V6.” KSmg „ftW Br" e,r -'"meils ter 'M des Todes
tmertt *n»
n bie Be- "" »" Opfer b« Soni^ ?,n Un«6Mn= b'°cht we den [Men. g fc. * M
^a6 M heute, ^Eilte läuqere ' stattete Mr, -ovtschchshotel von Monumn- 1 Kronprinz im
' dem Anleihe- 'tvi^en betrachte aaszulordern.
^itnotöi vom 1 haben srch zer- dluugen mit den । ßnd vom weß-
t' Der äugen, cht befriedigend Kombination yi t mit dem In-
s bnieth heute jinsgarantie des bis zur Mecklen- oorteten die Ver- ») ergriff gegen ;ft über die Lage cht aus das Zu- mMrr erinnerte bgegebene Votum, ■ die preußischen ein entschiedener tn Vorwurf des id unVirtdschaft- i Beschwerde er- [achdem der Mi- gt hatte, wurde unkte der Tages- Mwoch kl Uhr. nz von Portugal itaaischen Damen n und jüdischen ilten. Die sran- UnisterprLstdenten trete: zurLeichen-
ius Bukarest mit- ind di- Mi«® Mit von Mfm g Widdin wurde Snriflteti werten ,rn,pondmz mel- lbst das serbisch-
er übrigens mcht , da sich ®et ’ Mnisterrath i«
.ißt: Di- ne«r- . hier *
n dchim-nte» Ter
«•s*
1,1 , „(jit nur
hchuertE
-
d enW ichrei" Don 0teUL über- d einen intlvur!
° @eltun0
gelangt, daß zu diesem Zweck vorzugsweise höhere Einuahmen vom Verbrauche des Tabaks in Aussicht zu nehmen sind.
Washington, 16. Januar. Schatzsecretär Sberman benachrichtigte ßie Finanzcommission, daß die Regierung den Vertrag mit dem Syndikat für die 4proc. Anleihe aufgehoben und beschlosien habe, die Anleihe allgemein dem Publikum zugänglich zu machen. Zugleich legte Sherman einen darauf bezüglichen Gesetzentwurf vor. — Der Senat von Louisiana nahm cm Vertrauensvotum für den Präsidenten Hayes an. — Der Eisenbahnzug, welcher die Thetlnchmer an einer Versammlung in Harfort (Eonnecticut) nach ihrer Hei- math zurückführen sollte, zertrümmerte die Brücke bei Farmington und stürzte in den Fluß hinein. Eine große Anzahl von Personen wurde getödtet und verwundet.
London, 16- J-uiuar. Die „Liberale Vereinigung" in Worcester ließ Salisbury eine Adresie überreichen, worin sie sich für Erkaltung des Friedens ausspricht. In der von Salisbury durch seinen Secretär gegebenen Antwort läßt er erklären, es liege kein Grund zu der Befürchtung vor, daß die Regierung sich von ihrer im Mai präcisirten Politik entfernen werde. Die Regierung bekenne sich vielmehr noch immer zu dieser Politik.
Rom, 16. Januar. Im Senat gaben der Präsident und Depretis der Trauer um das Italien betroffene Unglück lebhaften Ausdruck. Der einzige Trost, bemerkte Letzterer, liege in der Fortsetzung der weisen Politik Victor Emanuels. Depretis theilte ferner dem Senate mit, daß die Minister vom Könige bestätigt sind. Der Senat suspendirte seine Sitzungen darauf bis zum L Februar.
— In der Kammer gab der Minister des Aeußern die von der ungarischen Kammer eingegangene Beileidsadreffe zur Kenntniß. Vicepräsident Desanctts übernahm es, der ungarischen Volksvertretung den Dank der Kammer zu übermitteln. Ministerpräsident Depretis thetlt mit, daß der König das Ministerium bestätigt habe und am Samstag den Eid leisten werde. Depretis hielt Victor Emanuel einen warmen Nachruf. Nachdem der Vicepräsident Desanctes dem Schmerze der Kammer über den Tod Victor Emanuels Ausdruck gegeben, vertagte sich die Kammer als Zeichen der Trauer bis zum Februar.
Petersburg, 16. Januar. Bis jetzt liegt hier noch Nichts als das Ersuchen der Türkei um Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen vor. Heber die Gesinnungen der Pforte selbst ist noch Nichts bekannt. Die diesseitigen Instructionen werden in den resp. Hauptquartieren etngetroffen sein. Das Ersuchen der Pforte ist eine begreifliche Folge der letzten Niederlagen. Selbstverständlich ist man nach den großen Opfern unserer braven Armee derselben schuldig, die Resultate ihrer Hingebung sicher zu stellen und nicht eher «inen Waffenstillstand einzugehen, als bis unser hartnäckiger Gegner alle erforderlichen militärischen Garantien gegeben hat und bis die Sicherheit erlangt Ist, daß der Waffenstillstand unseren Erfolg nicht gefährden kann. Im Publikum herrscht hierüber nur eine Stimme: Die Türkei wird offen, aufzugeben haben, in den Kreis ihrer Berechnungen zu ziehen, daß ihr von England, wo die Parlaments-Eröffnung bevorsteht, Unterstützung werden könne.
Petersburg, 16. Januar. Die „Agence Ruffe" meldet: Der Sultan machte hierher directe Mtttheilung von der Entsendung Server und Namyk Paschas in das russische Hauptquartier und bemerkte dazu: Diese friedlichen Dispositionen seien mit der Versicherung entgegengenommen worden, daß die Suspension der Feindseligkeiten erfolgen werde, sobald die durch den Ober- commandanten mitzutheilenden Präliminarien angenommen seien.
Lokal-Stott,.
Gießen, 17. Jan. Vergangenen Samstag batten wir das Vergnügen, das berühmte Florentiner Quartett in dem 3. Concerte des Gießener Concertveretns zu hören Das Programm war ein ausgezeichnetes und es wurden die einzelnen Nummern des selben mit bekannter Meisterschaft vorgetragen und fanden reichen, wohlverdienten Beifall. Diejenig en, welche diesem Concerte arwohnten, haben gewiß von Neuem die lieber- zeugung mit nach Hause gebracht, daß die Concerte des Florentiner Quartetts das Beste und Vollkommenste darstellen, was dem hiesigen Publikum in musikalischer Beziehung überhaupt geboten werden kann. Leider war das Concert vergleichsweise wenig besucht
Wie sehr man übrigens an anderen Orten die Leistungen dieses Quartetts zu würdigen weiß, ergibt sich unter Anderem aus einem Artikel, welcher der „Neuen Frankfurter Presse" aus Darmstadt zugegangen ist. Dieser Artikel beginnt mit folgendem Worten:
Darmstadt, 10. Jan Der gestrige Abend ist in den musikalischen Annalen unserer Stadl als ein bedeutender, ganz besonders genußreicher, als ein Festtag zu ver zeichnen, dmch das Concert des Florentiner Quartettoereins der Herren Jean Becker, E Masi L- Chtostri und L. Hegyesie, im Saale des Gasthofs zur „Traube". Der Ruf der auch bei uns schon ost gehörten Herrn und das gesteigerte Interesse unsrer Musikfreunde für klassische Kammermusik, hatte ein zahlreiches Publikum herbeige zaubert, so daß der Saal fast zu klein erschien. Das Quartett des Herrn Jean Becker hat sich ein Zusammenspiel angeeignet, wie man es nur wünschen kann; badet ist em seltener Wohlklang der vier Instrumente, wie er wohl schöner kaum gedacht wird und eine das Veiftändntß auch der schwierigsten Parthten erleichternde Deutlichkeit im Vor trag, ein richtiges Heroortret'en und Zurücktretenlassen von Haupt- und Nebenideen, eine kühne Ausführung schwungvoller Gedanken, ein feiner Humor in den heiteren Stücken, ein entzückendes ruhiges Sich-Wiegen in den einfachen, dem Melodischen mehr iu gern endeten Stellen. Kurz, es wird schwer sein, ein Quartett zu finden, welches das Bccker'sche in den genannten musikalischen Tugenden übertrifft.
Gießen, 16. Jan. Rechenschaftsbericht des Herrn Bürgermeisters Bramm für 1876. (Fortsetzung aus No. 12.)
Ferner wurde der Stadtoorstand durch die Mittheilung erfreut, daß nach einem Beschluß des Comites für die Errichtung eines Liebig-Denkmals tn München von den über 130,000 betragenden Beiträgen eine Summe von mindestens 25,000 JL abge- zweiat werden soll, um dem großen Gelehrten, der während der glänzenden Periode fernes genialen Wirkens als ein Stern an unserer Hochschule leuchtete, dessen Glanz den Namen unserer Stadt in allen Ländern der Erde bekannt gemacht hat, ein gleiches Denkmal wie in München auch hier zu errichten. Außer Herrn Professor Dr Hoff wann in Berlin, einem Gießener Kinde, dessen taftiofe Bemühungen hauptsächlich diesen Beschluß herbetgeführt haben, sind wir Herrn Professor Dr. Will und Herrn Buchbändler Ricker für ihr wirksames Handeln zur Ausführung des gefaßten Be fchlusses zu besonderem Danke verpflichtet.
Schließlich möchte noch zu erwähnen sein, daß im Jahre 1876 die Oberhesstsche Eisenbahn in das Eigenthum des Staates übergegangen sind und daß mit dem Bau der Berlm-Wetzlarer Eisenbahn, welche leider in einer Entfernung von beinahe 1 Stunde au unserer Stadt vorüber geführt wird, begonnen wurde.
Indem ich nunmehr bezüglich der wirklichen Einnahmen und Ausgaben gegen über den Voranschlagssummen auf die nachstehende Verwaltungsrechenschaft, deren Abschluß ein sehr künftiger ist, zu verweisen mir erlaube, wobei ich anfüge, daß zu den erheblicheren Mehrausgaben gegen die Voranschläge überall die Genehmigung der Stadiverordneten-Versammlung eingeholt worden ist, glaube ich auch dstsrnal das Bewußtsein ausfprechen zu dürfen, bafj die städtische Vertretung und Verwaltung bei ollen ihren Beschlüssen und Maßnahmen nur das Wohl der gesammten Gemeinde und die Förderung der Gesammtinteressen im Auge gehabt hat.
Summarische Ileberlicht der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen für 1876 nebst Nachweisung über die Abweichung gegen die Voranschläge bei beit bedeutenderen Posten.
s s
3 SS
Q
Einnahme.
Betrag nach
Mi bin gegen den Voranschlag
‘■em Vor anschlag.
'er Rech nung.
Mehr.
Weniger.
Ji.
JL 1
JL
Ordentliche.
liu ■
1
Rest aus vorderen Jahren a) Kassevorrath
51191
82
88063
90
36872
08
—
—
d) Ausstände .
2227
33
5579
91
3352
58
—
—
2
Von Gebäuden.........
3789
43
4038
51
249
08
—
—
3
„ verliehenen Gütern......
4551
24
4619
03
67
79
—
—
4
Aus Gras und anderen Naturalien. -
10572
51
19560
96
8988
45
—
——
5
Von Waldungen........
87986
04
108604
27
20618
23
—
7
„ Jagden..........
1162
29
1162
29
—
—
—
—
8
„ Schäfereien Wetdgeldern ....
514
29
514
29
—
—
—
—
9
„ Zehnten, Grundrenten und anderen
Gefällen..........
3619
33
3624
11
4
78
—
—
10
Von verkauften Baumaterialien und
11
Mobilien.........
170
—
992
43
822
43
—
—
Kapitalzinsen..........
3387
86
2792
86
—
—
595
—
15
Einzugsgeld..........
300
—
50
—*
—
—
250
—
16
Feuereimergeld.........
120
—
42
—
—
—
78
—
17
Pflaster-, Weg- und Brückengelder . .
685
71
685
71
—
—
—
—
18
Mtethe von Markt- und anderen öffent
lichen Plätzen........
2500
—
2969
30
469
30
—
—
19
Faßeich-, Meß- und Waage-Gebühren
1365
—
1745
58
380
58
.—
21
Octrot............
58448
—
81929
34
23481
34
—
—
22
Schul- und Holzgeld und sonstige Set
44
80
trage zu den Schulkosten ....
42295
64
50393
8097
—.
—
25
Hundesteuer..........
1933
33
2145
—
211
67
—
—
26
Ersatzposten........ •
—
—
240
21
240
21
—
—
28
Für Hülfsbedürftige.......
595
72
595
72
—
—
—
33
Einquartierungsgelder......
3000
—
5714
15
2714
15
—
—-
34
Strafen wegen Schulversäumnissen . .
41
—
125
80
84
8(1
—
—
35
Forst-, Feld , Polizei- u. Defraudations
2490
strafen..........
—
3590
36
1100
36
—
—
36
Für Formularien......
30
—
40
—
10
—
—
—
37
Strafen gegen städtische Bedienstete er-
~ *
könnt .............
—
—
1
—
1
—
■—
—
Summa
282976
54
389820
16
107766
63
923
—
Außerordentliche.
41
Zurückzuempfantzende Kapitalien . . .
60428
57
38428
57
—
—
22000
_
42
Neu aufzunehmende Kapitalien . . .
131473
—
138700
—
7227
—
—
—
43
Von verkauften Häusern und Gütern .
11089
45
15780
—
4690
91
—
—
46
Ersatz der von der Stadt bestrittenen
-
Kosten für Arbeiten auf dem Burg-
graben ..........
1348
56
1348
56
—
—
—
47
Beitrag zu den Kosten des landw. Festes
im Jahr 1875 ........
—
—
257
14
257
14
—
—
48
Kriegskosten, nachträgliche Vergütung .
—
—
429
44
429
44
—
—
Summa
204339
58
194944
07
12604
49
22000
—
Umlagen.
53
Auf das gesammte Communalsteuer-
kapital der Einwohner u. Forensen
113166
98
114006
27
839
29
—
——
54
Auf dasselbe zu den älteren Kriegs-
schulden ..........
14489
57
14598
11
108
54
—
—
55
Allgemeine evangelische Kirchensteuer .
—
—
8386
10
8386
10
—
—
Summe der Umlagen
127656
55
136990
48
9333
93
—
—
Wiederholung.
Ordentliche Einnahme......
282976
54
389820
16
107766
63
923
_
Außerordentliche Einnahme ....
204339
58
194944
07
12604
49
22000
—
Umlagen..........
127656
55
136990
48
9333
93
—
—
Hauptsumme aller Einnahmen
614972
67
721754
71
129705
05
22923
—-
(Fortsetzung folgt)
Theater.
Dr. Schwettzer's geistreiches Lustspiel, Die Darwinianer, welches seiner Zeit den ersten Preis gewann, verdient eine ganz besonders warme Empfehlung. Das Stück, auf der Lehre des berühmten Darwin fußend, bringt unendlich viele durch jene Theorie herbetgeführte komische Situationen und Verwickelungen, daß man fast nicht aus dem Lachen herauskommt. Dabei ist es von einer Einfachheit der Handlung, Glätte der Diction und trefflicher Characterzeichnung, daß die Darwinianer wohl den ersten Preis verdient haben. Dazu gegeben wird das Erstlingswerk eines hiesige» Studenten, welches bereits vor ca. 3 Wochen in Marburg durch Herrn Dir. Kurde die Feuertaufe erhielt. Das Stück gefiel daselbst ausnehmend durch seine heiteren, flotten Situationen, durch die prächtigen Studentenschwänke, den heiteren Humor unb die allerliebste Verwickelung. Der Umstand, daß der Verfasser der falschen Brillanten ein hiesiger Musensohn ist, und selbst in studentischen und bürgerlichen Kreisen eine allgemeine Beliebtheit genießt, wird dem Stücke von vornherein einen günstigen Erfolg sichern, und so den Autor bewegen, nach der Vorstellung sein Inkognito abzulepen.
T h e a t p r.
□ Der Mittwoch Abend brachte uns »Orpheus in der Unterwelt", Operette von Jaques Offenbach, welche nur an größern Bühnen aufgeführt werden Fann. Es wundert uns genug, daß Herr Cur de, durch derartige unmögliche Aufführungen, einen Genuß verspricht, und sich selbst der Täuschung bingtbt ein besetztes Haus zu erzielen. Ueber die Aufführung selbst können wir uns nicht näher einlassen, da wir bet der Finale des 2. Aktes uns in den »Circus Renz" versetzt glaubten. Wir wollen daher nochmals die wohlgemeinte Warnung Herrn Dlrector Cur de zum Bedenken zurufen: Geben Sie gute Lustspiele und ausführbare kleine Operetten und Singspiele so wird sicherlich das Publikum Ihr Bestreben reichlich unterstützen.
Die öffentliche Meinung!
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 16. Jan. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich be fahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL 2—3, Stroh per Centner «X 2, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 80—85H, 2. Qual. 75—80 H, im Detail 1. Qual. 1.—, 2. Qual. <X0.95. Eier, das Hunderts 6—8.80, Kartoffeln JL 6—7 per 100 Kilo. Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 28—30 Jü ganze Erbsen 20—24 Jt, Boünen 30-32 x, Linsen 22-27 JL Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70-75 K»h- u. Rindfleisch 55—60H, Kalbfleisch 65—70 H, Hammelfleisch 55—63 Schweinefleisch 70—80 H. Buchenscheitholz per Quadrat-Meter JL 12.55, Tannenholz JL 8.55t Tannapfel per Hectol. 60 H. Eis per Centner 50


