Die Geschworenen bejahten sämmtliche Schuldfragen, worauf der verkommene jugendliche V«- brecher zu zehn Jahren Gefängntß verurtheilt wurde, auf Zuchthaus konnte wegen seiner Minder« jahrigkeit nicht erkannt werden.
Dresden. (Reicher Ehesegen.) Wir würden die folgende Mittheilung für unglaublich halten, w:nn sie nicht in dem Dresdener Journal stände: Einen ganz ungewöhnlich reichen Segen an Kindern hat der Himmel einem hiesigen Ehepaarezu rbeil werden lasten. Bet einem unserer Standesämter meldete dieser Tage ein hiesiger öürger die Geburt seines 33. Kinde« an. Der glückliche Vater lebt gegenwärtig in der zweiten Ehe und von diesen seinen Kindern kommen 5 auf die erste und 28 (da- runter 6 Mal Zwillinge) auf die zweite Ehe. Bemerken?werth ist außerdem, daß der Vater dieser 33 Kinder (von denen allerdings eine größere Zahl wieder gestorben ist) gegenwärttg noch in den vierziger, die Mutter der 28 Kmder seiner zweiten Ehe aber noch in den dreißigeren Jihren steht. , m r.
Königstein, 29. November. (Ein Hexenpr ozeß.) Vor hiesigem Poltzei- rerichte kam heute — eine S-mach für unser aufreklärtetz Zeitalter — ein sog. Hexen- yrozeß zur Verhandlung. Zwei Eheleute zu Eppstein hatten nämlich eine jüngere und 'ine ältere Frau von da der Hexerei an ihren beiden Kindern und an einem nahe verwandten jungen Manne beschuldigt, wodurch diese drei um das Leben gekommen seien. Einem Kmde sollen die angeblichen Hexen die Nieren zerdrückt, dem anderen daS Hirn eingedrückt und jenem jungen Manne durch alleret Geheimküafte di« Rippen zerbrochen haben. Der Vater der behexten Kinder lief nach sogenannten Hexenmeistern oder öexenbannern herum, um mittelst deren Hilfe die Hexen zu ermitteln und die geheime Gewalt derselben zu bannen. Ein Schäfer am Rheine oberhalb WormS zeigte dann jenem in einem Eimer Wasser die Gesichter der Hexen, woraufhin gegen zwei achtbare 1 trauen ganz offen gedachte Beschuldigung auSgespi ochen wurde. Letztere klagten wegen Veleidivung uno erkannte das Gericht heute für den angeschuldtatm Ehemann auf 15 und dessen Ehefrau auf 20 jl Geldbuße unter solidarischer Tragung der Unter- ; iuckunaSkosten. Die Verhandlung war sehr interrstant und constattrte zur Evidenz, : daß in den unteren Volksschichten noch sehr viel Aberglauben herrscht, dem nicht genug entgegengearbeitet w-rden und der mitunter recht traurige Folgen haben kann.
50ctiiiifd)te6.
2 December Ein gräßliches Verbrechen setzt unsere Bevölkerung sett Sonn-
etott oeneiüen w « v » < .. Zurückgezogen lebte. Donnerstag gegen Mittag
chr »«'■""Sen-b8,» 6ner 1k Stau ba8 lebt, Mal 8in 3bott im °rst°n Stock »vhnmbn Möbel. UM-LlL
c ver Srde lteaend vorfanden. Nichts in der Wohnung war in Unordnung, selbst die Taschen. ®raf“Rüffler, bet Unt-rfuchungsrichter Stabignichtirath Johl u. s. w. eilten sofort an ben
Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und «Ipu Kosten durch die Heilnahrung:
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-_a in der Versammlung vorqenommen werden soll, um ihr Erscheinen dar- '. Alle erfahre^ was in Verhandlungen vorzubereiten und mit anderen in Einvernehmen 1 nach -Mächten, stch ,u B-rh°nblungen vor, g, „stände, rnorüber Beschluß ge- ; w »erbeJ p: «Ä. »a ohne bi-selb- di- Beschltesse bet Ge-
noffe"'lh!ttfinben® naÄ "bma®Srten muffen @enetal»etfammlun8en ju ben Wahlen der - nnb MuStoMe Tut Sun" ron Borstanbsmitgliebern und Beamten und zur
Vorstände und AusschUst , z und Gewinnverteilung, loroie zur Anstellung
läßt"'es^ d^Gefch hierbei ° nicht einmal bewenben. Obschon Vorstanb unb Aufsicht^ $ ÄÄÄÖ
d-nkbar Smmlung erforderlich se,, entschuldbar. Um daher
E 2"te^ste der ÄN ich ' Genossenschafter hierbei vorzubeugen, rst diesen selbst das
b^ftnes VerhWniß nicht, ba ber «-brauch dieses «rundrechts einer solchen Minorität ge- sichert bleiben muß. ber Genossenschafter so rorgegangen wird,
liebt ,u erwarten indem dadurch immerhin ein gefpanntes Berhältniß den Vorständen und
TT.’Sä’S -”*sS‘ÄS £• D sh 's. •ÄKÄS'y». «ss hen Statuten : t[ cnbi„en „och besondere Generalversammlungen regelmäßig
L zu°dbest?mmte7ZeL" ftaZnden Tut Berichterstattung über den Geschästsstaud, fnrn{P ,ur Anbringung von Beschwerden der Mitglieder',
2 daß Anträge der^Atitglieder, welche rechtzeitig und schriftlich emgere.cht und von dem oben erwähnten Zehntel derselben unterstützt fmd, ,n bie Tagesordnung di-7er V^sammlüng ausgenommen und zur Beschlußfassung gestellt werden musten
-ln d ier Welle wird denn auch meist in unfern Vereinen verfahren, wöbe, es ,.ch hp(onbeä -mvikblt am Schluß der Quartale die Abhaltung solcher Generalversammlung festzufetzen, w°' ohnedk7 Kassen- nnd Lagerabschlusse der Vorstände und Beamten, sonne
Ä'STIlgÄM~w.h i™
Geschäftskunden zum Behufs der Befriedigung ihrer Bedürfnisse, sondern zugleich als Ue- WS
am besten davon^^ Allgemeinen'Deutschen Genossenschasts-Berbandes.
Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser -ngeneh.en helfe widersitaudcn und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medui, and ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schlttm^uu Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdauttchkeit, Verstopfung, Dienböen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindü vlutaufsteiqen, Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst wahrend der, Schwangerschap, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus. Eicht, Bleichsucht; auch ist sie a^Rahrnnz für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der «mmenmtlch vorzuziehen. — aus 80,000 Certisicaten über Genesungen, die aller Medtcin widerstanden, worunter dNmflcUt, von Profesior Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland Dr »ampbev, Professor Dr. D<-dö, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brshan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.
Abgekürzter Auszug aus 80,000 Gertificate«.
Certtfieat des Medicinalrarhs Dr. Wurzer Bonn, 10. 2»» *852. Revaltecifere Di Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten R^en W
,llen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinweg«, Nierenkankhetten n, bet Stcinbeichwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bet krankhattn» Zusammenziehungen in den Nierm und in der Blase, glasen - Hämorrhoiden w. WU lusgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren »W« nicht blH bei Hals- und Brustkrankheitaz, sondern auch bet der Lungen, und Luftrodrenschwtndsucht.
L. S. Nud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften.
Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank DieB Rev*letoi*® b.®Lmrt? 18iäkrtaes Leiden im Magen und in de« Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwach« inti nächilich-m Schweiß gänzlich befettigt. I. »fanet, Samte Rom.ine d« II«.
Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren ,genieße ich die köstlich, Revalesciere und leibe seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, d.e mich wahrentz langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem 93. Jahre stehend, erfrene ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit.
Nr. 64210. Marquise von Brfehan von 7jähriger Leberkrankhelt, Schlafiofigkeit, Zitier» an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie.. Qnne,M8
Nr. 75877. Florian Köller, K K. Milttarverwalter, Großwardetn, von Lungen« ue* Luftröhren'-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelSiehranstatt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Re^nzerruttung.
Nr. 65715. Fräulein de Montlovi», von Unverdaultchkeit, Schlaflosigkeit und 1* magerung^ ?5938 ^aron Stgmo von lOjähriger Lähmung an Händen und FüßenL“,
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