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18*78.

Dienstag, den 17. December

Veutschraad.

2.50

Hrsterreich.

igsten Preisen.

ermässigt, ie Erinnerung.

3.25

4.20

1.40

2.50

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Gießen am 13. December 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. p 8 Dr. Boekma ____________

Darmstadt, 14. December. Se. König!. Hoheit der Großherzog ist ( beute Mutaa aus dem Palais in das Großh. Residenzschloß übergezogen. .

Se. König!. Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs, der Pnnz von Wales und ter Herzog von Connaugbt werden beute rech, morgen hie, erwartet. ^abVose Telegramme ans allen Ländern condoliren Sr. König!. Hoheit dem Grohherzog in tiefstem Beileid zu dem unechblichen Veilust. der chn betreffen. Ein besonders trostreiches und herzliches Telegramm soll von Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm eingetroffen sein.

Der 14. December der Todestag Ihrer König!. Hoheit der Groß- Herzogin Alice - ist auch der Todestag ihres verstorbenen durchlauchtrgsten Herrn Vaters, des Prince-consort Albrecht. Derselbe ist heute vor 17 Jah­ren, am 14. December 1861, verstorben. . _ k .

Die L°"testraner wird sich auf 12 Mocken erstrecken und findet während der nächsten 4 Wochen täglich in der Vormittagspunde von 11-12 Uhr in allen Kirchen des L-ndes Trauergeläute statt.

Darmstadt, 15. December. Der gestern ausgegebeneNeichs-Anz. meldet: .Beide Kaiserliche Majestäten haben beute mit tiefer Betrubniß die Trauerkunde von dem Ableben Ihrer König!. Hobelt der Frau Großherzogin von Hellen ev vsangen und sofort die kronpiinzltch'n Herrschaften besucht.

Ueber aus zahlreich waren am gestrigem Tage das Großb. Ww schloß, das Neue Palais (Trauerhaus), sowie da« Palais der Mutter des Großberroas Frau Prinzeß Carl, von allen Sianden besucht, welche ihr Bei- Uid «egen8 des unser Regentenhaus betroffenen beispiellosen Unglücks durch Ein- »eicknuna in die aufgelegten Listen bekundeten. rf

'S Darmstadt, 15. December. Wegen des Ablebens der Großherzogin ist Landestrauer auf 12 Wochen angeordnet; 14 Tage lang haben öffentliche

meldet in einem Extrablatt: Die Beisetzung

der Leiche der verewigten Großherzogin ist verschoben. Mittwoch soll in der Schloßkirche, wohin am Abend zllvor der Sarkophag beigsstellt wird, die Ein- fe8nUn®atmftabti,at14nb®ecemBer. Dem Vernehmen nach werden in einem der ersten Monate des nächsten Jahres bei dem Ministerium des Innern Conferenzen sämmtlicher Realschul-Tirectoren des Landes staüfinden, In welchen SÖÄr die^ealschulen zweiter Ordnung festgest^t

Darmstadt, 14. December. Wie aus Berlin mit aller Bestimmtheit ^-nil-ldkt'wird bat die preußffche Reäierüug Uüierhaudlung wegen Zukaufs des beWch n Autb'eils der WaimWeseEabn eingeleitet. Die Verwaltung und der hesstschm Autpe r bekanntlich seit dem ^abre 1866 bereits in den Hän-

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,, MLsüsS & b « »'S GeMlcn, wie Sie sie für mich in der eben gehörten Adresse zum haben, darf ich von der Lehrerschaft der Berliner G mesud'- f&ulen ermabrten daß dieselben auch der Jugend die^ Äugen öffnen w.rd über untere Reit, in der die Widersetzlichkeit gegen die Oberen und Vorgesetzten ,.c weit um fc; gegriffen hat, daß sie sich sogar aegen den Thron richten kon^ Die Anhänger jener Partei ^reichten hier seit, den letzte? I chr-.i die Z .b von 58,000. Diese nehme ich von der Million hiesiger Einwohner aus, d.c

3 § 9 ... 13. 1879 «to Ä Ä-Ä-f - *<1"'

Gießen am 14. December 1878. Großherzogliches Kretsamt G'eßen.

p ' vr. Boek mann.

wir bei meiner Rückkehr einen so herzlichen Empfang bereitete. Aber :nicht blos bet uns zeigte sich da« verderbliche Bestreben jener Partei. Wenn die traurigen Vorfälle, welche mich betroffen hab.n, dazu be »e ragen haben, dres unserem Volke zum Bewußtsein zu bringen, so will ich, wie ich schon bei meiner Ankunft ausgesprochen, gern dafür geblutet haben. Die-neue ^setz^bung wir , wie i» hoffe, Vieles zur Best.rung der jetzigen Zustände, die ich schon vor 10KSÄä »-« w--«, Unterricht der Jugend geschehen. Auf die Quantität des Westens kommt es dabei weniger an. 8 Es wird jetzt in den Schulen ja Vieles gelehrt, doch>dars das nicht hinten angesetzt werden, was für die Erziehung von besonderer Wich. tigkeit ist. Tahin gehört vor allen Dingen Religion. Ihre wichtige und schwere Aufgabe ist daher, die Jugend in der wahren Gottesfurcht zu unter- weisen und mit Achtung vor den heiligen Gütern zu erfüllen. Nachdem der Kaiser den Wunsch ausgesprochen, daß durch die Wirksamkeit in der Schule die Uebeistände, welche nach der Civilstandsges.tzgebung in Berlw.wie-in,allen größeren Städten zu Tage getreten, gebestert werden mochten, schloß der Kaiser ftine Ansprache mit den Worten:Theilen Sie nun, was ich Ihnen gesagt, auch a^n^enfl6ci fce® (n Betreff der Verhandlungen der Regierung mit der Berlin-Stettiner Eisenbahn circulirenden Gerüchten schreibt dwNordd. Allg. Qr<i.": Es haben bisher zwar eingehende Verhandlungen zur Vorbereitung der Vertragsaufstellung zwischen den Commtffarien des Handels- und Finanzmtnt- sters und denjenigen der Gesellschaft stattgefunden, zur Vollziehung oder nur

; Paragrophirung des Vertrages von irgend einer Seite find die Sachen aber ; noch nicht gediehen. Alle gegenthetligen Versionen sind somit unrichtig. Von dem Abbruch der Verhandlungen aber ist ebensowenig die Rede. Frei ich durfte die Regie, lwg sich der Pflicht nicht entziehen können, zu prüfen, vb die Gründe,

welche das Bahndirectormm zu der Nichtauszahlung der Abschlags-Dividende veranlaßten und ob der unerwartet starke Rückgang der Bahn-Einnahmen fti

' den letzten Monaten eine dauernde oder nur vorübergehende Werthverminberung der Bahn bedeuten und inwieweit die Kürzung des bisher angemeffen scheinen­den Erwerbspreises durch das Finanzintereffe des Staates bedingt »erben möchte. Wie die Regierung dazu kommen sollte, durch dieses Vorkommmß sich ist ihren wohlerwogenen Plänen in Betreff der Erweiterung des S -a seisen- bähnnotze« durch die E> Werbung größerer Privatbahnen beirren zu lasten, ist

Äl December. Das »bgevrdnetehau« s-tzte heute die zweite Berathrmg i /Kt . v a sroinifiterium des ^nnsin fort. Bei dem Eapitet Übei die Landroths» ämte^ erklär d^ Minister Gras Eulenburg gegenüber verschiedenen von Rostei, Heere- S Lamwerstein unv ». S-borlemer - Aist vorgedrachten Klagen und Dftiber,en, er ^n">m Svrache oebrachterl Derhültn ssen seine Ausu erksawkeit zuwenden und kv^nw-ll Abhütw sche ffen. D e Klage ÜDtr Uederbürdung der Biligameister vvdAmt- h,n «en sei nicht begi ünbet. Die Auswahl die er Beamten ge«

KSÄS m* *, von Goltz. F.evtzel, Miquel, Pichler uVNibtKftt «W KHM-tie erklärt bei Minister wiederholt, er wüste auch be des CvmÄunalbeawter. vor d-,en »nsteUung stch mraew.ste.nn daß dieselben, gewillt Lien hie Staatsbesitze ftreno zu beobachten. Das Capitel über die Londrathsamter wird' daraus "ewillitzt. Lu h-m Captt.l über die Polizei-Verwaltung von B-rln he- mftagt r Z mmermaun mb VirchowUeberwetsung desselben an dieBubget-Cvmmckssion. Der Antrag wird abgelehnt.

RedaetionSbitrearr t

EkxpeditionSbureau:

Ibach» kl woyiung inmctrnm liaßr, ist alsbald oder mitten.

8. Srisit. Ändern* ^Mannberger.^ M-tigt«' i fiarleo. Abend: Balbfl* ifaniMüL.

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Birnbaum Frau.

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Wien, 13. December.Prefle" undgrembenblatt'' melfcen. Der mti Deui schic,,nd auf D uer Eines Jahres abgefchloffene Mclstbequnstigunas- v^tr fl wkd Mtttroch dem Abgeordnetenhause vorgelegt und soll noch vor grstfen>t, sie sich jfflerr Unterbaus. Auf eine Interpellation wird von

die Tisza erwidert: Der Gesetzentwurf über die Einverleibung Sptzzas w.rd tu

ftc-Atzkige- nnb AmtsMt fit öcn Kreis Kikkn.

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