Ausgabe 
2.6.1878
 
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granff. General-Anzeiger" einen Bericht, welcher ein klein wenig anders lautet als der in gest­riger Nummer stehende: ,

Um speciell über die Wettfahrt selbst näher zu berichten, müssen wir leider erwähnen, daß der Festgeber kein sonderliches Glück hatte. Schon gleich beim ersten Rennen, an dem sich der Frankfurter Ruderverein mit dem Offenbacher Ruderverein um den Sieg stritt, erlitt ersterer eine Nieverlage, indem die Offenbacher ihre Rivalen um einige Bootslängen hinter sich ließen. Es ist dies um so betrübender, als dies die einzige Wettfahrt war, in welcher die Frankfurter rechtlich in den Kampf gingen, man war daher auf den Ausgang um so gespannter. Beim nächsten Rennen siegten allerdings die Frankfurter, jedoch wurde diesem Steg kein zu großes Gewicht beigclegt, weil der Frankfurter Verein zwei Boote gegen ein kremdeS (Gießen) zu Feld führte. Es ist dies ein ganz ungerechtes Vorgehen, umsomehr als das eine Frank­furter Boot mit den besten, bei anderen Wettfahrten bereits decorirten, Senior-Mannschaften besetzt war, während Gießen als junge Gesellschaft nur Junior-Mannschaften stellen konnte. Ebenso war es beim letzten Gang, der, wenn die Frankfurter nicht wieder dasselbe Prtncip verfolgt hätten, wohl der interessanteste des Festes gewesen wäre. Das einzig fremde Boot, dem zwei Boote des Frankfurter'Vereins entgegengeführt wurden, gehörte den Mannheimern und schlug sich vcffen Mannschaft insofern sehr tapfer, als es dem einen Frankfurter Boote nur mit Mühe gelang, seinen Concurrenten, die Mannheimer, um eine Länge zu schlagen. Das zweite Boot der Frankfurter war weit retour. Bei den anderen Wettfahrten siegte einmal Würz­burg gegen Mannheim und Gießen, das andere Mal Offenbach gegen zwei verschiedene Mann­heimer Clubs."

Wenn auch unsere vaterstävtische Rudergesellschaft für diesmal keinen Preis errunaen hat, so hat sie doch bewiesen, daß ihre Leistungen hinter anderen Vereinen nicht »urückstehen wnd wird dieselbe sich fernerhin nur auf Wettkämpfe einlassen, wo offen und rechtlich verfahren wird. h-

Gießen, 27 Mai. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom III. Quartal werden

Montag den 1. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Präsidenten bestimmten Großherzoglicheu HofgerichtS-Raths Herrn Wiener, sowie des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen Hof­gerichtS-Raths Herrn Muth ihren Anfang nehmen und sind demgemäß in der heute stattgehabten öffentlichen Sitzung Großherzoglicheu Hofaertchts der Provinz Oberhessen die Haupt- und Ergänzungs-Geschwornen in folgender Reihenfolge ausgeloost worden.

I. Ergänzungs-Geschworene:

1. Dr. Ernst Ludwig Karl Bratuschek, Professor.

2. Christian Haubach, Maurer.

3. Ludolph Lynker, Rentamtmann.

4. Simon Flörsheim, Kleiderhändler.

5. Dr. Otto Bindewald, Reallehrer.

6. Heinrich Michael Merz, Bauunternehmer.

7. Dr. Tuisko Lorey, Professor.

8. Dr. Georg Pflug, Professor.

9. Dr. Jobann Baptist Wetter, Professor.

10. Anton Joh. Ferd. Wernh. Petri, Bauunternehmer.

11. Susmann Katzenstein, Holzhändler.

12. Dr. Richard Heß, Professor; sämmtlich in Gießen.__

II. Haupt-Geschworene:

1. Conrad Dietz II., Landwirth von Heisters.

2. Conrad Rispel, Gutsbesitzer von Gedern.

3. August Schneider, Händler oon Ulrichstein.

4. Philipp Sondermann III., Holzbändler von Alsfeld.

5. Louis von Rotsmann, Großh. Kammerherr von Hof-Dotzelrod bei Eudorf.

6. Isaac Freimark, Fruchthänder von Bindsachsen.

7. Friedrich Heimburg, Landwirth von Bönstadt.

8. Frtedrich Philippi, Müller von Büdesheim.

9. Franz Engisch, Ober-Steuer-Jnspector in Gießen.

10. Johannes Rodemer IV., Landwirth von Angersbach.

11. Fasst Löwenthal, Fruchthändler von Bönstadt.

12. Johannes Flach II, Rothgerber von Butzbach.

13 Adam Wendel, Weinhändler von Butzbach.

14 Heinrich Keudel II., Landwirth von Liederbach.

15. August Schlesinger, Fabrikant in Gießen.

16. Johannes Weber II., Schildwirth in Rieder-Seemen.

17. Georg Pfeffer II., Laudwtrth von Eichelsachsen.

18. August Mendelsohn, Ellenwaarenhändler von Gießen.

19. Jost Korell, Landwirth von Schwabenrod.

20. Ludwig Riedesel, Freiherr zu Eisenbach, Rentier von Frischborn.

21. Karl Urich, Forstmeister von Büdingen.

22. Jacob Müller, Leinwandfabrikant von Frischborn.

23. Dr. Karl Gaquoin, Gymnasiallehrer von Gießen.

24. Johannes Dietz, Gastwirth voll Gießen.

25. Karl Völztng, Landwirth von Groß-Felda.

28. Ferdinand Burk, Müller von Gießen.

27. Heinrich Bernhardt, Landwirth von Steinberg.

28. Liebmann Reiß, Eisenhändler von Bobenhausen.

29. Aron Katz, Fruchthändler von Gießen.

30. Karl Martin Schudt, Müller von Dorheim.

Gießen, 29. Mai. Großherzogliche Polizeiverwaltung Hierselbst hat folgende« Ausschreiben an die Behörden im weitesten Umkreise versendet:

Am Freitag den 24. l. Mts. hat sich von zu Hause entfernt die elfjährige Elise Broel von hier, dunkelblonde Haare vorn an der Stirne etwas rund geschnitten, ziemlich hohe Stirne mit schwachen Sommersprossen auch am Nasenbein, ovales Gesicht, bekleidet mit hellgrauem Lüstrekleid am Hals ausgeschnitten, roth und schwarz carrirtes Umschlagetüchelchen, hohe Schnürschuhe, dunkelblaues Ftlzhütchen, Tyroler Facon mit Rosenbouquet, trägt braunseidenes Sonnenschirmchen und höchstwahrscheinlich ihre Schulheftmappe mit sich. Man bittet um sorgfältigste Nachforschungen nach dem Ver­bleib des Kindes und sofortgefällige Benachrichtigung von dem Resultat.

Gießen, am 28. Mai 1878. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen.

Fresenius.

Auch wir möchten im Interesse der armen bekümmerten Eltern Jeden auffordern, der etwas von dem Kinde vernimmt, solches der nächsten Polizeibehörde oder unS mitzutheilen. D. Red.

Altgemeiner Anzeiger.

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