Interesse liege, b.eselbe vor dem Auslande zu schützen^ so sinb^wir Schutzzöllner; ergiebt btese Prüfung, baß bie Jnbustrie stark genug ist, um bei offenen Landesgrenzcn in ben Kampf auf ben Weltmarkt zu ziehen so sind wir Freihändler. Die Ideen des universellen Freihandels, sagt Stommel, soll bet ben

Hanbelspolitik als ber große Gesichtspunkt festgehalten werben, wie ber Polarstern v°n dem Schiffer, ber nach Norden steuert; allein ber Schiffer, welcher nur ben « Auge

ohne Seekarten, Compaß, Senkblei unb Lootsen zu gebrauchen, wirb vielleicht schon un