Ausgabe 
10.5.1878
 
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Bibliothek für Jäger und Jagdfreunde Von erfahrenen Fachmännern

(2820

Manschetten, Shlipse u- s. w-

Christiansander,

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Wilh. Baiser.

eingetroffen.

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(316

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Louis Flett. L. Künkel.

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Musikalienhandlung in Giessen.

2860) Ein Häutzchen, 3 Mtr. im Qua^ brat, mit Fachwerk, und Ziegeln gedeckt, zu verkaufen. Näheres bei der Exp. d. Bl.

2908) Gut gebrannte Russensteine zu verkaufen bet L. und A. Petri.

Flur Meter.

4o/48,6 659 in der Schwarzlach meistbietend versteigert werden.

Gießen den 6. Mai 1878.

Großh. Ortsgericht. Müller.

Fliegen-Sehronke, owte Drahtgewebe und Drahtgeflechte empfiehlt (2598

M« Weissbäcker

2894) In unserem Firmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden:

Levi Meyerfeld zu Gießen und Karl Mayer von Trebur, jetzt in Gießen wohnhaft, betreiben dahier s.it dem 1. d. Mts. unter der Firma Meyerfeld Sf Mayer"' ein Oel- und Pwducten-Geschäft en gros.

Jeder von ihnen ist berechtigt, einzeln die Firma zu vertreten und zu zeichnen.

Gießen, den 2. Mai 1878.

Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Bötticher.

Für Conflrmanden

(Knaben)

empfehlen selbst gefertigte Hemden, Kragen,

Versteigerung.

Freitag den 17. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll das der concursfälligen Actien-Ge- sellschaft Lahnhütte dahier gehörige, in hiesiger Gemarkung gelegene Grundstück Flur 19, Nr. 8, = 2363 iDMtr. (zwischen dem Wetzlarer Weg und der Lahn) auf dem hiesigen Ortsgericht öffentlich meistbietend versteigert werden. Auskunft beim Curator S. Pascoe dahier.

Gießen, den 7. Mai 1878.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 2914) Lüdektng.

Aeilgeöotenes.

2898) Ein schöner neuer Wagen von 60 70 Centner Tragkraft ist käuflich zu haben bei

Mttllerm. Eidam in Ackendorf a. d. Lumda.

große Fürsten-Reunaugen,

marinirte Häringe,

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Größen

risch eingetroffen (2910

Carl Schwaab.

Hemden nach Maaß unter Garantie des guten Paffens liefert in kurzer Frist (2388

H. Rübsamen.

verstörten BlickeS umherirrte, der dem alten Oberst!teutenant sehr wohl als ein- Bürger von Eisenach bekannt war. Er sah, wie er einen Strick hervorholte und alle Anstalten machte, den­selben an einem Baum zu befestigen. Es war augenscheinlich, daß hier ein verzweifelter Mensch einem Leben ein Ende machen wollte. Was sollte der alte Wartburg Kommandant thun, da er doch, wenn er selbst hinuntereilte-, sicherlich zu spät gekommen wäre, um die unselige That zu verhindern. Da schoß ihm plötzlich ein Gedanke durch das Gehirn; er gedachte deines Sprach­rohrs, das so placirt war, daß es von unten her unsichtbar blieb. Und mit mächtiger Stimme rief er durch das Sprachrohr in daS Thal hinunter:Sünder, steh' ab von deinem Thun und denk an deinen Schöpfer." Durch sein Fernrohr konnte er denn noch beobachten, wie der Mann unten einen Augenblick still sich umsah und dann Reißaus nahm, so schnell ihn seine Füße nur tragen konnten. Wiederholt ist der alte Herr von Arnswalde dem jetzt Verstorbenen begegnet. Der reuige Selbstmörder aber hat niemals den curiosen frommen Betrug gemerkt, deffen Opfer er geworden ist und der ihm das Leben gerettet hat. Er hat übrigens noch Jahre lang in ganz günstigen Verhältnissen und scheinbar recht glücklich in Eisenach gelebt.

in eleganter Form zu 33 Herrn- Strohhüte von 60 H an.

J. Weitzenkorn^

Feinsten saftigen Schweizerkäse, Holländer-, Lim- buraer-, Rabm- und Parmesan-Käse empfiehlt

2831) Gg. Wilh. Weidig.

Köln-Mindener Eisenbahn Gesellschaft.

1642) Am 1. Mai d. I. tritt für die Beförderung von Personen im Binnenverkehre der unter unserer Verwaltung stehenden Bahnen ein neuer, mit itbeilweiser Erhöhung und theilweiser Ermäßigung der Fahrpreise verbundener Tarif in Kraft. Vom bezeichneten Tage ab sind

1) die Personenzugbillete für die einmalige Reise von Schnellzug­stationen nach Schnellzugstationen auf der Strecke Köln-Hamm, mit Ausnahme der Personenzugbillete für die Reise von und nach Köln und Düffeldorf nach und von Hamm, auch zu den Schnellzügen aller Art gültig;

2) können die Retourbillete mit zwei tägiger Gültigkeitsdauer zu allen Zügen, mit Ausnahme der Expreßzüge, benutzt werden;

3) kommen auf der Strecke Deutz-Dortmund von und nach Deutz und Mülheim, nach und von Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Alten- effen, Esten, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Düsteldors nach und von Allenesten, Esten, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Duisburg, nach und von Gelsenkirchen und Dortmund; von und nach Oberhausen, Alteneflen, Esten und Gelsenkirchen, nach und von Dortmund Tagesbillete HL Wagen­klasse zur Ausgabe, welche für die Hin- und Rückreise in den Per­sonenzügen und nur für den Tag der Ausgabe gültig sind. Der Preis der Tagesbillete stellt sich fast durchgehends nur unbedeutend höher, als der doppelte Preis für die IV. Wagenklaste.

Al les Nähere ist vom 1. April er. ab aus unseren Stationen zu erfahren. Köln, den 16. März 1878.

Die Direktion.

Versteigerungen.

Donnerstag den 20 Juni, Nachmittags 2 Uhr, loll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe der Hermann Ulrichs Eheleute dcchier als

BraunkohlenHehenbrilckerhammer

Die Unterzeichneten liefern:

per Waggon von 200 Ctr. Bahnhof Gießen per Ctr. 70 Pfg., frei aus Haus geliefert per Ctr........78

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per Meter von 30 H an,

Donnerstag den 9 Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Hein­rich Battenfeld im Hanse des Herrn Ingenieur M e r z in der Reichensand-Bahn­hofsstraße dahier nachstehend verzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung ver­steigert : (2858

1 Sopha, Kleiderschränke, Commoden, Tische, Stühle, Bettstellen und Bettwerk, Weißzeug, Küchen- und sonstige Hausgerath- schaften.

Gießen, den 7. Mai 1878.

M. Pilger, Mastecurator.

.^"Ach iib<r senden Anblick Hen aus einer Ergebnisses der ".auchyandels- W und Klein­heit sind. Es

Literarisches.

Jllustrirte Jagdreitung. Organ für Jagd, Fischerei und Naturkunde. Heraus­gegeben vom k. Oberförster H. Nitzsche. 3. Jahrgang. Nr. 15 enthält: Die Gewehr- frage vom Ingenieur Thode. Jagdbilder von H. v. Clausewitz. VII. Schädlichkeit des Wiesels vom Forstmeister Pfizenmayer. Vermehrung der Aale vom Oberförster v. Wachholz. Illustration: Birkhühner und Schneehühner vom Maler Detker. Ver­lag von Schmidt <fc Günther in Leipzig. 3 JL halbjährlich.

Als Anhang dazu erscheint:

2285) Wegen vollständiger Aufgabe des CigarrenaefchäftS das Local ändernd verkaufe {ämmihcbe noch vorräthigen Cigarren nebst allen dahin gehörenden Artikeln, sowie auch eine große Menge Parfümerien verschiedenster Art; ferner Bürsten, Kämme, Spiegel re. re. zu bedeutend herabgesetzten Preisen.

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und zu verleiden - die europäischen Männer ihren Weibern aus demselben Grunde solche das Gehen erschwerende Kleider anzuziehen befehlen. Unser Herr ist weise und gerecht. Er hatte unS befohlen, immer freundlich mit den E nwohnern zu sein, auch wenn sie uns necken und an den Zöpfen fassen. Wir sollen zeigen, daß wir aus dem Lande der Civiltsation kommen. Ich habe die Gewohnheit genommen, ein Getränke zu genießen, welches mir sehr behagt. Man nennt esWe'ßbier , es ist viel billiger und schmeckt besser als der Champagner, den man mir und X . ' - kürzlich m einem Singehaus servirt hat. - Den alten berühmten Kaiser habe ich schon einige Male gesehen - er soll sehr gut sein und daher auch jeher Eingeborene gern sein Leben für ibn lassen rc. rc. Gestern waren wir in einem Tanzsiuck. Die Tänzerinnen tanzter sehr schön und sahen ununterbrochen nach unserer Loge. Sie waren alle tunq und schön rc. rc." Man kann hieraus entnehmen, daß Chinesen ftch in der deutschen Reichs Hauptstadt recht wohl zu fühlen scheinen.

_ Aus Eisenach wird uns geschrieben: Dieser Tage ist hier ein Mann gestorben, besten Leben vor Jahren einmal auf eine ganz seltsame Weise vom Tode, d. h. vom Selbstmorde gerettet wurde. Oben auf der Wartburg hauste damals, tote man weiß, der alte Commandant des Schlosses der Oberstlieutenant v. Arnstoalde, der nun auch vor ungefähr secks Monaten das Zeitliche ge- leanet bat Parenthese sei hierbei bemerkt, daß die Stellung, die ver Verstorbene so lange Jahre hindurch einnahm und die ihn mit fast allen bedeutenden Geistern unserer Zeit, mit Künstlern, Schriftstellern ja mit Feldherren unv Monarchen in mehr oder minder persönlichen Verkehr brachte, nach 'feinem Tode vom Großherzog, dem Bruder des Hrn. v. Arnswalde übertragen worden ist. Doch kommen wir zu unserer Selbstmordgeschichte zuruck. Zu den Neigungen des Oberstlieutenant v. Arnswalde gehörte es, mit einem mächtiaen Fernrohr von der Spitze der Wartburg aus rings umherzulugen. Neben dem Fernrohre hatte er noch ein anderes mächtiges Instrument, ein Sprachrohr, aufgestellt, vermöge dessen er sich bis nach (Snenad) bn.untet mit ~ r_____l. Qlov.trrxfiva fnfi er nun Vimp nn bfT vkkiinnten

: in neuerer Zeit intier Vermehrung Wn in Geltung * Bestimmungen noch andere

Mill haben. M die sortschreiiende lge hiervon mit dem leitigung der Messen -iz der Neuheit der geschäftlichen Auf- nach ist der Schluß gastlicher Verhältnisse 15 verlieren werden; nie weit die hervor- aturgemäßen wirth- nde Mängel erfnnnt Die hauptsächlichsten' glichen Geschäftsver- Weise übervortheill, verker, namentlich in ich unerwünschte Anr­isse und der Ankauf rt wird; 4) Industrie n lediglich die mög- t ist aber von anderer blikums auch in den iagern keineswegs die und Handwerker nicht allgemeinen Aerände- gen sind, daß es üb- r Mnöerlager gleich' Gegenständen, welche gesunde Richtung her er Maaren durch das den Wirkungen der d Gewöhnungen des rie und des Handels welche diesen Einfluß Vanderlager gegenüber irfungen des Verkehrs fetten und gewerblich , demselben überhaupt sehr häufig bei gleicher Aerwerthuilg mancher Artikel erleichtern und Vorschläge, welche zur jiel" ent* »«rauf

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