Ausgabe 
1.2.1878
 
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Handel und Verkehr.

aus den

628)

Zutritt.

Der Vorstand.

Die trauernden Hinterbliebenen

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ach Gallipoli ewiesen, nach ht bis Gallt- reu geblieben, Truppen sich a Schmaloff nporären De» ।offnuiy aus, leiden, keinen n. Anderen- iotb®enbigen bitt setzt io

Der Kaiser (eben Kriez-

Berlin. Double für Frauenjacken u. Joppen von X 1,60 an, Engi. Ratine und Melton von X 2,60 an per Elle.

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ländische Cigarren auf mindestens 21O«^L festgesetzt werde. Das Bureau wurde in der Weise gebildet, daß Herr I Herz von hier zum ersten und Herr M- Meyer zum zwei' len Vorsitzenden gewählt wurden. Der zum Schriftführer ernannte Herr Handel-. kammer^Secretär Puls von hier mottvirte Die vorn erwähnten Anträge, von denen die drei ersten mit großer, die anderen vier mit geringer Majorität von der Vorversamm lung angenommen wurden. Derselbe bemerkte, daß die Erhöhung der Tabaksteuer hauptsächlich,Sütdeutschland, das am meisten Tabak producire, belasten würde. Bayern, Baden und Elsaß bepflanzten nach der neuesten Statistik 15,858 Hektaren, seien also mit reichlich 70 pCt. an der ganzen deutschen Tabakscultur betheiltgt. Wenn auch das Monopol resp. die Steuer in Frankreich 251 Millionen X, in England 148 Mill. X, in Oesterreich und Amerika 173 Mill- X, in Deutschland dagegen nur 14 Millionen betrage, so sei die Steuerkrast von einer Million Köpfen, die dieser Industrie ihren Lebensunterhalt verdanken, nicht zu unterschätzen. Nach längerer Debatte, an welcher fich u- A- Herr Commerzienrath Gail aus Gießen, Herr Handelskammersecretär Wein­mann aus Offenbach beteiligten, wurde Resolution 1 und 2 einstimmig angenommen. Gegen den vierten Punkt wurden verschiedene Stimmen deshalb laut, weil er practfltte Vorschläge mache. Herr Hamburger beantragte, der Resolution 4 folgende Fassung zu geben: Sollte jedoch eine Erhöhung der Steuer unbedingt nothwendig erkannt wer- den, so müssen die einzelnen Steuersätze zu einander in einem anderen Verhältniß stehen, als im Regierungsentwurf vorgeschlagen. Es müßten alsdann die bezüglichen Ansichten

Association" sagte Gladstone, der europäische Friede hänge von den Ereignissen der nächsten Wochen ab, er wies die Beschuldigung zurück, daß die Liberalen die britischen Jntereffen vernachlässigten; man habe Grund zu glauben, daß die Pforte die Erlaubniß der britischen Flotte in die Dardanellen nur gegeben habe, nachdem der Botschafter Layard erklärt habe, dieselbe werde mit oder ohne Zustimmung der Türkei vor sich gehen. Die Pforte habe nicht einmal das Recht, diese Erlaubniß zu geben. Die Sendung der britischen Fiotte sei ein kriegerischer Act, eine Verletzung der Neutralität gewesen. Wenn die Ir­länder nicht mit den Liberalen gegen die Creditsorderung stimmten, werde Ir­land entehrt. Die liberale Partei, obgleich im Parlament in der Minorität, habe die Unterstützung des Landes und in dieser Frage habe das Land das Wort zu ergreifen.

delskammern, in Berücksichtigung gezogen werden, welchem Vorschlag die Versammlung -ustimmte. Zum Vertreter der hiesigen Versammlung auf der Versammlung der TabakS- tntereffmten in Berlin wurde Herr Handelskammersecretär Puls und Herr Commerzien­rath Gail aus Gießen gewählt. (N. Frkf. Pr.)

Dr. Strousberg wird demnächst unter dem TitelEin Seehasen" eine Bro­schüre veröffentlichen, in welcher er den Plan, Berlin durch einen Canal mit den Mütt- düngen der Eibe und der Oder zu verbinden, auseinandersetzt. Strousberg ist der Ansicht, daß ein solches Werk wegen der geeigneten Bodenbeschaffenheit sich leicht würde Herstellen lassen, man bedürfe überhaupt nur weniger Schleusen, um die Ausmündungen unbedeutender Zuflüsse zu reguliren, und er ist durch die beigefügten Voranschläge so überzeugt von der Ausführbarkeit des Planes, daß er selbst sich zur Uebernahme der Arbeiten ohne Hilfe und Garantie des Staates bereit erklären würde- Er meint, dctz wenn nur die Hälfte der gewöhnlich zwischen Ostsee und Nordsee fahrenden Schiffe sich durch den Canal schleppen lass n würden, das Anlagecapital im Betrage von etwa 8 Millionen Pfd. Sterl. 10 pCt. Zinsen tragen werde.

Die Beerdigung findet Samstag den 2. Februar, Nachmittags 1 Uhr, statt.

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582) Um gefällige Zurücklieferung folgender Drucksachen bittet ergebenft I>r. l*li. Phoebus r

Jahresbericht üb. Pharmakogn., Pharmacia u. ToxikoL f. 1876. [®r. 8. In gelben Umschlag geheftet.^

Archiv d. Pharmacia. 1877, Mai. fAeußeres eben so.)

Pharmaceut. Zeitschr. f. Russland. 1877. Nr. 11 f Bogen 21. 22; gr. 8; lose, ohne Umschlag).

Vermischtes.

Frankfurt, 27. Januar. Heute Nachmittag sand imFrankfurter Hof" eine Versammlung von Cigarren Fabrikanten uno Tabakshändlern zur Besprechung der Steuerfrage Statt. Es waren anwesend Herren aus Aschaffenburg, Bensheim, Bremen, Bruchsal, Darmstadt, Gelnhausen, Gießen, Hamburg, Langen, Limburg, Mannheim u. s. w. Der Hauptversammlung war eine Vorbesprechung oerausgegangen, welche folgende Anträge dem Plenum unterbreitete: 1) Jede neu einzusührende oder er­höhte Besteuerung der inländischen Tabakscultur und jede entsprechende Erhöhung des jetzt bestehenden Eingangszolls auf inländischen Rohtabak würoe insbeso.oere bet den jetzigen traurigen Geschäftsverhältnissen, eine Beschränkung deS Tabaksconsums, eine Verminderung des Exporthandels und eine Nc-Hrungslosigkeit zahlreicher Fabrikanten, Tabaksbauern und Arbeitern zur Folge haben. 2) Zur Einführung des Tabaksmono­pols, das eine verhängnißvolle Anomalie in der winhschaftlichen Entwicklung Deutsch­lands bilden würde, liegt kein ausreichender Grund vor. Bei der Ausdehnung, welche Rohtabakshandel, Tabakfabrikation und Handel mit dem Fabrikate in Deutschland er­reicht haben, würden viele Rohtabakgeschäfte außer Nahrung, bet Werth zahlreicher Fabrikgebäude und Maschinen vernichtet und einer großen Classe von Arbeitern ihr Lebensunterhalt entzogen werden. 3) Aus diesen Gründen beschließt die Versammlung, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln auch das neueste finanzielle Project zu be kämpfen und die Berliner General-Versammlung aufzufordern, in diesem Sinne zu wirken. 4) Sollte jedoch eine Erhöhung unter Einführung der Gewächs-Steuer un vermeidlich sein, so halten wir es im Interesse unserer schwer gefährdeten Tabaks- Cultur und -Fabrikate für unbedingt geboten, daß die Steuer auf inländischen unser mitten Tabak keinesfalls höher als 15 X festgesetzt werde 6) Daß der Zoll auf aus-

Theater.

Die Fledermaus, komische Operette vom Wiener Hofballmusikdirektor Johann Strauß ist dasjenige Werk, welches als Musik zum ersten Male der französischen Operettenrichtung einen gewaltigen Stoß verfitzte und den deutschen Namen auch in musikalischer Richtung auf's Schild hob. Und in der That, welcher Unterschied in bet Musik zwischen Offenbachs musikalisch bestem Werke, dem Orpheus in der Hölle und der Fledermaus. Der Raum ve> bietet uns, des Näheren auf diese Unterschiede einzu­gehen und wollen wir nur einfach conftatiren, daß wir selten in eine solch' fidele Laune versetzt wurden, als gestern bei der Fledermaus, wo die prickelnde Walzermustk, dieses ächte Wiener Volkskind, das gemüthliche heitere Textbuch mit seinen tollen Vet Wicklungen, im Verein mit seiner recht guten Vorführung uns förmlich electrisicte. Nummern wie das 2. FinaleBrüderlein und Schwesterlein", noch dazu so üppig ge­sungen, wie von Ft. Kurde, oder der erste elegische Theil des Czardas, müssen Hin­reitzen und thaten es auch. Uns intenfflrte hauptsächlich die Aufführung; denn es ist ja bekannt, daß Herr Kurde außer seiner Frau über fast gar keine musikalischen Kräfte in diesjähriger Saison gebietet. DasW i e" der Zubereitung kennen zu lernen, war uns interessant und die Sache hat uns gemundet. Hier konnte man den unermüd­lichen Eifer und Fleiß des Studiums sehen, der allerdings im allgemeinen Beifall feinen Lohn fand. Denn wenn auch über Vieles zu mäkeln wäre, man mußte in Be- l ückstchtigung des vorhandenen Materials seinen vollsten Beifall unbedingt aussprechen.

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Eingesandt.

Gießen. Wie wir aus den hessischen Volksblättern entnehmen, wird binnen Kurzem der durch seine langjährige Praxis berühmt gewordene Hühneraugen-Operateur Herr E. Wiechmann auf einige Zeit in hiesiger Stadt seinen Aufenthalt nehmen. Wir machen das leidende Publikum darauf aufmerksam, diese Gelegenheit nicht unbe­nützt vorüber gehen zu lassen.

Genannter Herr hat namentlich in Mainz und Darmstadt, durch, seine glückliche, meisterhafte Ausführung seiner Operation sich rasch das Vertrauen des Publikums, und den grötzten Dank feiner Patienten zu erwerben gewußt. JdJ P.

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Heffenbrückerhammer, den 1. Februar 1878.

Georg Schäfer, Gastwirth.

"IVT a £* wenn die Etiquette den Namenszug J. V. Eleblg in blauer LS Ul dllll Farbe tragt.

Todes Anzeige.

Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser viel­geliebter Vater und Schwiegervater

Wilh. Volk II., Bürgermeister,

nach 8tägigem schwerem Krankenlager sanft entschlafen ist.

Allendors a. d. Lahn, den 31. Januar 1878.

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Literarisches.

Jlltrstrirte Jagdzeitung. Organ für Jagd, Fischerei und Naturkunde. Her- ausgegeben vom k Overförster H. Nltzsche. 5. Jahrgang. Nr. 8 enthält: Jagd-Denk' münzen von Oberförster Joseph, mit Illustration. Jagddilder aus der Ostindischen Inselwelt dor H v. Clausewitz. Expansionsgeschosse von Dr. Pechuel-Lösche. Räubereien eines zahmen Falken von Freiherr Schenk zu Schweinsberg. Literatur und andere interessante Notizen. Verlag von Schmidt und Günther in Leipzig. Alle Buchhandlungen und Poftanstalten nehmen Abonnements an. Preis 3 x halbjährlich.

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Gießen.

Samstag den 2. Februar, Abends 8 Uhr,

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Limburg, 30. Jan. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 19.10, Weißer Weizen tegierungsentwurf vorgeschlagen. Es müßten alsdann die bezüglichen Ansichten i19., Korn X 13.20, Gerste X 11.40, Hafer X 7.15. (Durchschnitts-Preis pro Kreisen der Industrie, sei es durch Enqueten, sei es durch Gutachten der Han I Malter.)