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Bekanntmachung

im

735)

Die Zusammenkunft ist am Burkhardsfelder Vtcinalweg in den

zu

Vogt, Beigeordneter.

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Hetz-

593)

Leihanstalt für Pianos und Harmoniums.

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lndrassy am 3. d. mentritt der Con-

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und

In

Etchenstämme von 9 Meter Länge und 29 Ctm. Durchmesser, Fichtenstämme von 25 Meter Länge und 31 Ctm. Durchmeffer, Eichenstangen von 0,70 Festmeter, Fichtenstangen von 10 Festmeter.

Ytinen carlistischer ichnrt; es handle unter dem Rust: ch verhaftet seien, skijihen Prooinzen

Meldung'. Aus prÄimnnirn wird i Friedensvertrages i betraut. - Aas von dem Abschluß fitn Serbiens wür- Der russische Agent benachrichtigt unb

Wedekind, Nordhausen, 2Inn0T 1770: Brennerei ächten Nordhäusers, des Korn-Meins der alten Brenn-Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik.

Preislisten gratis und franco. Agenten, wo noch nicht vertreten, gesucht.

182) Leinene und baumwol­lene Webgarne bei

Aug Haubach,

Mäusduro.

Die Berichtigung der im Monat December vorigen Jahres erkannten Forst - und Feldstrafen muß in den ersten 25 Tagen dieses Monats und zwar mit Ausschluß des 12., 13. und 14., an den gewöhnlichen Zahltagen, Dienstag und Samstag bei ®ro^eriO9U*er £)iftrkt8-($innel)meret (Sieben I. Lei Meidung der Beitreibung erfolgen.

Gießen, den 3. Februar 1878.

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Handel und Verkehr.

Gießen, 5. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 85-90 H, Hühnereier, p. St. 8-9 Gänseeier per Stück 10^, Enteneier, per Stück 9 H, Käse, p. Stück 510 H, Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 22 Linsen, 1 Liter 25 Tauben, das Pmr JL. 1.30, Hühner, per Stück 1,30, - Pfr

St. JL 1.80 Enten, per Stück X 2.80, Gänse per Pfd - Kartoffeln, 100 Kiko 7 50 Ochsenfletsch 70 $ per Pfd, Schweinefleisch 64 Hammelfleisch 60

Rindfleisch 50, 56 u. 60 Kalbfleisch 50, 56 u. 60 Kuhfleisch 50 u. 60

Spenglerarbeit,

Für das Brechen, Anfahren und Aufsetzen der Mauersteine, sowie Liefern des erforderlichen Sand u. Kalk rc-, vermischt. zu

Maurerarbeit, veranschlagt

Stetnhauerarbeit,

Zimmerarbeit,

Dachdeckerarbeit,

Schreinerarbett,

Schlosserarbeit,

Glaserarbeit,

Weißbinderarbeit,

Arbeits-Versteigerung.

732) Die zur Erbauung eines Schul- und Gemeindesaals zu Trais» Münzen­de r g erforderlichen, nachstehend verzeichneten Arbeiten und Materiallieferungen, nämlich:

FW Plante und Tafelklaviere aus den renommirten Fabriken von Stein weg, Schwechten, Biese, Blüthner, Kaps, Neumeyer, Ibach, Schiedmayer & Söhne, Lipp & Sohn, Dörner, Quandt, Lockingcn, Homuth, Strobel & Co., Schönleber, Keppler & Co., halte ich stets in einer Auswahl von 25 bis 30 Exemplaren auf Lager und verkaufe solche zu den

-Fabrikpreisen und unter mehrjähriger Garantie.

Preise: 500 bis 1500 Mark-

Beim Ankauf neuer Instrumente nehme ich gebrauchte zu den höchstmöglichen Preisen an. Leichte Zahlungsweise.

Ausserdem habe stets vorräthig :

Gespielte Pianos aller Gallungen zu den billigsten Preisen (50 bis 400 JZ.), sowie neue und gebrauchte Harsnon iusn&

Langenbuchen. r,

Der Anfang Morgens 9 Uhr in den Langenbuchen zunächst der fürst­lichen Grenze.

Lich, den 1. Februar 1878.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

In Verh. des Bürgermeisters:

kännen- Bezüglich des zweiten Punktes: Herabsetzung des zum Beginn des Erwerbes i7,iteriiüdunüswohnsltzes erforderlichen Alters vom 24. auf das 21. Lebensjahr mirhm daß mit diesem Termin die Volljährigkeit eivtrete. Im Leben und in der Praxis lst dagegen der Volljährigkeitstermin für die wtrthschaftliche Tdätigkett der meisten Menschen überhaupt nid)t 6cfttmmenb. Der dritte Punkt. Ver­tan aeruna oer Verpflcüungspflicht für erkrankte Dienstboten rc. von 6 Wochen auf 3 mannte und Ausdehnung dies-r Pflicht auf Fabrikarbeiter rc. wird ebenfalls als auf ^m^Vrinctv der Wechselwirkung zwischen wtrthschaftlicher Leistung und Unterstützungs f«ner ben praktischen Z oeck verfolgen, Streitig

kestm »wffchen den Ortsarmenverbänden wegen Erstattung der Verpflegungskosten zu n-rnleiden Es^wird auch hierzu nachgewtesen, daß diese Motivtrung aller Gcundlage «»nthehrt und die Vertröstung auf zu gründende Htlfskassen eine leere Abspeisung ist, (Saichtunaüon Vtife^affen namentlich in kleinen Orten absolut nicht durchführe bar ist Der 4 Punkt: Überweisung unterstützungsbedürftiger Personen an die Land men verbände' nicht nur wenn dieselben keinen Unterstützungswohnsitz haben, sondern auch^enn sich' dnser nicht ermitteln läßt, erscheint schon um deßwillen geboten, weil Uch ein solcher Beweis in vielen Fällen überhaupt gar nicht erbringen laßt- Dagegen wird aeaen die Ausdehnung der Befugniß zur zwangsweisen Verbringung von arbeits- fäbtaen aber arbeitsscheuen Personen, welche die öffentliche Unterstützung in Anspruch nÄmen auf die Verwaltungsbehörden Einsprache erhoben, da z. B. die Verbringung eines v rhetratheten Mannes in ein Arbeitshaus meist zur gänzlichen Auflösung der Familie führen und ihn selbst schließlich zu einem Zuchthäusler und mit dem Gesetz und der Welt zerfallenen Menschen machen wird.

U Soweit die Denkschrift, von deren Inhalt durch Vorstehendes nur andeutungs- weise ^"rbü^germeffttr^Ohly bemerkte nun noch bezüglich der Herabsetzung des für Erwerbung des Unterstützungswohnsitzes erforderlichen Alters auf 21 Jahre, und der ^rtst selbst auf 1 Jahr: Ein für das Wohl seiner Kinder besorgter Vater.könne.dann nttbis besseres thun, als dieselben in eine Stadt mit guten WohlthatigkeitSanstalten en und daselbst einJahr lang subventtontren. Damit würden die Städte zu einer^Art Pensionsanstalten für das Proletariat. Er schlage vor, falls sich die Ver­sammlung mit den aufgestellten Prtncipten einverstanden erkläre, ewe Eingabe an Gr. Regierung und den Bundesrath zu machen. Die badischen Städte teim dahin schlüssig geworden, vorerst noch keine Veränderungen andem bezüglichen Gesetze zu wollen, da es noch an genügenden Erfahrungen fehle er halte indessen die seither ge­machten Erfahrungen für ausreichend, da ein gutes Gesetz gerade in schlimmen Zeiten genügen müsse. Nach der herrschenden Strömung dürfte indessen kaum auf eine Aenderung zu Gunsten dec Städte zu rechnen sein.

Bürgermeister Dumont dankt dem Referenten für seine klare und pracise Be- Landlung der Frage, und schlagt vor, die einzelnen Punkte getrennt zur Drscusston zu bringen, womit die Versammlung einverstanden ist.

9 Ohne wesentliche Debatte wird hierauf einstimmig beschlossender Stadtetag sp icht seine Ansicht dahin auS, 1) daß es nicht wünschenswerth sei bezüglich der zwei- iähriaen Frist zum Erwerb oder Verlust des Unterstützungswohnsitzes dermalen schon eine Aenderung vorzunehmen, daß jedoch, wenn eine Aenderung beschlossen würde, die zweijährige Frist zu vermehren sei; 2) daß es nicht angezeigt fei, bte bestehende Vor schrfft auf das 21. Lebensjahr herabzusetzen; 3) daß es weiter nicht angezeigt sei, die seckswöchioe Frist zur Verpflegung erkrankter Dienstboten rc. durch den Ortsarmenver band mff 3^ Monate zu verlängern und gleichzeitig auf Fabrikarbeiter, land- und forst- wirthschaftliche Arbeiter auszudehnen, 4) daß eine Gesetzesänderung dabtn wünschens^

versteigert:

Montag den 11. Februar,

Scheith. Prügelh. Stockh. Reish.

Wellen

vx in Darmstadt abge-

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Raummeter

Buchen 16 101 62

Hainbuchen- 4 (Rundscheith.)

Eichen- 14 13

Nadelholz 9 160

206) FF. fttwlotphs Wwe«, Musikalien- u. Instrumenten-Handlung in GIESSEN.

Dienstag den 12. Februar, 90 Etchenstämme mit 24,19 cbm, 1 Buchenstamm 0,94

435 Fichtenstämme 166,80 60 E'chenstangen 3,43

581 Fichtenstangen 92,94 halt.

Zusammenkunft jedesmal

Morgen- 10 Uhr

Holzversteigerung

Kicher Stadtwald, Distrikt Langenbuche u. Schweinstallsheege,

Donnerstag denFebruar:

aus dem Haarbacher Weg an der Pfaffen- schneitze.

Lich, den 4. Februar 1878.

Wim men au er,

726)_____________Forstrath.__________________

Iagdverpachtung.

Montag den 11. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr,

-soll auf dahiesigem Rathhause die Jagd der Feldgemarkung Oberstetnberg auf H Jahre verpachtet werden.

Watzenborn, am 30. Januar 1878.

Für den Gemarkungsvorstand: Großherzogl- Bürgermeisterei Watzenborn 671) Sckäfer.____________

Versteigerungen.

Holzversteigerung.

Montag Den 11 und

Dienstag den 12. Februar d. I., Morgens 10 Ubr, sollen in dem Ettingshäusec Gemeindewald, Distrtct Riedstein:

1) 1082 Fichtenstämme von 14 bis 28 Centtmeter Durchmesser und 12 bis 20 Meter Länge,

2) 524 Fichtenstangen von 6 bis 14 Cem timeter Durchmesser und 10 bis 20 Meter Länge

öffentlich meistbietend versteigert werden. Ettingshausen, den 2 Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen.

Jagdverpachtung.

Die Jagd in der Gtmaikung Utphe soll Montag den 18. Februar, Morgens 10 Uhr, auf dem Gemeindehause dahier auf wettere sechs Jahre, unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verpachtet werden.

Utphe, am 28. Januar 1878.

Großherzogl. Bürgermeisterei Utphe. 588)_________Filsinger._____________

Jagdverpachtung.

Dienstag den 12. Februar L I., Nachmittags 2 Uhl, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd, in 2 Abthetlungen auf sechs Jahre auf hiesigem Rathhaus ver­pachtet werden.

Leihgestern, am 28. Januar 1878.? Großh. Bürgermeisterei Leihgestern.

sollen Montag den 18. Februar, Nachmittags 1 Ubr,

in der Wtrthschaft der L. Carl Wijtwe zu Trais-Münzenberg öffentlich ver- accordirt werden.

Pläne und Kostenüberschlag, sowie Ac- cordsbedingungen liegen auf dem Bürger meisteretbüreau zu Trais-Münzenberg bis zum 16. d. Mts. zur Einsichtnahme offen.

Gambach, den 2. Februar 1878. Schneider,

___________Bezirks-Bauaufseher.__________

Holzversteigerung

in der Fstl. Oberförsterei Lich.

Im Rtedwald bet Ettingshausen werden

werth sei, daß nicht nur Personen, welche keinen Unterstützunqswohnsitz haben, sondern auch solche, für welche derselbe nicht nachgewiesen werden kann, vom Ortsarmenoer­hand an ben Landarmenverband überwiesen werden; 5) spricht sich die Versammlung mit allen gegen 6 Stimmen dagegen aus, daß den Verwlltungbehörden die Befugniß zugethetlt werden soll, arbeitsfähige Personen, welche öffentliche Unterstützung in An spruch nehmen, zwangsweise zur Arbeit anzuwetsen oder in ein Arbeitshaus verbringen zu lassen.

Die von Oberbürgermeister Obly aufgestellten Punkte: 1) Erweiterung derBe­fugniß zur Abweisung eine« Zuziehenden, auch wenn derselbe die erforderlichen Kräfte besitzt, menschlicher Voraussicht nach aber nicht in der Möglichkeit liegt, daß er sich und seine Familie ernähren kann; 2) die Frist zum Erwerb des Unterstützungswohn­sitzes beginnt erst vom Tage der Anmeldung an; 3» Ertheilung der Befugniß zur Aus­weisung vor dem Erwerb des Unterstützungswohnsitzes, wenn die betr. Person zwar keine öffentliche, aber private Unterstützung bezieht, oder auf unredliche Weise ihren Lebensunterhalt fristet, werden ersterer gegen die Stimme des Vertreters von Offe,:- bach, letztere beiden einstimmig gut geheißen.

Damit war die Tagesordnung erschöpft und es wurde nunmehr noch beschlossen, das Referat bei Oberbürgermeisters Ohly sammt ben gefaßten Beschlüssen brücken zu lassen unb ber Gr. Regierung mitzutbeilen; ferner ber Referent beauftragt, beibe Schrift­stücke bem Bunbesrath, sowie bem Reichskanzleramt zu unterboten. Noch wirb mit' gethetlt, daß auch bte Stäbte Friedberg unb Lauterbach sich entfliehen gegen eine Aenberung bes Unterstützungswohnsttzgesetzes geäußert haben. (D- T. A.)

ftpfaleÄDtij.

Gießen, 6. Febr. Wir lassen nachstebenb die Tage sorbnung für die Stadt- oerordneten-Sitzung am Donnerstag den 7. Februar 1878, StachmittagS 4 Nhr, tm alten Realschulgebäude folgen:

1. Forderung der Stadt Gießen an die Firma Gebrüder Kohler.

2. Die städtischen Uhren.

3. Gesuch der Firma C. Schmitz u. Comp. in Betreff eines Freilagers für Steinkohlen.

4. Die Militärschwimmschule.

5. Der Transport von Leichen Verunglückter.

6. Die Entfernung von Bäumen an der Stadtwiese nächst der Lahn.

7. Gesuch des Schreinermeisters Christoph Hoffmann um Bauerlaubniß.

8. Gesuch des Maurermeisters Balthasar Strauch um Bauerlaubniß.

9. Gesuch des Stadtverordneten Kauf um Erlaubnitz zur Anlegung eines Treppentritt^^ Verwendung des unteren Stocks der alten Realschule zu Schulzwecken.

11. Die Anlegung einer Straße zwischen Wallthor und Neustadt.