Einzelbild herunterladen

Musikalisches.

I.

DaS nahe bevorstehende Erscheinen Clara Schumann's in unserer Stadt trägt die Berechtigung zu einer gewissen Aufregung in Den zunächst dabei interessirten musikalischen Kreisen in sich; hat doch, außer Carl Maria v. Weber, keine größere Celebrität in Gießen concertirt. Aber auch in weiteren Kreisen werden bei dieser Gelegenheit einige Notizen über das Leben und den Entwickelungsgang dieser hochbedeutenden Frau nicht unwillkommen sein.

Zunächst werden diejenigen unter uns, die aus Erfahrung wiflen, welcher musikalische Genuß ihnen bevorsteht, es dem Concertvereinsoorstande Dank wissen, daß er es vermocht hat, die berühmte Frau für eines unserer Concerte zu gewinnen, umsomehr, als Frau Schumann, nach ihren eigenen Wortenjetzt mit ihren Kräften haushälterisch umgehen muß" und nur wenige Einladungen zu Concerten noch annimmt.

Am 28. October 1878 sind es nämlich 50 Jahre seit ihrem ersten öffent­lichen Auftreten in einem Concerte in Leipzig. Sie war damals 9 Jahre alt. Zwei Jahre später schon unternahm ihr Vater Friedrich Wieck, der zu­gleich ihr Lehrer war, eine erste Kunstreise mit ihr, welche sie bis nach Paris führte. Von dort brachte sie jenen Ruf mit, der für ihr Geschick entschelvend wurde. Nach Leipzig zurückgekehrt gab sie sich aus's Eifrigste technischen und theoretischen Studien hin. Dabei begnügte sie sich nicht mit dem Studium der Harmonielehre und des Kontrapunktes, sondern übte auch fleißig die Kunst der Instrumentation und des Partiturlesens. Sogar Violinspiel und Gesang wurde nebenher betrieben.

Weitere Kunstreisen in Begleitung ihres Vaters, auf denen sie in Deutsch­land zuerst Chopin's Werke in die Oeffentlichkeit einführte, unternahm sie während der Jahre 183638 nach Berlin, Breslau, Dresden, Hamburg und Wien, überall die außerordentlichsten Erfolge durch ihre bewundernswerthen Leistungen erringend. Im Januar 1839 trat sie selbstständig eine zweite Reise über Nürnberg, Stuttgart, Karlsruhe nach Paris an, von der sie im August desselben Jahres wieder nach Deutschland zurückkehrte. Den darauf folgenden Winter concertirte sie abermals in mehreren Städten Norddeutschlands mit stets gleicher Auszeichnung.

Hiermit beschloß sie einen Thetl ihrer früh begonnenen glänzenden Künstler­lausbahn als Clara Wieck, um sie an der Seite Robert Schumanns, dem sie sich im September 1840 vermählte, sortzusetzen.

Ueber die nun beginnende Periode ihres Lebens, voll des höchsten Glückes, wie des tiefsten Leides, gedenken wir in einer der nächsten Nummern d. Bl. Einiges von allgemeinem Interesse zu bringen und daran eine kurze Besprechung des Concertprogrammes zu knüpfen.A

Lokal-Mott-.

Gießen, 16. Februar. (Sitzung der Stadtverordneten am 14.Febr.) Als erster Punkt der Tagesordnung war die Niederschlagung uneinbringlicher Posten in 1877. Diese resultiren sich für diesmal meistens in Schulstrafen rc. in Höhe von 227 Fällen und wurde seitens der Versammlung der Herr Bürgermeister mit der Regelung der­selben betraut. Die Anlegung von Dungstätten rc. recte die Einführung des Tonnen­systems betreffend, gab Anlaß zu längerer Discussion. Es wurde das bereits unterm 31. Januar verlesene Schreiben Großh. Kreisamts nochmals zur Kenntntß der Ver sammlung gebracht. Die Baudeputation einigte sich in ihrer Sitzung vom 5. Februar iu dem Antrag: Die in dem bezügl. Schreiben Großh. Kretsamts vorgesehene Com­mission mit einem Tagegeld von je 5 zu bestellen, welche Tagegelder später von den betr. Hausetgenthümern zurückzuvergüten seien, und in die Commission die Herren Broel Ztmmermeister Otto und Stadtverordneter Wortmann zu wählen. Der Commission soll die Befugntß zustehen zu entscheiden, ob und wie die Anlage der Tonnen in die betreffenden Gebäulichkeiten zu geschehen habe u. s. w. Die Versamm lung dagegen genehmigte den Antrag mit Ausnahme des letzten Passus, stimmt einem Antrag des Herrn Grüne berg zu, wonach die Stadt die Commissionskosten definitiv übernimmt. Zur leichteren Durchführung des Tonnensystems erbietet sich die Stadt bet unmittelten Hausetgenthümern zur Vorlage der entstehenden Kosten gegen raten mäßige Rückvergütung. Einer Reklamation gegen die Jagdverpachtung im 3. Jagd bezirk wurde nicht ftattgegeben. In Betreff der Versorgung unserer Stadt mit gutem Trtnkwasser und in Verfolg der Beschlußfassung der Stadtverordneten vom 10. Januar kamen die Berichte der Commission für Quellwasserleitung zur Verlesung. In erster Linie äußerte sich die Commission über das Gutachten des Quellenfinders Beraz aus München dahin, daß demselben jede Autorität abzusprechen, seine Manipulationen zur Auffindung von Quellen sich wissenschaftlich gar nicht begründen lassen und sich darauf nicht zu verlassen sei. In Betreff der anonymen Firma, welche sich erbot die Stadt mit einer Quellwasserleitung zu beglücken, fanden Verhandlungen mit dem Vertreter der Firma und dem Herrn Bürgermeister am 8. Februar statt und will auch jetzt noch diese Firma ihre Anonymität nicht fallen lassen. Gerade diese strenge Geheimhaltung, wol veranlaßt durch zu befürchtende Concurrenz, war die Ursache, daß verschiedene Herren sich gegen diese anonyme Gesellschaft auösprachen. Wir brauchen im Interesse unserer Stadt nicht htnterm Berge zu halten, wenn wir weniger discret sind und hinter bet MaSke der Anonymität die Ayrd'sche Gesellschaft in Berlin, welche bekanntlich D arm- stadt auch mit Wasser versorgen will, vermuthen. Die Bedingungen unter welchen die Gesellschaft eine Quellwafferlettung für Gießen ausführen will sind im Allgemeinen folgende: 1. Sicherstellung des Eiventhums an dem von der Gesellschaft aufzusuchen­den Wasser; d. h. die Stadt verpflichtet sich der Gesellschaft, wenn diese das Wasser gefunden, das Etgenthum des Wassers zu verschaffen, so daß wenn etwa Mühlen anrukaufen find, dicS Sache der Stadt ist. Das Wasser verbleibt der Gesellschaft so lange als dieselbe Etgenthümerin der Leitung ist. 2. Unentgeldliche Ueberlassung städtischen Eigenthums soweit solches für die Zwecke der Wasserleitung notbw-ndtg ist. 3. Die Stadt erhält das Recht, die Leitung, nach 30 Jahren selbst zu übernehmen. 4. Im Falle von S 3 zahlt die Stadt ein Kapital, welches dem Erträglich » 5 o/g Zinsen entspricht. Wie man sieht, sind die Bedingungen so übel für die Gesellschaft nicht und ihre Befürchtung, daß beim Fallenlassen der Anonymität Concurrenz eintreten könnte ist ziemlich gerechtfertigt- Die Proposttton der Gesellschaft wird nach längerer Debatte der Finanz- und Quellwasser-Commtsston zur wetteren Verhandlung über wiesen Bet Behandlung dieses Gegenstandes machte Herr Gail die Mtttheilung, daß am Mittwoch eine mächtige Quelle im Stadtwalde bei den Versuchsarbeiten erschlossen worden sei. Herr Hetz warnte vor einem allzu großen Optimismus für diese Quelle, da dieselbe wohl Tagwasser sei. Das Regtmentscommando beabsichtigt seine im Garten der Kaserne stehenden 8 Puloerkasten in den dem Fiscus gehörenden Garten, welcher eben von Herrn Stallmeister Balser benutzt wird, dicht am Schoorgraben anderweit aufzustellen und ersucht Herr Polizeicommissar Fresenius in einer Zu schrift an die Stadtverordneten um Zustimmung hierfür. Herr Dtery wundert sich daß der Poltzeicommissär eine solche Zumuthung stellte zu einer Maßregel von so ge­fährlicher Tragweite. Die Pulverkasten gehörten unter keinen Umständen in die Stadt, zumal in Kürze auch der Justtzpalast in dieser Gegend erbaut und dadurch die Schoor einen lebhafteren Verkehr erhalten würde. Herr Keller ist der Meinung, daß die Munition, wie vor 187071 auch wieder in das Pulverhaus am Trieb gebracht wer­den möge. Herr Heß stellte den Antrag, daß die Kasten möglichst aus dem Bereich des menschlichen Verkehrs gebracht würden. Herr Homberger protestirt gegen dir Zumuthung des Regiments Commandos und beantragt, daß sich die Stadt direkt mit demselben benehme. Die Eingabe des Herrn Polizetcommissars wird daher abgelehnt In Folge der Verhandlungen der Sitzung vom 17. Januar wurde die Antwort Großh. Ministeriums auf den Beschluß der Stadtverordneten verlesen, wonach sich der Staat erbietet in das Staatsbudget die Remuneration des Rechners für die Realschule in Höhe von 500 JL per anno zu stellen, wenn die Stadt darin willigt, die Hälfte aus

ihrer Tasche zu bezahlen. Die L-chuldeputation propontrt einen Antrag, wonach jähr­lich 600 JL im Budget vorzusehen seien, davon trage der Staat die eine Hälfte, Die andere solle auS dem seitherigen Gehalte des Rechners bestritten werden uno solle der Staat für das abgelaufene Jahr 300 je bezahlen. Dieser Antrag wurde angenomlmn. Die Bürgschaflsletstungen bei Holzverstetgerungen sowie das häufige Frtstgewähren bildeten einen längeren Punkt der DlScussion. Veranlaßt durch einen in letzte Zett oorge- kommenen eclatanten Fall beantragte Herr Homoerger einen anderen Modus des setthertgen Verfahrens. Er will eine Commission bestellt wissen, welche die Credu- fähigkett der Bürgen prüfen solle, damit die Stadt nicht wieder in die Verlegenheit komme wie in obigem Falle. Herr Grüneberg will die Commission aus Mitgliedern des Orlsgertchts gebildet wissen. Herr Hanstetn dementgegen für Verweisung des Antrags an die Finanz-Deputation. Herr Adolf Roll will die Bürgschaftsleistung nicht erschwert wissen. Die Stadt treibe mit ihren Holzveifteigerungen ein Geschäft und wenn den Steigerern das Geschäft erschwert werde, schädige sich nur die Stadt selbst durch Mindererlös. Herr Wenzel unterstützt diese Ansicht. Herr Dtery will überhaupt Rormatiobesttmmungen errichtet haben und ist demgemäß für den Antrag Hanstetn, H^rr Heß desgleichen; er meinte, in ganz Deutschland sei eben eine mäch­tige Bewegung zur Regelung des Creoitgebens un, möge die Stadt hierin mit gutem Üerspiele oorangehen und ist derselbe ganz entschieden gegen das planmäßige Fr.stge- währen. Herr Dtery unterstützt ganz energisch diese Ansicht Es seien Fälle dage­wesen, wo Mancher sich auspfänden ließe um nur Frist zu erhalten, während m in einen armen Mann der vielleicht wegen weniger Pfennige Schulgeld im Rückstände sei, vom Wahrecht ausschließe. Die Versammlung verwies schließlich die Sache an dteFinlnz- Deputatton. Die 3. Classe der Stadtkn.tbenschule, welche nach Ostern ca. 95 Schüler ;ählt, mutz nothwendig gethetlt werden und in Folge dessen ein weiteres Local haben, welches ihr nach dem Antrag der Schuldeputatisn tm Schulhause auf dem Asterweg eingerichtet werden soll. Gleicherweise bedaif die höhere Mädchenschule auf Ostern zwei wettere Classenzimmer, welche tm Schulhause in der Weidengasse provisorisch bis zur Fertigstellung des Neubau's der höheren Mädchenschule, hergerichtet werden sollen. Dem Gewerbveretn, welchem diese Zimmer für die Handwerkerschule überlassen waren, soll als Aequivalent die nöthigen Räume nach Wunsch entweder tm früheren Ortsze- richtslokale tm alten Rathhause oder im Schulhause am Asterweg offertrt werden Die Eingabe mehrerer Interessenten, welche in den Schtetzgärten bauen wollen, fand ihre Erledigung durch Ferttgnellung der betr. Pläne, welche vom Ministerium vorerst verlangt wurden und am 15 an das Kretsamt gesandt werden. Eine Erweiterung des Erbbegrädntsses der Familie W. Sch mall fand die Genehmung der Versamm­lung. Ein Baugesuch des Herrn I. B Singer wurde an die Baudeputation zur Erledigung verwiesen. Die Gesuche der Herren Chr. Wagner II. von Gießen, Joh. Deibel und H. Spuk von Wteieck um Anlegung von Ueberfahrten nach ihren Äeckern wurden genehmigt- DaS Feldrecht beantragt die Verbesserung des WegS hinter dem Phtlosophenwald sowie auch den Fahrweg nach der Gänsweide und werden die Kostenvoranschläge bewilligt- Desgleichen der Voranschlag für die Pflasterung deS sog. Mühlwegs nach der Burk'fchen Mühle tu Höhe von 458 J4 Herr Pfarrer Schlosser sucht um Ueberlassung der Hospitalktrche zur Abhaltung vonPasfionS gotteSdienff* in der Zeit vom 6. März bis 10. April, sowie um Heizung der Kirche !Ür dieses Jahr nach. Die Versammlung genehmigte das Gesuch. Eine Weg-Anlage auf dem Friedhöfe sowie eine Ueberbrückung des Grabens an der Grünbergerstratze werden nach dem Anträge der Baudeputton angenommen und zum Schluß als letzten Punkt der öffentlichen Sitzung dieselbe Commission für die Besteuerung des WetnS, wie tm vorigen Jahre, en bloc wiedergewählt.&

Gießen, 16. Febr. Seit einer Reihe von Jahren bestehen in Berlin zwei Gesellschaften für die Erforschung Afrikas und eine derselben zählt bereits unter ihren 76 hiesigen Mitgliedern 18 Angehörige des Handelsstandes. Nachdem durch die jüngsten Erforschungsreisen Cam eron'S und H. Stanley's bekannt wurde, daß die Verhältnisse des inneren Africas dem europäischen Handel Aussicht auf neue, weite und ergiebige Absatzgebiete zu eröffnen geeignet sind, beabsichtigen beide Gesellschaften, fernerhin gemeinschaftlich mtt erhöhter Thätigkeit dafür wirken zu wollen daß auch dem deutschen Handels- und Gcwerbestand seine vielversprechenden Gebiete nutzbar gemacht werden können.

Von berufenster Seite ist die Bedeutung dieser Aufgabe für den deutschen Handel erkannt, die Reichsregierung hat für diesen Zweck vorläufig einen Betrag von Mk. 100,000 in daS dies­jährige Budget eingestellt und der Generalsecretär des deutschen Handelstages hat au« gleichen Erwägungen das Secretariat der vereinigten Gesellschaft übernommen, erwartet jedoch eine all­gemeine Betheiligung des deutschen Handels- und Gewerbestandes zur Förderung des Unter­nehmens.

Der hiesige Handelsverein, dem an ihn ergangenen Ruf gerne folgend, hat unter An­eignung der oben angeführten Gründe in seiner jüngsten Generalversammlung als zweckmäßig erachtet, die Unterstützung dieser hochwichtigen und bedeutungsvollen Bestrebungen zu empfehlen.

Gleichzeitig wurde der Vereinsvorstand beauftragt, alle Interessenten zum Beitritt zu obiger Gesellschaft einzuladen.

(Singesand t.

Wie wir in Erfahrung gebracht, erfreut der hier z. Zt. im Hotel Einhorn weilende Specialist für Hühneraugen rc. Herr Emil Wiechmann sich eines sehr regen Zuspruches von Patienten, was insofern ganz gerechtfertigt, als nur laut eingezogener Erkundigung hiermit nur wiederholt die wirkliche Tüchtigkeit deS Genannten tm Fache der Hühneraugen Operation aus vollster Ueberzeugung zu bestätigen vermögen. Im Interesse der Leibenden möchten wir noch darauf Hinweisen, daß der Aufenthalt deS Herrn Wiechmann hier nur noch aanz kurze Zeit währt.

Theater.

DaS Blitzmädel erfreute am Freitag Abend Auge _unb Herz. DaS Stück ist so recht nach dem Herzen unserer Theaterfreunde, voll Gemüth, voller Humor, mit guter Grundidee und trefflicher Charakterzeichnung. Weniger Operette, denn außer zwei Nummern im zweiten Akt erhebt sich die Musik kaum über das Niveau der Possenfabrikation, aber dafür ein vorzügliches Charakter- oder Genrebild. Das dichtbesetzte Haus nahm das Stück mit seltener «cclamation auf, wovon indessen auf die Darsteller ein großer Theil fiel. Die beiden Hauptrollen, Glanzrollen freilich, aber auch vermöge der Jndividualisiirung äußerst schwer, befanden sich in den besten Händen. Fr. Kurde war ein Blitzmädel durch und durch, als Telegrafistin, als soeur de St. Madeleine, als Tänzerin und besonders als flotter Bursche war sie entzückend. Wir haben die geehrte Künstlerin selten so vielseitig und gut als Schau­spielerin gesehen, wie in diesen Bravourrollen. Herr Teile, Gast vom k. k. Theater in Metz, producirte sick als äußerst tüchtiger und gewandter Schauspieler, der seine Verwandlungsrollen eigenartig charakterisirte und damit einen großen Erfolg erzielte. Das Ehepaar Lindner und Weber, namentlich ersteres, war ganz vorzüglich und mehr als einen allen Herrn haben wir bei der trefflichen Darstellung Lindner's in Rückerinnerung derschönen Jugend" m Thränen gesehen.*) Recht treffend war Herr Hamm und Bömly, ebenso wie Frl. V. Weber die undankbare Rolle der Marie nach Möglichkeit ausbeutete. Herr Rothe war auch recht gut bis auf die Maske. Das Stück ging gut, die Ausstattung war nett und der Beifall des Publikums ein stürmischer.

*) Muß recht rührend gewesen sein. Der Setzerlehrling.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Febr. 12. Jacob Christian Julius Hoch, Bauunternehmer und Stadtverordneter dahier, ein Wittwer, und Anna Elisabeth Klauer, geborene Zöger, Wtttwe des Photo­graphen zu Offenbach, Johannes Klauer. _ _

Febr. 13. Julius Christian August Griesbach, Vicefeldwebel tm II. Großh. In­fanterieregiment Nr. 116 dahier, des Oekonomen zu Rogzow, Heinrich Wilhelm Gries­bach, ehel. Sohn; und Karoltne Susanne Walter, deS SchuhmachermetsterS Balthasar Walter dahier, ehel. Tochter. o m

Febr. 15. Peter Schmitt, Tagelöhner dahier, des Ackermanns zu Saasen, Georg Schmitt, ehel. Sohn; und Margarethe Löbrtch aus Ettingshausen.

Febr. 10 Dem Weichenwärter an der Main-Weser Bahn dahier, Balthasar Oapper, eine Tochter, Margarethe Friederike Katharine, geb. 1- Jan.

Febr. 12. Dem eoang. Mttprediger und Lehrer an der höheren Mädchenschule dahier, vr. Friedrich August Buchhold, eine Tochter, Wilhelmine Auguste Louise Emma, geb. 15. Jan.