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men worden war. In der Nacht verzog sich auch dieser Theil der türkischen Truppen. Am 21. Octbr. vcllführte Fürst Baratoff eine Recognoscirung bis zur Mitte der Straße nach DiaOin, ohne dem Feinde zu begegnen. Im Dorfe Mifsuna ließen die Türken einen enormen Vorrath von Patronen, viele Gewehre, Zelte und etwa 20 Kranke zurück. General Tergukasoff rückt mit den Hauptkräften wegen deS coupirten Terrains nur langsam vor.

Eine Depesche desGolos" aus Kürükdara vom 27. d. sagt: Vor­gestern fanden Verhandlungen in Betreff der Uebergabe von Kars statt, zu welchem Zwecke türkische Parlamentäre in unserem Lager eingetroffen sind. General Tergukasoff verfolgt Ismail Pascha hinter Karakiliffa. General Heymann überschritt den Soghanly - Dagh und stellte sich im Rücken der nach Erzerum sich zurückziehenden türkischen Truppen auf.

Konstantinopel, 28. October. Ueber die von dem Gouverneur von Erzerum vorgestern hierher gemeldete Vereinigung Ismail Hakki Pascha's mit Mukhtar Pascha ist noch keinerlei Depesche des Letzteren veröffentlicht worden.

Konstantinopel, 28. October. Ismail Pascha traf am 27. Octbr. nach mehreren Scharmützeln, namentlich bei Delibaba, in Köpriköi ein. Mukhtar Pascha steht in Getschesur, in der Umgebung von Zewin. Das Bombarde­ment von Kars dauert fort. Die Besetzung Peneks durch die Ruffen wird bestätigt.

Petersburg, 28. October. Aus Jgdyr wird gemeldet, daß drei Co- lonnen der Eriwan Abtheilung Ismail Pascha nachrückten und deffen frühere Positionen bei Tschersala besetzten. Die Nachhut ISmail Pascha's eröffnete von den Höhen von Alikotschak ein Artillerie-Feuer, besonders gegen die Co- lonne deS Generals Dewel. Die Dunkelheit und der Nebel verhinderten General Dewel, den Feind von der rechten Flanke zu umgehen. Die Ruffen verloren 5 Mann. Eine Munitionskiste wurde in die Lust gesprengt.

Petersburg, 29. October. Officiell wird gemeldet: Der Verlust in dem Treffen bei Gorni-Dubniak betrug an Todten und Verwundeten 2500 Mann, darunter, soweit bekannt, 84 Osficiere, wovon 17 tobt blieben. Ver­wundet : General-Major Baron Seddeler und Rosenbach. Erbeutet wurden zwei Fahnen und vier Kanonen. Die Garde-Regimenter Pawlow, Moskau und Finnland, die Garde-Jäger, Garde-Schützen und Garde-Grenadiere, die Garde zu Pferde «nd die erste Artillerie - Brigade haben an dem Kampfe theilgenommen.

Lokal-Notiz.

Gießen, 30. Oktober. Seit langer Zett war wohl unsere Stadt in keinem so festlichen Gewände, als am gestrigen Abende, wo es palt unserem allverehrten Landes­vater die Ihm gebührenden Ehrenbezeigungen zu erweisen'. Tausende von Händen regten sich um zu decrriren und zu illuminiren wo sich nur ein Lichtletn anbringen ließ. Und daß Gießen es wieder einmal verstanden hat, sich herauszuputzen, lehrte ein Gang durch die wogenden Straßen. Doch nun zuerst nach dem Bahnhof. Gegen 7 Uhr traf Seine König!. Hoheit mittelst Extrazug von Darmstadt hier ein. begrüßt von den Vertretern der Behörden und der Stadt- Das Töchterchen unseres Bürgermeisters überreichte Se. Kgl- Hoheit ein Bouquet, welches von Herrn Kunstgärtner Deines gebunden, ein Meisterstück der Bouquetbinderei zu nennen ist. Unter dem Geläute der kath. und evang. Kirche (welch erstere märchenhaft im farbigen Feuer prangte) fuhren die Wagen der hohen Herrschaften durch die in einem wahren Lichtermeer schimmernden Straßen nach dem Hotelzum Einhorn", woselbst das Absteigequartier war. Einzelne durch Illumination hervorragende Häuser oder Geschäftslokale hervorzuheben liegt nicht in unserer Absicht, es könnte vielleicht mißdeutet werden; eS genügt zu sagen, daß Jeder seine Schuldigkeit und namentlich sämmtltche Hotels ihr bestes geleistet haben- Um 8 Uhr arrangirte sich der Fackelzug mit weit über Tausend Fackeln auf der neuen An­lage. Die einzelnen Corporattonen waren vorher durch Loosen ihrer Plätze geordnet und eröffneten den großartigen Zug die beiden hiesigen Feuerwehren, denen dann die verschiedenen Gesangvereine, die Studenten in vollem Wichs, Kaufmännischer Verein, Turnverein, Kriegerveretn, Ruder-Gesellschaft, sowie zum Schluß alle diejenigen folgten, welche keiner Corporation angehörend, doch ihrem Großherzog eine Ovation bringen wollten. Den Zug begleiteten außerdem drei Musikchöre sowie das jugendliche Tambourcorps. Auf dem Lindenplatz angelangt, spielte die Regimentsmustk zuerst mehrere Piecen, u. A- die Jubel-Ouvertüre von Weber, worauf Herr Rektor Pros. Oncken Seine König!. Hoheit Namens unserer alma mater sowie außerdem noch im Namen der Stadt begrüßte. Trotz des furchtbaren Dunstes der Fackeln nahm unser Großherzog die Ovation am offenen Fenster entgegen.

Das vom Herrn Rector und von der Versammlung ausgebrachte Hoch zeugte von der Liebe und Verehrung, welche unser Valk mit seinem Fürstenhause verbindet. Nach der Begrüßungsrede sangen die vereinigten Gesangvereine ein Chorlied, worauf dann die Nattanalhymne vom ganzen Publikum gesungen wurde. Se. Kgl- Hoheit ließen Sich hierauf die ersten Vertreter der verschiedenen (Korporationen oorstellen und sprach denselben Seine Anerkennung über den Empfang aus. Hierauf unter noch­maligem stürmischen Hoch bewegte sich der Zug nach der Ludwigsstraße zum Fackel- Abbrennen, wo sich derselbe dann auch auflöste und die einzelnen (Korporationen zum Theil im Wenzel'schen Saalbau, sowie im Leib'schen Saale ein Banket abhielten, bet welchem dann noch weitere patriotische Reden und Ansprachen gehalten wurden. Im ^Einhorn* selbst nahmen Se- Kgl. Hoheit dann noch ein Souper ein. Heute in aller Frühe folgte bann leider die allzu rasche Abreise nach Alsfeld, woselbst mehrere Hofjagden stattfinden solle« Werfen wir zum Schluß noch einen Blick zurück, so drängt sich uns das Gefühl auf. daß es doch wohl ein schönes festes Band ist, welches Fürst und Volk verbindet und daß daS Herz unseres Landesvaters es verdient, daß Ihm sein Volk so entaegenjauchze wie am gestrigen Abend. Wir aber schließen unseren Festbericht mit dem Wunsche: ,®ott erhalte unS noch lange unseren Großherzog Ludwig IV,*

Gießen, 30. Oct- Wir lassen nachstehend das Protocoll der Stadtverord- netensitzung vom 18. Oct. 1877 folgen:

1- In Betreff der Anlegung der abgetriebenen Waldfläche links des Schiffen- bergerwegs und der beiden ausgebeuteten Sandgruben daselbst rechts zu Wiesen wur­den die Vorschläge des Herrn Theodor Wortmann genehmigt. Die Gesammtkosten, welche atf 2186 x 60 berechnet sind, sollen in das 1878er Budget eingestellt, die Arbeiten aber jetzt schon begonnen und soweit möglich noch in diesem Herbste ausge­führt werden.

2. Zwei (Kommunalfteuerbeträge sind mit Rücksicht auf die dabei obwaltenden besonderen Verhältnisse erlassen worden.

_ .3- Verschiedenen Schuldnern wurden zur Berichtigung ihrer Rückstände an die Stadtkasie die nachgesuchten Fristen bewilligt-

41 Großherzogliche Oberförsterei Gießen wurde ermächtigt, den Bedarf an Saat- oucheln und Eicheln für die Stadtwaldungen nunmehr aus der Hand anzukaufen, nach­dem der versuchte Weg der öffentlichen Vergebuna resultatlos geblieben ist.

, 5- We^en des Gesuchs von Herrn Schlossermeister Karl Wigandt um Er

laubniß zur Erbauung eines Wohnhauses im Gartseld nach dem oorqelegten Projekt soll sich befürwortend ausgesprochen werden, wenn das noch anzufertigende Straßen­nivellement für die dortige Gegend die höhere Genehmigung erhalten sollte.

_ , b- Die Bauveränderungsgesuche der Herrn Stadtverordneten L. Kauf und Friseur Conrad fanden keine Beanstandung.

7. Auf das zur Erklärung mitgetheilte Gesuch der Gemeinde Wismar wegen Erbauung einer Brücke über die Lahn bei Wismar soll geantwortet werden, daß die Stadt gegen die Errichtung derselben nichts einwenden wolle, wenn hierbei die Interessen der Stadt gemährt würden.

Gießen, 30. Oft. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung für die Stadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den I. November 1877, Nachmittags 4 Uhr, im alten Realschulgebäude, folgen:

1. Gesuche wegen Befreiung von Schulgeld.

2. Geluch des Kaufmanns Kalkhof um Bauerlaubniß.

3 Desgleichen des Schreiners Werner.

4. Desgleichen des Mühlenbesitzers Burk.

5. Desgleichen des Philipp Stiehl.

6. Desgleichen des Johannes Schneider II.

7. Desgleichen des Martin Langsdorf.

8 Decretur von Kostenrechnungen.

9. Die Beaufsichtigung der Ochsenwiesen u. s. w. betreffend.

10. Die laufende Unterhaltung der Straßenbanquette.

11 Die Anlegung des Ludwigsplatzes.

V e r m t s ch tH

Darmstadt. Die Sparkasse in Lorsch hat dem Thierschutz-Verein für das Groß- herzogthum Hessen, gleich denjenigen zu Zwingenberg, Groß-Gerau, Seligenstadt und Langen, einen Beitrag von 50 x pro 1878 bewilligt, ein Vorgehen, das bei anbenn Sparkassen Nachahmung finden dürfte.

Friedberg. Der in den letzten Tagen hier abgehaltene Pferdemarkt, den man in Berücksichtigung der Zeitverhältnisse ziemlich günstig nennen darf, erhält ein interes­santes Nachspiel. Ein Landmann aus dem benachbarten S. wollte nämlich doS auf sein Loos entfallene Saugfohlen abholen, als sich zum höchsten Erstaunen Aller das angebliche Fohlen als ein wohlbeschlagenes, 12 Jahre altes, Halbponny erwies. Da der glückliche Gewinner nun, und mit Recht, auf Ueberlieferung des ihm gebührenden Fohlen besteht und gegen Substituirung des Ponny energisch proteftirt, wird das Comitä wohl ober Übel sich dazu verstehen müssen, dem Betreffenden ein Fohlen zu schaffen und dem Ponny anderweitige Unterkunft zu suchen. Ein Loosoerkäufer, der schon Wochen lang zwei derselben für sich selbst reservirt, wurde noch in letzter Stunde um Abtretung des einen gebeten, er willfahrte und natürlich fiel auf das überlassene ein Pferd, während das andere leer ausging. Halte fest was Du haft!

Berlin, 20. Oct. Eine wegen der beteiligten Personen besonders bemerkens­werte Proceßgeschichte hat am jüngsten Donnerstag durch die erfolgte Abweisung der klägerischen Patter ihren vorläufigen Abschluß gefunden. Die Gemahlin deS 93jährigen General-Feldmarschalls v. Wrangel hatte nämlich beim Gericht beantragt gehabt, einem Neffen die Zurechnungsfähigkeit abzusprechen, und als Grund hierfür geltend gemacht, daß der besagte Verwandte seinen Oheim, den General-Feldmarschall, zum Zweikampf herauSgefordert habe, weil dieser ihm ein verlangtes Darlehen verweigert und in Folge einer heftigen Replik die Thür gewiesen hatte.

In Gaarden (Holstein) kam eine Frau, die stark dem Alkohol ergeben war, auf eigentümliche Weise zu lobe. Dieselbe fiel in angetrunkenem Zustande in einen sog. Koffer; der Deckel schlug zu und die Frau wurde erst nach 2 Tagen alS Leiche darin gesunden.

Alte Korkpfropfen zu reinigen Um alte Korkpfrvpfen zu reinigen, werden dieselben in einem Topfe mit Wasser übergossen; nachdem sie alle gehörig benetzt sind, gießt man engl Schwefelsäure zu, auf 10 Psd. Vr Pfd. Säure, und rührt mit einem Holze um- Die Flüssigkeit wird nach 24 Stunden abgegossen und die Pfropfen mehr­mals mit Wasser gut nachgespült, bis ein auf irgend einen großlöcherigen Propfen an gedrücktes Lackmuspapier nicht mehr errötet; bann trocknet man bie Pfropfen schnell und scharf. Die Säure mit Alkali abzustumpfen ist nicht thunlich, weil daburch die frische Farbe des Korks leidet. (Wieck's Gewerbe-Zeitung.)

Ein Mieiher auf der Berlinerstraße in Königssteele konnte von seinem Haus­herrn keinen Hausschlüssel erhalten und letzterer wollte ihm Abends bei seiner Nach- hausekunft auch nicht öffnen; da nahm der Miether den einen Flügel der Hausthür auf die Schulter und ging in's Wirthhaus; als er nach Hause kam, brachte er die Hausthüre wieder mit und an ihren Ort. Zwei Tage darauf hatte er einen Haus- schüssel.

Sehlff«berkht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen.

Newyork, 28. Oci. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff America, (Kapt- A de Limon, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 13 October von Bremen und am 16. October von Southampton abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.

Baltimore, 28. Oct. Das Postdampfschiff Nürnberg, (Kapt. A. Jäger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 10. October von Bremen und am 13. October von Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 30. Oct. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 9095 H, Hühnereier, per Stück 7 H, Käse, per Stück 510 Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 18 Tauben, das Paar 54 H, Hühner, per Stück 90 H, Hahnen per St. 60 H, Enten X 1.40, Kartoffeln 100 Klio 7 x

Frankfurt, 29. Oct. (Fruchtbericht.) Die Stille an unserem Markt hält an. Unsere Consumenten sehen im Vorauskaufen kein Heil und versorgen sich von der H rnd zum Mund. Weizen ab Umgegend X 22.50 -23.50, hoch-prima viel über Notiz. Roggen-Tendenz fester. Umsätze ohne Belang. Gerste ruhig. Hafer matt. Am Mehl­markt unverändert. Futterstoffe flau. Wir netfren heute:

Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 x 38, Nr 3 X 34, Nr. 4 x 30, Nr. 5 x 24, Raggen­mehl % (Berliner Marke) X 25, do. II. (Berl. Marke) X 21, Weizen, effect. hies., ab Bahnhof hier X 2324 50, ab unserer Umgegend 2223.50, do. fremder je nach Qual. X 2325.50, Roggen je nach Qualität X 1718.50, Gerste X 1824., Hafer X 1317., Kohlsamen X 3637, Erbsen X 2124, Wicken 17., Linsen X 2130, Rüböl, detail, X 83. Stimmung unsicher. (Die Preise verstehen sich sämmt- lich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo).

Frankfurt, 29. Oct- Der heutige Viebmarkt war flau und blieb Vieles un­verkauft. Angetrieben waren: 330 Ochsen, 250 Kühe und Rinder, 130 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 7074, 2. Qual. X 6568, Kühe und Rinder 1. Qual. X 60, 2 Qualität X 5456, Kälber 1 Qual, x 6264, 2. Qualität X 5054, Hämmel 1. Qual. X 5055, 2. Qual. X 4245. Schweine das Pfund 6568

Erste Sammelliste

des Zmeig-Kiilssvereins unter dem rotljen Kren; für die Ver­wundeten und Kranken in dem russisch-türkischen Krieg.

Eingegangene Gaben:

1. Bei den Mitgliedern des Vorstandes:

Se. Durchlaucht Prinz Hermann zu SolmS-Hohensolms-Lich X 15. Hahn X 3. Dr. Boekmann X 3. Haberkorn X 3. Dr. Stammler X 3. Dr. Wilbrand X 8. Hofger.-Adoocat Briel X 10. Arnold Müller X 3. W. Diehl X 1. G. Wortmann X 10. Vorstand des Krieger-VereinS Gießen X 20.

2 Bei der Expedition des Gießener Anzeigers:

Landrichter Erdmann X 10. F. S- X3. A. Z. in L- XtO. N. N- X 1 50. Georg Buderus in Lollar x 30.

3. Bei Herrn Kaufmann Balser: Frau M- K X 3.

4. Bei Herrn Kaufmann Michel:

Rentner Chr. Jughardt II. X 5. Rentner Ludwig Roth X 6.

Im Ganzen X 142.50. Vorstehende Gaben werden dankend bescheinigt und wird um weitere Beiträge gebeten, weil das Bedürfniß in stetigem Steigen begriffen ist.

Listen zum Einzeichnen liegen offen:

bet den Mitgliedern des Vorstandes, bei der Expedition deS Gießener Anzeigers, bei Herrn Kaufmann Michel (Wallthorstraße), , , Balser (Neustadt),

Fischbach (SelterSweg).

Gießen, den 28 October 1877.

Der Vorstand des Zweig-HülfSvereinS.

Hahn.

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