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Das kaiserliche Paar wurde mit Be- veröffentlicht.

haben

Stelle

veröffentlicht ein socialen Frage zusammenhingen. Bonacci interpelltrt über die letzten Unort

berufen ist.

Betre

meldet wurde

sich bedingungslos gegen Monopol und Fabrtkatsteuer und für eine Er­höhung des Eingangzolls nur im Falle einer allgemeinen Steuer reform zu erklären.

Marie von Rußland, ist zum Besuch der königlichen Herrschaften eingetroffen und reist von bier nach London.

geifterung empfangen.

k. Gießen, 5. December. Stadt und ihre Umgebung von nicht zu

München, 4. December. In der heutigen Gemeindewahl der Sradt Die Tabaksteuerfrage ist für unsere München baben die Klerikalen gesiegt. Von 20 Gewählten sind 19 klerikal, verkennender Wichtigkeit, wenn man einer liberal.

Gutem Vernehmen nach werden die Formalitäten zur Wiederübernabme d>. Regierung Seitens S-. Majestät dis Kaisers morgen vor dem E nzuge in dre Hauptstadt erfolgen. Der Vic.präsident des Staatsministeriums. ®raf, Stolberg, wild den Wiedcrnbernahme - Act gegenzeichnen. 5

Rußland.

Petersburg, 3. December. DerRegierungsbote" veröffentlicht fol­gende gestern vom Kaiser im Kreml-Palais zu Moskau gehaltene Ansprache: Ich bin sehr froh, meinen herzlichsten Dank allen Ständen Moskaus für ihre während des letzten Krieges geübte Wohlthätiqkeit persönlich zu wiederholen. Eurem edlen Beispiele folgte ganz Rußland. Ich hoffe, der endgültige Friede m:t der Türkei wird baldigst unterzeichnet. Ich danke auch für die Gefühle der Ergebenheit, welche Ihr mir anläßlich der traurigen Ereigntffe in Peters­burg und an anderen Punkten Rußlands ausdrückt. Ich glaube an die Auf­richtigkeit dieser Gefühle und hoffe, daß, wenn ich nicht mehr da bin, Ihr dieselben aus meinen Sohn und dessen Nachfolger übertragen werdet. Ich ver- laffe mich auf Eure Mitwirkung, um die Jugend auf dem gefährlichen Wege aufzuhatten, auf welchen unzuverlässige Menschen dieselbe zu verleiten suchen. Gott möge uns darin helfen und uns den Trost geben, die friedliche Entwtcke- lu rg des tbeuren Vaterlandes auf gesetzlichem Wege sehen zu können. Nur ans solchem Wege kann die künftige Macht Rußlands garantirt werden, welche (5ud) wie mir theuer ist.

kaiserliches Handschreiben an den Minister-Präsidenten Fürsten Auersperg, wo- nungen in Jesi.

nach der Reichsrath zur Wiederaufnahme seiner Thätigkeit auf den 10. d. ein Stuttgart, 4. December. Die Herzogin von Edinburg, Großfürstin

Telegraphische Depeschen.

W«grrer'- Meßt* LorrrspSLtzeisz-Bnre«*.

Berlin, 4. December. Die in großartigster Weise veranstalteten Vor­bereitungen zum Empfange Sr. Majestät des Kaisers sind nahezu vollendet. Trotz des schlechten Wetters ist die Gegend vom Pot damer Thore, König gratzer Straße und den Linden von einer großen Menschenmenge belebt. Die Häuser sind äußerst zahlreich mit Kränzen, Tannengewinden, Inschriften unb Flaggen geschmückt. Die Vorbereitungen zur Illumination erstlecken sich bis i" die äußersten Vorstädte. Von auswärts sind viele Fremde bier anwesend.

Berlin, 4. December. Die mehrfach verbreitete Nachricht, daß beab- siaitigt werde, den Reichstag auf Mitte Februar einzuberufen, in b daß darauf ft: e Nachsession des Landtages b-vorftebe, ist derNordd. Allg. Ztg " zufolge beständig aus der Lust gegriffen; die Angelegenheit sei an maßgebenden Stellen nickt zur Erwägung gckomme".

Hrsterreich.

Wien, 4. December. Die amtlicheWiener Ztg."

befinden sich zwei Hauptleute.

Nom, 4. December. In der Kammer interpelltrt Minghetti über die Absichten der Regierung hinsichtlich der republikanischen und internattonUisttschrn Verbindungen und verlangt Maßregeln. Malacart lenkt die Aufmerksamkeit des Ministeriums auf die Verhältniffe in Osimo. Romano warnt, man möge nicht das Ministerium verantwortlich machen für Ereigniffe, welche mit der

Lokal-Nottz.

Gießen, 5. December. Bis heute wurden 343 Studirende an hiesiger Untoersttät immatrikullrt

--Se. Majestät der Kaiser und Ihre Majestät die Kaiserin passitten Heu e Nacht 1 Uhr 32 Mtn. den hiesigen Bahnhof oonc anzuhalten. Allerhöchst)irsel-reu reisten von Carlsruhe nach Berlin, wo dieselben heute um 12UbrM!ttazs eintreffm.

--Fuhrmann Krö cker, bet Herrn N. Rosenthal inCondttion, fiel gestern Nachmittag, als er mit seinem schwer beladenen Wagen von Steinberg nach Gießen fuhr, von demselben und gingen ihm die Räder über beide Beine. Die Verletzung ist eine so schwere, daß ihm dieselben in der Klinik amputlrt werden mußten.

--Zwei Obdachlose fanden heute Nacht freie? Quartier.

--Heute Morgen war wiederum große Milchparade. Die Kleinktnderschule dürfte sich freuen über das Ergebniß der Proben.

Holter Vorlage vor den Reichstag von Gießen aus wiederum energisch gegen stark. Der der Briten besteht in 80 Verwundeten und Tobten, unter letzteren ihre Annahme aufgetreten werden wird unb wäre es alsdann am gebotensten

Men.

Lahore, 3. December. Am 30. Novbr. hat ein heftiges Feuer zwi­schen den Truppen Appleyards und dem Feinde ftattgefunden. Der Khyber- Paß ist offen. Die Wagenzüge treffen in Ali-Musjid ein.

Amerika.

Washington, 2. December. Die Botschaft des Präsidenten Hayes an den Cougreß enthält den Ausdruck des Dankes für Gott wegen der unzäh­ligen Segnungen des Landes, empfiehlt eingehende Erwägung des Ursprunges des gelben Fiebers und betont die Nochwendigkeit genauer Wahlprüfung; er werde keine Mühe scheuen, eine volle loyale Untersuchung der Bestechungsan­klagen einzuleiten. Die Beziehungen zu den fremden Staaten seien fortwährend friedlich; unsere Neutralität werde aufrecht gehalten und respectirt. Die Bot­schaft erwähnt ferner den fortgesetzten diplomatischen Schriftwechsel mit Mexiko; es sei zwar keine formelle Verständigung erzielt, indrß doch Vieles gethan zur Unterdrückung der Grenzstörungen; es wird gewünscht, die Grenze militärisch nrcht zn überschreiten und das jetzige Einschreiten der mexikanischen Regierung gegen Marodeure constatirt. D-.e Botschaft weist sodann auf die internationale Ausstellung von 1879 hin und erwartet von der Pariser Ausstellung nützliche, wichtige Resultate. Betreffs der Finanzlage erklärt die Botschaft: der Präsi­dent hege die Ueberzeugung, das beste Mittel, Handel unb Industrie zu heben, se-. die Abstandnahme von allen legislativen Aenderungen.Wird erst verstan- dcn, daß während der nächsten Jahre der Handel durch staatliche Einmischung beeinträchtigt wird, dann ist zuversichtlich zu erwarten, daß die Wiederauf­nahme der Baarzahlungen erfolgreich durchgeführt und von gesunder, lauernder Wohlfahrt begleitet werden wird." Behufs wirksamerer Unterdrückung der Indianer-Einfälle wird die Bildung von berittenen Indianer-Corps empfohlen.

Herzogin sand heute ein Festconccrt statt, welchem der Kaiser, die Kaiserin bnu Publikation, sowie die Dankesäußerung an den Kronprinzen werden morgen die Großherzogliche Familie beiwohnten. Das kaiserliche Paar wurde mit Be- oeiöffenthebt.

zu alten Preisen ihre Fabrikate verkauft hätte, genöthigt war, die Fabrikation Savfetts zum Großoezir ernannt. Der Kriegsmintster unb ber Scheck ul Js- enttoeber ganz einzustellen oder zum mindesten dieselbe sehr zu reduciren. lam wurden gleichfalls ersetzt.

In der Zeit, da man im Reichstag über die Tabaksteuererhöhung de- Lahore, 4. December. Ofstciell. Die Brigade Macpherson ist recog- battirte, ist von den Jntereffenten in mannigfacher Weise gegen Annahme noscirenv b:s Bosawal jenseits Khucd-Khyber vorgerückt. Die Verbindung mit der Vorlage opponirt worden, und schickte seiner Zeit auch die hiesige Ali-Muejid ist wieder herzestellt. Vom General Roberts liegen keine neueren Handels-Kammer einen Bericht nach Berlin, worin gegen Monopol unb Nachrichten vor.

Fabrikatsteuer protestirt wurde, nicht aber schroff genug gegen die Zoll- London, 5. December.Neuter's Bureau" meldet aus Lahore vom erhöhung, deren Eintritt, wie wir vorhin gezeigt, ganz bedenkliche Folgen Gestrigen: General Roberts errang einen großen Sieg über die Afghanen für die Tabakindustrie haben könnte. Es ist nicht zu bezweifeln, daß bei wieder- und eroberte Peiwar Kotul mit allen Kanonen. Der Verlust ber Afghanen ist

7471) Unki «n 28. 3anuar 1! J G-°rg G DtNtrzbergwerle Ach«, mit einem jwche Einwendur Dustes des Vorzu rn Bergwerkseigeni

Einsicht des et

Darmstadt tzrH. Ober-I

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in Rücksicht zieht, daß in Gießen zur Zeit 20 Cigarren-Fabrcken, meist mittleren Konstantinopel, 4. December. Die Verhandlungen zwischen ber Umfangs, existiren, unb der größte Theil der Arbeiter sich ans der Bevölkerung Pforte und Rußland behufs Herbeiführung des definitiven Friedens der naheliegenden Ortschaften recrutirt, woselbst außerdem in einer bedeutenden begonnen.

Anzahl von Filialen mehrere hundert Arbeiter Beschäftigung finden. Die birecte Wien, 4. December. Das hiesigeTelegr.-Corresp.-Bureau" Folge der Tabcksteuererhöhung würde nun der Art sein, daß die wenigen Fabri- aus Konstantinopel vom Heutigen: Der Großvezir Savfet Pascha kanten, die sich mit Tabaken für lange Zeit gedeckt, mit allen Arbeitskräften abzesetzi.

weiterfabricircn würden, während die Majorität gegenüber der Concurrenz, die Konstantinopel, 4. December. Kheireddin Pascha ist an

7465) Nach ^stehende Bestinr trorbneten hiermit

Stimmfähig 1 1) alle in OrlöbL 2) alle

in der ( doch unter der Vo I .nb vom 1. Janum senden Jahres an Die Stimmbe joon abhängig, ba| -« Jahr, in welc Sürgrrmeister in dej t fein Stimmrecht ug seiner Geburt, jtityunft, seit wann chuweisen hat.

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Köln, 30. November. Vor einigen Tagen zog eine Gesellschaft hiesiger Nimrode, Männer von Fach und solche, die bis dahin nur Preis- und Königsoögeln den Garaus gemacht, hinaus nach der Eifel, um daselbst Sauen und Rehen Tod und Verderben zu bringen. Also hatten fie gelobt und volle vier Tage für datz edle Waidwerk bestimmt. Der erste Tag verlief ohne Resultat, und ein alter Eber soll, wie ein luft'ger Lateiner versichert, bereits -7M Nachmittag zu seinen jungen Swinegeln gesagt haben:Kmderken, haltet nur schön Obacht, daß ihr euch nicht immer in der Schußlinie haltet, sonst könntet ihr leicht mal getroffen werden!" Doch die Herren Jäger pflogen am Abend ernste Berathunq, wie den borstigen Gesellen und den scheuen Rehen bester beizukommen sei, und sie beschlossen, sich auf den Anstand zu begeben. Lanze, lange schon froren die jungen Herren gehörten deren nämlich etwelche mit zu der Gesellschaft auf ihren Sränbrn, da endlich tritt nicht weit ab von einem der angehenden Jäger otc Lehrlinge haben ja immer das meiste Glück ein stattliches Thier aa3 dem Gebüich: deroor. Dem jungen Schützen pocht das Herz gewaltig.Also auch Hirsch- gibi e8 hier", sagt er sich. ^Nur ruhig Blut, Anton! Wie werden dich die Anderen beneiden, wenn dir der Kerl anlauft und du ihm dein sich-reS Bltt zusenden kannst!" Und st-he da, harmlos, keine G-fahr ahnend, kommt daS schöne Thier näher; rasch bätt unser Schütze sein Gewehr hock und, seinen ganzen Muth zusammen nehmend, drückt er kalt­blütig ab. Doch, o Schrecken, da tönt ein Klagelaut au sein Ohr, so eigenthümlich unb doch so bekannt; ein kalter Schauer überkommt ihn, ist es doch derselbe Ton, der ihn baoeim so manchmal am frühen Morgen aus seinem Schlummer geweckt, wenn der efelbejpaunte Karren des Milchdauers vor seinem Hause stand. Schon eilten die Genossen aus der Na-e herbei unb sahen nunmit gutem Bedacht, was Arbeit unser Held gemacht". Der, o schreckliche Täuschung, fand bet näherer Untersuchung einen lahmgeschosscnen Esel; ein Bäuerlein kam hinzu und schrie Mord und Ztter. Doch bald erholte sich der junge Schütze von seinem Schrecken, und glücklich, daß er keinen Brudermord begangen, zahlte er dem Besitzer des Grauschimmels 150 Schadenersatz und bat seine Jagdgenossen, über das kleine Malheur reinen Mund zu halten, waS diese denn auch redlich nicht gethan haben. Das Bäuerlein aber lud den verwun­deten Estt auf einen Karren und fuhr ihn nach Hause, um ihm dort ärztliche Hülfe angedethen zu lassen.

Von BreSlau aus ist dem Tgbl- zufolge dieser Tage ein Bittgesuch an das kaiserliche Cabinet abgegangen, das wie folgt lautet: »Majestät, senden Sie ein paar Zeilen an meinen Robert, daß er mich heiralhen soll und bann so lange er lebt Arbeit auf dem Bahnhofe hat, unb wenn er mich nicht heirathen thut, gleich arbeitslos s.-in soll. Aber bitte, senden Sie bis zum nächsten Samstag, daß er am Sonntag wieser mit mir sprechen thut " - - Und wenn Majestät nicht anihren Robert" schreiben werde, bann erklärt die Bittstellerin, werde si; ganz gewiß in bie Oder springen. . . -

Eine naive Interpretation- Gelegentlich einer RevtstonSreise besuchte ein höherer Justizbeamter einen kleinen Ort und machte dem dortigen Vertreter der Criminal Justiz daS Compliment, daß bei ihm das Jnquisitionsverfahren viel rascher von Statten gehe, alS in den übrigen Amtsbezirken.Wie ermöglichen Sie es, die Verbrecker so rasch zum Geständniß zu bringen?" fragte der Vorgesetzte.Ganz einfach durch Anwendung der gesetzlichen Mittel," lautete die Antwort.Si freilick," bemerkte der Präsident,aber auch die anderen Amtshanpt^ leute wenden die gesetzlicken Mittel an und dennoch bauert ihr Untersuchungsverfahren mehrere Wochen, indeß das Ihrige in wenigen Tagen beendet ist." Es ergab sich nun, daß ein Para­graph, welcher besagt, daß renitente Untersuchunzsgefangene abwechselnd mit Master und Brod beköstigt werden können, ganz anders ausgelegt worden war, als der Gesetzgeber gemeint hatte. Ich gebe den Hartnäckigen einen Tag Master und den anderen Tag Brod, und so bekomme ich sehr bald rhr Sckuldbekenntniß."

Eingesandt.

Der Kritiker in Nr. 28 derOberhefs. Nachrichten" bezüglich deS neuen Töchter-

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bie stadttsche Bou-Deputation, die städtische Schul-Deputation, den Stadt­vorstand, den Schulvorstand, die KretS-Schul-Commtssion, das KreiSamt, das Kreißbauamt Ministerium beS Innern, Abtheilung für Schul-An^e- leaenheiten, das Ministerium deS Innern selbst unb die Ober-Bau-Direc iotr sehr zu Dank verpflichten, wenn er seinen Namen bekannt geben wollte, damit sich diese Bebördw, w-'ch^ die Pläne, nach denen die Ausführung deS Baues erfolgte, geprüft

...... ' '='-> iunb genehmigt haben, bei wieder vorkommenden Schulbauten seines technischen BeirathL

Die betreffendclbedienen.