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fn das Palais berufen und nach einer längeren Unterredung mit dem Sultan zum Diner qezoaen. — Die Pforte ist mit der Ausarbeitung b<r Organtsa- lionspläne für Ollrumelien beschäftigt.
Braunschweig, 4. Septbr. Bei der gestrigen Nachwahl im dritten braunschweigischen Wahlkreise (Holzminden) erhielt, soweit bis jetzt bekannt, v. Stauffenberg (nat.-llb.) 5711 Stimmen, Hausmarschall v. Kramm (sreicons.) 706 (Stimmen. Die Wahl v. Stauffenberg's ist sicher.
Paris, 5. Septbr. Eine Note im amtlichen Journal sagt: Da das Ergebniß der Regelung der dritten arnortisirbaren Rente 100 Millionen Frcs. erreicht hat, ist die Subscription mit dem 4. Septbr., Abends, geschloffen. — Das „Journal des D^bats" meldet: Der Rath der Präsidenten der Ausstellungs-Jury hat den Wunsch ausgedrückt, daß die Liste der Auszeichnungen sobald wie möglich veröffentlicht werde. Die Regierung und die Verwaltung der Ausstellung werden inbefjen bie Entscheibung erst treffen, nachdem bie genaue Liste der prämiirten Aussteller dem Mmister für Ackerbau und Handel behändigt sein wird.
New-Orleans, 4. September. Nach den letzten Berichten ist noch keine Abnahme der Epidemie zu bemerken. Depeschen aus Memplis und Hollys- springs bestätigen die dortige schreckenerregende Situation. Aus allen Städten laufen Gesuche um Hülfeleistung ein.
Washington, 4 September. Der Schatzsecretär beruft weitere 5 Millionen Dollar Bonds von 1865 ein.
Berlin, 4. September. Bei der Reichstags-Nachwahl im ersten Berliner Wahlkreis wurden 10756 Stimmen abgegeben. Löwe (Fortschritt) erhielt 7465, von Stauffenberg (nationalliberal) 1390, Most (Socialdemokrat) 1797 Stimmen. Im zweiten Wahlkreis erhielt Hoffmann 13090, Struckmann 2803, Baumann (Socialdemokrat) 6617 Stimmen.
Lokal-Notiz.
Gießen, 5. September. Das 1. Concert der amerikanischen Kapelle des Herrn Gilmore in Wenzel's Garten war sehr besucht, namentlich auch von Auswärts. Die L-iftungen der Kapelle rechtfertigen in der That den hohen Ruf, deffen sie sich bereits M langer Zeit weit über d.e Grenzen ihrer Heimath erfreute. Die Präcision sowohl als auch der Geschmack und musikalische Geist, die in den Produktionen der Kapelle vorwalten treten zum Theil über das Niveau dessen, welches wir von Orchestern hier zu Lande gewohnt sind; zumal steckt in einzelnen Künstlern eine Virtuosität, daß ihnen de: Begriff von Schwierigkeit völlig fremd zu sein scheint. Die Theilnahme des Publikums an den Leistungen der Kapelle war denn auch eine so einstimmige, wie sie schöner nicht sein konnte, namentlich bei den Solopiöcen wurde stürmischst opplaudirt. Zu wünschen wäre bei dem heutigen Concert, daß die Kellner etwas „leichtfüßiger" wären und die Conversation einzelner Herren während dem Vortrage der nicht rauschenden Piöcen leiser geführt würde.
Vermischtes.
E. Grüningen, 3. September. Auch in unserer Gemeinde wurde, wenn auch in einfacher und bescheidener Weise, des Nationalfesttages des deutschen Volkes, des 2. Septembers, gedacht. Nachdem am Vormittag den Schulkindern in der Schule die Bedeutung des Tages klar gemacht, der Krieg in kurzen Zügen an Ihrem Geiste vorüber geführt worden war, abwechselnd mit vaterländischen Gesängen, wurde am Nachmittag ein gemeinschaftlicher Spaziergang, in Verbindung mit den Kindern von dem benachbarten Dorfgill, an den wunderschönen Aussichtspunkt „bie Windmühle" unternommen, welche den Besuchern eine Aussicht eröffnet, wie nicht leicht eine Erhöhung in unserer Gegend. Von hier ging es unter San7 und Trommelschlag nach dem nahe gelegenen Holzheim, wo bei Gaftwirth Reitz die Kinder an einem Glase Bier sich labten. Daß es an Dankes- und patriotischen Liedern nicht fehlte, brauch wohl nicht erst gesagt zu werden.
Am Abend genannten Tages vereinigte sich der hiesige Gesangverein bei einem guten Glas Bier im Vereinslocal, nachdem zuvor auf unferm wunderschönen Kirchplatz ewige Lieder vorgetragen und von dem Director des Vereins eine Ansprache an die Versammelten, die mit einem kräftigen Hoch auf unseren geliebten Kaiser und Groß' Herzog schloß, gehalten wurde. Erst die Mitternachtsstunde trennte die heitere Gesellschaft
Möchte unser liebes deutsches so reich begnadigtes Volk doch bei diesem alljährlich wiedirkehrenden Freudentag doch dem den schuldigen Dank nicht vorer.thalten, der uns den Sieg verliehen, und der es uns vergönnt hat, solche Feste zu feiern, dem Herrn aller Herrn und König aller Könige!
— Bei dem Herannahen der Zeit, in welcher die Petroleumlampe nunmehr nach wehrmonatlicher Ruhe wieder in Function tritt hört man wie alljährlich von Petroleum- Explosionen, zum Theil mit recht unglücklichem Ausgange. Die Sache ist auch leicht erklärlich; denn Petroleum, welches monatlang ruhig auf der Lampe gestanden, hat ir-zwischen ungewöhnlich viel Naphta entwickelt, das nur des geringsten Anlasses bedarf, um sich explosibel entzünden zu können! Man thut daher gut, demselben durch Ocffnen des Bassins erst Luft zu verschaffen. Außerdem muß nach mehrmonatlicher Ruhe ein neuer Docht in die Lampe gezogen werden, da der alte Docht inzwischen filzig und hart geworden ist, und daher schlecht aufsaugt und kohlt, verblakt mehr Petroleum als ein neuer und verdirbt die Atmosphäre so, daß besonders Lungenleidende gar nicht athmen können. Da gründliche Reinhaltung bei einer Petroleumlampe überhaupt die erste Bedingung ist, um Explosionen zu verhüten, so darf auch nicht vergessen werden, den Brenner von allen in ihm sitzenden Schnuppen zu befreien, denn jede Schnuppe zieht bie Flamme nach unten, erhitzt so das Bassin und bringt das Petroleum auf diese Art leicht auf eine Hitze von 53 Grad Reaumur, bei der eS um so eher explodirt, je schlechter, d. h. je weniger gereinigt es überhaupt ist. Je gereinigter das Petroleum ist, desto 6 t ff er leuchtet es, und desto sparsamer verbrennt es; das beste wird also auch hier, rote in vielen anderen Fällen, immer das billigste sein.
** (Fürst Bismarck und das besiegte Frankreich.) lieber dies Thema ließ sich das Congreßmitglied Kelley zu Philadelphia in einer Congreß-Rede aus. Seine Aeußerung ist so tntereffint und lehrreich, daß sie in Deutschland die weiteste Verbreitung verdient.
„Die erste Weltausstellung — sagte K. — wurde in London gehalten, und hje- felbe war eingestandenermaßen bestimmt, eine Art Einweihung des Freihandels vorzü- stellen. Die jetzige Weltausstellung in Paris ist aber eine Art Fest für den Schutz. DaS besiegte Frankreich triumphirt über seinen stolzen Gegner. Es scheint, daß Fürst BiSmarck, der eine neue Finanzpolitik inauguriren will, über das Finanzsystem von Frankreich nachgedacht hat und dasselbe bewundert. Es ist nur in Folge seiner geschützten Grenzen, daß Frankreich im Stande ist, die 5 Milliarden zu verzinsen. Fürst Bismarck glaubte, er habe Frankreich pecuniär ruintrt und muß finden, er hat ihm nicht einmal weh gethan. Ooschon Frankreichs Neubelastung jährlich 3000 Millionen Mark beträgt, läßt man sich freudig auf neue und großartige Pläne zu Eisenbahn, und Canalbauten ein. Wie das zuwege gebracht ist, hat Füxst Bismarck sih gefragt, uyd die einzig entdeckbare Antwort ist, daß es durch ein weises und kühnes Zollschutzfystem heroorgebracht ist. Der Freihandel ist blos eine Theorie und, wie Goethe gelehrt hat, fähig alt und grau zu werden. Der grüne goldene Baum des Lebens heißt Beschützuna (in allen Gestalten) und von diesem Baume hat Frankreich reichlich genossen, während Deutschland zugeschaut hat, kalt, elend und arm, von der Luft lebend und sich mit feiner Philosophie brüstend. Ohne Zweifel ist Frankreich wissenschaftlich irn Unrecht; wenn es aber irgend etwas giebt, was Cobden und seine Anhänger in 1851 nicht geträumt hätte«, so ist es das Schauspiel einer Weltausstellung, die viel grandioser ist, als die erste Londoner war, deren Eröffnung Fürst Bismarck veranlassen muß, seine Landsleute auf den Weg des Zollschutzes zurückzuführen, den Frankreich nie verlassen hat und auf dem es ihm gelungen ist, unter Erhaltung von Ordnung und gedeihlicher Betriebsamkeit, dieses neue Wunder der Welt zu produciren (6 Jahre nach demFrieden- schluß zu Frankfurt a. M.)
Frankfurt, 29. August. Die von dem berühmten Thierhänhler Hagenbeck in Hamburg im Laufe dieses Sommers in den Hauptstädten Europa's vorgeführten Nubier werden Ende September zu einem mehrwöchentlichen Aufenthalte in dem Zoologischen Garten dahier eintreffen. — Ein hiesiger Bierbrauer gab einem Kammerjäger den Auftrag, ihm die Ratten auf dem Felsenkeller zu vertreiben. Derselbe legte das entsprechende Gift, und gestern konnte der Eigentümer einen unerwarteten Erfolg davon wahrnehmen, denn es lagen tobt im Hofe: 7 Enten, 5 Tauben, eine Katze und ein Rattenpinscher- — Gestern wurde ein Commis verhaftet, der während der Abwesenheit des Principals dessen ihm zur Verwaltung anvertraute Gaffe um mehrere Hundert Mark erleichtert und die veruntreute Summe durchgebracht hatte. F. I.
Lauterbach, 29. August. Heute Morgen ereignete sich in unserer Nähe, unfern Angersbach, ein höchst bekiagenswerther Unfall, welcher die alte Erfahrung auf's Neue bestätigt, daß man mit Feuergewehren nicht vorsichtig genug sein kann. Baron Riedesel zu Stockhausen befand sich mit einer Gesellschaft Jäger, einheimische und fremde, auf der Jagd. Man wollte sich eben zum Frühstück im Freien nieberloffen und stelfte die Gewehre wider eine über dem Sitzplatz befindliche Hecke. Das Unglück wollte es, daß in demselben Augenblick, als ein als Gast eingeladener Herr v. R., ein ehemaliger Offizier und der einzige Sohn seiner Eltern, hinter derselben herging, sich das Gewehr eines Herrn v. W unversehens entlud und ein voller Schuß Schrote demselben in die obere Brust und Schulter fuhr. Auf seinen furchtbaren Schmerzensschrei eilte die ganze Gesellschaft herzu und that Alles, was in Kräften stand, um dem Schwerverletzten die nöthige Hülfe zu bringen. Der in Angersbach befindliche Jagdwagen der Herrschaft wurde eiligst herbeigeschafft und noch eiliger jagte man mit dem stark Blutenden nach Lauterbach, woselbst derselbe bei Oberst Riedesel im Hohhaus in alsbaldige ärztliche Pflege genommen ward. Ob es gelingen wird, ihm das Leben zu erhalten, ftebt dahin. Bis jetzt hat sich der Zustand, gutem Vernehmen nach, wenigstens nicht verschlimmert.
Erne Wahlkarte.
Das Daheim bringt seinen Abonnenten auch in diesem Jahr wieder eine Wahlkarte in Farbendruck, welche allseitig willkommen geheißen werden wird. Dieselbe weist insofern einen sehr bedeutenden Fortschritt gegen ihre Vorgängerin auf, als diesmal bie einzelnen Wahlkreise eingetragen sind, was dte Orientirung natürlich ungemein erleichtert. Ebenso wirb das auf der Rückseite befindliche Verzeichniß der Reichstagabgeordneten als eine erfreuliche Zugabe begrüßt werden. Die erläuternden Bemerkungen von dem Director des Leipziger statistischen Bureaus E. Haffe enthalten wieder die geistreich componirte Tabelle, aus der sich Gewinn und Verlust der einzelnen Parteien erkennen lassen und sonstiges statistisches Material, aus dem wir nur die Tabelle her- oorheben, welche eine Vergleichung des neuen Reichstages mit dem bisherigen im Bezug auf die Partejgruppirungen möglich macht.
Die Karte kann erfreulicher Weise für den bescheidenen Preis von 60 Pfennigen auch von Nichtabonnenten erworben werden.
Handel und Verkehr.
Gießen, 4. September. Auf dem am 3. September dahier abgehaltenen Vieh- markte waren aufgetrieben 1670 Stück Rindvieh und 449 Schweine; nächster Vieh- markt am 17. und 18. d. M. Am letzteren Tage auch Krämermarkt.
Frankfurt, 4. Sept. Der heutige Markt war in Cerealien nicht so reichlich befahren wie der vorige. Im Ganzen kamen 15 Wagen mit Kraut aus dem Ried; Weißkraut wurde per Centner mit 3 Kohlkraut per Stück mit 10—12 H, Bohnen das Pfund mit 12H, Gurken das Hundert mit 2—2.50 bezahlt. Eier das Hundert at 4.30—5.80. Butter variirte heute im Preise sehr, im Großen wurde 1. Qual, mit at 1.10—20, 2 Qual. at 1—1.10, im Detail 1. Qual, at 1.20-25—30-35, sogar bis zu at 1.40, letztere sogenannte Tafelbutter, 2. Qual, at 1.10—15 auch 1.20. Kartoffeln per 100 Kilo at 6. Erbsen geschälte (per 100 Kilogr.) at 25—27, ganz, Erbsen at 21—23; Linsen at 28—30; Bobnen at 26-28. Ochsenfleisch per Pfb. 70 bis 75 H, Kuh- und Rindfleisch 54-60 Schweinefleisch 70-75 Kalbfleisch 60 bis 70 H, Hammelfleisch 58—68 Speck 1 at Buchenscheitholz erste Sorte at 10.80 bis 11.05, zweite Sorte at 9.60—80, Tannenholz erste Sorte at 7.50—90, zweite Sorte at 6.70—80. Tannäpfel per Hect. 50 H. Geschnittenes Holz je nachdem geschnitten der Centner at 1.60—70. Lohkuchen das 1000 at 10—12. Heu kostete per Ctr. je nach Qualität at 2—3, Stroh at 1.50—2.
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Allgemeiner Anzeiger.
Herzogliche Baugewerkschule
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Beginn Hauptunterrichts tm Winter-Semester 1878/79 am 4. November, des Vorunterrichts am 7. October. Verpflegungsanstalt mit Casernernent für 500 Schüler. Programm mit Lehrplan auf Anfordern gratis. Meldungen möglichst frühzeitig ein: rufenden an den____________(3222)____________Director ft. Haormann.
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