Ausgabe 
14.5.1878
 
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Wien

Polit. Corresp." meldet aus Petersburg,

Die

10. Mai.

Lokal'Notiz

Droschke wäre!

B.S

oren,

gegenwärtig nur noch aus 400 Mann.

Handel und Verkehr

Gießen, 11. Mai

Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pst

6. M Neuern in Äöhui der Actienbrauer« Wilhelmine Hart Ludwig Hartman Mgnus, Wtttwe

29. April.

2. Mai. Anna, Slisabethe, Tochte Kohn des Kunst- Älnb von auswi

3006)

Strecke zm/He einige Tage Ian Gießen,

werden alle möglichen Vorsichtsmaßregeln gegen die Ansteckung dieser mörderischen Krankheit angewandt um später nach eingetretencm Todesfälle desto leichtsinniger zu verfahren. Sollte das Gesundheits­amt hier nicht Gelegenheit nehmen dagegen einzuschreitcn? Die Verbringung von Kinderleichen auf den Friedhof kann um so leichter geschehen als ja hier ein sog. Kinderleichenwagen e^istirt. Uns ist speciell ein Fall bekannt, daß ein Kind von über 7 Jahren in einer Droschke beerdigt werden sollte, der betr. Droschkenbesitzer sich aber weigerte seinen Wagen dafür herzugcben. Der Grund bei diesem Falle war jedoch der, daß der Kinderleichenwagen theurer als die

--Wir brachten in letzterer Zeit mehrfache Artikel gegen dasBorgsystem" und die damit verbundene Schädigung der Gewerbetreibenden. Wenn wir damit bezwecken wollten, baß das Publikum sich gegen die Geschäftsleute coulanter benehmen möchte, so darf auf der

Gießen, 11. Mai. Von verschiedenen Seiten wird auf einen Mißstand aufmerksam gemacht, welcher dringend einer Abhülfe bedarf. Bei der seitherigen großen Sterblichkeit der Kinder an Diphtheritis ?c. wird zur Beerdigung der Kinder eine Chaise oder Droschke benutzt. Abgesehen von dem gewiß nicht angenehmen Gefühl einen solchen Wagen alsbald wieder besteigen zu müssen ist es gewiß nicht am Platze, wenn Kinder, welche an ansteckenden Krankheiten, wie die Diphtheritis bekanntlich ist, auf diese Art beerdigt werden. Im Hause des Krank.n selbst

7. Mal- 5 Maximilian M 9. Mai. Zimmei Pröbsrl von Va Margarethe Chi

Sardinian", welches im Begnffe war, nach Amerika abzusegeln, hat eine Das Schiff ist vollständig verbrannt; von den 460

Passagieren sinv 3 tobt und 40 verwundet.

*hlt sic Men f Maten, ys.Häi

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Wir benc J5. fl. M., Nai Mittelrhcin tinem reservirtel

Br diese Fladungen ert MM« jeil, ^nenNer Bei

3005

. ZurEinzeic ob, offen.

Otbentii^

6u8sstiickei

Mission Sumarokoffs im Herbst 1876, durch welche eine maritime Action in Versionen lediglich hypothetischer Natur. Die russische Regierung selbst habe Vorschlag gebracht wurde, bei welcher England die erste Rolle zugefallen wäre; von Vorschlägen, welche Lchuwaloff überbringe, keine Kenntniß. Wenn Schu- ferner die Theilnahme Rußlands an der Londoner Conferenz, in welcher Derby waloff dieselben telegraphisch oder auf andere Weise übermittelt hätte, so würde den Vorsitz führte- sodann die Zustimmung Rußlands zu den Bedingungen, die Reise keinen Zweck gehabt haben. Dies beeinträchtige übrigens nicht die welche Derby in der Note vom 1. Mai 1877 für die englische Neutralität Hoffnung einer friedlichen Lösung.

aufftellte- endlich die Thotsache, daß Rußland seine militärische Actiyn nicht Wien, 10. Mai. DiePolit. Corresp." meldet aus Petersburg, auf Konstantinopel und Gallipoli ausgedehnt habe, welche leicht zu besetzen Generallieutenant Fürst Galizyn sei an Stelle Trepow's zum Polizeipräfekten gewesen wären Das Journal verweist auf die gegenwärtig vorwiegende Stellung von Petersburg ernannt worden. Einer Mittheilung derselben Correspon- Englands bei Konstantinopel trotz der unmittelbaren Nähe der russischen Truppen; denz aus Belgrad zufolge erklärt die serbische Regierung die Meldungen über man könne daraus schließen, wie stark dieselbe nach Entfernung der russischen Kämpfe zwischen Serben und Arnauten für falsch, zugleich behauptend, daß Truppen werde. Was das Verlangen betreffe, daß der ganze Vertrag von längs der ganzen Demarcationslinie volle Ruhe herrsche. Anderseitige Mit- San Stefano dem Congreffe vorgelegt werde, so habe Rußland die Vorlegung theilungen halten jedoch jene Meldungen trotz der Ableugnung aufrecht.

schon seit langer Zeit zugesagt. London, 10. Mai, Abends. Mills kündigte im U iterhause ein Amen-

________ » dement zu Fanrett's Resolution an, welches sich für vollständige Billigung der Telegraphische Depeschen. Verwendung indischer Truppen ausspricht. Auf Befragen Baxter's theilk

Wagner'- telegr» EorrespOndenj-Bureau. Unterstaatssecretär Bourke mit: Viele Eircassier seien an den Küsten Syriens

Berlin, 10. Mat. Der Reichstag berieth heute den Gesetzentwurf betr. die gelandet, die Regierung erwarte darüber Bericht. Der Colonialminister Hicks

Tabaksenquete in erster Lesung. Minister Hofmann empfahl die unveränderte Annahme Beach erklärte auf Anregung Hugeffen's, daß die Operationen am Elp erfolg-

der Vorlage. Bet dem früheren Gesetzentwurf betr. die Tabakssteuer wollte die Reichs- ( f ^hmen.

reaterung die nothwendtge Vermehrung der Einnahmen desReiches erzielen und gleich- rercyen m K k . ,, , ,

ipiHn hie Steuerreform anbabnen. indem man mit der Vermehrung der tndtrecten Aus Moville (Irland) wird gemeldet. An Bord des Paketbootes

zeitig die Steuerreform anbahnen, indem man mit der Vermehrung der tndtrecten

Steuern beginne; dies sei das Programm einer wirklich nationalen deutschen Finanz'vomuimun , ivuu/m Politik. Der Tabak sei das geeignetste Object zur Erhöhung der Einnahmen; bezüglich ^rplofton stattgefunden, des Systems der Besteuerung hätten die verbündeten Regierungen noch keinen Entschluß < - -

gefaßt; dazu wollten sie erst durch die Vorlage gelangen. Es sei ein Mißverständlich, wenn man meine, daß bereits ein System gewählt sei und das Haus durch Annahme der Vorlage sich für ein System binde. Das Haus gewähre durch dieselbe der Regierung nur die Mittel, eine Grundlage für weitere Schritte zu gewinnen. Die bisherige Statistik reiche für diese Frage nicht aus. Auf die freiwillige Vernehmung von Sach- veiftändigen sei für zuverlässige Resultate wenig zu rechnen.Meinen Sie, daß bei Tabak ein geeignetes Steuerobject ist, so versagen Sie der Regierung nicht die Mittel und Wege, darüber genaue Ermittelungen anzustellen."

v. Bennigsen erklärte sich für Erhöhung der indirecten Steuern, auch für die Heranziehung des Tabaks als Object hierfür, aber unter constituttonellen Garantien; namentlich wolle er dieses in Preußen.Hier wollen wir für die Einkommen- und Classensteuer die Quotisirung, aber wir wollen nicht den Art. 109 der preußischen Verfassung antasten. Wir wollen ein bedeutendes Plus an indirecten Steuern gerade vom Tabak bewilligen, deshalb halten wir die @nq iete für nützlich und deshalb be­willigen wir die Mittel dafür." Die Rede Hofmann's stehe weder im Einklänge mit der Vorlage noch mit den früheren Aeutzerungen Camphausen's und Bismarck'S, b;e sich zum Monopol bekennen. Die Regierung sehe die Vorlage nur als Vorbereitung zum Monopol en. Die nationalliberale Partei sei Gegnerin des Monopols. Jede wirkliche Monopolsoorlage werde im Reichstage scheitern. Auch eine Fabrikatssteuer dürfe nicht zu hoch geschraubt werden; sonst würden die Wirkungen noch schädlicher als die des Monopols. Die heutige Vorlage bedürfe vielfach der Amendirung; man ver- anderen Seite auch erwartet werden, daß das Publikum resp. die Kunden auch zeitig ihre Nech- lange darin zu viel von den Tabaklndustriellen; dieselben dürften nicht gezwungen nungen erhalten. Es sind uns Fälle mitgetheilt worden, wo der Auftraggeber förmlich die werden, Geschäftsgeheimnisse zu offenbaren. Auf das Beispiel Frankreichs könne man Kundschaft kündigen mußte, um nur zu wissen, was er schuldig sei. Es liegt also auch hier ein sich nicht berufen; die Verhältnisse lägen dort anders. Wolle man eine gute Enquete großer Theil an den Geschäftsleuten selbst, wenn das Publikum verwöhnt und nachlässig im Bezahlen vornehmen, so müsse man vor Allem Sachverständige hören. In diesem Sinne sei ist Eine Abhülfe ist doch hier sehr leicht zu treffen.

die Vorlage zu amendiren. v. Bennigsen wendete sich hierauf in eingehendster Weise ----- -------------------

gegen das Monopol und erklärte schließlich, er werde mit seinen Freunden die Regierung Sermtfcbted

loyal unterstützen, aber die Regierung müsse dann auch das Ihrige Ihun, daß man ? *

schon im nächsten Sabre sich verständigen könne über die Grundlagen einer Steuer- , - (Ein mecklenburgi cher Bauer in Berlin.) Vor einigen Tagen spselte sich in

nform. (Lebhafter Beifall ) Lucius sprach für Steuerreform auf Grundlage der einem größeren Restaurant in der Commandantenstraße zu Berlin eine äußerst lebhafte Eröffnung neuer Reichseinnahmen durch indirekte Steuern behufs Beseitigung der Scene ab. Ein reicher mecklenburger «auer, der aus irgend einem Grunde hierher Mairikularbeiträge. Der Tabak fei das geeignetste Besteuerungsobject. Mit der hatte reisen müssen war in Begleitung eines Landsmanns, welchen er auf der Straße Enquöte an sich einverstanden, wolle er die Beseitigung mehrerer vexaiorischer Be- ilktroffen, in jenes Restaurant getreten. Als nun die Beiden ein GlaS Bier Hinunter­stimmungen in der Vorlage. Für das Monopol wolle er sich jetzt so wenig gestürzt hatten, wurdeder eben Zugereiste sehr lebendig und sprach zu seinem Kumpan: engagiren wie für eine andere bestimmte Besteuerungsform. Richter (Hagen) er- "^a, nu solln de Berliner ok einmal seihn, bat ick de rik Solern bin. 3cf warr hier klarte sich gegen die Vorlage und jede Art der Erhöhung der Tabaksteuer, mal ein Beten upgahn (draufgehen) laten. Rach diesen Worten blickt er umher, um Richter griff im Fortgänge feiner Rede die gefammte Steuer- und Finanzpolitik der SU erspähen, was hier wohl das Theuerfte sein möge. Soeben hat der Kellner einem Regierung an und äußerte dabei, daß er wenig Vertrauen zu dem neuen Finanzminister Aste an einem entfernten Tische einen Teller mit Speise gebracht und ein kleines Hobrecht hege. Dieser erklärt, er bedauere, von Richter angegriffen zu sein. Er sei Büchschen daneben gestellt, aus welchem Jener ganz wenig aus den Teller thul und mcht gesonnen, seinem Antheil an der Verantwortlichkeit für die Reichsfinanzverwaltung bann zu essen beginnt. Das muß doch nothwendig etwas Rares sein, denkt der biedere auszuweichen. An der Vorbereitung der jetzigen Vorlage habe er nicht theilgenommen, Mecklenburger, weil der Gast so sparsam damit umgeht. Er winkt also dem Kellner sei aber der Meinung, daß die Regierung nichts wolle als Sicherheit, über den Stand und sagte zu ihm:For n Dahler von dat, wovon Dei da so'n lütt Beten up'n Teller der Tadaksindustrie auf dem Wege, den sie für den sichersten halte zur Beurtheilung bahn hat!" Der Kellner stutz zwar zuerst, dann aber gebt er und bringt nach einigen der Frage und zur endlichen Beruhigung der Snteressen. Er wisse sehr genau, daß er Aecunden drei Kruken Düsseldorfer Weinmostrich, stellt sie vor denautzerhalb'ichen" ohne die Unterstützung des Reichstags in der Sache nichts fördern könne, aber er gehe Gast hin und fragt:Soll ich sie Sbnen ein Bischen einwickeln?"Re", erwidette doch an die schwere, wichtige und oolksthümliche Aufgabe des Ausbaues der Reichsin- der Gefragte unwillig,upgemakt, up n Teller geschütt t unn Lepel darbet!" Der stttuttonen mit dem Bewußtsein, daß die Unterstützung der Majorität des Reichstages Kellner mach riesige Anstrengungen, um den Lachkrampf zu unterdrücken, der ihn zu dem Bundesrathe auf dem rechten Wege dazu nicht fehlen werde. Minister Hofmann ersticken droht, holt das Fehlende, öffnet die Kruken und entleert den Inhalt auf den hob Richter gegenüber hervor, der Reichstag fei im nächsten Sahre vor die Alternative Keller- Setzt ergreift unser Mecklenburger den Löffel und führt ihn, bis über den Rand gestellt, entweder die Mairikularbeiträge oder die eigenen Reichseinnahmen zu ver- ^^füllt mit der kostbaren Leckerei, mit einem Ausdruck unendlicher Selbstgefälligkeik mehren, ohne daß die jetzige Unsicherheit sich gemindert habe. Man möge die Regierung zum Munde. Kaum hat er aber den kostbaren Bissen verschluckt, so wirft er den Löffel durch Ermöglichung der Enquöte in den Stand fetzen, ihr Reformprogramm oorzube- lon,' greift mit der Hand nach feiner Rase und ruft:Gott bewahr' de Ogen, De reiten. Auf v Bennigfen's Rede erwiederte Hofmann: Wenn nicht constttuttonelle is all zum Deibel.' Nun kann der Kellner das Lachen nicht mehr unterdrück-n, Bedenken der Gewährung der Mittel zur Enquöte entgegenstünden, so betreffe die Diffe- ber von der Kultur schon mehr beleckte Landsmann lacht mit, und die in der Nähr rem zwischen dem Standpunkt der Reichstagsmehrheit und den Bundesregierungen sitzenden Gaste thun dasselbe. Da wird es dem reichen Sochem zu viel. Ec bezahlt nur noch die Ausführung der Enquöte. Was den geäußerten Wunsch nach Zuziehung die Zeche, und mit einem Ausruf:De Berlener Kokert is doch för de Höll' zu schlecht!* von Sachverständigen bei der Enquete angehe, so sei deren Zuziehung nicht ausgeschlossen, krollt er sich aus dem Saale.

v. Stauffenberg kritistrte die Modalitäten der EnquZte; er wolle nicht, daß das , x Gersfeld. 4 Mai. Heute Nachmittag 4 Uhr ging an der südöstlichen Ab- Monopol schon jetzt eingeführt werde, sondern vielmehr, daß man der Regierung den dachung ber Wasserkuppe ein Wolkenbruch nieder. Zuerst fielen Eisstücke wie dicke Weg bezeichne, oen sie nickt gehen sollte. Gegen das Monopol sei die Majorität des Erbsen und dann Regen in so großer Masse, daß in einigen Minuten bte F rida sehr Reickstaaes und des deutschen Volkes; man ruintre damit eine großartige Industrie, stark anschwoll. Sn mehreren Gemarkungen sind viele Aecker vollständig verwüstet; wie sie kein Land so blühend besitze. Reichensperger (Olpe) erklärte sich gegen die aus mehreren Hausern flüchteten Menschen und Vieh und von den Gcundwiesen ist Vorlage. Das Haus beschloß, die zweite und dritte Lesung im Plenum vorzunehmen, ei" großer Theil überschwemmt, )o daß die Hoffnung auf eine reiche Heu- und Grummrtr

<A cmrti <TSLO _ tun;,,,, h - aoR» ha.« Ernte, die hier ausschlaggebend ist, in Zeit von einer halben Stunde vernichtet ist.

10. Mat. Die Journale billigen einstimmig Die gestern vom Dieser Schaden ist um so mehr empfindlicher, als die Saaten durch den anhaltenden Minister Waddington in ber Deputinenkammer abgegebene Erklärung. Winter sehr gelitten haben und viele Stücke umgeackert und anderweit bestellt werden

London, 10. Mai. Die Admiralität hat zwei Torpedo-Dampfer an- müssen. (H. M-)

gekauft, die hier ursprünglich für eine auswärtige Regierung gebaut waren. ^7" /^be^riebene Vorsicht ) Sn dem Dorfe Stralendorf bei Parchim hat st-

i »-.sich ta«mA*. ... A» N°... im

stillen Ocean nach Panama, um die den Isthmus passirenden russischen Seeleute leaertndemnächst" im Hause seines Dienstherrn autzbrechen werde. So wird d« zu überwachen.Times" meldet aus Belgrad: Muhamedanische Albanesen »Rostocker Ztg." geschrieben.

in Altserbien rebelliren. r. Aus dem Rhetngau, 7 Mai. Der gelinde, aber feuchte Winter und brf

gramm des Fürsten Swiatopolk-Mirski aus Tiflis von gestern: General Koma- kann man hier mit Freuben conftattren, baß im letzten Herbste nicht eine Rebe erfroren, roff meldet aus Lafistan : Hier befindet sich Alles in tiefster Ruhe. Die türkische daß vielmehr schnittdares Holz genüg en b vorhanben war und ber Weinstock nach fetneai Garnison von Artwin wird durch Desertionen täglich vermindert und besteht iehigen Stande zu den schönsten Hoffnungen berechtigt, zumal namentlich noch die Von allen Seiten treffen Devnta ^«ewtion in den Weinbergen dmch die kalten Tage März und Anfangs April zurück- - . . .. ? a tne" ^Epura- gehalten worden war, so daß verspätete Nachtfröste, besonders die drei gestrengen Herren

honen em, die ihre Zufriedenheit ausdrucken, daß sie zu Rußland gehören, am 12, 13. und 14. Mai, dem Weinstock kaum noch großen Schaden zusügen bürften. Die Gerüchte über Proteste der Bevölkerung gegen die Annexion an Rußland Im Weingeschäfte zeigt sich bis jetzt noch wenig Leben, was seinen Grund darin zu sind unbegründet; die Einwohner nehmen ihre gewohnte Beschäftigung auf; ^ufer wie die Verkäufer die so eben allerwärtS im

überall b-rrscht vollständ,fles Vertrauen. 8 Wefn6au fLQllf,nbenbe" Weln°°r».ig°run«e>, abmarten wollen-

Berlin, 10. Mai. ^chuwaloff ist heute Nachmittag 41/2 Uhr von

Friedrichsruh hier eingetroffen und im russischen Bolfch.fftöhokel abgestiegen. d , wui. »ui oem yeungen ^olyenmam rohere: «urrer, per Pi-

Derselbe wird dem etaatefecretar v. Bulow einen Besuch machen und am 1.5-1, Hühnereier, per Stück 45 H, Gänseeier per St. 9^, Enteneier, per Er- Abend nach Petersburg Weiterreisen. 5^», Käse, per Stück 510 Käsematte, per Stück 3^, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen,

Detersbura, 10. Mai. Die Aaence Russe" bezeichnet die umlaufen- Tauben, das Paar 80 Hübner, per Stück JL 1.50, Hahnen, per

den Lonen Über^r,ch,äg. welche Sch'uwa.off Win?., «U reine L

mutbungen. Ebenso feien natürlich die Kommentare der Zeitungen über solche Hammelfleisch 6062

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8 jfluftratioi iuq am Morgen- SilMau« W SeneiH.

weiter. - Zeichnung von

A-spg a. i