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oder 20 vCt- mehr. Bauwwollgewebe wurden 40,958,800 Yards gegen 32,489,200 Yards

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billigen Preisen.

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Min'sleriums angefertigt) Carbolsäure, Eisenvitriol, Chlorkalk

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fiten von 15,8 auf 19,4 MM. Yards. Wollengarne wurden im Vorjahre etwas über 6 Millionen, in diesem Jahre 7,7 Mill. Pfund nach Deutschland exporttrt. Was die Gewebe anbetrifft, so ist die Ausfuhr allerdings nur in Streiffwollwaaren gestiegen von 3 7 auf 4,4 Mill Yards, wogegen Kammwollwaaren von 8,3 auf 7,9 Millionen, und Teppiche von 137,600 auf 113,900 Yards zurückgegangen sind. Im Ganzen hat sich hiernach auch der Wollwaarenexporl immer noch erheblich vermehrt. Selbst in Letdewasren, wo doch die (Loncurrenz Englands weniger heroortritt, ist eine Erhöhung des Exports von 46,581 Pfd. Sterl. auf 66,855 Pfd. Sterl. eingetreten. Wenig anders liegen die Verhältnisse in der Eisen- und Maschinenindustrie. Der Export von eng­lischem Eisen nach Deutschland ist in einem entschiedenen Aufschwung begriffen, wobei von Roheisen allerdings abzusehen ist. Bet Stabetsrn zeigt sich eine Vermehrung von

2249 auf 2583 Tons, bei Schienen beträgt sie fast 20,000 Tons; Platten, Bleche k. sind von 4130 auf 4286 Tons gestiegen. In Gußwaaren und Gußstücken ist ein Rück­gang von 5406 auf 4411 Tons etngetreten, dafür ist aber die Vermehrung des Maschinm- exvorts eine ganz außerordentliche von 304,990 auf 422,066 Pfd. Sterl. Es mag fein, d- nicht der grsammte in vorstehenden IZahlen ausgedrückte Mehrexport auf den deutschen Markt gelangt ist, oder in den deutschen Verbrauch übergegangen ist. Daß die Concurrenz Englands auf dem deutschen Markte indessen an Macht gewonnen, ist noch diesen Daten nicht mehr zu bestreiten. Von welch unheilvollem Einfluß dies aber auf den Verkauf der Krisis in Deutschland sein muß, leuchtet wohl Jedem von selbst ein und wir brauchen deshalb hier wohl nur die Forderung zu erheben, daß diesem Gebühren der englischen Exporteure, welches unsere Industrie mit aller Gewalt zu vernichten strebt, endlich ein Ende gemacht werde.

4521) ff. Limburger und Kümmelkäse Ctr. 32 X incl. Kiste versenden gegen Nachnahme die Fabriken von F. Sonntag in Spremberg bei Neusalza i. S.

Es ist erforderlich, die industrielle Welt und die maßgebenden politischen Kreise auf eine Bewegung aufmerksam zu machen, welche bei den gegenwärtigen gedrückten Leiten für die deutsche Industrie von besonderer Bedeutung ist. Wir meinen das un­aufhörliche Anwachsen des Exports englischer Jnduslrieerreugnisse nach Deutschland.

mühet von tei Übungen herrsch! : 'iviegelungen bei ' »zhar Pascha mit iinbanten. Seite scha ward daraus f t Truppen, offen-.' jchht. Nachdem : Polksmasse zur Licherheitsorgam,. ! vom Pöbel au»- h Smjaluta (in S Warben entsendei i Gewahrsam ge-1

von 25 pLt. In Leinen und Jutegarn betrug der Export nach Deutschland im Vor- - -~ « ° ° omm me*K. Die Ausfuhr von Jutewaaren

Versteigerung.

Bekanntmachun g.

Montag den 5. und

Dienstag den 6. August sollen in der Eoncurssache des Marcus Hammerschlag aus Treis a. d. Lda. die in dem Waarenlager befindlichen verschiedenen großen Quantitäten Ellen-, Eisen- und Specereiwaaren, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Der Anfang ist an jedem Tag präcis 10 Uhr.

Treis a./Ld., am 31. Juli 1878.

Großh. Ortsgericht Treis a./Lda.

Jeilgeöotenes.

4654) Ein großer Kochherd mit ver­zinntem Wasserschff und Bratofen mit separirter FeuerurgSanlage wird billig ab­gegeben bet August Wei dtp,

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C. F. Sercmler m Giessen.

<h ttrit i'ei'kmif

der Gallischen Wollenspinnerei.

Die Preise der Garne sind von heute ab 15 bis 20%

herabgesetzt. (4656) D. WirthS IVachfolger.

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em Micherralht ben des Sultan» )ccupation bereits Prizund besagen, nd Montenegriner ^r-Ober-CommM o gefangen jutui' nur zwischen dem

ssanterie-Dioisiou hat die Save überschritten und Türkisch Samac besetzt. Die ,rste G-birgsbrigade ist mit dem ersten Theil ihrer Colonne, ohne Widerstand gefunden zu haben, in Novi eingetroffen. General Philippovtch Hat, den bringen­den Bitten der Bevölkerung nachkommend, das Verbot der Getreide- und Vleh- Lusfudr aus Bosnien aufgehoben.

' Berlin, 31. Juli. DieProv.-Corresp." meldet: Die Bestätigung des Berliner Friedensvertrages ist durch den Kronprinzen vollzogen worden. Die Auswechselung der Ratifications-Urkunden wird am Sonnabend hier

11 ®»rbtn. ' ,u"b 175,000 L*111 iii IN

J* «I . 56 Quadrat­en von «eilen auf 158 'sinmobner ^etenen Theile 250,000 N' 20,000 römische * ! nach den Be- " etwa 300,000 ; Angelegenheit bk- aushörUche Anwälten oes ^epuhö cuyiiiiyci erhallt in afien England, der eigentliche Heeid der Ueberproduction, sieht sich theils durch die in ein- bem in zrlneu Ländern thatsächlich eingetretenen Zollerhöhungen, theils in Folge der allgemeinen, aSUff " 4, tn dem Sinken der Preise begründeten Steigerung des Schutzzolles, von den meisten

gboffern. Enz-§ Märkten des Continents verdrängt und überfluthet jetzt, da auch die Aufnahmefahtg- 150,000 Fjn, k«it seiner überseeischen Märkte nahezu erschöpft zu sein scheint, den fast gänzlich unbe- f(hüteten deutschen Markt mit einer unglaublichen Menge von Maaren zu den denkbar ____niedrigsten Preisen. Ein Blick auf die englischen Handelsausweise des verflossenen

Halbjahres genügt, um den ganzen Ernst und die Schwere der drohenden Gefahr zu ttkennen. Die Textil- und die Eisenindustrie sind bekanntlich in Deutschland am meisten nothlettend. Gerade diese werden von der englischen Concurrenz am meisten bedrückt. Die Ausfuhr Englands an Baumwollgarn ist, nachdem sie schon im Vorjahr erheblich

9 irtiftl unter

1 tr.-utiiäen lts

jiittfinben-|^^ Juli. Cardinal Franchi ist am Fieber gefährlich erkrankt

Hitze war nch ?

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I. Qualität per Pfd. JL. 1,80;

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ZSC 77 rnenommn W Deutschland gingtm ersten Halbjahr 1878

awintltcher tuiki- S 209 Mill. Pfund gegen 16,9 Millionen Pfund im Vorjahre, also 4 Millionen Pfund ^steyer hoben in | 0»ci 20^. ie,°5Q,tinn 2?^ w/Mnnmwha

beider Orte b« im Vorjahre nach Deutschland ausgeführt, gleichfalls eine Vermehrung des Exports altunr d?r Äft,, von 25 pLt. In Leinen und Jutegarn betrug der Ervort nach Deutschland im Vor- 2a T jabre 2,7 Mill Pfund, in diesem 3,2 Mill. Pfund.

lenben Ereignissen mefl DOn 15,8 auf 19,4 Mill. Yards. Wollengarne

inbung.

Lord BeaconsfUs n Beiworte (®VV Sone habe sie

Sch an die !ame®«9l* 6 i ! die Rede M y

Kesondere Wekanntmachungen Oeffentliche Aufforderunq.

4660) Das Vermögen des Jo­hannes Luh III. von Allendorf an der Lahn und deffen noch lebenden Wittwe ist nach den auf gerichtliche Aufforderung angemeldeten Forderungen > und dem dermaligen Werth der Grund- stücke überschuldet und daher um Zu- < sammenberufung der Gläubiger zum 1 Zweck eines Arrangements gebeten ' worden.

Sämmtliche Gläubiger der Johannes Luh III. Eheleute werden zu diesem Zweck auf

Freitag den 23. August l. I.,

Vormittags 9 Uhr, mit dem Anfügen geladen, daß von den nicht erscheinenden Gläubigern stillschwei­gender Beitritt zu den im Termin von der rechtlichen Mehrheit der erschienenen gefaßten Beschlüffen unterstellt werden wird.

Gießen, am 24. Juli 1878.

Großherzogl. Stadtgericht Gießen.

Bötticher.___________Gebhardt.

Montag den 5. August er,

Vormittags 10 Uhr, soll dahier die Anlieferung zweier lung- steinerer Brunnenrahmen mit Deckelstein für Odenhausen und Launsbach ver­geben werden.

Crofdorf, den 30. Juli 1878.

Der Bürgermeister:

4646) Colnot.

c^Tau Kaufmann Körner Wittwe

zu Marburg beabsichtigt ihr an der Barfüßerstraße gelegenes Wohn­haus, Ecke, Nr. 20 nebst Hofraum, Stallung und Lagerhaus, worin seit einer Reihe von Jahren Specerei- handel betrieben wird, zu verkaufen. 1 Termine hierzu habe ich auf den 13. und 22. Juli und 3. August, 10 Uhr, in meine Schreibstube angesetzt. Die Bedingungen können bet mir etn- gesehen werden.

4240) Administrator.

Bauplätze.

4622) Ein, resp. zwe- Blauplätze an der Frankfurter Straße in der Nähe der Thierheilanstalt, auf welch»n auch bei Aus­schachtung der Kellerräuwen rc. das Mate­rial zu dem zum Bau nöthtgen Backsteinen gewonnen werden kann, sind billig zu ver­kaufen. Nähere Auskunft ertheilt

Bahnmeister 5?innecker.

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Hoch klingt das Lied vom braven Mann!" Mancher dürfte sich noch der tiroler Sängerfamtlie Martens erinnern, welche vor längerer Zeit in vielen deutschen Städten aufgetreten ist. Die Familie befindet sich gegenwärtig m Bucharest. Die dort erscheinende Chronique de Boucarest erzählt folgenden Vorgang, deffen Held Herr Martens ist. Die tiroler Sängerfamilie wobnte tn dem Hause Nr. 1 der Rue Coltei. Es ist Nächt', da schallt schaurig der AngstrufFeuer! Feuer!" durchs Haus. Es ist Emma Martens, in ihn ausstößt.Wo ist das Feuer?" fragt von seinem Lager hastig auffahrend der Vater.Hier im Nebenhause, die Flammen belecken bereits auch unsere Fensterl" Herr Martens eilt in spärlicher Bekleidung nach dem Nebenhause. Es steht m Flammen, noch sind keine Spritzen angelangt. Da gewahrt er ein Weib, das sich die Haare ausraufend, einer Wahnsinnigen gleich schreit:Meine Kinder, meine Kinder!" Wie viel Kinder sind es?" fragte er,Drei!"Und wo befindet sich das Zimmer? Ganz oben, drei Treppen."Teufel, da brennt es ja am meisten! Doch versuchen wir's." Der Sänger erklimmt die fast zusammenbrechenden heißen Stufen und einige Minuten später kommt er wieder herab und übergibt der fast rasenden Mutter ihre Kinder.Hier sind sie, aber ich habe bloß zwei gefunden!"Oh Gott, ich vergaß Ihnen zu sagen, das Dritte schläft ja im letzten Zimmer."Alle Teufel, das hattet Ihr doch gleich sagen können! Die Balken krachen, die Glut ist versengend, ich hab auch drei Kinder, doch in Gottes Namen!" Und der Brave stürmt nochmals nach oben. Wird er das arme Kind noch lebend vorfinden? Und wenn, wird er selbst mit dem geretteten Kinde lebend herabkommen? Das sind Fragen, die von der unten stehenden und zur Untätigkeit verurtheilten Menge in ängstlicher Spannung aufgeworfen werden. Noch immer sind keine Spritzen da! Da erscheint Martens mit vollkommen geschwärz­tem Gesicht und übergibt der armen, nun so überglücklichen Mutter unversehrt ihr drittes Kleinod. Nächsten Tages sang der Tiroler mit seinen drei hübschen Töchtern wie gewöhnlich im Jardin Müller; höher und Heller denn je jauchzsten seine Jodler dem Himmel entgegen, und die Bucharester, die von seiner kühnen That vernommen, überschütteten ihn mit Blumen und Applaus. In einer dem Etablissement nahen, vom Feuer und Rauch geschwärzten Kammer aber knieete, umgeben von ihren drei Kindern, eine Mutter und betete:Boge (Gott), schütte alle Gaben des Glückes über den guten deutschen Sänger, dessen Stimme ich so eben vernehme!"

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 30. Juli. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut be­fahren. Heu kostete je nach Qualität per Zentner 1.80-2.20, Stroh per Gentner il 2., Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 90 H, 2. Qual. 80 im Detail 1. Qual JL 1.20, 2. Qual. JL 1.10. Eier das Hundert JL 4.60-5.60. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 7075 Kuh- u. Rindfleisch 5568 Kalbfleisch 6070 H, Hammelfleisch 55-68 Schweinefleisch 70-75 H, Speck Ji. Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 2632 JL, ganze Erbsen 2426 Jt, Bohnen 2528 ^L, Linsen 2836 Kartoffeln, JL 56. Bohnen der Centner 3L 5.506. Gurken das Hundert 90 bt8 ^Vimburß, 31. Juli. (Fruchtbericht.) Rother Weizens 19.55, Weißer Weizen JL, Korn X 12.75, Gerste X 11.50, Hafer X 8.15. (Durchschnitts - Preis pro Malter.)

empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen

Moritz Gregori & Sohn. Preisen. (3091) H. Rühsamen.

und hatte eine schlechte Nacht.

Cardinal Franchi wurde mit den Sterbesacramenten versehen. In mehreren Städten Italiens wurden Meetings derItalia irredenta abgesagt.

London, 31. Juli. Das Unterhaus erledigte in der Specialdebatte die Rinderpest-Bill. In Betreff der Einfuhr fremden Viehes steht dem Geh.- Rathe die Zulaffung frei, sobald billige Sicherheit gegen die Einschleppung der Seuche gegeben ist.

Rom, 31. Juli. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine 25 Stellen umfassende Präfekten-Bewegung. In dem Befinden des Cardinals Franchi ist eine leichte Besierung eingetreten.______________________________________

"Das Wachsthum des englisch-deutschen Exports.