Ausgabe 
11.5.1878
 
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lich die Besserung warten sei. Das Cwoß habe sch t gestellt. Gleich- sür die anderen eingehalten habe, uch der Krieg jei a nach dem Miß- zuerst, der Psorte ich dem Congcesse zreß sich von dem onen Wißen der habe; andecensalls Aebäudes ersolgen.

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Mitgliedern unternimmt, so ist e6 nicht erfindlich, warum sie, und zwar nach jahrelanger Steuer­freiheit jetzt zur Gewerbesteuer herangezogen wird. Wenn der Begriff des Gewerbes in dem bewerbe von Dritten liegt, so darf man fragen: von wem erwirbt die Gewerbebank Gießen etwas wenn nicht von sich selbst, das heißt von ihren eigenen Mitgliedern? Ihr Erwerb besteht in Hinseinnahmen. Da sie aber Zinsen blos von eigenen Mitgliedern nimmt, so stießt in der That in die Kasse der Genossenschaft kein Pfennig, den nicht die Genossenschafter selbst gegeben Laben. Zwar entsteht durch die Differenz des Zinsfußes der Anleihe und Ausleihe ein sogenannter Geschäftsgewinn, allein diesen Gewinn ziehen die Gesellschafter nicht von Dritten, sondern aus sich selbst, er ist auch keineswegs Zweck der Vereinigung, die vielmehr nur gegenseitige Crevit- unterstützung beabsichtigt; und wenn am Jahresschlüsse neben der Veranlagung eines zur Deckung von Verlusten bestimmten Reservefonds noch die den Zwecken der Genoffenschaft an sich ganz rne liegende, übrigens auch bei der Beschränktheit der Mltgliedereinlagen für den Einzelnen Lochst unbeveutende Vertheilung einer sogenannten Gewtnndividende stattfindet, so vergüten hier­mit die Genossenschafter sich lediglich dasjenige zurück, was sie selbst im Jahreslaufe in Form von Zinsen dem Gemeinfond entrichtet haben. An welche der Genossenschafter und nach welchen Grundsätzen diese Dividendenverabfolgung geschieht, kann für die Erwerbfrage gleichgtltig sein; es bleibt die Thatsache unverrückt, daß die Gesammtzahl der Genossenschafter nichts von Dritten erwirbt, mithin auch kein Gewerbe treibt.

Freilich entnimmt die Genossenschaft Gelder leihweise auch von Dritten; ja es ist sogar Ihr wesentlicher Zweck, solche Gelder, deren Beschaffung aus dem Schoße der Mitglieder unmög­lich auf gemeinsamen Credit von Dritten zu erlangen. Allein das Anleihen bildet keinen Er­werb- nicht am angeliehenen, sondern am ausgeliehenen Selbe wird verdient, und ausgeliehen werden Gelder, nur an Mitglieder der Genossenschaft. Daß allerdings den Gesellschaftern mit dieser Beschaffung von Gelder auch von Dritten eine wesentliche Unterstützung geschieht, wird nicht in Abrede gestellt. Der hierdurch erwachsende Vortheil ist aber kein Vortheil der Genossen­schaft, sondern ein Vortheil der Einzelgewerbe, welche die Genossenschafter betreiben, und wird von ihnen in der Gewerbesteuer jedes einzelnen Genossenschafters versteuert. Die Genoffenschaft treibt kein eigenes Gewerbe, sie fördert nur durch richtige Leitung des Geldstromes die Gewerbe ihrer Mitglieder und erhöht dadurch deren Steuerkraft und Steuerpflicht.

Die vorstehenden Erwägungen haben mit Recht in Hessen die jahrelange Steuerfreiheit der Creditgenoffenschaften zur Folge gehabt, so wie auch anderwärts und insbesondere in Preußen durch zahlreiche Entscheidungen die Frage des Gewerbebetriebs dieser Genossenschaften von den Gerichten und Verwaltungsbehörden verneint worden ist. Die Gewerbebank zu Gießen erachtet «s daher für ihre Pflicht, kein gesetzliches Mittel unversucht zu lassen, um sich der ungerechten Steuerbelastung, von der sie neuerdings betroffen wurde, zu entziehen. Sie weiß sich in diesem Bestreben einig mit den anderen hessischen Genossenschaften, einig auch mit den vom Anwälte

der deutschen Genoffenschaften, Herrn Dr. Schulze-Delitzsch von jeher verkündeten und em­pfohlenen ^Grundsätzen. Wir alle leben der Ueberzeugung, daß diese Besteuerung nicht nur eine ungerechte Vermögensbenachtheiligung enthalte, sondern auch geeignet sei, eine Verdunkelung der uneigennützigen Zwecke der Creditgenoffenschaften und eine durchaus falsche Auffassung deren Wesens zu bewirken.

Wir richten daher an hohe Ständekammer die vertrauensvolle Bitte:

dieselbe wolle geneigtest bet Großherzoglicher Staatsregierung auf eine baldige Regelung unserer Steuerfreiheit nach Maßgabe der angedeuteten Grundsätze hinwirken.

Gießen, den 26. April 1878.

Gewerbebank zu Gießen, (eingetragene Genoffenschaft.)

I. Hanstetn, Vorsitzender. Chr. Wallenfels I. Wagner.

Eingesandt.

Einige Bewohner der Grünberger Straße scandalistrten (!) sich biefet Tage über den Anblick des im Trabe von dem Friedhöfe heimkehrenden Leichenwagens, der von den darin sitzenden Dienern gelenkt wurde und erlauben sich hiermit an zuständige Stelle die Bitte zu richten, der Wiederholung dieses unwürdigen Schauspiels vorbeugen zu wollen.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 8. Mat. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war schlecht fcc fahren. Die Käufer wollten wegen der Nässe der Waare nicht kaufen. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 22.70, Stroh per Eentr. X2., Butter im Großen das Pfund 1. Qual. X 1.1520, 2. Qual. X 1.10, im Detail 1. Qual. X 1.40 bis 50, 2. Qual. X 1.2530, Eier das Hundert X 4.606. Kartoffeln X 67 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 6575 Kuh- u. Rindfleisch 5564 H, Kalbfleisch 6070 H, Hammelfleisch 5568 H, Schweinefleisch 7075 H. Speck 1 X Erbsen, geschälte (per 100 Ktlogr.) 2833 x, ganze Erbsen 2428 x Bohnen 2528 X, Linsen 2836 x, Spargeln per Pfund 40 H. Buchenscheit- holz per Quadrot-Meter X 1012.50, Tannenscheitholz X 7.508.55, Tannenbengel­holz 5 X, Tannäpfel per Hectol. 50 Mai-Fisch per Stück 70 H bis X 1.20.

Limburg, 8. Mai. (Fruchtbericht.) RotherWeizen X 20.50, Weißer Weizen X, Korn X 13.50, Gerste X 11.60, Hafer X 7.45. (Durchschnitts-Preis pro Malter.)

Goldfische

Wilh. Balser.

eingetroffen.

in

Eiugemachte Gurken

per 1. Mai

Rud. Göbel, Neuen-Bäuin 99,5.

in unseren Mauern begangen weroen. Bl u . , c , , .

Sänger aus Wetzlar, Weilburg, Grünberg, Marburg, Butzbach und Nauheim ziehen bei uns ein, um Gemeinschaft mit 5 hiesigen Gesangvereinen in mannigfaltigen Gesaugsoorträgen aufzutreten.

c>m Vertrauen auf die rege Mitwirkung der Einwohnerschaft haben die zwei hiesigen, zum Lahnthal-Sängerbunde gehörigen Vereine die Wahl Gießens als Festort angenommen, und es ist der verehrliche Stadtvorstand denselben bereits in liberalster Weise entgegengekommen. , v,_ .

Die Unterzeichneten sind als Fefieomite zusammengetreten, um das Unternehmen möglichst fordern zu Helsen, und erbitten sich hierzu die freundliche Unterstützung der Bewohner Gießens.

Die nothwendigen Vorrichtungen zu diesem Feste, besonders die zwar in bescheidenem, aber würdigem Stile her- Lustellende Sängerbühne erfordern Geldmittel, welche die ordentlichen Einnahmen des Festes weitaus übersteigen werden.

Sodann bedarf es auch der Aufnahme der auswärtigen Sänger, welche in einer Zahl von ca. 300 erscheinen

Neue Lissabonner Kartoffeln

eingetroffen in der Aelicateffeu-HandUms

2930) von Carl Schwaab

2848) Marburgerstraße Nr. 161 ist ein freundliches, möblirtes Zimmer zu verm.

pro 100 Stück Mk. 3

2845) bei I. M. Schulhof.

werden, in Prtvatwohnungen. t , if f t .

cvn beiderlei Beziehung wenden wir uns vertrauensvoll an den so vielfach bewährten gastlichen Sinn unserer Mitbewohner und bitten um freiwillige Beiträge zu den Festkosten, sowie um Quartär für unsere Gäste.

Möge ein Jeder mit freudigem Herzen nach seinen Kräften beitragen zum würdigen Gelingen des schonen Festes! fienra Ttzbach ©Areher^Ferd. Bapst, Kaufmann, Ph. Bauer, Musiklehrer, Karl Brück, Ootbnrbeiter, Theod. Brück Möbelfabrikant, H. Cämmerer, Musiker, Carl Demuth, Kohlenhändler, Wilh Demuth, Bürgerm.-Secretar, Chr Eise Schneider, Jul. Euler, Kaufmann, Adolf Felchner, Musikdirector, E. Franz, Calculator, K. Franz, Reallehrer,' K. Äug. Faber, Spengler, L. Georgi, Fabrikant, Fr. ttabenioht, Fabiiküut, Jean ttanstem, Stadt­verordneter, Jul. Hoch, Stadtverordneter, Ferd. Hofmann, Kaufmann, H. Hollmann, Tapezier, H. Hochstatter, Kaufmann, K. Jann, Reallehrer, Ludw. Kaufmann, Registrator, F. C. B. Koch, ga6ri£ant, Moritz Kramer, Actuariatsaspirant, Karl Kranz, Philipp Kreiling III., Schremer, Justus Kreiling, ^d)loffer^Otto Kempf, kant, Chr. Leo, Uhrmacher. M. Loos, Lithograph, F. W. Löber, Schuhmacher W. ^«ber, Spengler, 0r. A. Met­tenheimer, Apotheker, Georg Noll, Director, Adolf Noll, Stadtverordneter. Äug. Noll, Stadtverordneter, Aug. Oppenheimer, Fabrikant, Wilh. Orbig, Spengler, Aug. Ossmann, Tapezier, Dr. M. Per s, Professor, Anton Petri, Bauunternehmer, L. Petri II., Stadtverordneter, L. Petri III., Bauunternehmer, ^OOb Berber, Weißbinder, Soldan, Realschuldirector, A. Scheyda, Redacteur, H. Seidewand, Schuhmacher, Ph. Schlatter, Kaufmann, Chr. Schopbach, Stadtverordneter, M. Steiner, Musikiehrer, Th. Stohr, Schuhmacher, Dr. A. H^bng, Professor, Balth. Schwan, Schreiner, H. Schnell, Restaurateur, Karl Stohr, Schlosser^ L. Textor, Gastwirth, Philipp Uhl, Photograph, Karl Wenzel, Stadtverordneter, Heinr. Wagner, (Sontroleur, Ottmar Weidig, Ho^S^E^^ocat, Aug. Weidig, Fabrikant, Th. Wortmann, Stadtverordneter, Edmund Wetter, Kaufmann, Philipp Walther, Schmied Fr. Winter, Bürstenmacher._________________________________________L----

Sn die Remohner Gießens!

Verehrte Mitbürger I Wie bereits bekannt, soll am 30. Juni und 1. Juli d. I. das

12. Gesangsfest des Lahnthal - Sängerbundes

Palm Wien-Gesellschaft

in

Frankfurt a. M.

Sonntag den 12. Mai a. c. ist der Eintrittspreis für den ganzen Tag aus

50 Pfg. per Person, für Kinder auf 25 Pfg. ermäßigt. Nachmittags von 4 6 Uhr und Abends von bis Concert der Kapelle der Gesellschaft unter Leitung des Kapellmeisters Herrn L. Stasny.

Der Eintrittspreis zum

Skating - Hink

ist an diesem Tage auf 25 Pfennig per Person ermäßigt und findet daselbst Vormittags von 10 bis 1 Uhr Früh-Concert statt.

Frankfurt, den 8. Mai 1878.

2927) Der Verwaltungsrath.

Aeilgeöstenes.

Gesangbücher.

Sehr solide in meiner eigenen Buchtin­derei gebunden, offerire billig in sehr geschmackvollen Einbänden.

2852)______Ernst Balser, Mäusburg.

2929) Gute Kartoffel verkauft

Wirth C. Retter, Teufelslustgärtchen.

' 2925) Sorber, erschien in L. Körner'ö Verlag, Berlin, Friedrichftr. 235 und ist vorräthig in allen Buchhandl.

Kettung von Trunksucht und Beseitigung ihrer schrecklichen Folgen. Ein Wort zur Warnung und Beruhigung aller derjenigen, welche von diesem Laster geheilt und wieder in sichern Besitz von Gesundheit gelangen wollen- Gegen Einsendung von 20 H in Briefmar­ken wird obiges Merkchen jedem franko zugesandt.

Aermietyungen.

2915) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen bei

Valentin Herdt, Glaser, Wallthorstr. 145.

2916) Ein kleines Familienlogis zu ver­miethen. _____________Flügelsgasse A- 92.

2685) - Möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen.

_______Frankfurter-Straße E- No. 4.

2917) Das von Herrn Mitprcdiger Dres.cher seither bewohnte Logis aus 5 Zimmern nebst Zugehör bestehend ist ander- weit zu vermiethen.________L. Bramm

2923) Zwei kleine Logis zu^vermiethen und gleich beziehbar.

________Gg Unverzagt, Kaplansgafle.

2766) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei H. Hochstät ter Wtttwe.

1684) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und auf Wunsch alsbald zu bezieheu. G. MalkomeffuS II.

2764) Das seither von Frau Lotz bewohnte Logis, 2ter Stock ist zu vermiethen, und den 1. August, auch früher zu beziehen.

W- Krämer, Reichensand-Bahnbosftraße.

2817) Das seither von Herrn Weimers­heim bewohnte Logis ist wegzugshalber bis zum 15. Mai zu vermiethen.

___CH Haubach

2877) In einem neu erbauten Hause in der Ludwigsstraße, Eck der Altcenstraße ist eine Wohnung von 5 auch 6 Zimmern, tm Juni beziehbar zu vermiethen.

Näheres Gartenstraße B. 165,5.

2849) Ein Logis zu vermiethen. _________________________Flügelsgasse 94.

2816) Ein kleines Familtenlogis sofort zu vermiethen.

Karl Kratzenberger, Scbreiner, Gartf.

2741) Möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen. Gartfeld 118y10.

2594) Mansarde, an eine ruhige Fa­milie vom 1. Juli an, billigst zu vermie­then.____________Näheres Anlage C. 25.

2542) Der zweite Stock meines Vorder­hauses, Reichensand C. 121, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern, 2 Kammern und allem Zubehör, ist, auf Wunsch auch .mit Gartenantheil, zu vermiethen und Anfangs August zu beziehen. F. W- v- Gehren.

2257) Ein Familienlogis und ein Man­sardenzimmer zu vermiethen und den 15. Mai beziehbar.___________F- Felsin g.

2537) Ein gerades möblirtes Mansar­denzimmer mit Cabinet zu vermiethen bei __Qeconom Wagner-

2667) Das bisher von Herrn Emil M öh l bewohnte Logis (früher Möhl's Garten) bestehend aus 7 Zimmer ist auf den 16. Juli zu vermiethen.

_______________Köch, Bauunternehmer.

2868) Der 3. Stock meines Hauses, 5 geräumige Zimmer mit Zugehör per 1. August zu ssrmiethen. Dovnfeiff.

2434) Ein gut möblirtes Zimmer nach vorn und ein unmöblirtes Zimmer vermie-

2908) Gut gebrannte Russenstetne zu thet verkaufen bet L. und A. Petri.