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Maybach.
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Fürst v. Bismarck. v. Wilmowski. v. Albedyll. v. Bismarck. Otto Graf zu Stolberg. Leonhardt. Falk. Frrrdenthal. v. Bülow. Hofmann. Graf zu Eulenburg.
Hobrecht.
An den Kronprinzen des deutschen Reiches und von Preußen Kaiser!, und König!. Hoheit und Liebden.
In der Anlage laste Ich Ihnen eine von Sr. Maj. dem Kaiser und König an Mich gerichtete Allerhöchste Ordre mit der Weisung zugehen, dieselbe nebst Meinem gegenwärtigen Ertaste durch das Reichsgesetzblatt zur öffentlichen Kenntntß zu bringen. Es ist Mein fester Wille, die Mir von des Kaisers und Königs Majestät übertragene und von Mir übernommene Stellvertretung unter gewiffenhafter Beobachtung der Verfastung und der Gesetze nach den Mir bekannten Grundsätzen Sr. Maj. Meines Kaiser!. Vaters und Herrn zu führen.
Berlin, den 5. Juni 1878.
v- Bismarck. Friedrich Wilhelm, Kronprinz. An den Reichskanzler.
♦ *
Dem Staatsministerium laste Ich in der Anlage eine von Sr. Maj. dem Kaiser und Könige an Mich gerichtete Allerhöchste Ordre mit der Weisung zugehen, dieselbe nebst Meinem gegenwärtigen Erlasse durch die Gesetzsammlung zur öffentlichen Kenntntß zu bringen. Es ist Mein fester Wille, die Mir von des Kaisers und Königs Majestät übertragene und von Mir übernommene Stellvertretung unter gewiffenhafter Beobachtung der Verfastung und der Gesetze nach den Mir bekannten Grundsätzen Sr. Maj. Meines König!. Vaters und Herrn zu führen.
Berlin, den 5. Juni 1878.
Friedrich Wilhelm, Kronprinz.
v. Bismarck. Otto Graf zu Stolberg. Leonhardt. Falk. v. Kameke. Friedenthal. v. Bülow. Hofmann. Graf zu Eulenburg. Maybach.
Hobrecht.
Berlin, 6. Juni. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht die nachstehenden amtlichen Documente:
Da Ich in Folge Meiner Verwundung zur Vollziehung der nöthigen Unterschriften augenblicklich nicht im Stande bin, Ich auch nach Vorschrift der Aerzte, um die Heilung der Wunden nicht aufzuhalten, Mich aller Geschäfte enthalten soll, so will Ich Euer Kaiserliche und Königliche Hoheit und Liebden für die Dauer Meiner Behinderung Meine Vertretung in der oberen Leitung der Regierungsgeschäfte übertragen. Ew. Kaiser!, und König!. Hoheit und Liebden ersuche Ich hiernach das Erforderliche zu veranlaffen.
Berlin, den 4. Juni 1878.
Auf Allerhöchsten Befehl dazu berufen, bezeugen wir, die unterzeichneten Chefs des Civtl- und Militär-Cabinets, daß Se. Maj. der Kaiser und König in unserer Gegenwart den Inhalt der vorstehenden Verordnung nach genommener Kenntniß von derselben ausdrücklich genehmigt und die Vollziehung und Veröffentlichung durch Allerhöchst Ihren dabei gegenwärtigen Reichskanzler und Ministerpräsidenten befohlen haben.
_ , D e r m i s ch t e s.
ntrhrHtrt™ $“"1 brach der gestern in hiesiger Stadt durch unsere Depeschen
M6 bem Snmbmm den Äaiier erfolgten rudtlofen Attentat hat
1“$'Schuhmacher daraus bezügliche beleidigende er sosott vtthafttt W JU Sd>u[btn r°minc" -assen, wetzhalb
An das Staatsministerium.
Berlin, 6. Juni. Bulletin von 10 Uhr Vormittags. Se. Mai. haben _ dnt Nackt verbracht. ^Sckmerzen sind auch ~ix,l «•, --«— *>•- vermeyrre WaMtt urAT CWVinyaräd'cuu»?rt Vlv iciyien Voroerarms sind vermindert Der Appetit läßt noch zu wünschen übrig. Fieber ist nicht eingetreten.
Berlin, 6. Juni. Bulletin von 9 Uhr Abends. Die gemeldeten gün. stigen DerLnderungen im Zustande des rechten Vorderarms Sr. Mai. dauern fort. Auch im Allgemeinbefinden ist keine Störung eingetreten.
»• Lauer, v. Langenbeck. Wilms.
Berlin, 7. Juni. Bulletin von Morgens 61/z Uhr. Se. Mai der Kaiser hat den größten Aeil der Nacht ruhig geschlafen; in dem verletzten rechten Arm ist weder Schmerz noch Hitze eingetreten.
— In verschiede>en Städten haben anläßlich des Attentates weitere Verhaftungen und Veru-theilungen stattgefunden. Das Kreisgericht in Spandau verurtheilte den tlljäirigen Commis Crohne wegen Majestätsbeleidigung ,u 2V- Jahreü Gesängnß In Dresden wurde bei dem Socialisten Paschky welcher Nobiling in reffen Wohnung u. d. Linden besuchte, gestern Haussuchung gehalten. Der ber-hmte Chirurg, Geheimerath Profefior Dr. Esmarch von «ei ist gestern hi- eingetroffen, um im Vereine mit den übrigen «entert den Kaiser zu behandln. ’
- Das Stadtgericht verurtheilte heute den Arbeiter Giese wegen Beleidigung des Kaisers anläßlich des Hödelhchen Attentats zu einer Gefängnitz- 2tafC T» ^Ona^n• Das Kre^gericht sprach „gen den Viehtreiber Karou wegen des -leichen Vergehen eine Gefängnißstrafe von einem Jahre aus.
Oberkirchenrath hat am 5. Juni eine Circularver- fugung £ ’l5nlnV Eonsistonen erlaffen, welche anordnet, daß alle Geistliche an dem bevorstehenden ersten Pfingstfeiertage zur Buße rufen und gleichzeittg » » *ftba “n8 und der Fürbitte für die Wiederherstellung deS Katses Ausdruck geben sollen. In dem Erlaß heißt es: Die Kirche hat den ^?Er ratMi bc J'8en .Ernst und in der Kraft des Gotteswortes das Augenmerk ~a.rauf hinzulenken, daß solche verbrecherische Thaten, mögen sie a>ch nur von Emzelnen geplant und vollbracht fein, doch Anzeichen sind für Volkslebens^Wi' in865,onbere für religiös sittliche Schäden des
Volkslebens. Wte diese gehoben werden können durch gemeinsame Umkehr so in Aster Demutb dies zu erkennen 'und
IN ncf|ier ^emuth vor Gott sich zu beugen.
btS ,«tOnpIlnl em^"8 im Laufe des gestrigen Tages außer dem Chef
m 5."^ ben F'ldmarschall Graf Moltke, höhere Officiere und
Nachmittags den Chef der Admiralität v. Stoscb. Abends 8 Uhr fand ein Sonfeil t>e« gesummten Staatsministeriums im kronprinzlichen Pala z statt ÄoiÄ* arbeitete der Kronprinz mit dem Kriegsministe^ und d m Ch f von « - Prmz Wilhelm von Preußen und der Erbgroßhenog
von Baden werden morgen aus Bonn hier eintreffen. 8 ,08
8 Juni. In der Kammer kündigte Demeter Ghika an er »erbe eine Juterpellation über die Situation Rumäniens auf dem Congreiie tiren'toerbe“ darüber verlangen, wer Rumänien daselbst repräsen-
. Die „Nationalzeitung" fügt ihrerseits dem Vorstehenden hinzu: tritt die SSVeV'i Reichstag mit der Erklärung, daß sie für die Sicherheit der Dynastie des Landes autzerordeutliche Vollmachten beanspruchen muffe, so sind fXVs lh6erjeU?>lln8' duß diese Vollmachten Der Regierung unter ihrer ver- saffuiigsmäßigen Verantwortlichkeit von der Mehrheit des Reichstages bereit- willigst gewährt werden. Das Urtheil darüber, ob solche Vollmachten nöthig sind,^muffen wir selbstverständlich der Regierung überlasten. — Wie die,Rat- Ztg. erfahrt, ist da« Eatlastungsgesuch des Cultusministers definitiv zurück- fle6o6enefin”°rbEn' n^bem bie Schwierigkeiten, welche dastelbe veranlaßt haben, „ ra ® Juni. Daß bcin Attentat ein weitreichendes Komplott
3U örunbe hegt, kann schon jetzt keinem Zweifel mehr uitterliegen. Vo,t Lonbon aus war, rote verlautet, eine allgemeine Warnung schon Sonntag m^ 3elk^Cr ^Srtroffeii, eine Warnung aus Paris, welche bestimmter lautete und auch den Tag der Ausführung bezeichnete, soll verspätet erst am Montag mer angclangt fern.
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worin er ersucht, der Congreß möge das Loos der Katholiken in jenen Ländern wahren, bezüglich deren Berathung gepflogen wird. Das für den 24. Juni bestimmt gewesene Consistorium ist auf einige Tage verschoben worden, da die Acten bezüglich der Ernennung der Bischöfe nicht bereit find. — Herr v- Keudell drückte dem Ministerpräsidenten und dem Grafen Eorti den Dank der kaiserlichen Familie für die Kundgebungen der Kammern anläßlich des Attentates aus.
Augsburg, 7. Juni. Die „Allg- Ztg." meldet: Der König von Bayern hat die Einberufung des Landtags auf den 1. Juli angeordnet.
6. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg.^ macht über den Zustand Nobiling's folgende zuverlässige Angaben: Nobiling hat keine anderen Wunden als diejenige, welche er sich selbst nach dem Attentate, noch ehe sein Zimmer mit Gewalt geöffnet war, beigebracht hat- es ist eine Kopfwunde auf der rechten Stirnseite. Die Zeichen entzündlicher Reizung resp. Gehirndruck halten sich noch aus mäßiger Höhe. 'Nobiling ist seit Sonntag Abend ganz be- jinnungsloo. Rach Anordnung des Gefängnißarztes ist er Dienstag früh in die Lazarethstation verlegt worden; zwei Wärter überwachen ibn. Dr. Lewin erstattet jeden Mittag dem Kaiser Rapport. Jede etwaige Kundgebung Nobilings wird seitens der Gefängnißbehörde registrirt.
Beichten hiesiger Zeitungen zufolge war im Befinden Nobiling's Besserung eingetreten; es sei Aussicht auf Erhaltung seines Lebens vorhanden. — Ferner ist den Zeitungsberichten zu entnehmen: Heute Abend soll ein Comite zusammentreten, welches beabsichtigt das Haus unter den Linden Nr. 18 anzukaufen und dasselbe religiösen Zwecken zu widmen. — Zwei Brüder Nobiling's, Offiziere im 59. bezw. 79. Infanterie-Regiment, trafen heute früh hier ein und wurden Vormittags von einem der höchsten Offiziere aus der Umgebung des Kaisers empfangen. Der Wunsch derselben, sich zu jeder Vernehmung zu stellen, fiel zusammen mit dem der Behörden, durch sie über ihren Bruder Auskunft zu erhalten. Beide fanden durchaus wohlwollende Aufnahme. Bei dem auswärtigen Amte ist ein Telegramm der Deutschen in Dokohama eingelaufen, worin Beileid ausgesprochen und Nachrichten über das Befinden des Kaisers erbeten werden.
gereitif aÄinifler be6 Nutzern hat feine Demission ein-
g renpL oic vom Khedive auch angenommen wurde.
Nom, 6. Juni. Der Papst richtete ein Schreiben an bie Mächte.
Perpignan, 6. Juni. Ein Eisenbahnzug, welcher von Barcelona nach Frankreich ging, wurde in der Nähe der Station Moncada unweit Barcelona ausgeplündert.
Kiel, 6. Juni. Das schleswig-holsteinische Musikfest wird mit Rücksicht auf die schweren Schtcksalsschläge, welche das Vaterland betroffen, in diese?, Jahre nicht stattfinden. Morgen wird öffentlicher Gebetsgottesdienst gehalten.
Petersburg, 6. Juni. In Jaroslaw fand am 5. d. unter großer Betheiligung des Volks im Beisein der Militär- und Civilbehörden ein feierlicher Gottesdienst anläßlich der Errettung des Kaisers Wilhelm statt.
Nom, 6. Juni. Da der Senat nicht versammelt ist, so trat er gestern zusammen und unterzeichnete eine Adreffe an den deutschen Kaiser, worin dem Abscheu über das Attentat und den aufrichtigsten Wünschen für baldige Genesung des Kaisers Ausdruck gegeben wird. — Der Minister des Aeußern, Graf Eorti, reist am Sonntag Nach Berlin ab
Konstantinopel, 6. Juni. Sadyk Pascha und Karatheodorst reisen am Samstag zum Congreffe nach Berlin.
London, 6. Junü Die Limes" homoiiHrt nuf h.iS Nachdrücklichst,, UtgianD uno Rußland hätten ein Prioatabko umen zum Nachtheil der Jntereffen Oesterreichs getroffen. England Hobe feinen ®runb zu einem solchen Verfahren. „Morning Post melbet: Die Ruffen concentrlren 27,000 Mann unb 125 'I ‘r berichtet auü Petersburg: In Folge
ßnal^nb 8 bet.S,ltfen' F-ivbselkgkeiten zu vrovociren, sind Rußland unb S l?te Streitkräfte nicht vor dem C° tgreß zurückzu-
1 ^nigin hat bem Botschafter Lavirb baö Großkreuz des Bath-
I veile verueyen.
k" ?Un<" ,®ie „N-tionalzeitung" erhält aus ben Kreisen von Reichstagsabgeorbneten, welche am 24. Mai nicht für bie Vorlage 6etr. social- bemofrat(f4e Bestrebungen gestimmt haben, eine Zuschrift, worin es heißt : Am 9u’üen oie e von denjenigen Mrtgliedern bes Reichstages, welche mit il« w i । (llmtntei’' Don der Voraussetzung auS, baß das Attentat Hövel's eTmü nVn J’-Cr?mme[nK Objects keine weiteren Folgen haben und baß (Mnbirt8 $ 1 »u.rbc' ,auf b.c” Boden bes gemeinsamen Rechtes burch Vervoll- ständiguiig der Gesetzgebung über da« Bereinswesen unb burch Ausfüllung von Luck-N des D rafgesetzbuches bem brohenben Uebel zu steuern Diese Voraus, s tzung ist heute gefallen. Die Vorbereitungen, welche Nobiling traf, bie Ver- binbungen in denen er stanb, bie über bie Grenzen Deutschlands Hinaustugehen scheinen, das svstemattsche, das im Morbplan lag, bie Verbreitung ber ruchlosesten m bober"^ bHir* weite Volksschichten, bie freche Bebrohung gegen Personen öffentlicher Stellung, das Alles enthüllt unseren Augen eine Tiefe uns» ®5C ter bef Verderbens, welchem aus dem Boden des gleichen Rechtes allein ^^"3 und,wirksam entgegengetreten werben kann. Vielmehr muffen üefchloff"^ '"t>D u"8 unseres Staatswesen« jetzt außerordentliche Maßregeln
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